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Evangelische Allianz gegen Verbot von „Konversionstherapien“


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Rolf

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Evangelische Allianz gegen Verbot von „Konversionstherapien“

 

 

 

 

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) möchte sogenannte Konversionstherapien verbieten. Foto: Maximilian König

Berlin (idea) – Die Deutsche Evangelische Allianz hat sich dagegen gewandt, sogenannte „Konversionstherapien“ gesetzlich zu verbieten. Sie sollen Homosexuellen helfen, ihre sexuelle Neigung zu verändern. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine Fachkommission berufen, die ein Verbot solcher Therapien erarbeiten soll. Seine Begründung: „Homosexualität ist keine Krankheit und nicht therapiebedürftig.“ Er halte nichts von solchen Therapien, „schon wegen meines eigenen Schwulseins. Ich sage immer, der liebe Gott wird sich was dabei gedacht haben.“ Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Präses Ekkehart Vetter (Mülheim/Ruhr) und deren Generalsekretär Hartmut Steeb (Stuttgart), wandten sich jetzt in einem Brief an die Fachkommission. Darin heißt es, die Allianz unterstütze das Anliegen, dass Menschen gleich welcher sexuellen Orientierung, sich in ihrer Persönlichkeit frei entfalten und angstfrei leben können. Leider gebe die von sechs Bundesländern eingebrachte Gesetzesinitiative Anlass zur Sorge, dass sie dieses Anliegen konterkariere: „Durch ein pauschales Verbot von unscharf definierten Konversionstherapien könnten grundlegende Freiheits- und Persönlichkeitsrechte beschnitten und hilfreiche Angebote erschwert werden.“

 
 

Therapeutische Unterstützung nicht kriminalisieren

 

Dem evangelikalen Dachverband zufolge schließt das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung den Wunsch Einzelner ein, „sich mit ihren konflikthaft erlebten homosexuellen Impulse und Gefühlen auseinanderzusetzen und dafür Beratung und therapeutische Angebote in Anspruch zu nehmen“. Eine ergebnisoffene Beratung müsse auch eine Entscheidung für den heterosexuellen Lebensentwurf zulassen. „Die therapeutische Unterstützung dieses Wunsches darauf nicht generell unter Verbot gestellt und kriminalisiert werden.“ Vetter und Steeb weiter: „Die Fluidität von sexuellen Orientierungen muss in jede Richtung offen sein.“ Aus Sicht der Allianz würde ein generelles Verbot der Beratungstätigkeit oder bloßer Informationsweitergabe zu Veränderungsmöglichkeiten die Selbstbestimmung und Freiheit des mündigen Bürgers untergraben.

 

Homosexuellen-Portal „queer de“ wirft der Allianz „religiösen Hass“ vor

 

Unterdessen wurde der Brief aus der Fachkommission an das Internetportal „queer.de“ durchgestochen. Das Portal versteht sich als „Zentralorgan der Homo-Lobby“. Es berichtet über den Brief unter der Überschrift „Religiöser Hass – Deutsche Evangelische Allianz kämpft für Recht auf Homo-‚Heilung‘“. In einer Bildzeile heißt: „DEA-Generalsekretär Hartmut Steeb ist gerne in homophoben Zirkeln unterwegs.“

 


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