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Gender-Projekt erhält eine Million Euro fürs Anschwärzen


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Rolf

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Gender-Projekt erhält eine Million Euro fürs Anschwärzen

 

 

Universitäten stehen für freie Forschung und Lehre. Für viele Studenten und einer Zahl von Professoren muss dieser hehre Anspruch wie blanker Hohn klingen. Denn nur wer sich stromlinienförmig in den Linksdrift der politischen Macht einpaßt, kann auf ein ruhiges Leben hoffen. Alle anderen müssen mit Übergriffen rechnen. Statt ein mahnendes Wort zu sprechen, gießt die Bundesregierung mit ihrer tendenziösen Förderpolitik auch noch Öl ins Feuer.

Gender_Studies_Debatte.jpgFoto: Pixabay, CC0 Veröffentlicht:

 

11.04.2019 

 

 

Die Bundesregierung hat sich entschieden, an ein Gender-Projekt der Universität Marburg Fördermittel in Höhe von knapp einer Million auszuschütten. Schon die Eckdaten des Forschungsvorhabens lassen nichts Gutes ahnen. Das dezidiert feministische Projekt mit dem für diese Kreisen typisch sperrigen Titel

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(abgekürzt REVERSE) will sich nämlich gerade nicht dem eigenen Forschungsfeld widmen wie in den meisten anderen akademischen Disziplinen üblich, sondern sich ausschließlich mit der Kritik an den Gender Studies beschäftigen. Geleitet wird das Projekt von der Gender-Professorin Annette Henninger, die nebenbei als »Vertrauensdozentin« der ultralinken Hans-Böckler-Stiftung und Rosa-Luxemburg-Stiftung fungiert, kurz, eine Vorzeige-Feministin, die sich ihr halbes Leben lang mit nichts anderem als Frauenpolitik beschäftigt hat.

 

Ihre theoretischen Kampffelder vermuten die rotlackierten Feministinnen dann auch überall dort, wo sie normalerweise geistig wie physisch nicht vertreten sind: Im bürgerlichen Milieu, bei den Gegnern der queeren Sexkunde und der Ehe für alle, bei Müttern, bei unbestechlichen Naturwissenschaftlern. Es geht um Personen. Anders ausgedrückt: es geht den am Projekt beteiligten Gender-Feministinnen nicht um die Beschäftigung und anschließender Entschärfung sachbezogener Kritik und verwandter Argumentationen, sondern um diejenigen, die dies formulieren. Es geht um das Persönliche. Es geht nicht darum, was gesagt wird, sondern wer es sagt. Es geht nicht darum, wie valide ein Argument ist, sondern darum, aus welcher Richtung es kommt. Es geht darum, so lange mit Schmutz um sich werfen, bis der beschmutzte Gegner aufgibt. Ein oft erbrobtes, erfolgversprechendes Mittel der Gender-»Forscherinnen«, um ihre mit C-Professuren, Drittmitteln und Jobgarantie besetzten Pfründe gegen entlarvende Kritik zu immunisieren.

 

In einer

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schwingt diese Befürchtung mit. Es ist bei dem Projekt der »Unwille erkennbar, sich mit der Kritik an der Genderforschung inhaltlich auseinanderzusetzen«. Das ließ bereits die Vorstellung des Projekts durch die Autorin Marion Näser-Lather erkennen. Statt gegnerische Argumente sachlich zu entschärfen, bringt Läser-Nather die Persönlichkeiten der Gender-Kritiker, unter anderen die Soziologin Heike Diefenbach und den Biologen Ulrich Kutschera, in die Schusslinie, die Läser-Nather über deren Verbindung zu rechtskonservativen Medien zu diskreditieren sucht, allein weil deren »politische Ausrichtung der Autorin nicht genehm sind«. Projekte, die auf der offenen Diffamierung akademischer Kollegen und deren Forschungsfelder beruhen, bedrohen den für wissenschaftliche Erkenntnisse notwendigen freien Austausch von Meinungen, sie beeinträchtigen das universitäre Diskurs-Klima und behindern damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Warum ist ein solches anti-wissenschaftliches Projekt der Bundesregierung ganze 975.000 Euro wert?

 

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ist freilich so ausweichend wie nichtssagend. Man gibt sich ahnungslos. Nach Ansicht des Regierung leiste das Projekt einen Beitrag zu der vom Bildungsministerium ausgeschriebenen Forschungsbekanntmachung »Zusammenhalt stärken in Zeiten von Krisen und Umbrüchen«. Und überhaupt, Feminismus interessiere in diesem Zusammenhang nicht so sehr, weil es kein Rechtsbegriff sei und für die Regierung daher keiner Definition bedarf. Mangelnde Praxisnähe, ein nicht erkennbarer Nutzen der Forschung für die Gesamtheit der Wissenschaft und stoische Ignoranz, wenn nicht gar ein Rückfall hinter vielfach belegten Erkenntnissen besonders aus den Naturwissenschaften, kurz eine mit irrwitzigen öffentlichen Mitteln geförderte, zudem mit Beißreflexen behaftete »Wissenschaft«, die nichts als heiße Luft produziert, sind für die Regierung keine Argumente. Gender-Studies genießen Narrenfreiheit in unserem Land.

 

Gastbeitrag der Initiative Familien-Schutz


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