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Bouffier verteidigt umstrittenen Lehrplan zur Sexualerziehung


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Rolf

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Bouffier verteidigt umstrittenen Lehrplan zur Sexualerziehung

 

 

 

 

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Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. Foto: CDU Hessen

Wiesbaden/Frankfurt am Main (idea) – Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat den Lehrplan zur Sexualerziehung gegen Kritik besorgter Bürger verteidigt. Die Aktion „Kinder in Gefahr“ der Deutschen Vereinigung für eine Christliche Kultur (Frankfurt am Main) fordert in einer Online-Petition, den Lehrplan zurückzuziehen, und hat bisher nach eigenen Angaben rund 30.000 Unterschriften erhalten. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hatte ihn 2016 durch Ministerentscheid in Kraft gesetzt, obwohl sich der Landeselternbeirat und die katholischen Bischöfe dagegen geäußert hatten. Der Lehrplan sieht vor, dass Schüler unterschiedliche sexuelle Orientierungen kennenlernen und akzeptieren. Die Aktion „Kinder in Gefahr“ betrachtet das Programm als „Plan zur Gender-Indoktrination“. Es sei damit „auch ein Angriff auf die Kinder, auf das Erziehungsrecht der Eltern und auf die christlichen Wurzeln unseres Landes.“

 

Bouffier: Jede einseitige Beeinflussung ist zu vermeiden

 

Wie Bouffier schreibt, stammte der zuvor geltende Lehrplan zur Sexualerziehung aus dem Jahr 2007 und habe einer Anpassung an geänderte rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen bedurft. So sei „die verfassungsrechtlich unverändert geschützte Vorrangstellung von Ehe und Familie um das Vorhandensein anderweitiger Lebensformen erweitert“. Der neue Lehrplan lege unmissverständlich fest, dass „die Entwicklung der ganz persönlichen Einstellung zur Sexualität ... in erster Linie in die Familie gehört“. Entsprechend der Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts sei auch künftig bei der Sexualerziehung Zurückhaltung zu wahren sowie Offenheit und Toleranz gegenüber verschiedenen Wertvorstellungen zu beachten und jede einseitige Beeinflussung zu vermeiden. Im Lehrplan für Grundschüler würden zusätzlich zur traditionellen Familie unter anderem auch unterschiedliche Familiensituationen angesprochen, etwa Patchworkfamilien, Alleinerziehende, Pflegefamilien und gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Außerdem gehe es um altersgemäße Prävention zum Schutz vor sexuellem Missbrauch. Kein Thema in der Grundschule seien „unterschiedliche sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten“.

 

Aktion „Kinder in Gefahr“ lehnt den Lehrplan weiter ab

 

Der Leiter der Aktion „Kinder in Gefahr“, Mathias von Gersdorff, hält an seiner Ablehnung des Lehrplans fest. „Was die Leute empört, steht nach wie vor drin“, sagte er gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. So biete der Lehrplan de facto die Freiheit, Kinder an Schulen mit der „Gender-Ideologie“ zu indoktrinieren. Die seit 1993 bestehende Aktion „Kinder in Gefahr“ wendet sich gegen die Zersetzung moralischer Werte in Familie und Gesellschaft.

 


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