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Aktion gegen „übergriffigen Sex-Unterricht“ an Schulen


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Rolf

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Aktion gegen „übergriffigen Sex-Unterricht“ an Schulen

 

 

 

 

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Das Aktionsbündnis für Ehe und Familie „Demo für Alle“ und die Petitionsplattform „CitizenGo“ werben für eine kindgerechte Sexualerziehung in den Schulen. Screenshot: ideaHeute

Köln/Magdeburg (idea) – Begleitet von Protesten meist linksorientierter Gruppen und Parteien rollt derzeit ein „Bus der Meinungsfreiheit“ durch Deutschland. Das orangefarbene Fahrzeug trägt die Aufschrift „Stoppt übergriffigen Sex-Unterricht! Schützt unsere Kinder! Aufklärung ist Elternrecht.“ Damit werben das Aktionsbündnis für Ehe und Familie „Demo für Alle“ und die Petitionsplattform „CitizenGo“ für eine kindgerechte Sexualerziehung in den Schulen. Sie kritisieren, dass in immer mehr Bundesländern Lehr- und Bildungspläne im Sinne „Sexueller Vielfalt“ umgeschrieben würden. Fächerübergreifend konfrontiere man Kinder und Jugendliche mit „der unwissenschaftlichen Gender-Ideologie und der hochproblematischen ‚Sexualpädagogik der Vielfalt‘“. Wie die Organisatorin der Tour und Koordinatorin der „Demo für Alle“, Hedwig von Beverfoerde (Magdeburg), gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, müssen teilweise schon Zehnjährige im Schulunterricht Kondome über einen Holzpenis ziehen: „Das geht massiv zu weit.“ Übergriffige und schamverletzende Methoden hätten im Unterricht nichts zu suchen.

 

Prominente Unterstützung durch Fürstin Gloria von Thurn und Taxis

 

Die achttägige Bustour startete am 8. September in Regensburg, wo sich Fürstin Gloria von Thurn und Taxis den Demonstranten anschloss. Weitere Stationen waren bzw. sind Dresden, Berlin, Fulda, Köln, Wiesbaden, Stuttgart und München. Mitarbeiter des Aktionsbündnisses – darunter zahlreiche Jugendliche – halten auf zentralen Plätzen Kundgebungen ab und führen an Infoständen Gespräche mit Bürgern. Ziel ist es, über die Hintergründe der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ aufzuklären. Wie von Beverfoerde weiter miteilte, kam von Passanten „viel Zuspruch und Zustimmung“ zu der Aktion. So habe es immer wieder geheißen „Toll, dass ihr das macht!“. Außer in Berlin sei es überall zu Gegendemonstrationen gekommen. Am stärksten seien sie bislang in Regensburg und Köln gewesen. Nach Angaben der Polizei waren es dort jeweils 400 Teilnehmer. Laut von Beverfoerde verliefen die Proteste dank der guten Polizeiarbeit überall friedlich.

 

Köln: Gegendemonstranten beschimpfen Unterstützer der Aktion als „Nazis“

 

In Köln hätten die Gegendemonstranten durch starken Lärm die Kundgebung der „Demo für alle“ gestört und die Teilnehmer der Busaktion als „Nazis“ beschimpft. Unter anderen hatten Homosexuellen-Gruppen zu den Protesten aufgerufen. Daran beteiligten sich auch Vertreter der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Partei „Die Linke“. Dennis Fischer, Vorstandsmitglied des Lesben- und Schwulenverbandes in Nordrhein-Westfalen, warf dem Bündnis „Demo für alle“ vor, „die gleichwertige und vorurteilsfreie Darstellung von Heterosexuellen, Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen“ anzugreifen. Sie drängten so Kinder aus Regenbogenfamilien und Menschen, „die nicht der Heteronormativität entsprechen“, an den Rand. Laut „Demo für alle“-Koordinatorin von Beverfoerde kam es auch zu Gesprächen mit Gegendemonstranten. Dabei sei deutlich geworden, dass es im Blick auf die Aktion viele Vorurteile und Unterstellungen gebe. So gehe es dabei keineswegs darum, die Lebensweise Homosexueller verbieten zu wollen.

 

 


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