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Christlicher Fußballer lehnt Regenbogen-Binde ab


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Rolf

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Christlicher Fußballer lehnt Regenbogen-Binde ab

 

 

 

 

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Der kroatische Fußballprofi Josip Brekalo spielt für den VfL Wolfsburg. Foto: picture-alliance/dpa

Wolfsburg (idea) – Der kroatische Fußballprofi Josip Brekalo (VfL Wolfsburg) hat sich aufgrund seines christlichen Glaubens von einer Aktion des Vereins distanziert. Der Club hatte vor der Saison entschieden, dass die Kapitäne der Profi- sowie der Jugendmannschaften Binden in Regenbogenfarben tragen sollen. Das drückt nach Angaben von VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke aus, dass der Verein für eine „tolerante Gesellschaft“ stehe: „Daher wollen wir uns nicht nur punktuell gegen Diskriminierung positionieren, sondern über die gesamte Saison und in allen unseren Teams ein deutliches Zeichen setzen und so zeigen, dass wir für Vielfalt stehen.“ Kapitän Josuha Guilavogui sagte: „Es ist egal, welche Hautfarbe oder welches Geschlecht du hast, wen du liebst, ob du ein körperliches Handicap hast oder welchen Glauben du hast – Fußball ist für alle da.“ In den Monaten zuvor hatte der Verein schon einen „Streetkick gegen Homophobie“ veranstaltet und am „Diversity-Tag“ (6. Juni) das Stadion in Regenbogenfarben erleuchtet.

 

Brekalo: Das widerspricht meiner christlichen Überzeugung

 

Brekalo war zunächst dadurch aufgefallen, dass unter seinem Namen im sozialen Netzwerk „Instagram“ zwei ablehnende Kommentare zu der Regenbogen-Kapitänsbinde zustimmend mit einem Herz markiert wurden. Nach dem ersten Saisonspiel gegen Schalke 04 am 26. August führte der 20-jährige Katholik diese „Likes“ auf technische Probleme mit seinem Telefon zurück: „Ich würde solche negativen Kommentare nie liken, weil ich alle Menschen und ihre Art zu leben respektiere. Trotzdem muss ich aber auch sagen, dass ich nicht vollständig hinter dieser Aktion stehen kann, denn es widerspricht meiner christlichen Überzeugung. Ich bin sehr religiös erzogen worden. Wenn jemand eine andere Art zu leben bevorzugt, dann ist das okay für mich, weil das seine Sache ist. Aber ein spezielles Symbol für die Einstellung anderer Leute muss und möchte ich nicht tragen.“


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