Zum Inhalt wechseln

Welcome to Irrglaube und Wahrheit
Register now to gain access to all of our features. Once registered and logged in, you will be able to create topics, post replies to existing threads, give reputation to your fellow members, get your own private messenger, post status updates, manage your profile and so much more. If you already have an account, login here - otherwise create an account for free today!
Foto

Gender-Ärger um Polizeipräsidium


  • Bitte melde dich an um zu Antworten
Keine Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

Rolf

    Administrator

  • Administrator

  • PIPPIPPIP
  • 25259 Beiträge
  • Land: Country Flag

Please Login HERE or Register HERE to see this link!

 

 

 

Gender-Ärger um Polizeipräsidium

 

 

 

 

Barbara Slowik ist jetzt Berlins Polizeipräsidentin
Artikel von: Florian Schmidt veröffentlicht am 12.04.2018 - 23:58 Uhr

Berlin – Mit Barbara Slowik (52) führt seit drei Tagen eine Frau die Berliner Polizei. In der Politik ist jetzt ein Streit um die Umbennung der Behörde entbrannt. Knatsch um Knöllchen und Co.!

 

Aktuell ist die offizielle Bezeichnung „Der Polizeipräsident in Berlin“ – eindeutig männlich! Dabei ist der Boss doch jetzt eindeutig weiblich! Linke Politiker aus dem Abgeordnetenhaus wollen den Namen deshalb anpassen. Schilder am Sitz der Behörde in Tempelhof, Autos, Briefköpfe (zum Beispiel auf Knöllchen) – alles müsste mit einem neuen Schriftzug versehen werden.

Hakan Taş (51, Linke) sagt: „Ich schlage vor, dass wir die Behörde in ‚Polizeipräsidium von Berlin‘ umbenennen.“ SPD-Politikerin Derya Çağlar (35) geht sogar einen Schritt weiter: „Das Social-Media-Team der Polizei hat einen zukunftsweisenden Vorschlag gemacht: Polizeipräsident*in.“

 

Unterstützung gibt‘s von den Grünen. „Wir halten einen geschlechtsneutralen Behördentitel für praktikabel“, sagt Benedikt Lux (36). „Sonst müsste bei einem Wechsel an der Spitze irgendwann einmal wieder alles geändert werden – und das würde unnötige Kosten verursachen.“

„Mir fallen sinnvollere Dinge ein“

Die Opposition ist gegen die Anpassung. Der Liberale Marcel Luthe (40) spricht von „Quatsch-Idee“. Katrin Vogel (54, CDU): „Jede Umbenennung ist mit erheblichen Kosten verbunden. Als 2016 aus dem Studenten- das Studierendenwerk wurde, hat das 800 000 Euro gekostet. Mir fallen viele sinnvollere Dinge ein, die wir damit finanzieren könnten.“

 

 

Und die AfD-Abgeordnete Jeannette Auricht (48) sagt: „Einen seit mehr als 200 Jahren fest verankerten Behördennamen auf Kosten der Steuerzahler zu ändern, ist vollkommen überflüssiges Gender-Gaga.“

Barbara Slowik selbst hat übrigens nichts gegen eine Umbenennung ihrer Behörde. Sie sagt aber auch, dass sie erst einmal wichtigere Dinge anpacken will ...

 


  • 0