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Aufruf von Evangelikalen: Deutschland soll Buße tun


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Rolf

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Aufruf von Evangelikalen: Deutschland soll Buße tun

 

 

 

 

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Christen aus allen Konfessionen und Gesellschaftsbereichen sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen. Screenshot: erbarmenueberdeutschland.de

Darmstadt (idea) – Zu einer 40-tägigen Aktion „Fasten und Gebet zu nationaler Buße und Neuanfang“ haben drei evangelikale Persönlichkeiten aufgerufen. Sie findet vom 18. Februar bis zum 30. März in der Passionszeit statt. „Uns eint die Überzeugung, dass Gott sich nach einer tiefgreifenden Bußbewegung unter uns sehnt“, schreiben der Ururenkel des letzten deutschen Kaisers, Pfarrer Philip Kiril Prinz von Preußen (Berlin), der bereits 2015 zu einem „Bußtag für Deutschland“ aufgerufen hatte, Schwester Joela Krüger von der Evangelischen Marienschwesternschaft (Darmstadt) und der Vorsitzende der Vereinigung „Christen an der Seite Israels“, Harald Eckert (Bad Homburg). Sie sind davon überzeugt, dass Deutschland als Nation Buße tun müsse. „Unser Volk“ habe sich von einer Haltung der Gottesfurcht, der Demut und Dankbarkeit und von den Zehn Geboten abgekehrt. Beispiele dafür seien die jahrzehntelange Abtreibungspraxis wie auch die im vergangenen Jahr im Bundestag beschlossene „Ehe für alle“, heißt es in einem Aktionsaufruf. Jesus Christus spiele für wesentliche politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entscheidungen „faktisch so gut wie keine Rolle“.

 

Deutschland ist geistlich und moralisch kraftlos

 

Die drei Autoren halten fest: „Materiell geht es uns noch gut, aber geistlich und moralisch ist unser Land kraftlos.“ Sie zeigen sich davon überzeugt, dass es infolge der Aktion zu einer geistlichen Erneuerung kommen könnte. Durch Gebet habe sich das geistliche Klima bereits verändert. Christen aus allen Konfessionen und Gesellschaftsbereichen seien aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen. Sie könnten „als Stellvertretung für unser gesamtes Volk vor Gott gelten“. Die Art und Intensität des Fastens bleibe jedem Teilnehmer überlassen.

 

Ein „prophetisches Wort für Deutschland

Auslöser für die Aktion ist ein „prophetisches Wort für Deutschland“, das Harald Eckert nach eigenen Angaben im November 2017 von Gott empfangen hat. Es spannt einen Bogen von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Damals habe sich Deutschland unter die Schuld der Verantwortung für den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust gebeugt. Deshalb habe Gott Deutschland „einen ehrenvollen Platz unter den Völkern eingeräumt“. Doch heute stehe das deutsche Volk in Gefahr, Gottes Erbarmen zu verschleudern. Zudem lasse die Bundesrepublik aus selbstherrlichen Gründen Israel im Stich. Zum Abschluss der Aktion soll an Karfreitag ein Gottesdienst unter dem Motto „Geheiligt werde Dein Name“ bei den Evangelischen Marienschwestern in Darmstadt stattfinden. Zu den Befürwortern der Aktion zählt auch der Leiter und Gründer des Gebetshauses Augsburg, der katholische Theologe Johannes Hartl.


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