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EKD streicht idea die finanzielle Unterstützung


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#1
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EKD streicht idea die finanzielle Unterstützung

 

 

 

 

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Der Haushalt wurde bis auf eine Enthaltung einstimmig verabschiedet, Wortmeldungen gab es in der Aussprache nicht. Foto: PR Fotografie Koehring

Bonn (idea) – Die EKD wird ihren Zuschuss für die Evangelische Nachrichtenagentur idea in den nächsten zwei Jahren kürzen und ab 2020 schließlich vollständig streichen. Das geht aus dem Haushalt für 2018 hervor, den die Synode am 15. November in Bonn verabschiedet hat. Demnach wird der EKD-Zuschuss für idea von bislang 132.000 Euro jährlich auf 90.000 Euro im Jahr 2018 und auf 60.000 Euro im Jahr 2019 gekürzt werden. Ab 2020 soll die seit den 80er Jahren gewährte Finanzspritze entfallen. Die entsprechende Vorlage hatte der Haushaltsausschuss erarbeitet. Das EKD-Ratsmitglied, Andreas Barner (Ingelheim bei Mainz), begründete die Streichung bei der Vorstellung des Haushaltes damit, dass die EKD ihren Förderschwerpunkt im Bereich der evangelikalen Publizistik neu ausrichte. Hierfür würden die Zuwendungsmittel von idea abgeschmolzen und in einen Projektförderfonds investiert. Dem Vernehmen nach sollen sich evangelikal geprägte Medienwerke um Mittel aus dem Fonds bewerben können. Details sind jedoch noch nicht bekannt. idea ist das einzige evangelische Medienwerk, dessen Zuschuss gekürzt wird. Die EKD hatte idea vorher nicht darüber informiert.

 

Vorsitzender der „Apis“: Wo bleibt die Begründung?

 

Der Haushalt wurde bis auf eine Enthaltung einstimmig verabschiedet, Wortmeldungen gab es in der Aussprache nicht. Enthalten hatte sich der Vorsitzende des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes Württemberg „Die Apis“, Pfarrer Steffen Kern (Walddorfhäslach bei Reutlingen). Nach der Entscheidung sagte er gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, er befürworte zwar, dass auch andere Medien aus dem evangelikalen Bereich gefördert werden sollen: „Allerdings stelle ich infrage, dass der ohnehin überschaubare Zuschuss an idea ohne Begründung gekürzt wird.“ Man müsse idea nicht mögen und dürfe auch Kritik üben: „Aber gerade inhaltliche Anfragen sind, sofern sie denn bestehen, offen und sachlich im Gespräch zu klären und nicht auf der Ebene des Haushalts.“ Zum Vergleich: Das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) erhält im kommenden jahr 19,1 Millionen Euro (2017: 19,9 Millionen Euro).


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#2
Rolf

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Peter Hahne: Ein Anschlag auf die Pressefreiheit

 

 

 

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Der Fernsehmoderator und Bestsellerautor Peter Hahne. Foto: picture-alliance/dpa/Zentralbild

Ausgerechnet im Lutherjahr: Gefälligkeitsjournalismus per Geldhahn statt Freiheit eines Christenmenschen. Und das in Bonn, der Stadt unseres Grundgesetzes, das nach der Hitler-Diktatur Presse- und Meinungsfreiheit zum Menschenrecht erklärte. Ich fasse es nicht! Dass idea der jährliche 132.000-Euro-Zuschuss gestrichen wurde, betrachte ich als feigen Anschlag auf die Pressefreiheit. Feige, weil noch nicht einmal eine wirkliche Begründung geliefert wurde. Feige, weil die einzige (!) „Gegen“-Stimme eine Enthaltung war. Feige, weil man viele derer, die ihre Hand gegen die Meinungsfreiheit erhoben, überhaupt erst dank idea kennt. Tausende treuer Kirchensteuerzahler wissen über die EKD-Synoden Bescheid, weil idea ausführlich darüber berichtet – seit Jahrzehnten mit einem kleinen, unterbezahlten, engagierten Team, das nicht in Luxushotels logieren kann.

 

Die EKD zeigt ihr wahres Gesicht

 

Über 20-mal habe ich erlebt, wie es beim Thema „idea-Zuschuss“ auf den Synoden knallte. Immer wieder gab es Stimmen, die das Geld streichen wollten. Immer wieder gelang es besonnenen Leuten wie dem (sozialdemokratischen) Präses Jürgen Schmude, das abzuwenden: „Die Vielfalt in der Publizistik muss gerade eine Volks-Kirche aushalten.“ Damit ist es jetzt vorbei! Die EKD zeigt ihr wahres Gesicht. Der Mainstream duldet niemanden, der den Gleichschritt stört. idea soll an die Kandare genommen und auf Linie gebracht werden, oder der Geldhahn geht zu. Offen wurde darüber seit langem von hochrangigen, auch evangelikalen Synodalen in den „assozialen Netzwerken“ debattiert. Auf der Synode kein Mucks dazu. Feige! Konsequent zu Ende gedacht: Ist der Synode eigentlich klar, in welcher Gesellschaft sie sich befindet? Für diese Art von „Pressefreiheit“ stehen Namen wie Orban oder Trump. Willkommen im Club!

 

Wie sich BILD verhielt, als es der „taz“ schlechtging

 

Geldentzug heißt Existenzbedrohung. Als die linke Tageszeitung „taz“ 2009 in finanzielle Turbulenzen kam, hat deren Erzfeind, der damalige BILD-Chef Kai Diekmann, spontan Geschäftsanteile gekauft, „um die Pluralität im Journalismus zu fördern“. So reagiert die „Welt“. Das fromme Gegenstück fand am kohlrabenschwarzen Mittwoch in Bonn statt. Orban statt Luther. Ich hätte nach 24 Synodenjahren nie gedacht, dass eine EKD, die sich auch noch „Kirche der Freiheit“ nennt, so tief sinken könnte.

 

Jetzt ist Solidarität gefragt

 

Nach dem Modell Diekmann/taz werden sich Demokraten unter Journalisten und Christen nun entschließen, die Arbeit von idea nachhaltig zu sichern. Das geht nur durch Taten. Jeder nach seinem Vermögen. Ich beginne mit 50.000 Euro. Ein Beitrag für Meinungsfreiheit ist mir lieber als für eine Organisation, die sie per Geldhahn abwürgen will.


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#3
Rolf

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CDU-Politikerinnen stellen sich hinter IDEA und kritisieren den EKD-Beschluß

 

 

 

 

Veröffentlicht: 21. November 2017 | Autor:

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Eine lebhafte Diskussion hat die Entscheidung der Synode der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) ausgelöst, den Zuschuß für die evangelikale Nachrichtenagentur IDEA  in den nächsten zwei Jahren zu kürzen und ab 2020 vollständig zu streichen. Bislang gewährte die EKD einen Betrag von jährlich 132.000 Euro.

 

 

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Die frühere thüringische Ministerpräsidentin und evangelische Theologin Christine Lieberknecht (siehe Foto) bedauerte den Beschluß:

 

„Keine vorherige Information an die Betroffenen, keine Debatte dazu während der Haushaltsberatungen, nur eine Enthaltung bei der Abstimmung durch die Synode – wenn das die Antwort der EKD auf die gegenwärtigen Debatten in Kirche und Gesellschaft ist, dann kann ich nur sagen: Hier werden keine Probleme gelöst; hier werden entstandene Gräben in Kirche und Gesellschaft weiter vertieft.“

 

Die zum Bundesvorstand der CDU gehörende Bundestagsabgeordnete Elisabeth Motschmann übte ebenfalls deutliche Kritik an der Synoden-Entscheidung. Sie wirft der EKD vor, die Nachrichtenagentur auszugrenzen, weil sie Kritik an der Kirchenleitung äußere und konservative Positionen vertrete.

 

IDEA repräsentiere einen „sehr großen Teil der aktiven evangelischen Christen“. Nach Ansicht der Politikerin aus Bremen ist die Meinungsfreiheit nirgendwo so eingeschränkt wie in der evangelischen Publizistik, die von der EKD subventioniert werde: „Man bekennt sich zum Pluralismus, aber das gilt für alle anderen – nicht für die Evangelische Kirche in Deutschland.“

 

 

Quelle:

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HINWEIS: Frau Lieberknecht hat sich als Ministerpräsidentin klar gegen Abtreibung positioniert und die Familie gefördert:

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