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Handballer Jannik Hofmann: „Licht sein mit meinem Lebensstil“


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Rolf

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Handballer Jannik Hofmann: „Licht sein mit meinem Lebensstil“

 

 

 

 

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Jannik Hofmann (Foto: Von Marc Thürmer - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0,

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Der hessische Handball-Club TV Hüttenberg spielt seit August in Deutschlands höchster Spielklasse. Linksaußen Jannik Hofmann (22) war mittendrin beim Durchmarsch von der Dritten in die Erste Liga. Mit Tobias Hambuch sprach er über das „Aufstiegs-Wunder“, seinen Glauben und Werte im Sport.

Euer Saisonziel war der Klassenerhalt, stattdessen habt ihr den Aufstieg in die Bundesliga geschafft. Reibst du dir manchmal die Augen?

 

Jannik Hofmann: Absolut. Als das Training für die Bundesliga jetzt losging, habe ich realisiert, was wir da eigentlich geschafft haben. In der Sommerpause war das noch schwer zu fassen. Wenn mich Leute darauf angesprochen haben, war es für mich selbst jedes Mal noch ein Wow-Erlebnis: Tatsächlich. Wir haben´s geschafft! Du spielst seit 10 Jahren in Hüttenberg, kennst die Leute, den Verein, Zeiten des Misserfolgs.

 

Wurdest du von deinen Gefühlen im Moment des Aufstiegs übermannt?

 

Ja, definitiv. Ich bin schon als kleiner Junge jede Woche hierher gedüst. Damals war es das größte Ziel, einmal in der ersten Männermannschaft zu spielen. Und jetzt zu sehen, was wir erreicht haben; ich war völlig perplex.

Wie habt ihr gefeiert?

 

Sehr gut. Die Nacht nach dem Spiel war natürlich lang. Dann ging´s direkt für zwei Tage nach Mallorca. Und anschließend zwei, drei Tage weiterfeiern in Hüttenberg.

„Ich bin ein absoluter Mannschaftssportler.“

Hat sich in der Vorbereitung auf die Bundesliga der Trainingsalltag verändert?

 

Eigentlich nicht. Vom Trainingsaufwand kann es gar nicht mehr werden. Wir sind vorher schon ans Limit gegangen. Der neue Rhythmus wird allerdings spürbar werden. Vorher haben wir von Montag bis Freitag trainiert und hatten samstags unsere Spiele. In der Ersten Liga spielen wir jetzt am Donnerstagabend und Sonntagmorgen und haben auch mal vier Spiele in zwei Wochen. Darauf müssen wir uns erstmal einstellen.

 

Im Handball kannst du den Sieg nicht alleine einfahren. Bist du gern auf andere angewiesen?

 

Ich bin ein absoluter Mannschaftssportler. Ich hab mit Tennis und Handball angefangen, weil es in unserem Dorf nichts anderes gab und habe schnell gemerkt, dass es mir mehr Spaß macht, mit meinen Freunden im Team zu spielen.

Wie seid ihr beim TVH zu einer Einheit geworden?

 

Es lässt sich nicht leugnen: Erfolg macht Spaß! Wenn du gewinnst, ist die Stimmung natürlich besser. Und du kannst es dir mal erlauben, mit der Mannschaft wegzugehen oder einen Tag frei zu machen. Dann fällt vieles leichter. In den letzten beiden Jahren haben wir bei zwei Aufstiegen viele Erfolge und positive Erlebnisse geteilt. Zudem sehen wir uns oft zweimal täglich. Das schweißt auch zusammen, wenn du deine Mitspieler öfter siehst als Freundin und Familie.

„Durch die kleinen Dinge einen Unterschied machen.“

Wie laufen eure Kabinengespräche? Geht’s nur ums Sprücheklopfen oder kann man auch ernsthaft reden?

 

Dummgeschwätz ist natürlich beliebt. Aber das ist überall so. In größeren Gruppen ist es schwieriger als in kleineren Gruppen, ein tiefgängiges Thema zu besprechen. Aber es gibt immer wieder Kleingruppen, wo echt coole Gespräche zustande kommen. Gerne und oft auch außerhalb der Halle. Einige sind gute Kumpels geworden.

 

Bekommen sie mit, wie du deinen Glauben lebst?

 

Absolut. Manche sind schon in den Gottesdienst mitgekommen. Es ist sogar vorgekommen, dass mich einer nachts angerufen und um ein Gebet gebeten hat. Da war ich auch baff! Es sind viele Jungs dabei, die sehen, dass sie mir Fragen stellen können, wenn sie etwas beschäftigt. Und es gibt echt coole Situationen. Zum Beispiel hat mich mal jemand aus dem Urlaub angerufen und erzählt, dass er gerade in einer riesigen Kirche in Jerusalem steht und sich fragt, wie er beten kann. Ich versuche, das ganz offen zu leben und darüber zu reden, völlig ohne Zwang und ganz locker. Einfach Licht sein mit meinem Lebensstil. Ich finde, es muss nicht immer zum Thema gemacht werden. Aber man macht sich erst verletzlich, wenn man so tut, als wäre der Glaube etwas Komisches. Wenn es einem von vorneherein unangenehm ist, darüber zu sprechen, werden die anderen es auch komisch finden. Für mich gehört es einfach dazu und ist Teil meines Lebens.

 

Kurz vor Spielende. Du bist im Tunnel. Es geht um Sieg oder Niederlage. Wie bist du da Christ?

 

Klar, ich bin im Tunnel. Aber ich respektiere meinen Gegner. Das heißt aber nicht, dass ich ihn aufs Tor laufen lasse. (lacht) Und Körpereinsatz gehört eben zur Sportart dazu. Dennoch kann ich durch kleine Dinge einen Unterschied machen: Dem Gegenspieler hochhelfen oder bei den Schiedsrichtern den Mund halten. Das klappt natürlich nicht immer.

 

Du bist bei der Initiative „Werteoffensive“ am Start. Für welche Werte stehst du ein?

 

Ganz vorne ist für mich der Respekt gegenüber Mitspielern, Gegnern und Schiedsrichtern. Wenn man sich heutzutage ein Fußballspiel ansieht und mitbekommt, wie die Schiedsrichter angefahren werden, ist da echt Luft nach oben. Die eigene Vorbildfunktion wahrzunehmen, finde ich immens wichtig. Kinder und Jugendliche, die sich die Sportler heute angucken und sie als Superstars bejubeln, schauen sich viel mehr von ihren Idolen ab, als man glaubt. Und dann ist es doch gut, wenn sie zuallererst Respekt erleben anstatt cooler Tattoos oder bunter Schuhe.

 

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Jannik Hofmann ist nicht nur Linksaußen beim TV Hüttenberg, er bietet auch Wochenenden für Handball-Interessierte an. Infos:

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„Mein Herz spricht Sport“ – mit diesem Slogan macht sich die christliche Sportorganisation SRS zusammen mit Sportprofis wie Alexander Dimitrenko oder dem Fußballstar Rafinha stark für ein faires, wertschätzendes, christliches Miteinander statt Gegeneinander.
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 Bundes-Verlag herausgegeben, zu dem auch Jesus.de gehört. Mehr Infos über teensmag findet ihr hier:

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