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CDU/CSU: EAK-Geschäftsführer gegen Ehe für Homosexuelle


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Rolf

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CDU/CSU: EAK-Geschäftsführer gegen Ehe für Homosexuelle

 

 

 

 

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Der Bundesgeschäftsführer des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK), Christian Meißner. Foto: Marcel Schlegelmilch

Kiel/Berlin (idea) – Der Bundesgeschäftsführer des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK), Christian Meißner (Berlin), lehnt den Vorschlag des voraussichtlichen Ministerpräsidenten in Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU), ab, homosexuelle Partnerschaften rechtlich der Ehe zwischen Mann und Frau völlig gleichzustellen. CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen in Schleswig-Holstein treten in ihrem Koalitionsvertrag für die Homo-Ehe einschließlich eines Adoptionsrechts ein. In einem Interview hatte Günther am 18. Juni gesagt: „Ich bin überzeugt, dass eine moderne CDU keinen veralteten Gesellschaftsbildern hinterherlaufen darf. Damit lockt man niemanden mehr hinter dem Ofen hervor.“ Günther begründete seine Auffassung mit persönlichen Bekanntschaften mit Homosexuellen und seiner „christlichen Grundüberzeugung“. Seiner Auffassung nach soll der Staat es fördern, „wenn Menschen dauerhaft zu zweit leben und füreinander sorgen“: „Die wollen unser Familienbild leben, nur lieben sie sich in gleichen Geschlechtern.“

 

EAK: Das Kindeswohl muss an erster Stelle stehen

 

EAK-Bundesgeschäftsführer Meißner sagte im Gespräch mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, dass er Günthers Auffassung nicht teile: „Ich würde meiner Partei empfehlen, dass sie bei ihrer traditionellen Mehrheitsposition bleibt, dass die Ehe zwischen Mann und Frau besonders schützenswert ist und nicht vollständig gleichgestellt werden kann mit anderen Formen der Partnerschaft.“ Im Evangelischen Arbeitskreis gebe es darüber zwar unterschiedliche Meinungen, aber die Mehrheit teile seine Auffassung. Er begrüße es durchaus, „wenn auch Homosexuelle verbindlich miteinander leben“, aber die Ehe sei die Gemeinschaft von Mann und Frau, so Meißner. Kritisch sieht er zudem das vollständige Adoptionsrecht für Homosexuelle. „Ich bin der festen Überzeugung, dass es für das Wohl eines Kindes am besten ist, wenn es mit seinem Vater und seiner Mutter aufwächst.“


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