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Durch den Koran fand ich zu Jesus


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Rolf

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Durch den Koran fand ich zu Jesus

 

 

 

Von klein auf beschäftigt sich Mario Joseph mit dem Islam und wird sogar Imam. Doch dann liest er im Koran Verse über Jesus, die ihn aufhorchen lassen. Er macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Heute ist er Christ.

 

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Mario Joseph
 

Ich kam in Indien, in Kerala, auf die Welt und ging von klein auf in die Koran-Schule in der Moschee. Nach zehn Jahren intensiven Studiums wurde ich Imam.

Einmal predigte ich in der Moschee, als sich jemand zu Wort meldete und fragte, wer Jesus ist. Darauf konnte ich keine Antwort geben. Also nahm ich mir den Koran, um dort nach einer Erklärung zu suchen. Ich las ihn komplett durch. Alle 114 Suren, alle 6'666 Verse. Und ich entdeckte Erstaunliches.

Den Namen Mohammed fand ich viermal. Aber der Name Jesus wird im Koran 25mal genannt! Das verwirrte mich.

Es gab noch eine Überraschung: Im Koran kommen keine Frauennamen vor. Der einzig weibliche Vorname der auftaucht ist: Mariam. – Die Mutter von Jesus. Nach ihr ist sogar eine ganze Sure benannt.

 

Was im Koran über Jesus steht

 

In der Sure 3, den Versen 45-55 las ich zehn Dinge über Jesus. Unter anderem wird er da als «das Wort Gottes» bezeichnet, als «Geist Gottes» und als «Messias», was dasselbe ist wie Christus, der Retter.

 

Ausserdem steht im Koran, dass Jesus schon als Neugeborener angefangen hat zu sprechen. Dann gibt es die Geschichte, wo er einen Klumpen Erde nimmt, daraus einen Vogel formt und ihn anhaucht. Der Tonvogel wird dadurch lebendig. Erstaunt erkannte ich, dass Jesus laut Koran Leben schaffen kann.

 

Weiter las ich, dass Jesus Blinde und Aussätzige geheilt hat. Und sogar Tote auferweckt hat! Laut Koran ist er in den Himmel aufgefahren und wird eines Tages wiederkommen.

 

Und Mohammed?

 

Jetzt stürzte ich mich auf das, was der Koran über Mohammed sagt. Doch ich fand es enttäuschend. Er war nicht das Wort Gottes, nicht der Geist Gottes, er sprach weder als Baby, noch machte er einen Tonklumpen lebendig. Er heilte niemanden und weckte keine Toten auf. Er selbst starb. Laut Koran lebt Mohammed nicht und wird auch nicht noch einmal kommen.

Mir wurde bewusst, dass Jesus viel grösser ist als Mohammed. In mir festigte sich ein erschütternder Gedanke.

 

Ist Jesus mehr als ein Prophet?

 

Ich ging zu meinem guten alten Lehrer und fragte ihn: «Wie hat Gott das Universum geschaffen?» Er sagte: «Durch das Wort.» Jetzt wollte ich wissen, ob das «das Wort» dann Schöpfer oder Schöpfung ist?

Wenn «das Wort Gottes» alles erschaffen hat, musste es Schöpfer sein. Aber das hiesse, dass Jesus Gott gleich war!

Zu sagen, dass «das Wort Gottes» nur Schöpfung ist, wäre unlogisch. Alles ist doch durch «das Wort» geschaffen worden, wie sollte dann «das Wort» entstanden sein?

Ohne mir eine Antwort zu geben, setzte mich mein Lehrer vor die Tür.

 

Was ist die Wahrheit?

 

Ich war verwirrt. Jetzt konnte mir nur noch Allah helfen. Sein Wort sagt, dass Mohammed tot ist und Jesus lebt. Wen sollte ich akzeptieren?

Ich betete lange und schlug dann den Koran an einer zufälligen Stelle auf. Es war die Sure 10, Vers 94: «Bist du im Zweifel über etwas, (...) so frage die, welche die Schriften vor dir gelesen haben.» Die Schriften vor dem Koran waren die Thora und das Evangelium von Jesus Christus. Mit anderen Worten: Die Bibel.

So fing ich an, die Bibel zu lesen. Ich begann mit dem

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: «Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott. Und das Wort war Gott. Und das Wort wurde Mensch.»

 

Ungeahnte Freiheit

 

Aufgeregt las ich weiter, bis zu Vers 12: «Die ihn (Jesus) aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein.»

Das bewegte mich zutiefst. Im Koran werden Menschen durchgehend als Sklaven Gottes bezeichnet. Aber durch Jesus hatte ich die Möglichkeit, ein Kind Gottes zu werden! Ich wollte kein Sklave mehr sein, ich wollte Gottes Kind werden.

Von da an nannte ich Gott «Papa». Und damit zog so eine Freude in mein Herz, eine unbeschreibliche Freiheit. Ein Vater liebt seine Kinder! Sich vorzustellen, dass der Schöpfer des Universums mein Vater ist und mich liebt, erfüllte mich mit einem Glücksgefühl, das bis heute anhält. Das kann man nicht beschreiben. Das muss man selbst erleben.

Seitdem bin ich Christ. Doch auch wenn ich deswegen verfolgt werde und keinen Kontakt mehr mit meiner Familie habe, war das die beste Entscheidung meines Lebens. 

 

 

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Datum: 17.11.2015

 

Autor: Miriam Hinrichs

 

Quelle: Jesus.ch / mariojoseph.in / wikipedia.com


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