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Bundesregierung will Angebote von „Homo-Heilern“ nicht verbieten


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#1
Rolf

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Bündnis 90/Die Grünen
 
 
08. März 2017
 
 
Bundesregierung will Angebote von „Homo-Heilern“ nicht verbieten

 

 

 

 

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Der religionspolitische Sprecher der Grünen, Volker Beck. Foto: Fabian Stürtz

Berlin (idea) – Die Bundesregierung möchte Therapie-Angebote für homosexuell empfindende und darunter leidende Menschen nicht verbieten; auch nicht, wenn es sich um Minderjährige handelt. Das geht aus einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Zwar vertrete die Bundesregierung „im Einklang mit dem Weltärztebund und der Bundesärztekammer“ die Auffassung, dass Homosexualität keine Krankheit sei und daher keiner Behandlung bedürfe, heißt es darin. Regelungen der ärztlichen Berufsausübung fielen laut Grundgesetz aber in die Zuständigkeit der Länder. Die Gestaltung entsprechender Berufsordnungen sei weitgehend den Ärztekammern überlassen.

 

Regierung hat keine Kenntnis über Organisationen, die Therapien anbieten

 

Gestellt hatte die kleine Anfrage unter anderem der religionspolitische Sprecher der Grünen, Volker Beck. Wie es darin heißt, hat die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität 1990 aus ihrem Diagnosekatalog gestrichen. Der Weltärzteverband habe das 2013 bekräftigt. Therapien, die angeblich die sexuelle Orientierung ändern können, habe der Verband damals als „Verletzung der Menschenrechte“ bezeichnet. Dennoch gibt es laut Beck auch in Deutschland Einrichtungen, die solche Kurse anbieten. Konkret nennt Beck den Verein „Gesellschaft für Lebensorientierung – LEO“ (Bennungen/Südharz), die Kommunität „Offensive Junger Christen“ (OJC, Reichelsheim/Odenwald) sowie die württembergische Seelsorgeeinrichtung „Wüstenstrom“ (Tamm bei Stuttgart). Beck wirft ihnen vor, Homosexualität als Krankheit zu betrachten und folglich Homosexuelle heilen zu wollen. In ihrer Antwort teilt die Regierung mit, dass ihr keine Erkenntnisse über die Aktivitäten der drei Vereine vorliegen. Auch seien ihr keine Organisationen bekannt, die „Reparations- bzw. Konversionstherapien für Homosexuelle“ anböten.

 

Beck: Gruppierungen sind „überwiegend im evangelikalen Spektrum zu Hause“

 

Beck vermutet „parteipolitische Rücksichtnahme“ hinter der Antwort der Bundesregierung. Die Gruppierungen seien „überwiegend im evangelikalen Spektrum zu Hause“. Weil die CDU versuche, diese potenziellen Wähler an sich zu binden, scheue sie vor der Auseinandersetzung „auch mit den obskursten und abstrusesten Positionen“ zurück. Auch in islamistischen Kreisen verbreiteten sich solche Ansichten zunehmend, so Beck weiter. Für ihn drückt sich das CDU-geführte Bundesgesundheitsministerium vor seiner Verantwortung. Die könne man nicht einfach auf die Standesorganisationen der Ärzte und Psychotherapeuten abschieben. Beck: „Wir fordern, zumindest das Anpreisen solcher gefährlichen Therapien für Jugendliche zu untersagen.“ Es gehe um Jugendschutz und Suizidprophylaxe. Er erwarte eine Distanzierung „von dieser gefährlichen Scharlatanerie“, so Beck: „Parteitaktische Rücksicht auf religiöse Fundamentalisten ist völlig fehl am Platz, ob sie nun christlich oder muslimisch sind.“


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#2
Rolf

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Ich frage mich immer wieder ob nicht auch dann das Verbreiten von  "Fake-News" strafbar ist, wenn diese von Politikern quasi als Meinungszwang verbreitet werden. Das Homosexualität keine Krankheit ist, wissen nahezu alle Seelsorger. Dennoch würde Herr Beck meiner Meinung nach am liebsten die Seelsorge komplett verbieten, um sicherzustellen, dass auf gar keinen Fall Gespräche zwischen Seelsorgern und Homosexuellen stattfinden. Herr Beck möchte Seelsorger, die sich nicht an seine Meinung halten, sogar mit Geldbuße belegen, und er wollte dies bereits im Therapiegesetz verankern. Jeder, der noch Wert auf die Bibel legt und gemäß Römer eins dafür einsteht, dass Homosexualität Sünde ist, scheint nach Auffassung von Herrn Beck Hassreden zu verbreiten und sei Homophob, obwohl dies mehr als grobe Lügen sind.

 

Das man die Grünen Ideologien dem Volk nicht aufzwingen kann, zeigt sich erfreulicherweise an den gegenwärtigen Wahlprognosen. Ich plädiere dafür, dass Christen keine Partei wählen, die den Genderwahn und die frühkindlichen Sexualpläne unterstzützt, weil hier ein gigantischer Missbrauch des ursprünglichen Gendergedankens stattfindet, und Kinder mit diesem verfassungsfeindlichen Programmen seelisch geschädigt werden. Es scheint so, dass es ausserhalb des Vorstellungsvermögen von Herrn Beck ist , dass es Menschen gibt, die unter ihrer Homosexualität leiden, und das dies absolut nichts mit Diskriminierung zu tun hat. Solchen Menschen per Gesetz verbieten zu wollen, selbst die Initiative zu ergreifen und Hilfe und Rat auch bei Seelsorgern zu suchen, nenne ich unterlassene Hilfeleistung. Wer bei mir an die Tür klopft, wird nicht abgewiesen, auch wenn es Herrn Beck nicht passt. Und - ebenso wie die meisten Seelsorger biete ich keineswegs eine Therapie zur Heilung einer Krankheit an, die nicht vorhanden ist. Das ist ganz offensichtlich eine Diskrimminierung und üble Nachrede und schädigt tatsächlich Menschen, die nicht mehr wissen, wohin sie sich in ihrer Not wenden sollen.


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