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Johannes Hartl – ein verlängerter Arm der katholischen Kirche?


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Johannes Hartl – ein verlängerter Arm der katholischen Kirche?

 

 

 

johannes_hartl.jpgGerade im Jahr des Reformationsjubiläums schlägt ein Trend unter Evangelikalen vollends durch, der die Reformation quasi umkehrt: eine Rückkehr zum Katholizismus. Nur eines von vielen aktuellen und besorgniserregenden Beispielen ist, wie der katholisch-charismatische Autor und Prediger Johannes Hartl von Evangelikalen empfohlen, gepriesen und vermarktet wird. Hartl ist Gründer und Leiter des Augsburger Gebetshauses, einem Ableger des „International House of Prayer“, das 1999 von dem Extrem-Charismatiker Mike Bickle ins Leben gerufen wurde. Das Augsburger Gebetshaus veranstaltet jährlich zu Jahresbeginn die MEHR-Konferenz, die dieses Jahr einen Rekordbesuch von etwa 10.000 meist jungen Teilnehmern verzeichnete. Redner waren u.a. der päpstliche Hofprediger Raniero Cantalamessa aus dem Vatikan. Neben viel Popmusik-Lobpreis prägte auch eine gemeinsame Eucharistiefeier – die katholische „unblutige Wiederholung des Kreuzesopfers“ diese Konferenz.

 

Einerseits also eine klar römisch-katholisch und zugleich charismatisch geprägte Sache, aber andererseits fungierte Hartl im November 2016 auch als Hauptredner auf dem Männertag des Forums Wiedenest, ursprünglich einem Werk der Brüderbewegung. Vereinzelt geäußerte Bedenken wurden von den Wiedenster Verantwortlichen mit dem Hinweis zurückgewiesen, Hartl habe doch so eine „klare Verkündigung“. Hartl gilt als einer der gefragtesten Redner auf evangelikalen Großveranstaltungen und sprach u.a. auch auf dem Willow-Creek-Leitungskongress im Februar 2016 in Hannover. Seine Bücher werden vom evangelikalen Verlag SCM R. Brockhaus verlegt. Momentan läuft eine groß angelegte Werbekampagne für sein neuestes Buch „Einfach Gebet“. Per E-Mail, Briefpost-Flyern, sozialen Netzwerken und Videos wird SCM-Kunden dieses Buch als Must-Have angepriesen. Alexander Seibel schrieb bereits 2015:

„Johannes Hartl ist auch wegen seiner Eloquenz nicht nur in der katholisch-charismatischen Strömung ein neuer Star geworden. Dank der Remystifizierung der Evangelikalen, die mit Richard Fosters Megabestseller „Nachfolge Feiern“ vor ca. 30 Jahren ihren Anfang nimmt, wird er auch in der evangelikalen Welt immer beliebter und einflussreicher werden.“ (

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)

Die unkritische Anerkennung Hartls unter Evangelikalen verdeutlicht, wie wichtig die reformatorischen Grundsätze

  • allein die Schrift
  • allein aus Glauben
  • allein durch Gnade
  • allein durch Christus

sind, um auf dem biblischen Glaubensweg zu bleiben und das nötige geistliche Unterscheidungsvermögen zu haben, um nicht solchen immer tückischer werdenden Abirrungen auf den Leim zu gehen. Genau das soll Sinn und Zweck dieses Artikels sein – nicht ein Verurteilen von Johannes Hartl oder seines Gebetshauses, sondern eine Verdeutlichung, a) wie täuschend und scheinbar bibeltreu Verführungen aus dem katholischen und charismatischen Spektrum heute auftreten, B) wie hilfreich und nötig die Solae („allein“) der Reformation dafür sind, verfängliche Strömungen aufzudecken, c) wie dringend nötig wir eine Verbesserung der eigenen biblischen Verkündigung brauchen, wenn als Hauptredner unserer Veranstaltungen katholische Charismatiker importiert werden müssen.

 

Zweifellos gibt Hartl in seinen Vorträgen und Publikationen viel von sich, was biblisch und geistlich erweckend klingt. In ethischer Hinsicht sind Hartls Vorträge sicher auch größtenteils richtig, denn in punkto Werte und Gebote gibt es großflächige Überschneidungen zwischen bibeltreuem und katholischem Glauben. Unter meinen bibeltreuen Bekannten stoße ich immer wieder auf Empfehlungen von Hartls Vorträgen und Büchern. Etliche bibeltreue Christen beurteilen den gesamten Aufbruch um das Augsburger Gebetshaus – dort wird seit mehreren Jahren rund um die Uhr gebetet (im katholischen Sinne) – als echte Erweckung und Werk Gottes.

 

Wie gesagt, soll das hier gar nicht in Abrede gestellt oder verurteilt werden. Da mögen gute Motive zugrunde liegen. Allerdings kommt es auf gute Motive nicht an, sondern darauf, ob es sich um gesunde biblische Lehre auf Grundlage des Evangeliums handelt oder um falsche Lehre und Verführung. Paulus begrüßte eine biblisch richtige Verkündigung sogar bei schlechten Motiven (Phil 1,18), warnt hingegen vor der Verkündigung von einem "anderen Jesus ... anderen Geist ... anderen Evangelium" durch täuschend geistlich wirkende Leute "in Gestalt eines Engels des Lichts", worauf die Korinther sogar bereits hereingefallen waren (1Kor 11,4.15).

 

Wenn Katholiken wie Hartl über christliche Themen sprechen, mag das in den Ohren von Bibeltreuen oberflächlich betrachtet durchaus gut und richtig klingen. Vieles mag auch richtig sein, ein Großteil Wahrheit ist mit einer entscheidenden Portion Irrtum vermengt. Zudem werden Begriffe wie Kreuz, Glaube, Gnade, Erlösung oder Gebet usw. auch von katholischen Rednern und Autoren gern verwendet, und dann denken Bibeltreue an das, was sie aufgrund der biblischen Lehre darunter verstehen. Aber in der katholischen Kirche wird etwas ganz anderes unter diesen Begriffen verstanden. Gnade z.B. wird im Katholizismus als eine Art mystische Substanz verstanden, die Gott dem Menschen insbesondere durch Sakramente und aufgrund von Verdiensten einflößt (Dogma des Konzils zu Trient, in: Rahner (Hrsg): Der Glaube der Kirche, Nr. 850, vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 2010). Unter Buße und Vergebung wird das rituelle Sakrament der Beichte verstanden.

 

Wolfgang Nestvogel erklärt in einem Vortrag über den Judasbrief, dass Verführer sich typischerweise unmerklich „einschleichen“ und quasi durch die Hintertür in bibeltreue Kreise eindringen (Judas 1,4). Auch die besagte Beschlagnahme und Uminterpretation eigentlich biblischer Begriffe gehört zu dieser Methode. Irrlehrer „kapern“ sozusagen diese biblischen Begriffe. Deshalb müssen wir immer genau hinschauen, was denn vom Kontext und Hintergrund des Redners oder Autors mit dem Begriff gemeint ist. Nestvogel nennt auch insbesondere Johannes Hartl als Beispiel für diese Unterwanderung der Evangelikalen. Sein Vortrag kann unter

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heruntergeladen werden (über Hartl ab Minute 49:00).

Die charismatische Ausrichtung von Hartl

Im Folgenden möchte ich einfach einige Informationen, Fakten und Zitate zu Johannes Hartl zusammentragen, um dann anschließend ein Resümee zu ziehen. Zunächst: Wer ist Johannes Hartl? Der Informationdienst Topic (12/2016) schreibt in seinem Bericht über Hartls begeisterte Aufnahme am Wiedenester Männertag:

„Hartl (Jahrg. 1979) ist ein überzeugter Katholik, der seinen christlichen Weg u. a. beim Studium der Mystiker wie Teresa von Avila oder Henri Nouwen begann. In der Jugendarbeit der Charismatischen Erneuerung erlebt er eine pfingstlerische „Geistestaufe“. Erst ein halbes Jahr später „bekehrt“ sich Hartl … Er liest Bücher von Extrem-Charismatikern wie Mike Bickle oder Yonggi Cho. 2003 … bekommt er von Kim Kollins, einer katholischen Charismatikerin, die Vision geschildert, dass es einen Ort geben solle, an dem Tag und Nacht gebetet würde. Kollins nimmt die Hartls mit zum International House of Prayer, einem überkonfessionellen Gebetszentrum in den USA, das von Mike Bickle geleitet wird. Dort erhält Hartl eine Vision für ein Gebetshaus in Deutschland, das er dann mit anderen 2007 in Augsburg eröffnet.“

In seinem Buch „In meinem Herzen Feuer“ beschreibt Hartl selbst seine „Geistestaufe“ und seine „Bekehrung“ ein halbes Jahr später (Seite 18-20):

„… mehr aus Langeweile heraus, dass ich diesem Aufruf nach vorne folge. Wer den Heiligen Geist empfangen wolle, könne vorne für sich beten lassen … Was folgt, ist das, wofür ich bis heute Zeuge bin: Gott küsst mich … Das ist der Heilige Geist ... Doch es vergeht ein halbes Jahr, bis ich zufällig höre, man könne „Jesus sein Leben übergeben“. Ja, das will ich. Vielleicht ist das das Geheimnis. Ich habe ihn nie bereut, diesen Vertrag, den ich an jenem Sonntagvormittag in meinem Zimmer in mein Tagebuch schreibe: „Ich übergebe dir mein Leben, ganz und voll. Und du gibst mir dafür deinen Heiligen Geist für immer, ganz und voll." Etwas dreist vielleicht, doch von Herzen ...“ (Zitat übernommen von

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. Dieser ausführliche Artikel von Georg Walter bietet viele fundierte Informationen zu Johannes Hartl.)

Hartl hat auch einen Doktorgrad in Theologie erworben; seine Dissertation hat den Titel „Metaphorische Theologie“. Die wirft allerdings Fragezeichen auf, was seine grundsätzliche Haltung zur Bibel betrifft, wenn er schreibt:

„Auch darf die Theologie nicht vergessen, dass die Anfänge des Glaubens über weite Strecken hinweg von einer naiven religiösen Weltsicht geprägt waren. Die Israeliten glaubten an einen an ihrer Seite kämpfenden Gott, die frühen Christen an einen in Jesus Mensch gewordenen, Wunder wirkenden, die Erde einst richtenden Gott ... Metaphorische Theologie ist Theologie unterwegs zu einer zweiten Naivität ... Metaphorische Theologie lädt ein zu einer Hermeneutik des Vertrauens. Sie ermöglicht einen rational verantwortbaren Wiedereinstieg in die religiöse Bildwelt - wissend, dass es sich um eine Bildwelt handelt.“ (Seite 486f)

Die Gebetshaus-Bewegung ist eigentlich als ein typisch charismatisches Phänomen zu bewerten. Ein Besucher der MEHR-Konferenz berichtet:

„[Ich kann] nicht mit letzter Sicherheit sagen kann, ob es sich um normale Festival-Phänomene handelte oder ob da der Heilige Geist am Werk war. ‚Da hinten liegt eine junge Frau auf dem Boden, und alle streicheln an der jungen Frau herum‘, teilte mir einer der ‚Jungs‘ am Freitagnachmittag mit. ‚Äh … soll das so?‘ ‚Keine Ahnung. Geh hin und schau's dir an, es ist nur ungefähr zwei Meter von dir entfernt.‘ Das tat ich. Richtig, da lag eine junge Frau auf dem Boden, ein junger Mann hielt ihre Hand in seiner und streichelte sie, und drumherum standen zwei, drei weitere junge Leute, die wohl für die Liegende beteten, wobei eine sich selbst streichelte. […]  Im Laufe der folgenden Tage hörte ich andeutungsweise immer mal wieder von einem Phänomen, das ‚Ruhen im Geist‘ genannt wird und äußerlich betrachtet wohl Ähnlichkeit mit einer Ohnmacht hat. Soll eine tolle Erfahrung sein für die, die sich darauf einlassen. (

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Auf der MEHR-Konferenz gab es nicht nur stundenlang rockigen Lobpreis, sondern sogar ein Konzert des zum katholischen Marienverehrer „bekehrten“ Popmusikers Paddy Kelly (von der Kelly Family) Kurze Videomitschnitte dieses Konzertes finden sich unter

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und

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(Vorsicht, das extreme Flackerlicht kann kognitive Ausfälle hervorrufen …) Eine längere „Rock’n’Praise“-Session ist hier zu sehen (

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(auch nur für feste Gemüter geeignet, die extrem weltförmige Musik und Darbietung kann womöglich seelische Belastung hervorrufen). Das Gebetshaus schreibt als Kommentar zum Video: „… wir möchten, dass solch ein starker Lobpreis wieder Deutschland und Europa erfüllt“. Aber wäre nicht viel mehr Verkündigung des Sühnewerkes von Golgatha, Buße und Hinwendung zum Christus der Bibel nötig? Und würde nicht das geistliche Frucht bringen, statt so einem Zirkus der Eitelkeiten?

 

Johannes Hartl selbst glaubt, dass das „Fallen im Geist“ eine „Kraftbezeugung Gottes“ ist. In seinem Buch „In meinem Herzen Feuer“ beschreibt er im Kapitel „Heiliges Chaos“ seine erstmalige Begegnung mit diesem Phänomen bei einer Lobpreiszeit auf einem Jugendwochenende 1999:

„… während des 2. Liedes kommt er. Und übernimmt die Kontrolle … Ohne dass jemand sie berührt, beginnen Einzelne, umzufallen. Bum! … Die Betroffenen berichten, sie seien von der Kraft Gottes überwältigt worden … Im ganzen Raum fallen Jugendliche um und bleiben liegen … Einige liegen ganz ruhig am Boden und berichten hinterher, den Frieden und die Liebe Gottes auf tiefe Weise erfahren zu haben. Andere beginnen laut zu weinen, weil Gott Bereiche intensiven Schmerzes in ihnen berührt. Andere lachen, weil sie Gottes Freude in sich spüren, andere haben Visionen der geistlichen Realität, einige sogar über lange Zeit hinweg ... Jemand hat mir die Leitung aus der Hand genommen. In alledem jedoch die überwältigende Präsenz von etwas Heiligem. Von jemand Heiligem.“

Die Gebetsmystik von Hartl

Neben der charismatischen Prägung von Hartl ist vor allem sein mystisch-kontemplatives Verständnis von Gebet aus bibeltreuer Sicht kritisch zu beurteilen. In seinen drei Hauptbüchern „In meinem Herzen Feuer“ (SCM Brockhaus 2014), „Gott ungezähmt“ (Herder 2016) und „Einfach Gebet“ (SCM Brockhaus 2016) geht es vor allem um das Thema Gebet. Martin Erhardt hat das Buch rezensiert:

„Das Buch ist gefüllt mit mystisch-esoterischen Erlebnissen. Der Autor beschreibt Visionen, ‚meditatives Bibellesen‘ (3 Wochen lang täglich vier Stunden lang einen Psalmvers beten), Gebet als künstlerischen Akt, schildert ‚Power-Erfahrungen‘, stellt die klösterliche Abgeschiedenheit als lehrreich und als begehrenswertes Lebensziel dar, spricht über ‚Jesus-Ecken‘ als Gebetsplatz, über diverse charismatische Praktiken, über Energydrink-Stapeln für Gebetsmarathon, über Totenerweckungen im Namen Jesus usw. Vieles klingt sehr befremdlich und teilweise haarsträubend!“ (

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, ausführlicher in „Bibel und Gemeinde“ 1/2015)

Hartl schreibt in „In meinem Herzen Feuer“ zum Beispiel auf Seite 212:

„... Einübung des Schweigens, der Bibelmeditation, des Lobpreises, des liturgischen Gebets, der beständigen Fürbitte, des 24-Stunden-Gebets, der eucharistischen Anbetung, des Rezitierens oder Singens biblischer Passagen, des hörenden Gebets, des Gebets bei Exerzitien oder auf einer Pilgerreise, des kontemplativen Gebets, des Jesusgebets — all das sind Formen, die den Beter Unterschiedliches lehren.“

In seinen Büchern bleibt unklar, ob er sich an Christen wendet oder an alle Menschen und wie ein Mensch überhaupt erstmal mit Gott versöhnt werden kann. Das Evangelium fehlt (wie könnte es bei einem treuen Katholiken auch überhaupt enthalten sein?). In einem Werbe-Video von SCM Brockhaus für sein jüngstes Buch „Einfach Gebet“ sagt er als Voraussetzung für seine Gebetslehre sogar „du brauchst nicht einmal Christ sein“ (Facebookseite von SCM. R. Brockhaus, Video vom 1.1.2017)

 

Die Gebets-„Übungen“ in „Einfach Gebet“ sind teilweise so körperbetont und rituell-technisch („Schritt 1, Schritt 2, Schritt 3“ …), dass sie an Anleitungen für Fitness-Workouts erinnern. Naturwahrnehmung, Körperhaltung und Atmung sollen trainiert werden, um „achtsam“ für Glaubenswahrheiten und den Heiligen Geist im eigenen Körper zu werden. Aber nach meinem Verständnis der Bibel ist der Heilige Geist weder bei noch so viel Achtsamkeit körperlich spürbar, noch wohnt er in jedem Leser von Hartls evangeliumsfreien Buch. Statt dem Evangelium lehrt Hartl gebetsmagische Übungen als Weg in die Gemeinschaft mit Gott.

Hartl ist treu römisch-katholisch

Hartl hat mit seinem Buch „Katholisch als Fremdsprache“ ein Werk verfasst, das als Brückenschlag zwischen Katholizismus und Freikirchen dienen soll und in dem er versucht, die katholischen Sonderlehren gegenüber einem bibeltreuen Standpunkt zu rechtfertigen. Wenn er also irgendwie „zwischen“ katholisch und freikirchlich zu verorten ist, dann als Brückenbauer hin zur römisch-katholischen Kirche.

 

Obwohl es innerhalb der katholischen Kirche vereinzelt Skepsis gegenüber der charismatischen Bewegung gibt, ist sein Gebetshaus Augsburg offiziell von der römisch-katholischen Kirche gutgeheißen. In einem Bestätigungsschreiben vom Bistum Augsburg, Bischöfliches Ordinariat, heißt es:

„Aufgrund der immer größer werdenden Zahl der Teilnehmer am Leben und an den Initiativen des Gebetshauses e.V. sahen sich die Verantwortlichen des Bistums Augsburg veranlasst, Intention, Zielsetzung, und vor allem auch die theologischen Grundlagen des Gebetshauses eingehend zu prüfen. Dies geschah in einem längeren Prozess, dabei wurden auch zahlreiche Personen befragt. Als Ergebnis dieser Prüfung wurde festgestellt, dass im Gebetshaus nichts gelehrt und verkündet wird, was im Gegensatz zur Lehre der katholischen Kirche steht. Allein dies war auch der Auftrag und Gegenstand der Prüfung. Der Bischof von Augsburg hat aufgrund dieses Ergebnisses der Untersuchung und im Einvernehmen mit Herrn Dr. Johannes Hartl entschieden, das (den) Gebetshaus e.V. in Zukunft seitens der Diözese zu begleiten.  Für diese Aufgabe wurde als bischöflicher Beauftragter Msgr. Dr. Alessandro Perego bestellt.

Das Gebetshaus e.V. sieht sich als ein Werk der Charismatischen Erneuerung in der Katholischen Kirche (CE), in deren Gesamtbund es einen Sitz hat. Zugleich ist es aber doch eine ganz eigenständige Größe, die der CE entwachsen ist. Harald Heinrich, Generalvikar“

In einem Interview mit dem Magazin Amen (von Campus für Christus) sagt Hartl vom Gebet, dass dadurch die Beziehung zu Jesus zustande kommt (also nicht durch den Glauben an das Evangelium von der stellvertretenden Sühne). Dann wird er gefragt: „Gibt es für dich neben dieser persönlichen Beziehung zu Jesus noch etwas anderes, das wir beachten müssen, um voll Glauben zu leben?“ Seine Antwort: „Ja, das ist der Glaube der Kirche. Als Christ bin ich Teil der Kirche und damit Teil eines Glaubens, der eine viel längere Geschichte hat als mein persönlicher Glaube oder meine persönliche Jesus-Beziehung. Dieser Glaube der Kirche ist geprüft und verlässlich. Im persönlichen Bibelstudium kann es auch einmal passieren, dass eine Stelle missverstanden oder falsch interpretiert wird. Der Glaube der Kirche gibt hier Richtung und Sicherheit.“ (

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)

 

Wie also gelangt man Hartl zufolge in eine errettende Beziehung zu Jesus? Durch (Hartls Vorstellung von) Gebet und durch den „Glauben der Kirche“, wobei der „Glaube der Kirche“ im römisch-katholischen Verständnis die Gesamtheit der katholischen Dogmen sind. Das katholische Standardwerk „Der Glaube der Kirche“ (hrsg. von Karl Rahner) stellte diese Dogmen systematisch zusammen, die entscheidenden gelten als unfehlbar, insbesondere jene, die auf dem gegenreformatorischen Konzil von Trient (1545-1563) formuliert wurden. In diesen Dogmen – im „Glauben der Kirche“ – werden alle reformatorischen Überzeugungen buchstäblich verdammt: Wer glaubt, dass die Errettung allein aus Glauben, allein aus Gnade und allein durch Christus ist und wer allein an die Schrift und nicht an die außerbiblische Überlieferung der Kirche glaubt, ist „verdammt“. Das also ist der „Glaube der Kirche“, der neben dem Gebet für Hartl der Weg zum Heil ist. (Das Buch „

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bietet eine Zusammenfassung und Bewertung der katholischen Dogmen).

Resümee – umgriffen vom verlängerten Arm der römischen Kirche

Hartl selbst kann ich seine Meinung nicht vorwerfen, sie ist einfach glasklar römisch-katholisch und er ist halt ein katholischer Charismatiker. So weit, so ungut. Meine großen Bedenken betreffen seinen Einfluss. Ein mir bekannter bibeltreuer Christ aus Augsburg hat örtlich bedingt selbst Kontakte zum dortigen Gebetshaus und sieht Hartl schlicht als „verlängerten Arm der Kirche“. Und das ist das Besorgniserregende: dass sich so viele Evangelikale und Bibeltreue, die sich unkritisch von diesem Arm umgreifen und sich von Hartl einlullen lassen.

 

Johannes Hartl ist sicher sehr sympathisch, gewinnend, eloquent und sagt viel Richtiges. Kurz gesagt ist er aus bibeltreuer Sicht eine sehr ambivalente, vielseitige Persönlichkeit. Seine römisch-katholischen, charismatischen und mystischen Seiten liegen aber klar auf der Hand, und man fragt sich: Wie können Evangelikale und Bibeltreue diese Seiten einfach völlig unkritisch übersehen? Wie kann ein Vertreter anti-reformatorischer Lehre auf als bibeltreu geltenden Veranstaltungen als Hauptredner eingeladen und seine Vorträge empfohlen und seine Bücher verlegt und vermarktet werden? Was sind die Motive dahinter? Und warum hat die evangelikale Masse das nicht nur unkritisch abgenickt und geschluckt, sondern genießt diesen hippen Prediger in vollen Zügen? Ist es nicht so, dass Katholizismus, Mystik und Charismatismus durch Johannes Hartl einen Fuß in der Tür unter Bibeltreuen haben und diese falschen Lehren, die von Christus und seinen Wort wegführen, geschickt eingeschleust werden?

 

Das vereinende Prinzip von katholischem und charismatischem Glauben ist die sinnliche Religiosität – im Gegensatz zum schlichten Glauben des Protestantismus - Gottes Gegenwart soll emotional und sinnlich erfahrbar gemacht und der Segen Gottes und das Wirken des Heiligen durch bestimmte Werke (seien es Sakramente, Übungen oder Techniken) verfügbar gemacht werden. Dies steht im klaren Gegensatz zu den Prinzipien der Reformation.

 

Es geht in Katholizismus, Mystik und Charismatismus darum, „die Gegenwart Gottes erfahrbar zu machen“. Diese Gottesunmittelbarkeit steht im Gegensatz zum Glauben, denn Glauben ist nicht Schauen, Erfahren oder Fühlen. Sie steht im Gegensatz zum Wort, Erfahrung zählt hier mehr als die Bibel. Sie steht im Gegensatz zur Abhängigkeit von der Gnade Gottes, denn Techniken, Übungen, Rituale, Sakramente sind nötig, und auch der Christus der Schrift reicht nicht allein, denn es sind andere Hohepriester am Mikrofon, an Schlagzeug und Gitarre nötig, um uns in die spirituelle Stimmungslage zu versetzen.

 

Doch Suggestion (sei es durch Ekstase oder weniger spektakuläre Gefühle und Eindrücke, sei es als Massenmanipulation oder allein im Kämmerlein) ist keine Gotteserfahrung, es ist ein eingebildeter Gott, ein Götze. Gott offenbart und naht sich uns im Wort, im geistig verständlichen Wort der Bibel und nicht durch transzendente, wortlose Mystik. Wir können hier nur schwarz-weiß urteilen, es gibt nur entweder-oder: Entweder sind Mystiker, Charismatiker und andere gefühls- und erfahrungsorientierte Christen wirklich Gott unmittelbar begegnet, oder ihre Erfahrung war Einbildung, Suggestion, Lüge. Das ist der wesentliche Unterschied zwischen religiösen Katholiken, Charismatikern, Mystikern einerseits und bibeltreuen Protestanten einerseits. Für die einen zählt die Erfahrung der Gottesunmittelbarkeit, die anderen halten fest am „Allein die Schrift / das Wort“, „allein der Glaube“ (und nicht das Schauen/Erfahren), allein die Gnade, allein Christus.

Kommen wir damit kurz zurück auf den Zweck dieses Artikels:

a) Verführungen aus dem katholischen und charismatischen Spektrum treten täuschend und verführerisch auf. Seien wir nicht unkritisch und blauäugig, sondern schärfen wir unser geistliches Unterscheidungsvermögen durch Gottes Wort!

 

B) Die Solae („allein“) der Reformation sind nötig und hilfreich, um gefährliche Strömungen aufzudecken. Prüfen wir also stets: 1. Wird allein die Schrift bejaht, oder glaubt man an weitere Offenbarungen Gottes, andere Autoritäten, Gottes unmittelbares Reden? 2. Wird die Errettung allein aus Glauben bejaht, oder werden katholische Zusätze wie Werke, Sakramente, Rituale, Übungen usw. anerkannt? 3. Weiß man sich allein von Gottes souveräner Gnade abhängig, oder meint man, mit eigenen Mitteln und Techniken Gottes Segen, Wirken und Gegenwart bewirken zu können? 4. Wird anerkannt, dass der Christus der Bibel alles ist, was wir brauchen? Oder worin wird Glück und Seligkeit gesucht?

 

c) Eine Verbesserung der eigenen biblischen Verkündigung ist dringend nötig. Wenn Hartl deswegen quasi alternativlos als Redner eingeladen wird, weil er angeblich eine so klare Verkündigung hat, was sagt das dann über die Verkündigung in unseren eigenen Reihen? Wir brauchen eine Rückkehr zu und Wiederbelebung von gesunder biblischer Verkündung des ganzen Wortes Gottes, fortlaufend in auslegender Weise. Das ist genug, denn allein Gottes Wort hat die Kraft, zu erwecken und zu reformieren.

 

 

Hans-Werner Deppe

 

Bildquelle: By Christliches Medienmagazin pro (Johannes Hartl) [CC BY 2.0 (

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)], via Wikimedia Commons

 


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Zuerst auf Facebook veröffentlicht:

 

 

 

 

Besuch bei Johannes Hartl 2

Nachdem ich zahlreiche Artikel und Bücher von Johannes Hartl gelesen und viele seiner Vorträge gehört habe, kam es im vergangenen Jahr zwischen mir und ihm zu einer öffentlichen Auseinandersetzung. Mein Hauptkritikpunkt war, dass er durch seine Vorträge und Bücher, ohne das deutlich kenntlich zu machen, katholische Sonderlehren in evangelikale Kreise trägt.

 

Nun hatte ich am vergangenen Dienstag die Möglichkeit das Gebetshaus in Augsburg zu sehen und ausführlich mit Johannes Hartl zu sprechen. Gleich nach meiner Ankunft im Gebetshaus kam ich mit jungen evangelikalen Christen ins Gespräch, die ich bereits aus anderen Veranstaltungen kannte. Die Atmosphäre war offen und freundlich.

 

Bei dem rund dreieinhalbstündigen Gespräch mit Johannes Hartl ging es anfänglich um einen allgemeinen Austausch über meine und seine Arbeit. Mit gewisser Übereinstimmung haben wir dann über die geistliche Situation der deutschen Gesellschaft und Theologie gesprochen und dabei den Säkularismus, die Esoterik, die postmoderne Beliebigkeit und die Bibelkritik als glaubenszerstörende Faktoren benannt. Auch in vielen Fragen der biblischen Ethik waren wir uns einig. Sowohl Johannes Hartl als auch mir ist es wichtig, dass Menschen in Europa Jesus als ihren Erlöser kennenlernen, ihm in ihrem Alltag vertrauen und intensiver die Bibel als Wort Gottes studieren. - Johannes Hartl hat mir vorgeworfen wichtige seiner Aussagen nicht berücksichtigt zu haben, die manche Aspekte meiner Kritik relativieren würden.

 

Wie nicht anders zu erwarten gab es natürlich auch Punkte in denen Johannes Hartl und ich gar nicht einer Meinung waren, beispielsweise: 1. Johannes Hartl meint, dass es durch die Reformation zu einer bedauerlichen Spaltung der Christenheit gekommen ist. Ich bin überzeugt, dass die Reformation eine absolut notwendige Erneuerung der Gemeinde war auf dem Weg zurück zum Evangelium Jesu. 2. Johannes Hartl ist der Überzeugung, das Gott sich durch den Heiligen Geist auch in der Gesamtheit der (katholischen) Kirche offenbart und deshalb hier über die Bibel hinausgehende Lehren des Glaubens rechtmäßig formuliert werden dürfen. Ich bin überzeugt, dass sich Gott lehrmäßig allein in der Bibel mitgeteilt hat und deshalb alle Praktiken und Lehren der Gemeinde an diesem Maßstab gemessen werden müssen. 3. Für mich ist die Gemeinde Jesu nicht die Organisation der katholischen Kirche, sondern die unsichtbare Gemeinschaft aller wahrhaft Gläubigen über die Konfessionsgrenzen hinweg, durch die ganze Kirchengeschichte. Hier sehe ich die überzeitliche Kontinuität Gottes, nicht in der Organisation „Katholische Kirche“.

 

Ich habe Johannes Hartl gesagt, dass er nicht wirklich ernsthaft auf seine protestantischen Kritiker eingeht; was er allerdings bestritt. Ich habe Johannes Hartl auch gesagt, dass er sich, meiner Wahrnehmung nach, deutlich von der Reformation abgrenzt, indem er beispielsweise die reformatorischen Soli (nur Gnade, Glaube, Jesus, Bibel) als falsche Engführung ablehnt. Johannes Hartl hat betont, dass er die Reformation trotzdem als geistliche Aufbruch- Bewegung schätzt, die unter anderem zu einer Korrektur der katholischen Kirche beigetragen habe. Ich habe Johannes Hartl gegenüber mein Unverständnis geäußert, dass er mit dem „Mission Manifest“ eine Initiative initiiert hat, die an einem „Comeback der (katholischen) Kirche“ arbeitet, in der unter anderem gefordert wird, dass Menschen neben der Bibel immer auch den Katechismus der katholischen Kirche lesen sollen. Solche und ähnliche Aufforderungen sind aus meiner Sicht kein neutrales Werben für Jesus und die Bibel, sondern ein Werben für die katholische Kirche.

Auch in Johannes Hartls sehr positiven Erklärungen über den Wert der Heiligen, der katholischen Eucharistie, des Papstes, Marias, der katholischen Ämter und Sakramente sehe ich eine nicht kenntlich gemachte Werbung für den Katholizismus.

 

Ich habe Johannes Hartl gegenüber auch gesagt, dass meiner Einschätzung nach in der katholischen Kirche viel zu viel „und“ vorkommt. Neben der Bibel stehen die Dogmen des katholischen Lehramts, neben Jesus die Heiligen, als Vermittler zu Gott, neben der Gnade die Werke usw.

 

Mehrfach hob Johannes Hartl mir gegenüber hervor, dass es nicht seine Absicht ist, evangelikale Christen zu Katholiken zu machen. Durchaus glaubwürdig erklärte er, dass es ihm vor allem darum geht Menschen in der katholischen Kirche zur Bekehrung und zur Bibel zu führen; dass er manche Praktiken katholischer Volksfrömmigkeit ablehnt, ebenfalls eine Auffassung, die das Heil allein in den katholischen Sakramenten sucht.

 

Nach meinem Gespräch mit Johannes Hartl habe würde ich sagen, dass durch seine Arbeit Menschen auf Jesus und die Bibel aufmerksam werden, die bisher keinen Bezug dazu hatten und dass Katholiken beginnen die Bibel zu lesen. Mein Eindruck, dass durch Johannes Hartl auch katholische Sonderlehren beworben werden, die über die Bibel hinausgehen, konnte allerdings nicht ausgeräumt werden.


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Stellungnahme zu Johannes Hartl und seiner ökumenischen Bewegung (von Dirk Nolll)

Angesichts der freundlichen und gewinnenden Art von Johannes Hartl und seine theologischen Fachkompetenz und Redegewandheit sind viele Christen, vor allem aus dem bibeltreuen Lager unsicher oder irritiert, was man nun davon halten soll. Und nicht wenige Christen sehen hierin eine Möglichkeit auch unter Katholiken das Evangelium zu verbreiten. Auch wenn man das "Katholische" bei Hartl als problematisch ansieht, so denken manche doch, hier muss man tolerant sein, denn es ist immerhin eine Möglichkeit, dass Christus verkündet wird.

Es handelt sich hier also um eine Verführung und nicht um eine Herausrettung aus den katholischen Irrtümern. Deshalb ist hier keine Toleranz von Hartl und seines Gebetshauses in Augsburg angebracht, sondern eine BIBLISCH GEBOTENE ABSONDERUNG!

<p style="color: rgb(68, 68, 68); direction: ltr; font-size: 14px; line-height: 19.6px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;" 0="0" 1em;"='1em;"' helvetica="helvetica" neue",='neue",' helvetica,="helvetica," arial,="arial," sans-serif;="sans-serif;">D.h. nicht, dass man mit Hartl nicht ein Gespräch führen sollte (was ja bereits auch durch Michael Kotsch in Augsburg geschehen ist), da Hartl zumindest noch die Offenheit besitzt, sich eine andere Auffassung anzuhören und darüber nachzudenken. Aber damit muss es dann auch schon getan sein. Denn er verkündet bis heute öffentlich sämtliche katholische Irrtümer, die in der Reformation zur Kirchentrennung geführt haben und bekennt sich zu diesen auch öffentlich.<p style="color: rgb(68, 68, 68); direction: ltr; font-size: 14px; line-height: 19.6px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px;" 0="0" 1em;"='1em;"' helvetica="helvetica" neue",='neue",' helvetica,="helvetica," arial,="arial," sans-serif;="sans-serif;">Nun eine kurze Begründung warum, zu Johannes Hartl und seiner ökumenischen Bewegung ein Absonderung für bibeltreue Christen geboten ist:
 
1. Hartl bezeugt eindeutig, dass er Katholik ist und und das Evangelium der Römischen Kirche glaubt und auch vertritt.
 
2. Das wird in dem Video vor allem daran deutlich, dass er die Bibel (allein die Schrift) als alleinige Grundlage für den Glauben ablehnt und stattdessen das KATHOLISCHE BIBELVERSTÄNDNIS vertritt, in dem er der Bibel die katholische Tradition hinzufügt.
 
3. Auch lehnt er den biblischen Weg der Erlösung ab, der allein durch Glauben geschieht, denn er sagt, dass er das "allein der Glaube" der Reformation ablehnt und dass es angeblich gar nicht in der Bibel stehen würde.
 
4. Fazit: Hartl will die gemeinsame Schnittmenge unter allen Christen finden und das Trennende Außen vor lassen und sieht dabei nicht, dass diese GEMEINSAME SCHNITTMENGE NUR IN EINEM GEMEINSAMEN EVANGELIUM zu finden wäre.
 
Doch da er das Evangelium der Bibel (allein die Schrift, allein der Glaube) als FALSCH betrachtet und das katholische Evangelium als richtig betrachtet, kann es auch keine gemeinsame Schnittmenge geben. Denn wie will man DIE SCHRIFT ALLEIN (Bibel) und die SCHRIFT + KATHOLISCHE TRADITION unter einen Hut bringen? Wie will man DIE GNADE ALLEIN (Bibel) und RECHTFERTIGUNG AUS WERKEN (Katholizismus) unter einen Hut bringen und darin eine gemeinsame Schnittmenge finden? Das ist faktisch unmöglich.
 
Damit bleibt, trotz seiner hoch geschickten Verteidigung, der Vorwurf gegen Hartl bestehen: Er ist KATHOLIK und bekennt sich dazu öffentlich und verwirft das biblische Evangelium (allein die Schrift, allein der Glauben) als nicht schriftgemäß und stellt dagegen den römischen Weg der Erlösung.
 
Wenn nun viele evangelikale Christen sich mit Johannes Hartl eins machen unter dem Vorwand, es ginge darum, Menschen für Jesus zu gewinnen, so machen sie sich in der TAT MIT DEM KATHOLIZISMUS und dem RÖMISCHEN EVANGELIUM eins und werden über den ökumenischen Prozess am Ende in die Römische Kirche eingegliedert.
 
Die wesentliche Frage, die sich jeder evangelikale Christ nun stellen muss, wenn er sich mit Johannes Hartl und seinen römischen Katholizismus eins gemacht hat: WELCHES EVANGELIUM GLAUBE ICH EIGENTLICH? Ist es noch das Evangelium der Bibel oder glaube ich schon auf katholische Weise wie Hartl.
 
Meine Befürchtung ist, dass eine Täuschung vieler Evangelikaler hier nur möglich ist, weil sie gar nicht mehr wissen, was das Evangelium der Bibel ist und worin sich dieses von dem katholischen Evangelium unterscheidet.
 
Es geht hier nicht darum, eine gemeinsame Schnittmenge zwischen Protestanten und Katholiken zu finden, sondern am Ende des Tages geht es darum, was ist der wahre Glaube der Bibel, der Menschen tatsächlich durch Jesus Christus errettet und was ist das katholische Evangelium, dass den Mensch in seiner Verlorenheit belässt, weil er darin nicht die Gnade kennen lernt, sondern auf den religiösen Werken des Menschen abgestellt wird... und auf diesem Weg kann niemand errettet werden!
 
Ich schreibe diesen Artikel auch in der Hoffnung, dass möglichst viele in der Christenheit, dieses äußerst geschickte Verführung der Ökumene erkennen und fassen können und sich davon abwenden und stattdessen genau hinschauen und sich erneut die Frage stellen: Was ist das wahre Evangelium der Bibel?
 
 
Empfehlen möchte ich auch noch das kurze YouTube Video: Das wahre Evangelium in 11 Minuten als Hörbuch, wie es von allen "echten Christen", angefangen mit den Aposteln bis heute, geglaubt wurde und wird:
 

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dirk_n.jpg
 

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| Januar 25, 2019 URL:

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Psycho-Beraterin über die MEHR-Konferenz: Hochsensible Menschen „total erschlagen“

 

 

Veröffentlicht: 21. Februar 2019 | Autor:

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In dieser Sendung von „Radio Maria“ mit der österreichischen Lebensberaterin Dr. Margarethe Profunser geht es um die speziellen Vorzüge und Probleme hochsensibler Menschen:

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Bei den Fragen von Ratsuchenden am Schluß des Gesprächs beschwert sich eine Anruferin über allzu lautstarke Musik beim „Lobpreis“, damit könne sie nicht umgehen. Wora

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uf Dr. Profunser antwortet, hochsensiblen Menschen würde eine „Reizüberflutung“ und „aufgebauschte Stimmung“ nicht gut tun, das beeinträchtige ihre innere Sammlung.

BILD: Dr. Johannes Hartl organisiert die charismatische MEHR-Konferenz in Augsburg

Laute Lobpreisveranstaltungen seien eine Glaubenserfahrung, die „auf der Ebene des Gefühls oder des Körpers“ verbleibe, „aber das Herz hat Gott nicht gefunden.“

Frau Profunser kam sodann von sich aus auf die „MEHR-Konferenz“ zu sprechen, die das Gebetshaus Augsburg bzw. der katholische Theologe Dr. Johannes Hartl mit großem äußeren Erfolg (hohe Teilnehmerzahlen) organisiert.

Dazu erklärte sie wörtlich: „Ich habe jetzt einige hochsensible Menschen in der Beratung, die dort waren, sie sind total erschlagen zurückgekommen.“   Diese Personen würden sich fragen, ob sie noch normal seien. Eine von ihnen habe gesagt: „Ich habe Tage gebraucht, um wieder in die Ruhe und in die Stille zu finden.“

Die anrufende Frau fragte ein zweites Mal wie erleichtert: „Dann ist es normal, wie es mir ergeht?“, was die Beraterin bestätigte. Sie erklärte abschließend noch: „Diese Art von Spiritualität ist nicht dienlich, um in diese Begegnung mit Gott zu kommen.“

HIER 15 weitere Artikel über das Gebetshaus Augsburg und die MEHR-Konferenz:

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Foto:

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Quelle wie oben:

 

 

 

 

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Veröffentlicht: 6. Januar 2019 | Autor:

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| 

 

Von Felizitas Küble

Seit vielen Jahren befassen wir uns im CHRISTLICHEN FORUM mit den Aktivitäten des charismatischen „Gebetshauses Augsburg“ und der jährlichen MEHR-Konferenz, die im letzten Januar über zehntausend Besucher zählte. (Siehe unsere 14 bisherigen Beiträge

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Gründer der Initiative sowie des MEHR-Kongresses ist der katholische Theologe und Familienvater Dr. Johannes Hartl (siehe Foto).

Normalerweise hätte die MEHR wieder  – wie sonst immer  – Anfang Januar stattgefunden, aber diesmal fiel sie aus, weil Hartl die allgemeine Losung ausgab, mehr in die geistliche Tiefe gehen zu wollen, statt in die Breite zu wirken, was immer das wohl konkret heißen mag…

Mit ähnlicher „Begründung“ verkündet er überdies, daß er von jetzt bis Mai auf öffentliche Auftritte verzichten werde. 

Bei Charismatikern geht es  bekanntlich mit Vorliebe „feurig“ zu. Während der protestantisch-schwarmgeistige Star-Prediger Reinhard Bonnke gerne seine spektakulären „FEUER-Konferenzen“ abhielt, trägt eines der Hartl-Bücher den Titel: „In meinem Herzen FEUER“.

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In einem ähnlichen Sinne schrieb der US-amerikanische Extrem-Pfingstler sein Buch „Passion for Jesus“ (siehe Foto), das in deutsch unter dem Titel „Leidenschaft für Jesus“ erschien. 

Beide – sowohl der katholische Hartl wie der evangelische Bickle  – praktizieren eine überschwängliche „Frömmigkeit“ und propagieren ausdrücklich ein „Verliebtsein“ (!) in Jesus. Aber das wäre noch egal und vielleicht lediglich etwas schrullig-emotional.

Allerdings gehen die Gemeinsamkeiten dieser zwei bekannten Größen innerhalb der Charismatik weit darüber hinaus:

Das hat Dr. Hartl mit seinem Tweet vom 30.12.2018 eindringlich unter Beweis gestellt, nachdem er in Kansas City (USA) seinen vorläufig „letzten öffentlichen Vortrag“ hielt, nämlich bei der Onething-Konferenz von IHOP, einer Gebets-Vereinigung, die von Mike Bickle gegründet wurde. 

Hartls Tweet vom 30.12.2018 war auf englisch abgefaßt und lautet in deutscher Übersetzung:

„Was Mike Bickle und IHOP-KC seit vielen Jahren als Pionierleistung vollbrachten, das hat mein eigenes Leben und das Leben von Millionen Menschen auf die wirkungsvollste Art und Weise verändert. Es ist ein Vorrecht, an der Onething-2018 teilhaben zu können und dem die Ehre zu geben, dem Ehre gebührt.“  (Quelle:

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)

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Nun kann Hartl seine Mitstreiter öffentlich ehren und würdigen, wie er lustig ist – allerdings dürfen Kritiker der Schwärmerszene genauso nachfragen, was es mit den Aktivitäten des vielgerühmten Mike Bickle auf sich hat. 

Andrew Strom informiert darüber in seinem englisch-sprachigen Buch „Kundalini-Warning“ (siehe Foto). – Hier ist es als PDF auf deutsch lesbar:

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Der Verfasser ist Charismatiker aus Neuseeland und gehörte 11 Jahre lang zu Bickles Connection, nämlich den sog. Kansas-City-Propheten, bisweilen auch schlicht Propheten-Bewegung genannt. Dies ist ein amerikanischer Zweig innerhalb der Charismatik, der aber weltweite Ableger ausstreute.

Ein führender Vertreter dieser Strömung ist der von Dr. Hartl bewunderte Pastor Mike Bickle, der  – so heißt es im Tweet –  „mein eigenes Leben….auf die wirkungsvollste Art und Weise verändert hat“.

Der erwähnte Buchautor Strom hat sich (noch?) nicht komplett vom Charismatismus verabschiedet, aber immerhin von den selbsternannten Cansas-City-Propheten um Bickle und Co. Der Kritiker ist sozusagen vom extremen Flügel zum gemäßigten Lager übergelaufen.

Hinsichtlich der „Propheten-Bewegung“ schreibt er, sie sei von „einem Geist der Wahrsagerei und Hellseherei“ beherrscht, die mit der biblischen Gabe der Prophetie nichts zu tun h

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abe, sondern ein Zerrbild hiervon sei. Diese Szene sei von einem „totalen Mangel an Unterscheidungsvermögen“ geprägt.

BILD: Buchtitel von Mike Bickle: „Growing in der Prophetic“ (Wachstum im Prophetischen) – typisch in Text und Gestaltung

Schon im Jahre 2004 war Strom von befremdlichen Phänomenen, die er reihenweise erlebte, derart irritiert, daß er sich davon distanzierte. Er bemängelte „verdrehte Lehren, gefallene Propheten und bizarre Manifestationen“.

Die Cansas-City-Bewegung leide „unter einer ernsthaften Verführung“ und es sei gefährlich, sich mit ihr einzulassen. Man müsse, so Strom, dringend die Auswüchse dieser irrgeistigen Schwärmerei beschneiden. (Näheres dazu hier im Kundalini-Beitrag: 

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Indessen schreiben wir das Jahr 2018 –  und Dr. Hartl findet Bickles IHOP-Aktivitäten ganz großartig und beehrt dessen Kongreß mit seinem Vortrag und Tweet.

Der evangelikale Autor Alexander Seibel, selbst einstmals ein langjähriger Pfingstler, schreibt in Büchern freimütig über seine früheren Irrtümer. Er hat sich völlig von der Charismatischen Bewegung, der er einst angehörte, losgesagt.

Seibel berichtet in einem

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von einer Versammlung, an der Mike Bickle führend teilnahm, unter anderem folgendes:

„Phil Elsten von den „Cansas City Propheten“ forderte beim Seminar zum Thema „Der prophetische Dienst“ beim Gemeindekongreß 1993 in Nürnberg das anwesende Publikum auf, man möge ihm die Handflächen zeigen. Gott würde dadurch besondere Einsichten geben.

Nun meinte ich, es sei auch dem vernebelsten Schwärmer klar geworden, daß dies Wahrsagerei und nicht biblische Prophetie ist…

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Auch der Leiter dieser Propheten, Mike Bickle, war anwesend. Er berichtete, wie er ein Brennen in der Magengegend und ein Heißwerden seiner Hände spürte. Dies war für ihn das Zeichen, daß das „Feuer Gottes“ unter den Seminarteilnehmern wirken werde…

John Paul Jackson, ebenfalls auf diesem Seminar und „bewährter“ Prophet, erklärte der Los Angeles Times, ohne mit der Wimper zu zucken, wie er die Fähigkeit habe, Gott zu riechen. „Gott duftet nach Rosen“…

Wer sollte da noch zweifeln, welche Mächte hier wirklich im Spiel sind? – Fehlanzeige: Diese Hellsehereien waren für die Kongreßteilnehmer natürlich göttliche Charismen. Mike Bickle steht hoch im Kurs…“

Wie man sieht, steht Pastor Bickle mit seinen „prophetischen“ Aktivitäten bei Dr. Hartl sogar nach einem Vierteljahrhundert noch „hoch im Kurs“, hat dieser doch sein Leben so „wirkungsvoll“ verändert.

Kein Wunder, daß beide Charismatiker – der evangelische Bickle ebenso wie der katholische Hartl – gerne beim Gospel-Forum in Stuttgart auftreten, das von dem   – sogar in den eigenen  Reihen umstrittenen –  Pastor Peter Wenz geleitet wird (das Foto zeigt ihn mit Bickle):

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Vor drei Jahren gab sich Dr. Hartl auf einer Heilungskonferenz bei Wenz ein Stelldichein:

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So kommt auch in diesen Kreisen zusammen, was zusammengehört.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag in Münster und das Christoferuswerk, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

 

 


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Quelle wie oben:

 

 

 

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Veröffentlicht: 17. Januar 2018 | Autor:

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Von Felizitas Küble

Die charismatische MEHR-Konferenz und das „Gebetshaus Augsburg“, das der katholische Theologen Dr. Johannes Hartl (siehe Foto) leitet, werden allenthalben gelobt und gepri

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esen:

Anscheinend sind sich darin fast alle einig: von konservativen Gruppen über das eher reformerische DBK-Portal „Katholisch.de“, die kath. „Tagespost“, evangelischen Redaktionen (z.B. PRO-Medienmagazin) und erst recht seitens der erscheinungsbewegten Nachrichtenseite „Kath.net“.

Auch ARD und „Tagesschau“ berichteten mehrfach wohlwollend über die MEHR-Konferenz – Herz, was willst du MEHR…?!

Als Kritiker dieses frommen Festivals steht man somit jenseits eines Jubelchores von „links bis rechts“ – das soll mich jedoch nicht weiter stören.

Was mir aber doch verwunderlich vorkommt: Wenn dann ausgerechnet dieses enthusiastische Spektakel als Kontrast zu unserer Spaßgesellschaft gewürdigt wird.

Dabei ist MEHR gerade der „spirituelle“ Ausdruck unserer Erlebnis- und Wohlstandsgesellschaft, die eben auch in puncto Religion MEHR sucht, will, begehrt – die das tolle Feeling wünscht, sich von rockiger Lobpreismusik, gruppendynamischen Prozessen, Lichtshow-Effekten und prominenter Besetzung faszinieren läßt: 

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In einem solch erlebnisorientierten Umfeld werden dann auch „konservative“ Reden und Ansprachen gerne in Kauf genommen, sicherlich teils auch an-genommen. Die Frage bleibt, was davon auf Dauer hängen-bleibt  – und was sich als emotionales Strohfeuer erweisen wird. 

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Sophia Kuby schrieb voriges Jahr auf „Katholisch.de“, dem amtlichen Portal der Deutschen Bischofskonferenz, ebenfalls ein warmes Lob auf die MEHR-Konferenz:

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Die katholische Publizistin erwähnt den spirituellen „Durst nach mehr“: „Mehr als dieses Leben, als unsere Konsum- und Spaßgesellschaft, mehr als unser nach Effizienz strebendes, aber oft sinnleeres Dasein zu bieten hat.“  – Für die Erneuerung in der Kirche sei die Hartl-Veranstaltung „ein beeindruckendes Beispiel“, erklärt Kuby ihren Lesern.

Das „Neue“ daran sei eine „kraftvolle Verkündigung, die zeigt, dass der Heilige Geist nicht alt, sondern jung, das Evangelium brandaktuell ist“.  –  Einmal abgesehen davon, daß der Heilige Geist nicht „jung“, sondern  e w i g   ist, schreibt die Verfasserin sodann, die MEHR biete noch mehr, denn sie gebe evangeliumsgemäße Antworten auf  „die innere Farb- und Geschmacklosigkeit unserer Wohlstandsgesellschaft“.

Manche Beobachtung trifft sicherlich zu, allerdings ist die MEHR  –  nur eben auf einer anderen Ebene als der üblichen  –  selber Bestandteil unserer Konsum-, Spaß und

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Wohlstandsgesellschaft – und nur auf den ersten Blick ein Kontrast dazu.

Mal ehrlich:

Der Glaube wird in schwärmerischen Kreisen und auch bei der MEHR vor allem als Event erlebt, Gottes „Sieg“ wird programmiert, ein Halleluja-Christentum präsentiert, in der Religion vor allem ekstatische Gefühle und Erlebnisse gesucht  –  und dabei durchaus tief in die Tasche gegriffen: Der MEHR-Eintrittspreis beträgt immerhin regulär 149 €  – Spendensammeleien während der Konferenz gibt es zusätzlich.

Natürlich kann ein solch rockiges und zugleich frommes Festival für den einen oder anderen erst einmal ein Impuls, ein Rippenstoß in Richtung Glaube sein – für manche weckt es aber dauerhaft schwarmgeistige Vorstellungen von einem religiösen Dauer-Trip, prägt eine ruhelose Suche oder gar Sucht nach enthusiastischen Erlebnissen – und das wäre durchaus ein Irrweg und kein „Aufbruch“.
.
Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 


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Gebetshaus Augsburg empfiehlt eine Autorin der „geistlichen Kampfführung“

 

 

 

 

Veröffentlicht: 21. Februar 2019 

 

Von Felizitas Küble

Das charismatische „Gebetshaus Augsburg“ wird von dem katholischen Theologen Dr. Johannes Hartl geleitet, der die jährlichen MEHR-Konferenzen mit viel Rockmusik und Lichtspektakeln organisiert (wobei das Festival in diesem Januar ausfiel). 

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Dr. Hartl arbeitet eng mit protestantischen Pfingstlern zusammen, auch solchen, die zum extrem-charismatischen Spektrum gehören, worüber hier im CHRISTLICHEN FORUM bereits ausführlich berichtet wurde.

Zur pentekostalen (pfingstlerischen) Bewegung zählt auch jene neuere Strömung, welche sich um die „Geistliche Kriegsführung“ oder „Kampfführung“ kümmert.

Dabei geht es um ein „Leben im Sieg“ und um „vollmächtigen Segen“ durch ekstatischen Lobpreis und Anbetung, vor allem durch Inanspruchnahme der „Verheißungen“, die Gott angeblich über seine Anbeter ausgießt.

Zugleich wird der Kampf gegen „Finsternismächte“ propagiert, die mit charismatischen Gebetseifer und außergewöhnlichen „Geistesgaben“ zu besiegen sind usw.

Zu den Vertreterinnen dieser Richtung gehört die brasilianische „Evangelistin“ Maria Emilia Baptista de Oliveira.

Deren Buch mit dem typisch charismatischen Titel „Bete Gott an und lebe im Sieg“ wird vom Gebetshaus Augsburg empfohlen und verbreitet:

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Der Fortsetzungs-Titel der Buchreihe lautet bezeichnenderweise: „Anbetung – die höchste Ebene geistlichen Kampfes“

Ständig geht es bei diesen emotionalen Achterbahnfahrern um „Kampf“ und „Sieg“ und „vollen Segen“, unentwegt befinden sich diese Enthusiasten gleichsam auf der höchsten Wolke oder scheinen direkt an der Brust des Ewigen zu ruhen.

HIER sieht man mehrere Konferenz-Auftritte der Brasilianerin mit ihren langen „Predigten“:

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#8
pateralbi

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ich erlaube ich mir, hier zwei Fragen zu stellen.

 

Haben die Juden den gleichen Gott, wie die Christen und die Muslime?

Ich habe viele Ähnlichkeiten gefunden.

 

Es werden doch in Mekka jedes Jahr X-Tausend Schafe und Rinder für
Allah geopfert, die Opfertiere, die Imame, die Pilger etc, alles was
es braucht ist da, aber Allah, für den eigentlich die Opfer bestimmt
wären, ist aber gar nie anwesend.

Beim Gott Jahwe ist es ähnlich, aber dort wird den auch gesagt, dass
die Opfer für einen süßem Geruch für Jahwe seien:

62Und der König samt dem ganzen Israel opferten vor dem HERRN Opfer.
63Und Salomo opferte Dankopfer, die er dem HERR opferte,
zweiundzwanzig tausend Ochsen und hundertzwanzigtausend Schafe.
1.Könige 8

„Mit dem andern Lamm gegen Abend sollst du tun wie mit dem Speiseopfer
und Trankopfer des Morgens, zu süßem Geruch, ein Feuer dem Herrn.

Dazu ein Trankopfer je zu einem Lamm ein viertel Hin. Im Heiligtum
soll man den Wein des Trankopfers opfern dem HERRN.

8 Das andere Lamm sollst du gegen Abend zurichten; mit dem Speiseopfer
wie am Morgen und mit einem Trankopfer sollst du es machen zum Opfer
des süßen Geruchs dem HERRN.“ (4.Mose 28.6)

Von Jahwe lesen wir, dass er sich auch einmal dem Moses gezeigt hatte:

„Der Herr und Mose redeten miteinander von Angesicht zu Angesicht, wie
Menschen miteinander reden...“ (2 Mose, Kapitel 33. 11.)

 

Was sagen sie dazu?

 

Nun möchte ich auch noch fragen:

 

welchen GOTT verkünden Sie. Heißt er Elohim,(Hebräische Bibel 1. Mose 1,1)

oder heißt er Jahwe, oder ist es der ägyptische Gott Amen, der am Schluss eines Gebetes angerufen wird?


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#9
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Guten Morgen!

 

Die Moslems glauben nicht an denselben Gott wie Juden und Christen. Nachdem ich mich zwei Jahre lang mit dem Islam beschäftigt habe, erscheint voraussichtlich im April mein neues buch, in dem ich die Zusammenhänge auf 500S. erkläre.

 

 

Inhalt Islam, Juden, Christen

                             

              Zur Einführung

             

              Abkürzung der biblischen Bücher

         

              Inhalt

             

1.           Die Entstehung und Frühgeschichte des Islam

       

1.1         Exkurs Abraham

           

1.2         Mohammed

             

1.3         Die Grundsätze des Islam

           

1.3.1      Allah

             

1.3.2      Der Koran

             

1.3.3      Die Ka`aba

             

1.3.4      Die fünf Säulen des Islam

           

1.3.5      Das islamische Recht (Scharia)

         

1.3.6      Die rechtliche Stellung der Frau

         

1.3.7      Richtungen und Schulen

           

1.3.8      Der sunnitische Islam - die traditionelle Richtung

       

1.3.9      Der schiitische Islam - Dach für viele Richtungen

       

1.3.10    Islamismus - Fundamentalismus

         

1.3.11    Der Muezzinruf - das islamische Herrschaftszeichen

       

1.3.12    Der Dschihad

             

1.4         Islamische Grundüberzeugungen

         

1.5         Das gute Image des Islam im Westen

         

1.6         Sind Islam und Islamismus voneinander zu trennen?

       

1.7        Der Islam in Europa

           

1.7.1     Der Islam in Dänemark

           

1.7.2     Der Islam in Schweden

           

1.7.3     Der Islam in der Schweiz

           

1.7.4     Der Islam in Deutschland

           

1.7.4.1  Zur aktuellen Situation in Deutschland

         

1.7.4.2  Gehört der Islam zu Deutschland?

         

1.7.4.3  Der Islam und die Politik

           

1.7.5     Der Islam und die Kirchen

           

1.7.5.1  Der Islam bei den Evangelikalen

         

1.7.5.2  Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und der Islam

     

1.7.6     Die Kontextualisierung in der Mission

         

1.8        Fazit

                                 

2.          Die Entstehungsgeschichte des Judentums

         

2.1        Einführung

             

2.2        Das alte Israel: Wie es begann

           

2.2.1     Abraham     

             

2.2.2     Jakob

             

2,2,3     Mose

             

2.2.3.1 Der Exodus

             

2.2.4     David

             

2.2.5     Salomo

             

2.2.6     Juda und Israel

             

2.2.7     Die babylonische Gefangenschaft

         

2.2.8      Unter Persern und Griechen

           

2.2.9      Unter der Herrschaft der Makkabäer

         

2.2.10    Die Herodier

             

2.2.11    Strömungen des Judentums

           

2.2.11.1 Die Sadduzäer

             

2.2.11.2 Die Pharisäer

             

2.2.11.3 Die Essener

             

2.2.11.4 Die Zeloten

             

2.3         Die Entwicklung der Juden im Mittelalter

         

2.3.1      Die Kreuzzüge

             

2.3.2      Die Kabbala

             

2.4         Die Entwicklung der Juden in der Neuzeit

       

2.4.1      Martin Luther und die Juden

           

2.4.2      Die Hofjuden

             

2.4.3      Die Juden in Preußen

           

2.4.4      Der Antisemitismus im neunzehnten. Jahrhundert

       

2.5         Der Staat Israel

             

2.5.1      Die Suezkrise 1956

           

2.5.2      Der Sechs-Tage-Krieg 1967

           

2.5.3      Der Jom-Kippur-Krieg 1973

           

2.5.4      Frieden mit Ägypten

           

2.5.5      Die Friedensbemühungen bis heute

         

2.5.6      Die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland

       

2.6         Die Geschichte des deutschen Judentums

         

2.6.1      Das Judentum in der Zeit der Emanzipation

       

2.6.2      Die deutsche völkische Bewegung und ihr Ergebnis: Die Schoa

     

2.6.3      Der Neuanfang des Judentums nach dem Zweiten Weltkrieg

     

2.6.4      Das Oslo-Syndrom: Der Irrglaube eines belagerten Volkes

                       

3.            Die Geschichte des Christentums

         

3.1          Der Stern von Bethlehem und die Folgen

         

3,2          Die Existenz Jesu - geschichtlich nachgewiesen

       

3.3          Die Jugend von Jesus

           

3.4          Jesu Leben unter den Menschen

         

3.5          Jesus tritt öffentlich auf

           

3.6          Jesu gehorsam bis zum Tod am Kreuz

         

3.7          Die Frühgeschichte der Gemeinde Jesu

         

3.8          Die erste Gemeinde

           

3.8.1       Die ersten Heidenchristen

           

3.9          Die Auseinandersetzung zwischen Christentum und Heidentum

     

3.9.1       Dionysos und Orpheus

           

3.9.2       Der Mithraskult

             

3.10        Paulus von Tharsus als Gemeindegründer

         

3.10.1     Saulus in Jerusalem

           

3.10.2     Die Bekehrung von Saulus

           

3.11        Die weitere Entzwicklung der Gemeinden

                                             

4.           Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Islam und Judentum

     

4.1         Übereinstimmungen

           

4.1.1      Gemeinsamkeiten von Judentum und Christentum, die nicht vom Islam geteilt werden

 

4.1.2      Gemeinsamkeiten von Judentum und Islam, die nicht vom Christentum geteilt werden

 

4.1.3      Gemeinsamkeiten von Christentum und Islam, die nicht vom Judentum geteilt werden

 

4.1.4      Gemeinsamkeiten von Christentum, Judentum und Islam

     

4.2         Unterschiede

             

4.2.1      Der Glaube, auf der abschließenden Offenbarung Gottes zu basieren

     

              und die daraus resultierende Sicht der beiden anderen "abrahamitischen Religionen"

 

4.2.2      Die jüdische Sicht des Christentums und des Islam

       

4.2.3      Die islamische Sicht des Judentums und Christentums

       

4.2.4      Die christliche Sicht über das Judentum und den Islam

       

4.2.5      Die christliche Sicht über das Judentum

         

4.2.6      Die christliche Sicht über den Islam

                           

5.          Glauben Juden, Christen und Moslems an denselben Gott?

     

5.1        Ökumene mit dem Islam?

                             

6.           Aktuelle Gegebenheiten im Verhältnis von Juden, Christen und Moslems

   

6.1        Der Aufstieg des Islam in Deutschland

         

6.2        Wie der Islam Europa durchtränkt

         

6.3        Die neuen Religionskriege

           

6.4        Die Kirchen passen das Evangelium dem Islam an

       

6.5        Warum die Muslime die angeblich Ungläubigen hassen

       

6.6        Der Hass der "Palästinenser" auf Israel

         

6.6.1     Wer sind die "Palästinenser"?

           

6.7        Der Hass der Muslime auf die Juden

                           

7.          Israel und die "Palästinenser"

           

7.1        Wem gehört das Land?

           

7.2        Warum finanziert der Westen den palästinensischen Terror?

     

7.3        Arafat erhält den Friedensnobelpreis

         

7.4        Der muslimische Anspruch auf Jerusalem

         

7.5        Die notwendige Bewachung des Ölbergs

         

7.5.1     Der Ölberg unter jordanischer Herrschaft

         

7.5.2     Die Zeit der israelischen Herrschaft

         

7.5.3     Der Ölberg und die Verhandlungen zwischen Israel und den "Palästinenserm

                     

8.          Der islamische Antisemitismus

         

8.1        Der islamische Antisemitismus und die Aliyah

       

8.2        Der Antisemitismus im Weltkirchenrat

         

8.3        Der Boykott israelischer Waren als Folge von Antisemitismus

     

8.4        Der Antisemitismus in der Europäischen Union

                         

9.          Die Delegimitierung von Israel durch die Vereinten Nationen

     

9.1        Von der Anerkennung zur Verdammung - die antiisraelische Wende

     

9.2        Die internationale Legitimierung des Terrors

       

9.3        Die "Zionismus ist Rassismus" Resolution von 1975

       

9.4        Die UNRWA und der palästinensische Terror

       

9.5        Wie die UNESCO gegen Israel hetzt

                           

10.       Der Anisemitismus im Christentum

                           

11.       Der Antisemitismus in der Politik

                           

12.       Die Zuverlässigkeit der Bibel für die gesamte Menschheit

       

12.1     Israel - Gottes auserwähltes Volk

         

 

 

 


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#10
Rolf

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Guten Morgen!

 

Die Moslems glauben nicht an denselben Gott wie Juden und Christen. Nachdem ich mich zwei Jahre lang mit dem Islam beschäftigt habe, erscheint voraussichtlich im April mein neues buch, in dem ich die Zusammenhänge auf 500S. erkläre.

 

 

Inhalt Islam, Juden, Christen

                             

              Zur Einführung

             

              Abkürzung der biblischen Bücher

         

              Inhalt

             

1.           Die Entstehung und Frühgeschichte des Islam

       

1.1         Exkurs Abraham

           

1.2         Mohammed

             

1.3         Die Grundsätze des Islam

           

1.3.1      Allah

             

1.3.2      Der Koran

             

1.3.3      Die Ka`aba

             

1.3.4      Die fünf Säulen des Islam

           

1.3.5      Das islamische Recht (Scharia)

         

1.3.6      Die rechtliche Stellung der Frau

         

1.3.7      Richtungen und Schulen

           

1.3.8      Der sunnitische Islam - die traditionelle Richtung

       

1.3.9      Der schiitische Islam - Dach für viele Richtungen

       

1.3.10    Islamismus - Fundamentalismus

         

1.3.11    Der Muezzinruf - das islamische Herrschaftszeichen

       

1.3.12    Der Dschihad

             

1.4         Islamische Grundüberzeugungen

         

1.5         Das gute Image des Islam im Westen

         

1.6         Sind Islam und Islamismus voneinander zu trennen?

       

1.7        Der Islam in Europa

           

1.7.1     Der Islam in Dänemark

           

1.7.2     Der Islam in Schweden

           

1.7.3     Der Islam in der Schweiz

           

1.7.4     Der Islam in Deutschland

           

1.7.4.1  Zur aktuellen Situation in Deutschland

         

1.7.4.2  Gehört der Islam zu Deutschland?

         

1.7.4.3  Der Islam und die Politik

           

1.7.5     Der Islam und die Kirchen

           

1.7.5.1  Der Islam bei den Evangelikalen

         

1.7.5.2  Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und der Islam

     

1.7.6     Die Kontextualisierung in der Mission

         

1.8        Fazit

                                 

2.          Die Entstehungsgeschichte des Judentums

         

2.1        Einführung

             

2.2        Das alte Israel: Wie es begann

           

2.2.1     Abraham     

             

2.2.2     Jakob

             

2,2,3     Mose

             

2.2.3.1 Der Exodus

             

2.2.4     David

             

2.2.5     Salomo

             

2.2.6     Juda und Israel

             

2.2.7     Die babylonische Gefangenschaft

         

2.2.8      Unter Persern und Griechen

           

2.2.9      Unter der Herrschaft der Makkabäer

         

2.2.10    Die Herodier

             

2.2.11    Strömungen des Judentums

           

2.2.11.1 Die Sadduzäer

             

2.2.11.2 Die Pharisäer

             

2.2.11.3 Die Essener

             

2.2.11.4 Die Zeloten

             

2.3         Die Entwicklung der Juden im Mittelalter

         

2.3.1      Die Kreuzzüge

             

2.3.2      Die Kabbala

             

2.4         Die Entwicklung der Juden in der Neuzeit

       

2.4.1      Martin Luther und die Juden

           

2.4.2      Die Hofjuden

             

2.4.3      Die Juden in Preußen

           

2.4.4      Der Antisemitismus im neunzehnten. Jahrhundert

       

2.5         Der Staat Israel

             

2.5.1      Die Suezkrise 1956

           

2.5.2      Der Sechs-Tage-Krieg 1967

           

2.5.3      Der Jom-Kippur-Krieg 1973

           

2.5.4      Frieden mit Ägypten

           

2.5.5      Die Friedensbemühungen bis heute

         

2.5.6      Die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland

       

2.6         Die Geschichte des deutschen Judentums

         

2.6.1      Das Judentum in der Zeit der Emanzipation

       

2.6.2      Die deutsche völkische Bewegung und ihr Ergebnis: Die Schoa

     

2.6.3      Der Neuanfang des Judentums nach dem Zweiten Weltkrieg

     

2.6.4      Das Oslo-Syndrom: Der Irrglaube eines belagerten Volkes

                       

3.            Die Geschichte des Christentums

         

3.1          Der Stern von Bethlehem und die Folgen

         

3,2          Die Existenz Jesu - geschichtlich nachgewiesen

       

3.3          Die Jugend von Jesus

           

3.4          Jesu Leben unter den Menschen

         

3.5          Jesus tritt öffentlich auf

           

3.6          Jesu gehorsam bis zum Tod am Kreuz

         

3.7          Die Frühgeschichte der Gemeinde Jesu

         

3.8          Die erste Gemeinde

           

3.8.1       Die ersten Heidenchristen

           

3.9          Die Auseinandersetzung zwischen Christentum und Heidentum

     

3.9.1       Dionysos und Orpheus

           

3.9.2       Der Mithraskult

             

3.10        Paulus von Tharsus als Gemeindegründer

         

3.10.1     Saulus in Jerusalem

           

3.10.2     Die Bekehrung von Saulus

           

3.11        Die weitere Entzwicklung der Gemeinden

                                             

4.           Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Islam und Judentum

     

4.1         Übereinstimmungen

           

4.1.1      Gemeinsamkeiten von Judentum und Christentum, die nicht vom Islam geteilt werden

 

4.1.2      Gemeinsamkeiten von Judentum und Islam, die nicht vom Christentum geteilt werden

 

4.1.3      Gemeinsamkeiten von Christentum und Islam, die nicht vom Judentum geteilt werden

 

4.1.4      Gemeinsamkeiten von Christentum, Judentum und Islam

     

4.2         Unterschiede

             

4.2.1      Der Glaube, auf der abschließenden Offenbarung Gottes zu basieren

     

              und die daraus resultierende Sicht der beiden anderen "abrahamitischen Religionen"

 

4.2.2      Die jüdische Sicht des Christentums und des Islam

       

4.2.3      Die islamische Sicht des Judentums und Christentums

       

4.2.4      Die christliche Sicht über das Judentum und den Islam

       

4.2.5      Die christliche Sicht über das Judentum

         

4.2.6      Die christliche Sicht über den Islam

                           

5.          Glauben Juden, Christen und Moslems an denselben Gott?

     

5.1        Ökumene mit dem Islam?

                             

6.           Aktuelle Gegebenheiten im Verhältnis von Juden, Christen und Moslems

   

6.1        Der Aufstieg des Islam in Deutschland

         

6.2        Wie der Islam Europa durchtränkt

         

6.3        Die neuen Religionskriege

           

6.4        Die Kirchen passen das Evangelium dem Islam an

       

6.5        Warum die Muslime die angeblich Ungläubigen hassen

       

6.6        Der Hass der "Palästinenser" auf Israel

         

6.6.1     Wer sind die "Palästinenser"?

           

6.7        Der Hass der Muslime auf die Juden

                           

7.          Israel und die "Palästinenser"

           

7.1        Wem gehört das Land?

           

7.2        Warum finanziert der Westen den palästinensischen Terror?

     

7.3        Arafat erhält den Friedensnobelpreis

         

7.4        Der muslimische Anspruch auf Jerusalem

         

7.5        Die notwendige Bewachung des Ölbergs

         

7.5.1     Der Ölberg unter jordanischer Herrschaft

         

7.5.2     Die Zeit der israelischen Herrschaft

         

7.5.3     Der Ölberg und die Verhandlungen zwischen Israel und den "Palästinenserm

                     

8.          Der islamische Antisemitismus

         

8.1        Der islamische Antisemitismus und die Aliyah

       

8.2        Der Antisemitismus im Weltkirchenrat

         

8.3        Der Boykott israelischer Waren als Folge von Antisemitismus

     

8.4        Der Antisemitismus in der Europäischen Union

                         

9.          Die Delegimitierung von Israel durch die Vereinten Nationen

     

9.1        Von der Anerkennung zur Verdammung - die antiisraelische Wende

     

9.2        Die internationale Legitimierung des Terrors

       

9.3        Die "Zionismus ist Rassismus" Resolution von 1975

       

9.4        Die UNRWA und der palästinensische Terror

       

9.5        Wie die UNESCO gegen Israel hetzt

                           

10.       Der Anisemitismus im Christentum

                           

11.       Der Antisemitismus in der Politik

                           

12.       Die Zuverlässigkeit der Bibel für die gesamte Menschheit

       

12.1     Israel - Gottes auserwähltes Volk

         

 

 

 


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#11
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Guten Morgen!

 

Die Moslems glauben nicht an denselben Gott wie Juden und Christen. Nachdem ich mich zwei Jahre lang mit dem Islam beschäftigt habe, erscheint voraussichtlich im April mein neues buch, in dem ich die Zusammenhänge auf 500S. erkläre.

 

 

Inhalt Islam, Juden, Christen

                             

              Zur Einführung

             

              Abkürzung der biblischen Bücher

         

              Inhalt

             

1.           Die Entstehung und Frühgeschichte des Islam

       

1.1         Exkurs Abraham

           

1.2         Mohammed

             

1.3         Die Grundsätze des Islam

           

1.3.1      Allah

             

1.3.2      Der Koran

             

1.3.3      Die Ka`aba

             

1.3.4      Die fünf Säulen des Islam

           

1.3.5      Das islamische Recht (Scharia)

         

1.3.6      Die rechtliche Stellung der Frau

         

1.3.7      Richtungen und Schulen

           

1.3.8      Der sunnitische Islam - die traditionelle Richtung

       

1.3.9      Der schiitische Islam - Dach für viele Richtungen

       

1.3.10    Islamismus - Fundamentalismus

         

1.3.11    Der Muezzinruf - das islamische Herrschaftszeichen

       

1.3.12    Der Dschihad

             

1.4         Islamische Grundüberzeugungen

         

1.5         Das gute Image des Islam im Westen

         

1.6         Sind Islam und Islamismus voneinander zu trennen?

       

1.7        Der Islam in Europa

           

1.7.1     Der Islam in Dänemark

           

1.7.2     Der Islam in Schweden

           

1.7.3     Der Islam in der Schweiz

           

1.7.4     Der Islam in Deutschland

           

1.7.4.1  Zur aktuellen Situation in Deutschland

         

1.7.4.2  Gehört der Islam zu Deutschland?

         

1.7.4.3  Der Islam und die Politik

           

1.7.5     Der Islam und die Kirchen

           

1.7.5.1  Der Islam bei den Evangelikalen

         

1.7.5.2  Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und der Islam

     

1.7.6     Die Kontextualisierung in der Mission

         

1.8        Fazit

                                 

2.          Die Entstehungsgeschichte des Judentums

         

2.1        Einführung

             

2.2        Das alte Israel: Wie es begann

           

2.2.1     Abraham     

             

2.2.2     Jakob

             

2,2,3     Mose

             

2.2.3.1 Der Exodus

             

2.2.4     David

             

2.2.5     Salomo

             

2.2.6     Juda und Israel

             

2.2.7     Die babylonische Gefangenschaft

         

2.2.8      Unter Persern und Griechen

           

2.2.9      Unter der Herrschaft der Makkabäer

         

2.2.10    Die Herodier

             

2.2.11    Strömungen des Judentums

           

2.2.11.1 Die Sadduzäer

             

2.2.11.2 Die Pharisäer

             

2.2.11.3 Die Essener

             

2.2.11.4 Die Zeloten

             

2.3         Die Entwicklung der Juden im Mittelalter

         

2.3.1      Die Kreuzzüge

             

2.3.2      Die Kabbala

             

2.4         Die Entwicklung der Juden in der Neuzeit

       

2.4.1      Martin Luther und die Juden

           

2.4.2      Die Hofjuden

             

2.4.3      Die Juden in Preußen

           

2.4.4      Der Antisemitismus im neunzehnten. Jahrhundert

       

2.5         Der Staat Israel

             

2.5.1      Die Suezkrise 1956

           

2.5.2      Der Sechs-Tage-Krieg 1967

           

2.5.3      Der Jom-Kippur-Krieg 1973

           

2.5.4      Frieden mit Ägypten

           

2.5.5      Die Friedensbemühungen bis heute

         

2.5.6      Die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland

       

2.6         Die Geschichte des deutschen Judentums

         

2.6.1      Das Judentum in der Zeit der Emanzipation

       

2.6.2      Die deutsche völkische Bewegung und ihr Ergebnis: Die Schoa

     

2.6.3      Der Neuanfang des Judentums nach dem Zweiten Weltkrieg

     

2.6.4      Das Oslo-Syndrom: Der Irrglaube eines belagerten Volkes

                       

3.            Die Geschichte des Christentums

         

3.1          Der Stern von Bethlehem und die Folgen

         

3,2          Die Existenz Jesu - geschichtlich nachgewiesen

       

3.3          Die Jugend von Jesus

           

3.4          Jesu Leben unter den Menschen

         

3.5          Jesus tritt öffentlich auf

           

3.6          Jesu gehorsam bis zum Tod am Kreuz

         

3.7          Die Frühgeschichte der Gemeinde Jesu

         

3.8          Die erste Gemeinde

           

3.8.1       Die ersten Heidenchristen

           

3.9          Die Auseinandersetzung zwischen Christentum und Heidentum

     

3.9.1       Dionysos und Orpheus

           

3.9.2       Der Mithraskult

             

3.10        Paulus von Tharsus als Gemeindegründer

         

3.10.1     Saulus in Jerusalem

           

3.10.2     Die Bekehrung von Saulus

           

3.11        Die weitere Entzwicklung der Gemeinden

                                             

4.           Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Islam und Judentum

     

4.1         Übereinstimmungen

           

4.1.1      Gemeinsamkeiten von Judentum und Christentum, die nicht vom Islam geteilt werden

 

4.1.2      Gemeinsamkeiten von Judentum und Islam, die nicht vom Christentum geteilt werden

 

4.1.3      Gemeinsamkeiten von Christentum und Islam, die nicht vom Judentum geteilt werden

 

4.1.4      Gemeinsamkeiten von Christentum, Judentum und Islam

     

4.2         Unterschiede

             

4.2.1      Der Glaube, auf der abschließenden Offenbarung Gottes zu basieren

     

              und die daraus resultierende Sicht der beiden anderen "abrahamitischen Religionen"

 

4.2.2      Die jüdische Sicht des Christentums und des Islam

       

4.2.3      Die islamische Sicht des Judentums und Christentums

       

4.2.4      Die christliche Sicht über das Judentum und den Islam

       

4.2.5      Die christliche Sicht über das Judentum

         

4.2.6      Die christliche Sicht über den Islam

                           

5.          Glauben Juden, Christen und Moslems an denselben Gott?

     

5.1        Ökumene mit dem Islam?

                             

6.           Aktuelle Gegebenheiten im Verhältnis von Juden, Christen und Moslems

   

6.1        Der Aufstieg des Islam in Deutschland

         

6.2        Wie der Islam Europa durchtränkt

         

6.3        Die neuen Religionskriege

           

6.4        Die Kirchen passen das Evangelium dem Islam an

       

6.5        Warum die Muslime die angeblich Ungläubigen hassen

       

6.6        Der Hass der "Palästinenser" auf Israel

         

6.6.1     Wer sind die "Palästinenser"?

           

6.7        Der Hass der Muslime auf die Juden

                           

7.          Israel und die "Palästinenser"

           

7.1        Wem gehört das Land?

           

7.2        Warum finanziert der Westen den palästinensischen Terror?

     

7.3        Arafat erhält den Friedensnobelpreis

         

7.4        Der muslimische Anspruch auf Jerusalem

         

7.5        Die notwendige Bewachung des Ölbergs

         

7.5.1     Der Ölberg unter jordanischer Herrschaft

         

7.5.2     Die Zeit der israelischen Herrschaft

         

7.5.3     Der Ölberg und die Verhandlungen zwischen Israel und den "Palästinenserm

                     

8.          Der islamische Antisemitismus

         

8.1        Der islamische Antisemitismus und die Aliyah

       

8.2        Der Antisemitismus im Weltkirchenrat

         

8.3        Der Boykott israelischer Waren als Folge von Antisemitismus

     

8.4        Der Antisemitismus in der Europäischen Union

                         

9.          Die Delegimitierung von Israel durch die Vereinten Nationen

     

9.1        Von der Anerkennung zur Verdammung - die antiisraelische Wende

     

9.2        Die internationale Legitimierung des Terrors

       

9.3        Die "Zionismus ist Rassismus" Resolution von 1975

       

9.4        Die UNRWA und der palästinensische Terror

       

9.5        Wie die UNESCO gegen Israel hetzt

                           

10.       Der Anisemitismus im Christentum

                           

11.       Der Antisemitismus in der Politik

                           

12.       Die Zuverlässigkeit der Bibel für die gesamte Menschheit

       

12.1     Israel - Gottes auserwähltes Volk

 

 

Zu Frage zwei: Ich verkündige Jahwe Elohim. Jahwe den "Ich bin" und Elohim "Gott im Plural", also den dreieinigen Gott. Vor allem aber Jesus den Gekreuzigten uns Auferstandenen, ohne den niemand zum Vater kommt.

 

Warum diese Fragen in Zusammenhang mit Johannes Hartl?

         


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