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Mehr für Religionsfreiheit und verfolgte Christen tun!


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Rolf

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Mehr für Religionsfreiheit und verfolgte Christen tun!

 

 

 

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v. l.: Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU), idea-Geschäftsführer Rainer Küchler, idea-Redaktionsleiterin Daniela Städter und idea-Leiter Helmut Matthies. Foto: Mikhail Yasnev

Berlin (idea) – Weltweit werden Schätzungen zufolge weit über 100 Millionen Christen wegen ihres Glaubens diskriminiert oder verfolgt. Das bewegt auch zahlreiche Bürger in Deutschland. Nun haben Repräsentanten der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) dem Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Johannes Singhammer (CSU), eine Petition überreicht. Darin fordern die mehr als 10.000 Unterzeichner den Bundestag auf, auf die Bundesregierung einzuwirken, sich stärker für die Religionsfreiheit als ein Grundrecht besonders in islamischen, hinduistischen und kommunistischen Staaten einzusetzen. Sie bitten die Politiker, die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auszuschöpfen, damit Menschen ihren Glauben frei leben können. Noch nie in der Geschichte der Menschheit würden so viele Christen diskriminiert wie gegenwärtig, heißt es in dem Petitionstext: „In rund 70 Staaten werden Gläubige benachteiligt, inhaftiert, enthauptet oder sogar gekreuzigt.“

 

Singhammer: idea gibt verfolgten Christen eine Stimme und ein Gesicht

 

Singhammer dankte der Evangelischen Nachrichtenagentur idea für ihren Einsatz. Dadurch bekämen verfolgte Christen eine Stimme und ein Gesicht. Es sei unter anderem idea zu verdanken, dass es mittlerweile in Deutschland eine größere Aufmerksamkeit für bedrängte Christen gebe. Auch wenn noch deutlich mehr getan werden könnte, so sei das Thema mittlerweile im politischen Bewusstsein angekommen. Beispielsweise habe die Bundesregierung 2016 erstmals einen Bericht vorgelegt, der die weltweite Lage der Religions- und Glaubensfreiheit thematisiert.

 

Singhammer: Christen sollten gegenüber Muslimen ihren Glauben selbstbewusst bekennen

 

Singhammer ermutigte Politiker, sich bei ihren Auslandsreisen mit Religionsführern zu treffen. Damit könne man vor allem in muslimisch geprägten Ländern ein Zeichen setzen und die Bedeutung der Religionsfreiheit unterstreichen. Er wünsche sich, dass Christen in Deutschland gegenüber Muslimen ihren Glauben selbstbewusst bekennen: „Ein klarer eigener Standpunkt ist immer eine gute Gesprächsgrundlage und keine Belastung für das Verhältnis. Beliebigkeit hat keine Zukunft.“

 

Wer in Deutschland Christen verfolgt, darf kein Asylrecht erhalten

 

Der Bundestagsvizepräsident äußerte sich ferner besorgt zur Situation von christlichen Flüchtlingen in deutschen Asylunterkünften. Er forderte die Entwicklung eines bundesweit gültigen Maßnahmenkatalogs, um sie besser zu schützen. Es müsse etwa überall möglich sein, christliche Übersetzer zu bekommen. Religiös motivierte Angriffe dürfe es hierzulande nicht geben: „Wer in Deutschland Christen verfolgt, darf kein Asylrecht erhalten. Unser Land darf nicht zum Rückzugsort von Tätern werden.“

 

idea-Leiter: Wir wollen der Bundesregierung Mut machen

 

idea-Leiter Helmut Matthies sagte bei der Übergabe, dass man mit der Petition der Bundesregierung Mut machen wolle, sich noch stärker für verfolgte Christen einzusetzen. Vizepräsident Singhammer zählt laut Matthies neben dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zu den Politikern in hoher Position, die seit Jahren unermüdlich und mit klaren Worten für bedrängte Christen Partei ergreifen. Bereits seit den 1980er Jahren benenne die Evangelische Nachrichtenagentur idea den „Gefangenen des Monats“ verbunden mit dem Aufruf, sich bei der Regierung des jeweiligen Landes für die Freilassung einzusetzen. idea berichte zudem in einem täglichen Pressedienst, dem Wochenmagazin ideaSpektrum, auf der Internetseite www.idea.de sowie in den sozialen Netzwerken regelmäßig über diskriminierte Christen und veröffentlicht darüber hinaus jedes Jahr ein Magazin zum Thema „Christenverfolgung“. Alle zwei Jahre veranstaltet idea zusammen mit dem Christlichen Gästezentrum Schönblick in Schwäbisch Gmünd unter der Schirmherrschaft von Volker Kauder einen Kongress zum Thema Religionsfreiheit. Die nächste Konferenz findet vom 12. bis 15. November 2017 statt.


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