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Interview mit Bestseller-Autorin Christa Meves über 50 Jahre Öffentlichkeitsarbeit


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Rolf

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Interview mit Bestseller-Autorin Christa Meves über 50 Jahre Öffentlichkeitsarbeit

 

 

 

Veröffentlicht: 13. Januar 2017 | Autor:

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Anläßlich des 50-jährigen Jubiläums der Öffentlichkeitsarbeit von Christa Meves (siehe Foto) veröffentlichte der Verband Familienarbeit e.V. ein Interview mit der Bestseller-Autorin und Jugend-Psychagogin in seiner Zeitschrift „Familienarbeit heute“ vom Dezemberausgabe 2016, das wir hier dokumentieren:

 

Frau Meves, Sie wurden 1925 geboren. Noch heute beraten Sie Eltern. Woher kommt diese unbändige Energie und Leidenschaft?

 

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Nun, das körperliche Fit-sein im Alter von 91 Jahren ist doch erst einmal ein Geschenk „ohn` all Verdienst und Würdigkeit“. Aber mein mich immer noch drängender Antrieb wird bestimmt durch die seelische Not von Eltern mit ihren Kindern, die täglich bei mir anbrandet.

 

Dabei handelt es sich – wie wir heute durch die Hirnforschung nun ganz genau nachweisen können – oft um Störungen der Kinder, die bereits in ihren ersten Lebensjahren durch unnatürliche Erziehungsmaßnahmen mit den Winzlingen entstanden sind; denn in den ersten Lebensjahren bildet sich das Gehirn erst allmählich und zwar auf dem Boden der Erfahrungen der Kinder mit ihrer Umwelt heraus.

 

Die Eindrücke werden als richtig oder als falsch, und das heißt als Zufriedenheit oder als Unzufriedenheit in die entsprechenden Areale des Stammhirns so fest eingeprägt, dass sie als eine Grundstimmung des Kindes später sogar als Charakterzüge eingeprägt werden. Da diese Forschungsergebnisse in Bezug auf die Gepflogenheiten von Säuglingen und Kleinkindern nicht ausreichend bekannt sind, ja sogar weitgehend verschwiegen werden, entwickelt sich nun wie eine Lawine ein enormer Boom von unzufriedenen und dadurch unruhigen Kindern mit den verschiedensten Verhaltensstörungen, die spätestens bereits im Grundschulalter die Lern- und Leistungsfähigkeit behindern.

 

Das wäre leicht verhinderbar durch eine allgemeine Informiertheit darüber, dass Kleinkinder ganz bestimmte natürliche Entfaltungsbedingungen haben. Diese wären unschwer zu erreichen, weil die gesamte Biologie des Kindes bereits darauf ausgerichtet ist.

 

Deshalb bleibt mir gar nichts weiter übrig, als weiter meine Stimme zu erheben, zumal hier nun per Printmedien oder auch per Elektronik die Wahrheit besser verbreitet werden kann.

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Es lässt sich als verantwortungsbewusste Fachfrau doch ein solches kollektives Unglück nicht einfach hinnehmen; denn so viel Glück, Erfolg oder Unglück und Misserfolg langfristiger, lebenslänglicher Art steht damit doch auf dem Spiel!

 

In Ihrer Praxis erkannten Sie bestimmte Entwicklungen und warnten bereits früh – in 121 Büchern, 3000 Vorträgen und zahlreichen Artikeln – vor gefährlichen Folgen. Können Sie kurz darlegen, was Sie prognostizierten und was davon bereits eingetreten ist? 

 

Nachdem ich in meiner Arbeit praktisch die Erfahrung gemacht hatte, dass bereits in den 60er Jahren die Verhaltensstörungen bei Kindern immer mehr zunahmen, habe ich meine Öffentlichkeitsarbeit begonnen.

 

Und in den ersten Taschenbüchern  – ab 1968  –  habe ich unentwegt unter dem Motto und Titel „Manipulierte Maßlosigkeit“ darauf hingewiesen, dass in Zukunft eine Vielzahl das Leben erschwerender Störungen entstehen würden, und sich diese Voraussage im Jahr 2000 als eine verheerende Bilanz aufweisen ließe:

 

Die motorische Unruhe würde sich bei den Kindern steigern. Die Kinder würden viel mehr Schwierigkeiten haben, sich sozial zu verhalten, viele würden nun sogar eine Verwahrlosung entwickeln, die sie unfähig werden lässt, Schul- und Ausbildungsabschlüsse zu machen, die Suchterkrankungen würden boomen, und ebenso würden sich die Raub-, Gewalt- und  Sexualdelikte in einem verheerenden Ausmaß steigern.

 

Diese Prognosen sind schrecklicherweise und oft in noch viel verheerenderer Form eingetreten, als ich das damals hochrechnen konnte. Die Zahlen der jungen Menschen, die heute für Arbeitsprozesse gar nicht mehr vermittelbar sind, werden nun viel zu hoch und bewirken, dass wir 60 Prozent unseres Staatssäckels für soziale Leistungen aufzuwenden haben. Wie lässt sich das gesellschaftlich nun auch noch mit dem Zustrom an Ausländern weiter langjährig leisten, ohne einen wirtschaftlichen Zusammenbruch zu erleiden? Das ist doch die nun entstandene bange Frage.

 

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Sie belassen es nicht bei Prognosen, sondern kämpfen für Verbesserungen.

 

Seit 1996 standen Sie bis 2014 dem Verein Verantwortung für die Familie – VFA e.V. – vor. Im Jahr 2000 gründeten Sie die Fortbildungseinrichtung ElternColleg-Christa Meves (ECCM). Was können Eltern, Gesellschaft und Politik für das seelische, geistige und körperlich gesunde Heranwachsen unserer Kinder tun? 

 

Als erstes muss jeder von uns dazu beitragen, dass die faktische Wahrheit nicht einfach unter den Teppich gekehrt wird, so dass familienfeindliche Aspekte bei den gesellschaftlichen Trends die seelische Gesundheit der jungen Generation so stark gefährden können.

 

Kollektiverziehung kleiner Kinder ist ein großes Risiko für die seelische Gesundheit des Menschen. Das können wir mittlerweile wissenschaftlich belegen. Es darf nicht weiter sein, dass hier Lüge und falsche Vorstellungen die Allgemeinheit beherrschen.

 

Für eine positive Veränderung muss sich jeder mitverantwortlich fühlen, der sich seinen gesunden Menschenverstand bewahrt hat. Die elektronischen Medien machen das nun heute wirklich möglich.

 

Erreichen ließe sich seelische Gesundheit mit den einfachsten Mitteln ganz leicht, wenn man sich nur an die von Gott vorgegebene Naturordnung halten würde. Praktisch bedeutet das, dass Familienarbeit und vor allem die der Mütter von kleinen Kindern vom Staat in den Fällen subventioniert wird, in denen Bedürftigkeit vorhanden ist.

 

Junge Eltern sollten auf gesunde Erziehungsarbeit in Schulen und Kursen vorbereitet werden, Mütter sollten bevorzugt werden, wenn sie nach der Erziehungspause wieder in ihre Erwerbstätigkeit zurückkehren möchten.

 

Überhaupt wäre es nötig, dass Mütterarbeit eine hohe allgemeine Anerkennung und eine eigene Berentung bekämen, damit diese wertvollste aller Zukunftsarbeit in der jungen Generation überhaupt wieder attraktiv werden und der 50-jährige Geburtenschwund ein Ende haben könnte.

 

 

Webseite des Verbands Familienarbeit:

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Fotos: Archiv, M. Ragg, CDL/Löhr


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