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Dr. Penner an Bischof Prof. Dr. Martin Hein


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#1
Rolf

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Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten
Herrn Prof. Dr. Martin Hein, Landesbischof Kurhessen-Waldeck
 

 

Sehr geehrter Herr Professor Hein,

für die Beantwortung meines Schreibens vom 23.11.2016 (siehe

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) danke ich. Für Sie ist Gott ein Produkt der Theologen: "Dieser (trinitarische) Gottesbegriff ist für mich die theologisch anspruchsvollste, aber auch größte Leistung des Christentums".

Es geht darum, daß Sie die Gottheit des Mohammed, der in Medina ein schauerliches Judenmassaker angerichtet hatte, mit dem Gott der Bibel identifizieren. Die Gottheit des Mohammed fordert, Nichtmoslems zu töten (siehe Sure 2:191, Sure 4:91, Sure 5:33, Sure 9:5). Diese Gottheit bezeichnen Sie als barmherzig und identifizieren Sie mit dem Vater von Jesus Christus. Maßgeblich ist für Moslems der Koran, der das Gebet mit dem Glauben an den Koran verknüpft (Sure 2:3). Das Gebet der Moslems hat demnach eine andere Zielrichtung als das Gebet der Christen.

Sie schreiben: „Es ist gute evangelische Tradition, solche Fragen nicht durch eine autoritative Lehrentscheidung zu beantworten, sondern sie in aller Breite zu diskutieren – das ist unser reformatorisches Erbe!“ Diese Ihre Aussage ist falsch. „Reformatorisches Erbe“ ist genau das Gegenteil, nämlich die Autorität der Bibel über theologische Fragen entscheiden zu lassen und eben nicht die Antwort in theologischen Diskussionen zu suchen. In einer etwas anspruchsvollen Formulierung behaupten Sie, der Gott der Bibel hätte sich durch Mohammed offenbart. Auch diese Behauptung ist falsch. Gott hat sich durch sein Wort offenbart.

Ihr Christsein stellen Sie selbst in Frage, indem Sie für den Islam werben. Die biblische Beschreibung des Antichrists paßt genau auf den Islam.

Sie lehnen "Fundamentalismus" ab, weil "Fundamentalismus bedeutet, die jeweilige Heilige Schrift im Sinne einer einzigen, exklusiven, meist am Wortsinn ausgerichteten Weise zu verstehen...". "Petrus, voll des Heiligen Geistes, sprach zu ihnen: Ihr Oberen des Volkes und ihr Ältesten!...Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden." Die Aussage des Petrus ist eindeutig fundamentalistisch in Ihrem Sinne.

Jesus sagte: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." Auch diese Aussage von Jesus ist fundamentalistisch in Ihrem Sinne. Sie lehnen den Absolutheitsanspruch von Jesus und Petrus ab und meinen, Menschen könnte auch durch den Islam zu Gott kommen. Aus diesem Grund bezweifle ich Ihr Christsein. Sie bereiten der Islamisierung Deutschlands den Weg!

Die evangelischen Theologen fordern ständig Dialoge. Im Grunde haben sie jedoch Angst vor Dialogen, weil man von ihnen auf Rückfragen keine sachlichen und logischen Antworten erhält. Viele Theologen wünschen, daß man ihnen nicht schreibt.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner


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