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Konservative Theologie und neue Formen lassen Gemeinden wachsen


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Rolf

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Konservative Theologie und neue Formen lassen Gemeinden wachsen

 

 

 

 

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Wachsende Gemeinden praktizieren der Studie zufolge „zeitgemäßen Lobpreis“ mit Gitarren und Schlagzeug, während in schrumpfenden Gemeinden überwiegend die Orgel spielt und der Chor singt. Foto: pixabay.com

 

Toronto (idea) – Eine konservative Theologie gepaart mit innovativen Gottesdienstformen – das ist einer kanadischen Studie zufolge das Rezept für Gemeindewachstum. Befragt wurden über einen Zeitraum von fünf Jahren 2.225 Gottesdienstbesucher protestantischer Gemeinden in der Provinz Ontario. Zudem führten die Autoren Interviews mit 29 Pastoren und 195 Gemeindemitgliedern. „Geht es um Gemeindewachstum, so sind die Gemeinden mit einer konservativen protestantischen Theologie die klaren Gewinner“, zitiert die Online-Ausgabe der britischen Tageszeitung „The Guardian“ Studienleiter David Haskell.

 

Wo an Wunder geglaubt wird, wachsen Gemeinden

 

Während Pastoren wachsender Gemeinden einstimmig der Ansicht waren, es sei „sehr wichtig“, auch Nichtchristen zum Glauben zu führen, sagte das in schrumpfenden Gemeinden nur jeder zweite Geistliche. 71 Prozent der Pastoren blühender Kirchengemeinden lesen täglich in der Bibel; in stagnierenden Gemeinschaften tun das nur 19 Prozent. Während in starken Gemeinden 93 Prozent der Geistlichen und 83 Prozent der Gottesdienstbesucher an die leibliche Auferstehung Jesu von den Toten glauben, sind es in den anderen nur 56 Prozent der Pastoren und 67 Prozent der Besucher. Dass Gott auch heute mit Wundern auf Gebete antworten kann, halten 100 Prozent der theologisch konservativen Pastoren für möglich, gegenüber 44 Prozent der eher liberalen Geistlichen.

 

Zeitgemäßer Lobpreis lockt mehr Menschen

 

Wachsende Gemeinden praktizieren der Studie zufolge „zeitgemäßen Lobpreis“ mit Gitarren und Schlagzeug, während in schrumpfenden Gemeinden überwiegend die Orgel spielt und der Chor singt. Studienleiter Haskell überrascht das nicht: „Das Verlangen, auch Außenstehende zu erreichen, lässt konservative Protestanten auch innovative Maßnahmen ergreifen, etwa was den Stil und Inhalt ihrer Lobpreisgottesdienste angeht.“ Diese Christen hätten außerdem eine klarere Vorstellung davon, was richtig und was falsch ist. Das schenke ihnen Zuversicht. Haskell: „Zuversicht gepaart mit einer erbaulichen, beruhigenden und grundlegend positiven Botschaft ist für Außenstehende eine attraktive Kombination.“ Die Ergebnisse der Studie sollen in der Dezember-Ausgabe des internationalen Journals „Review of Religious Research“ (Besprechung der Religionsforschung) veröffentlicht werden.


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