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John Piper plädiert für Ernsthaftigkeit statt Spaß im Gottes


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Eine Antwort in diesem Thema

#1
Rolf

Rolf

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John Piper plädiert für Ernsthaftigkeit statt Spaß im Gottesdienst




(hwd) In dem neuen Buch "Ihn verkündigen wir" (Betanien Verlag, 126 Seiten, 8,50 Euro) spricht sich der bekannte Autor John Piper in einem Kapitel entgegen dem Zeitgeist dafür aus, dass der Gottesdienst und insbesondere Predigt von würdigem Ernst geprägt sein sollten. Hier einige Kernsätze:

"Da (viele) die tiefgründige Freude von bedeutungsvoller Ernsthaftigkeit so gut wie gar nicht aus Erfahrung kennen, erstreben sie ihre Freude auf die einzige Art und Weise, die sie kennen - indem sie unbekümmert, flippig und pausenlos am Plappern sind. Die Prediger haben diese verengte Sicht von Freude und Freundlichkeit übernommen und kultivieren sie landauf, landab mit ihrem Gebaren auf der Kanzel und verbaler Lässigkeit ... Das Ergebnis ist eine Predigtatmosphäre und ein Predigtstil, überfrachtet mit Trivialität, Leichtigkeit, Unbekümmertheit und Frivolität und mit der allgemeinen Einstellung, dass am Sonntagmorgen nichts von ewiger und unendlicher Bedeutung getan oder gesagt wird ...

Freude und Ernst sollten im Leben und Reden eines Predigers in solcher Weise verwoben sein, dass sowohl sorglose Seelen zur Vernunft gebracht als auch die Lasten der Heiligen gelindert werden ... Der Ernst der Predigt ist angebracht, weil die Predigt das von Gott verordnete Mittel ist, um Sünder zu überführen, die Gemeinde zu erwecken und die Gläubigen zu bewahren. Wenn die Predigt ihre Aufgabe verfehlt, sind die Auswirkungen enorm und schrecklich ... Wenn ich predige, steht das ewige Schicksal von Sündern auf dem Spiel! Wenn uns diese Tatsache nicht ernst und betroffen macht, werden die Leute unbewusst daraus schließen, dass Himmel und Hölle nicht ernst zu nehmen seien. Ich kann nicht anders, als zu befürchten, dass genau das heute durch die saloppe Gerissenheit auf so vielen Kanzeln vermittelt wird ...

Ich war erstaunt, als ich auf Konferenzen erlebte, wie Prediger von der Notwendigkeit einer Erweckung sprachen und anschließend eine Atmosphäre erzeugten, in der niemals eine Erweckung aufkommen könnte ... "Evangelisation auf humorvolle Art kann zwar Menschenmassen anziehen, legt aber die Seele in Schutt und Asche und erstickt jeden Keim geistlichen Lebens."

Das gesamte Kapitel "Der Ernst und die Freude der Predigt" kann als Leseprobe heruntergeladen werden unter www.cbuch.de/product_info.php/info/p1787_Piper--Ihn-verk-ndigen-wir.html
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#2
Chree

Chree

    Advanced Member

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  • 56 Beiträge
Genau das ist es was mir der Herr immer und immer wieder aufs Herz gelegt hat. Ich bin schon Nachts aufgewacht und hörte die Worte....werde ernster, es geht um Leben und Tod....Die Worte hier sprechen mir aus der Seele...Der Herr hat auch immer wieder durch Jeremia zu mir gesprochen:

Warum währt doch mein Leiden so lange und sind meine Wunden so schlimm, dass sie niemand heilen kann? Du bist mir geworden wie ein trügerischer Born, der nicht mehr quellen will.
19 Darum spricht der HERR: Wenn du dich zu mir hältst, so will ich mich zu dir halten, und du sollst mein Prediger bleiben. Und wenn du recht redest und nicht leichtfertig, so sollst du mein Mund sein. (Jeremia 15)
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