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Pfingstler wollen 200 Gemeinden bis 2025 in Deutschland gründen


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Rolf

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Pfingstler wollen 200 Gemeinden bis 2025 in Deutschland gründen

 

 

 

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Der Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden, Johannes Justus. Foto: Privat

Willingen (idea) – Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) will in Deutschland bis zum Jahr 2025 200 Gemeinden gründen. Der Präses der Freikirche, Johannes Justus (Hannover), ruft dazu auf, sich im Gebet hinter das Anliegen zu stellen. Justus: „Wir dürfen nicht denken: Das funktioniert sowieso nicht.“ Die beiden für das Gemeindegründungsprojekt verantwortlichen Pastoren Friedhelm Holthuis (Wuppertal) und Jürgen Eisen (Berlin) begründeten das Vorhaben vor den über 1.100 Besuchern und Delegierten der Bundeskonferenz. Sie tagte vom 26. bis 29. September im nordhessischen Willingen. In 60 Prozent aller Städte in Deutschland gebe es keine „bibelgläubige Gemeinde“, sagten sie. Weniger als zwei Prozent aller Einwohner Deutschlands seien evangelikale Christen. Die Bürger in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin gehörten weltweit zu den Bevölkerungsgruppen, die am wenigsten mit der christlichen Botschaft erreicht seien. Laut Holthuis geht es bei dem Projekt in erster Linie darum, die „Leute zu Jesus zu führen“. Das Ziel sei nicht unrealistisch: „Nur ein Viertel unserer Gemeinden muss in den nächsten zehn Jahren jeweils eine Gemeinde gründen – dann haben wir es geschafft.“ Zudem habe man allein 2015 und 2016 bereits 40 neue Gemeinden und Gründungsinitiativen gestartet.

 

16 neue Gemeinden aufgenommen – 2.500 Gläubige getauft

 

Auf dem Treffen wurden 16 Gemeinden in den Bund aufgenommen; acht haben sich aufgelöst oder sind aus der Freikirche ausgeschieden. Sie umfasst damit jetzt 814 Gemeinden mit rund 53.500 Mitgliedern, so Generalsekretär Peter Bregy (Erzhausen bei Darmstadt). 313 Gemeinden (38 Prozent) davon seien fremdsprachig. Bei 200 handele es sich um afrikanische Gemeinden. Wie Bregy der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, ist der Bund seit 2015 um rund 1.500 Mitglieder gewachsen. Jedes Jahr taufe man etwa 2.500 Personen. Die Freikirche praktiziert die Gläubigentaufe durch Untertauchen. Vizepräses Pastor Frank Uphoff (München) erklärte, dass es den im Bund aufgenommenen ausländischen Gemeinden in der Regel gut gelinge, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren: „Wir begegnen uns auf Augenhöhe.“ Außerdem unterstütze der Bund diese Migrantengemeinden. So könnten deren Leiter an der Ausbildungsstätte des BFP, dem Theologischen Seminar Beröa (Erzhausen bei Darmstadt), eine nebenberufliche Ausbildung zum Pastor absolvieren. 47 Prozent der gegenwärtig 160 „Kandidaten“ seien ausländischer Herkunft.

 

Erweckung in der Ostukraine – Mission in deutschen Gefängnissen

 

Vertreter von Werken, die mit dem BFP verbunden sind, stellten in jeweils 90 Sekunden aktuelle Projekte vor. Der Leiter der Aktion für verfolgte Christen und Notleidende (AVC), Pawel Sturz (Nidda), berichtete über eine geistliche Erweckung im Kriegsgebiet im Osten der Ukraine. 150 dort tätige Missionare hätten 28 Gemeinden gegründet und 40.000 Menschen die christliche Botschaft verkündet. 5.000 seien Christen geworden. Nach Angaben des Leiters der Gefangenenmission „Licht im Dunkeln“, Pastor Wilhelm Trienen (Hamburg), gibt es in deutschen Gefängnissen eine große Offenheit für den christlichen Glauben: „Ich darf jede Woche Menschen zu Jesus führen.“ Allein im vergangenen Jahr seien 100 Personen durch seinen Dienst Christen geworden. Sein Missionswerk bringe die frohe Botschaft auch an Orte, wo man nicht unbedingt Christen erwarte, etwa zum Hardrockfestival im norddeutschen Wacken oder zu Esoterikmessen. Immer wieder erlebe man es bei solchen Einsätzen, dass Menschen nach Gebet durch Gottes Wirken von Krankheiten geheilt würden.


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