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Erschütternde Zahlen: 75 Prozent der Weltbevölkerung haben keine Religionsfreiheit


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Rolf

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Erschütternde Zahlen: 75 Prozent der Weltbevölkerung haben keine Religionsfreiheit

 

 

 

Der "Bericht zur weltweiten Lage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit" zeichnet ein düsteres Bild. "Für 75 Prozent der Weltbevölkerung wird die Religionsausübung eingeschränkt oder die Menschen werden aufgrund ihrer Religion bedroht", erklärt Franz Josef Jung, Beauftragte der Unionsbundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften. Heute diskutiert der Bundestag den Bericht.

Der CDU-Politiker beklagt ein "zu geringes Interesse" in Deutschland an der Verletzung der Religionsfreiheit in vielen Teilen der Welt. "100 Millionen Christen gelten weltweit als verfolg", ergänzt er. "Es sollte ein Anliegen des Parlaments sein, dieses Thema mehr in die Öffentlichkeit zu tragen", so der frühere Verteidigungsminister. Dort habe das Thema nicht den Stellenwert, den es haben müsste.

Am heutigen Freitag diskutiert der Bundestag den im Juni vorgestellten Bericht. Das 72-seitige Dokument, das unter der Federführung des Außenministeriums entstanden ist, listet beispielhaft die Verletzung des grundlegenden Menschenrechts in ausgewählten Staaten auf. Der Autoren kommen zu dem Schluss, dass weltweit Menschen bei der Ausübung ihrer Religion Einschränkungen unterliegen und viele Staaten ihrer Pflicht zum Schutz der Religionsfreiheit nicht nachkommen.

Thema Religonsfreiheit sollte größere Rolle in der Außenpolitik spielen

Jung fordert, dass das Thema Religionsfreiheit in der Außenpolitik eine stärkere Rolle spielen sollte. "Es muss dort häufiger angesprochen werden", unterstreicht er. "Überall dort, wo Religionsfreiheit mit Füßen getreten wird, sind auch andere Freiheitsrechte eingeschränkt." Der Bundestag solle in Zukunft jedes Jahr einen Bericht bekommen.

Vorbild für die Studie der Bundesregierung waren die jährliche Analyse des US-Außenministeriums und der Bericht des EU-Parlaments zur Religions- und Glaubensfreiheit, der sich auf Länder mit schwerwiegenden Verstößen beschränkt.

Kauder fehlen im Bericht "Aspekte der Christenverfolgung"

RTEmagicC_Volker-Kauder_Rede_dpa_2_3.jpgDer Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Volker Kauder (Foto: dpa / picture-alliance), hat den Bericht der Bundesregierung zur Religionsfreiheit kritisiert. Ihm fehlten Aspekte der Christenverfolgung, sagt er am Freitag in der Debatte im Bundestag. Er lese beispielsweise kein Wort darüber, dass in Pakistan mit seinem drakonischen Blasphemieverbot Christen verfolgt würden. Das sei inakzeptabel. Er kritisierte auch, dass der Bericht nicht nach Staaten oder Ländergruppen aufgeschlüsselt Verletzungen der Religionsfreiheit dokumentiert. Der Bericht zur weltweiten Lage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit macht vielmehr an ausgewählten Länderbeispielen deutlich, in welcher Form das Menschenrecht verletzt wird.

Der SPD-Menschenrechtspolitiker Frank Schwabe verteidigte diese Vorgehensweise. Der Bericht mache damit die Systematik von Verfolgung deutlich, sagte er. Er gebe "Tiefe und Schärfe", um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Der Bundestagsabgeordnete forderte zudem dazu auf, im eigenen Land die Religionsfreiheit zu achten. Dazu gehöre auch die Erlaubnis für Muslime zum Bau von Moscheen und Minaretten. Eine Quote für Flüchtlinge aufgrund ihrer religiösen Zugehörigkeit würde gegen die Religionsfreiheit verstoßen, sagte Schwabe mit Blick auf entsprechende Forderungen aus der CSU.

RTEmagicC_Gysi.jpg.jpgGregor Gysi (Foto: Wikimedia / © Ralf Roletschek) von der Partie "die Linke" sagte, er hätte nicht gedacht, dass er eine solche Verfolgung von Christen, wie sie heute auf "barbarische Weise" durch Islamisten geschehe, erleben würde. Er rief die Muslime in Deutschland dazu auf, sich entschieden von diesem Missbrauch des Islams zu distanzieren.

Link: Der "

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