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Nationalismus aus christlicher Sicht


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#1
Rolf

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Hin und wieder hat man den Eindruck, der christlichen Kirche würde vorgeworfen, sie wolle eine Theokratie aufrichten. Es scheint so, der Kirche würde unterstellt, sie wolle einen Staat, der allein die christliche Religion duldet und sonst nichts. Bezüglich der römisch-katholischen Kirche hätte man mit dieser Unterstellung sogar recht; allerdings gehört die römische Kirche schon lange nicht mehr zur christlichen Kirche. Im siebten Jahrhundert nach Christus führte die italienische Kirche das Papsttum ein. In der römisch-katholischen Kirche regiert also nicht Christus bzw. der Heilige Geist sondern ein kleiner, menschlicher Zwerg, genannt Papst. In der römischen Kirche geschieht nicht der Wille Gottes sondern der Wille eines einzigen Menschen, den man Papst nennt. Somit ist die römische Kirche keine christliche Kirche unter der Herrschaft Jesu Christi sondern eine Papstkirche. Und tatsächlich war der Papst nicht nur jahrhundertelang Bischof aller Bischöfe innerhalb seines Machtbereiches, sondern erhob sich sogar über Kaiser und Könige. Wenn der Papst nicht im Laufe einer geschichtlichen Entwicklung durch die säkularen Mächte seiner hohen Stellung beraubt worden wäre, würde er noch heute weltliche Macht ausüben. Was die römische Kirche angeht, müßte man tatsächlich mit dem Streben nach einer Theokratie rechnen.

 

Weder das Papsttum (Herrschaft über alle Bischöfe) noch die weltliche Herrschaft des Papstes (Herrschaft über Kaiser und Könige) kann man mit Hilfe des Befundes der Bibel legitimieren. Das Papsttum und die weltliche Herrschaft des Papstes sind ein Fündlein (Erfindung) von Menschen und haben keine göttliche Legitimation. Aus echt christlicher Sicht muß die Theokratie verworfen werden; sie entspricht nicht dem Willen Gottes.

 

Allgemein bekannt ist ja, daß aus christlicher Sicht der Mensch seine Erfüllung nur darin findet, Christ zu sein bzw. zu werden. Durch denn Fall Adams ist der Mensch sittlich-moralisch so degeneriert, daß er der Erlösung bedarf, die in Jesus Christus ist, um ein aus Gottes Sicht sittlich-moralisch annehmbares Leben führen zu können. Der natürliche, unerlöste Mensch ist ein Sklave der Sünde - selbst wenn er will, kann er seine Sünde nicht aus eigener Kraft überwinden.

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 Deshalb, wie durch "einen" Menschen (Adam; R. B.) die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.

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 der (Jesus; R. B.) sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.

 

Der Vernunftschluss schiene zunächst sehr verlockend, zu sagen: "Dann wäre es doch sicherlich gerechtfertigt bzw. sogar geboten einen mindestens sanften Druck auf alle Bürger eines Landes auszuüben, sich zu bekehren und an Jesus zu glauben."

 

Dieser Vernunftschluss stimmt sogar mit dem Befund der Bibel überein, wenn man darunter nur versteht, daß die Kirche die "Ungläubigen" missionieren sollte durch die Predigt des Evangeliums von Jesus.

 

Allerdings liegt ein Missverständnis bzw. Vernunftschluss im negativen Sinne vor (nicht mit dem Befund der Bibel übereinstimmend), wenn man meint, ein Staat oder sogar christlicher Staat sollte seine Bürger zwingen, der christlichen Religion anzuhangen. "Ist es nicht vernünftig, dem Menschen mit ein bisschen Druck zu seinem Glück zu verhelfen", spricht der Verstand. Aber in Sachen der Metaphysik, wozu auch der christliche Glaube gehört, ist unser Verstand oft überfordert. Manchmal ist, was ihm vernünftig erscheint, doch nicht wirklich vernünftig (aus Gottes Sicht).

Wenn man die Bibel genauer kennt, weiß man, daß Gott geduldig ist mit dem Sünder. Gott ist langmütig. Gott läßt den Sünder noch eine Weile (Jahre, Jahrzehnte) leben, auch wenn er sich nach einer Missionsveranstaltung nicht gleich bekehrt. Allerding würde er es prinzipiell gerne sehen, wenn sich tatsächlich alle bekehren; der natürliche Mensch gilt im nichts.

 

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 welcher (Gott; R. B.) will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

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 Und du hattest viele Jahre Geduld mit ihnen und warntest sie (das alte Volk Israel; R. B.) durch deinen Geist in deinen Propheten, aber sie nahmen's nicht zu Ohren. Darum hast du sie gegeben in die Hand der Völker in den Ländern.

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 Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte.

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 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

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 Der Herr verzögert nicht die Verheißung (seiner Wiederkunft; R. B.), wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.

Die ideale Gesellschaft wäre natürlich eine Gesellschaft, die nur aus Christen besteht. Diese Gesellschaft wäre eine wirkliche, denn die einzelnen Menschen hätten wirklich Gemeinschaft miteinander und mit Gott durch den heiligen Geist. Die Menschen dieser Welt  unternehmen alle möglichen Anstrengungen und machen alle möglichen Klimmzüge, um Gemeinschaft zu finden und zu haben, begreifen aber nicht, daß Gemeinschaft eine Person ist, Gott selbst. Nur in Gott können wir wirkliche Gemeinschaft haben. Gemeinschaft ist nicht eine Sache oder ein Ding sondern eine lebendige Person der Gottheit, etwas sakrales: Christus oder der Heilige Geist. In der Kirche ist Christus durch den Heiligen Geist gegenwärtig. Die einzig wahre Gemeinschaft ist sakrale Gemeinschaft.

 

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 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

 

Nun gut, da aber die Kirche aus bekehrten Sündern besteht, muß es ja einen Ort geben, wo die Sünder bis zu ihrer Bekehrung existieren können (Existieren ist natürlich kein Leben im Sinne Gottes). Dieses Notstandsystem ist eben der Staat, die Nation oder das Land. Sünde ist kein theoretischer Begriff. Sünde ist real etwas sehr schädliches und unangenehmes. Diese bemerken wir zum Beispiel, wenn unser Fahrrad gestohlen wird. Gäbe es keine staatliche Obrigkeit, würden sich die Sünder gegenseitig beißen und fressen. Da die Sünder der friedlichen Gemeinschaft der Kirche ermangeln, hat Gott ihnen eine Zwangsgemeinschaft bzw. Notgemeinschaft verordnet, weil auch der Sünder ohne seine Mitmenschen nicht leben kann. Der Staat hilft den Sündern, daß sie trotz ihrer Sünde einigermaßen zusammen leben können. Würde nicht der Staat die Sünde der Einzelnen bändigen (dämpfen), wäre keinerlei Gemeinschaft möglich - ohne Staat würde ein amorpher Haufen von Sündern innerhalb kürzester Zeit zu Grunde gehen, implodieren, sich selbst vernichten.

 

Kurz gesagt: Aus christlicher Sicht ist der Staat bzw. die Nation nur ein Notstandsystem, allerdings von Gott gewollt und verordnet. Mit die gefährlichsten Politiker sind jene, die schon auf Erden das Reich Gottes aufrichten wollen (Utopisten). Die Gefahr liegt in der Anmaßung jener Politiker, denn der einzige, der das Reich Gottes wirklich aufrichten kann, ist Jesus Christus, Gottes Sohn, selbst. Er wird das tun, bei seiner sichtbaren Wiederkunft in der Gestalt Gottes. Wenn Menschen das Reich Gottes auf Erden aufrichten wollen, führt das immer in die totale Katastrophe und den Ruin.

 

Zwischenergebnis:

 

Aus christlicher Sicht ist der erstrebenswerte Staat nicht jener, der alle seine Bürger zwingt, christlich zu sein sondern jener, der Christen und Nicht-Christen ein Leben in Würde und Freiheit ermöglicht, denn damit materialisiert die Langmut und Geduld Gottes den Sündern gegenüber. Die Aufgabe des Staates ist es nicht, die Sünder zu missionieren, zwangszubekehren, sondern es ihnen zu ermöglichen, trotz ihrer Sünde, die allerdings wirklich schädlich, zerstörerisch und zersetzend ist, einigermaßen zusammenzuleben (die Sünde ist Gift für jede Form von Gemeinschaft und menschlichen Zusammenlebens; der Staat ist das Gegengift). Dafür hat Gott dem Staat das Schwert zur Bestrafung der Übeltäter in die Hand geben. Der Staat zwingt sozusagen den Sünder, sich einigermaßen zu benehmen, damit ein Mindestmaß an Gemeinschaft mit seinen Mitmenschen möglich ist. Ansonsten würden die Sünder sich und die Gesellschaft durch ihre Sünde zerstören. Und wie sollten sie sich jemals bekehren, wenn sie allzu schnell untergehen?

 

Es ist also so: Egal ob wir Engländer sind, Franzosen oder Deutsche oder sonstiges, unsere Nationen sind aus Gottes Sicht und aus christlicher Sicht nur Notstandsysteme, die von Gott verordnet sind, bis er diesen Zeitlauf beenden und sein ewiges Reich aufrichten wird. Es gibt also keinen Grund über die Maßen stolz auf die eigene Nation zu sein; auch wenn das ein "ungläubiger" Leser meiner Website vielleicht nicht ganz versteht. Im Grunde gelten dem Herrn alle Nationen als nichtig und er läßt sie nur existieren, weil immer wieder Menschen verschiedenster Nationalität zum Glauben an Jesus finden, von der Welt in die Kirche wechseln (die "Welt" sind alle Menschen auf Erden, die nicht an Jesus glauben).

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 Alle Völker sind vor ihm (Gott; R. B.) wie nichts und gelten ihm als nichtig und eitel.

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 Der Geist ist's, der lebendig macht; das Fleisch (natürliche Veranlagung; R. B.) ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.

 

Kann ein Christ dann folgenden Satz äußern?: "Ich bin stolz auf Deutschland."

Na gut, zunächst, er wird sich vielleicht anders ausdrücken und sagen: "Ich liebe mein Heimatland Deutschland, mein Vaterland." Dies, um Missverständnissen vorzubeugen.

 

Es läge ja ein weiterer Vernunftschluss im negativen Sinne nahe, zu sagen: "Wenn alle Nationen nur Notstandssysteme sind und Gott die Welt (Summe aller Nationen) nur wegen seiner Kirche existieren läßt, dann kann mir Deutschland gestohlen bleiben. Sind ja doch alles nur dämliche Sünder, Ungläubige, Gottlose."

 

Paulus bezeugt aber im Römerbrief, daß es so etwas wie ein Verwandtschaftsverhältnis zwischen den Angehörigen einer Nation gibt. Für einen Deutschen sollte Deutschland so etwas wie eine große Familie sein, die er liebt - das ist der Wille Gottes. Paulus war von seiner Nationalität her Jude und trotz der Tatsache, daß sie seinem Evangelium von Jesus so ablehnend gegenüberstanden, liebte er sie noch als seine Stammverwandten (Landsmänner, Landsleute). Der christliche Glaube entbindet also einen Menschen nicht von der Liebe seinen Landsleuten gegenüber, im Gegenteil.

 

Römer 9, 1-5 1 Ich (Paulus; R. B.) sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im Heiligen Geist, 2 dass ich große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlass in meinem Herzen habe. 3 Ich selber wünschte, verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder (die Juden; R. B.), die meine Stammverwandten (Landmänner; R. B.) sind nach dem Fleisch, 4 die Israeliten sind, denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen, 5 denen auch die Väter gehören und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, gelobt in Ewigkeit. Amen.

 

Es war traurig, daß Paulus' (abstammungsmäßige) Brüder, die Juden, gegenwärtig das Evangelium ablehnten, sie hatten aber dennoch eine ruhmreiche Vergangenheit als altes Volk Gottes und dieser Ruhm war unvergänglich. Gott ließ ja Abraham, Isaak und Jakob überhaupt erst zu einem Volk werden, weil die drei so gottesfürchtig waren (Abraham war von seiner natürlichen Abstammung her Chaldäer bzw. Heide, der die große Ruhmestat vollbrachte, aus dem Götzendienst Chaldäas auszubrechen und den wahren Gott anzubeten, der Himmel und Erde gemacht hat, den Gott Israels; durch den opferbereiten Glauben Abrahams, Isaaks und Jakobs ist Israel als Volk geadelt bis in alle Ewigkeit).

 

Natürlich erleben wir heute in Deutschland einen gewaltigen und bedauerlichen Abfall vom christlichen Glauben, aber auf der anderen Seite hat Deutschland immer wieder Glaubenshelden (Martin Luther, Dietrich Bonhoeffer) hervorgebracht wie kaum ein anderes Land auf Erden. Dieser Ruhm ist unvergänglich. Ich wäre fast geneigt zu sagen, was Israel bezüglich des alttestamentlichen Glaubens war, ist Deutschland bezüglich des neutestamentlichen Glaubens. Bezüglich des Christentums hat sich Deutschland unvergänglichen Ruhm erworben - es ist mir wie ein zweites Israel. Ich sage das im vollen Bewusstsein unserer Untaten, die wir begingen, als wir durch die Nazis verführt waren. (übrigens ist der spirituelle Nachfolger des alten, frommen Teils Israels, jener alten Juden, die an einen göttlichen Erlöser glaubten,  natürlich nicht Deutschland, denn es besteht ja aus Gläubigen und Ungläubigen, sondern die christliche Kirche; aber was Israel als gesamte Nation angeht, Gläubige und Ungläubige, gibt es Ähnlichkeiten mit Deutsch-land ).

 

Ich sage also: "Ich liebe meine Heimatland Deutschland, mein Vaterland."

 

Ich sage weiter: "Es ist ein Jammer, eine Katastrophe, daß so viele Deutsche heute ihr eigenes Heimatland und ihre eigenen Landsleute nicht mögen, fast hassen; möge Gott uns Deutschen wieder ein gesundes Nationalbewusstsein geben, Liebe zu unserem Heimatland, dem Land unserer Väter).

 

Folgendes ist verwerflich:

 

Der völkische Nationalstolz der sich auf die Rasse und das Blut bezieht, denn allein aufgrund ihrer natürlichen Abstammung sind auch die Deutschen nichts weiter als "adamitisch", stammen also von Adam ab, der gefallen ist. Was ihre natürliche Abstammung angeht, haben alle Nationen die Sündhaftigkeit des gefallenen Adam biologisch geerbt. Sie sind sozusagen alle gleich schlecht, was die natürlichen Gegebenheiten betrifft. Keinesfalls sind die Deutschen Herrenmenschen oder dergleichen.

 

Seine herausragende Kultur hat Deutschland selbstverständlich dem Christentum zu verdanken, dem Glauben an Jesus. Die deutsche Kultur ist nicht etwa ein Merkmal einer herausragenden Rasse, gründet sich nicht auf natürliche Veranlagung. Sondern stolz kann man allein darauf sein, daß Deutschland immer wieder sehr fromme Menschen hervorgebracht hat, durch die das Land und die Nation gesegnet wurden. Immer wieder bewirkten fromme Menschen eine Verbesserung der deutschen Kultur.

Ergänzung

Heute haben wir allerdings das Problem, daß der Staat bzw. die Nation sich absolut setzt. Man versucht sozusagen den Spieß umzudrehen: Nicht mehr der Staat soll das Notstandsystem sein und die Kirche und das Reich Gottes das herrliche und ewig bleibende, sondern die Kirche wird zu einer gerade noch geduldeten Einrichtung (von etwas "Verrückten") erklärt und der der wohlorganisierte Staat zum Heiligtum.

 

Selig ist, wer ein guter Staatsbürger ist; christliche Fanatiker werden nur geduldet.

 

Der Staat legalisiert immer mehr Handlungen, die über Jahrhunderte im Westen nicht nur als Sünde sondern auch als Verfehlungen im juristischen Sinne gesehen wurden: Ehebruch, Abtreibung, Hurerei, Homosexualität, etc. Wenn der Staat Dinge, die aus Gottes Sicht Sünde sind, als harmlos hinstellt, verführt er seine Bürger jene Dinge tatsächlich als sittlich-moralisch unbedenklich zu sehen. Warum sollen sich Menschen noch bekehren, wenn es praktisch keine Sünde mehr gibt? - es ist heute fast alles erlaubt, was früher eine Untat war.

 

Die Bekehrung von Sündern war aber der einzige Grund dafür, warum Gott die sündige Welt bisher nicht in einem Nu vernichtet hat. Wenn keine Menschen mehr von der Welt in die Kirche wechseln, vielmehr keine Veranlassung dazu sehen, weil alles Böse legalisiert wurde, dann steht der jüngste Tag unmittelbar vor der Tür. Solch eine Menschheit hat vor Gott kein Existenzrecht mehr.

 

Insofern muß ich auch sagen, daß ich Deutschland nur als das Deutschland liebe, was es von seinen Vorvätern her ist bzw. war. Das moderne Deutschland geht zusammen mit dem Rest der Welt dem Abgrund entgegen.

Früher bestand die Welt aus bußfertigen und unbußfertigen Sündern. Das konnte Gott gerade noch ertragen. Eine Welt aber, die nur noch aus unbußfertigen Sündern besteht, wird Gott bald vernichten.


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