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Wird die Hölle am Ende leer sein?


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Rolf

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Wird die Hölle am Ende leer sein?

 

 

 

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v. l.: Der Theologieprofessor Tobias Faix und der Pfarrer und Evangelist Ulrich Parzany. Fotos: Privat, proChrist

Wetzlar (idea) – Gottes Gnade ist so groß, dass sie sogar die Hölle „leer lieben“ wird. Diese These äußerte die evangelische Theologin Christina Brudereck (Essen) auf einer Tagung. Doch wie passt das zu den biblischen Aussagen über das Jüngste Gericht? Gibt es keine ewige Verdammnis für Ungläubige? Ist am Ende die Hölle tatsächlich leer? Zwei Theologen gehen in einem Pro und Kontra für die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) auf die Frage ein.

 

Pro: Hat nicht selbst Jesus in der Hölle gepredigt?

 

„Eher“ zustimmend zur These Bruderecks äußert sich der Theologieprofessor Tobias Faix, der an der CVJM-Hochschule in Kassel lehrt. Er vertritt die Ansicht, dass Gott durch Gericht und Gnade wirken werde. Die Frage sei, ob Gerechtigkeit für einige Menschen ewige Qualen mit sich bringen müsse oder ob Gottes Erbarmen und Gnade auch für vermeintlich hoffnungslose Fälle gelte: „Denn ist nicht gerade die Gnade ein unverdientes Geschenk Gottes an uns Menschen (Römer 5)? Und hat nicht selbst Jesus in der Hölle gepredigt?“ (1. Petrus 3,19). Wenn man dem letzten Buch der Bibel, der Offenbarung des Johannes, glaube, habe Gott das letzte Wort, und ironischerweise werde der Teufel selbst in der Hölle landen (Offenbarung 20,14). Zur Frage, ob die Menschen am Ende „rausgeliebt“ werden, schreibt Faix: „Ich hoffe doch, dass nach dem Gericht Gottes endlich Gerechtigkeit herrscht und er sein Recht in seiner neuen Welt durchgesetzt hat. Weiß ich es? Nein, das tue ich nicht, aber in einem bin ich ganz sicher: Wenn Gott der Richter ist, dann bin ich es nicht.“

 

Kontra: Es kommen nicht alle automatisch in den Himmel

 

Der Vorsitzende des evangelkalen „Netzwerks Bibel und Bekenntnis“, Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), sieht es anders. Für ihn kommen nicht alle automatisch in den Himmel, „auch wenn sie auf Gott und Jesus pfeifen“. Der Apostel Paulus schreibe: „Darum bitten wir an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!“ Bitten könne man aber ablehnen – leider. Die Liebe zwinge nicht. Das habe Konsequenzen. Jesus rede „erschreckend klar von der großen Scheidung im Weltgericht: Die einen gehen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Strafe“ (Matthäus 25, 46). In seiner Bergpredigt mache Jesus deutlich, dass es eine Verdammnis gebe. Parzany: „Leider werden dort Menschen sein, weil sie meinten, den Retter Jesus nicht zu brauchen.“ Jesus warne und werbe aus Liebe. Wenn man ihm vertraue und folge, sei die Aufgabe klar: „Wir sollen Menschen sagen, dass Jesus der Retter ist. Wir sind es ihnen schuldig – aus Liebe.“


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