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Der „Sabbat“ und kein Ende


5 Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

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Der „Sabbat“ und kein Ende

 

 

Anläßlich des neunten Abends unserer Gebetsinitiative entstand eine Diskussion um das biblische Sabbatgebot. In den Kommentaren dort ist Einiges dazu von verschiedenen Seiten gesagt. Hier aber doch noch ein ergänzender Auszug aus meiner Predigt vom 15.2.2009 zu diesem Thema:

 

Liebe Geschwister,
an dieser Stelle werde ich ein bisschen scharf:

Verschiedene Auffassungen vom Sabbat müssen in der Gemeinde kein Problem sein. Das zeigt uns Paulus sehr deutlich in Römer 14.
In Rom gab es sowohl zu Speisevorschriften verschiedene Erkenntnisse wie auch in der Sabbatfrage. Paulus sagt: Streitet darüber nicht. Jeder sei seiner Meinung gewiß. Jeder lebe seiner Erkenntnis gemäß. Verschiedene Erkenntnisse in dieser wie auch in anderen nicht heilsnotwendigen Fragen sollen den Leib Jesu nicht trennen. Nehmt einander als Geschwister im Herrn an.

 

Wo nun aber um des Sabbat willen, noch dazu unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, die Gemeinde Jesu gespalten wird, da wird es ernst! Und das geschieht leider durch die offizielle Lehre der Adventisten. Wir müssen hier wie auch sonst unterscheiden: es gibt ganz gewiß Adventisten, die echte Glaubensgeschwister sind. Wir selbst haben vor 12 Jahren einen adventistischen Pastor mit seiner Frau kennengelernt. Hier war die Gemeinschaft im Herrn sofort offensichtlich. Wir schätzen beide bis heute sehr. Und auch im Verwandten- und Bekanntenkreis von einigen hier in der Gemeinde gibt es solche Geschwister. Deren Christsein will ich gar nicht in Frage stellen. Denen gilt nicht meine Kritik.

Ganz anders aber sieht es aus mit der offiziellen Lehre der Adventisten.
Diese heißt: „Das Zeichen zwischen Gott und seinem Volk ist der Sabbat. Der verfälschte Ruhetag ist das Malzeichen des Tieres.“ Das ist ein Originalzitat aus einer recht neuen adventistischen Zeitschrift.

Hier wird der Sabbat zur heilsentscheidenden Frage.
Hier wird der Sabbat zum Maßstab, ob wir gerettet werden oder nicht.
Hier wird der Sonntag zum Zeichen des Antichristen erklärt.

Das wird deutlich so gesagt. In einer anderen Zeitschrift die mir vor wenigen Wochen aus adventistischen Kreisen zugeschickt wurde, wird Offenbarung 16,19 zitiert: „Da zerfiel die große Stadt (gemeint ist Babel) in drei Teile.“ Und nun kommt in Klammer die adventistische Erklärung für die 3 Teile des sündigen Babel: „(= Heidentum, Papsttum und der abgefallene Protestantismus).

Der abgefallene Protestantismus, das sind wir, die wir den Sonntag feiern. Wir werden hier mit der Katholischen Kirche und den Muslimen in einen Topf geschmissen. Alle miteinander und wir mittendrin sind laut dieser Lehre die Anhänger des Antichristen und werden dem Zorn Gottes anheimfallen.

 

Das muß man in der Beurteilung der Adventisten wissen – wie gesagt ich rede nicht von den einzelnen Gläubigen. Ich rede von der Glaubensgemeinschaft als solcher.

Hier werde ich aus mindestens drei Gründen scharf:
1. wer behauptet oder den Anschein erweckt, erst Konstantin habe den Sonntag als christlichen Feiertag eingeführt, der lügt. Die Adventisten haben sich so intensiv mit dieser Frage befasst, daß sie die biblischen wie und auch die frühchristlichen Zeugnisse kennen. Sie irren sich also nicht. Sie sagen bewusst die Unwahrheit. Nicht alle – aber die offizielle Lehre.

2. Daß der Sonntag das Zeichen des Antichristen sei, ist völlig willkürlich und unbiblisch. Das ist geradezu offenkundiger Unsinn. Die Zahl 666 hat nichts aber auch rein gar nichts mit dem Sabbat zu tun. Sie ist nach Offenbarung 13 ein Hinweis auf die Person und den Namen des Antichristen. Auch der allgemeine Hinweis, dass der Antichrist „Zeit und Gesetz“ (Daniel 7,25) ändern wird, hat nichts mit dem Sabbat zu tun. Das läßt eher auf eine kalendarische Veränderungen schließen – z.B. dass eines Tages nicht mehr „nach Christus“ gerechnet wird, sondern eine neue antichristliche Zeitrechnung eingeführt wird. Solche Veränderungen im allgemeinen Sprachgebrauch finden heute schon statt wenn anstelle von „Weihnachtsferien“ von „Winterferien“ die Rede ist.

3. das NT selbst sagt ausdrücklich, daß die Sabbatfrage nicht heilsentscheidend ist.

Die Bibel sagt es ausdrücklich anders:
Nicht ein bestimmter Tag ist heilig:
Kolosser 2,16ff

So richte euch nun niemand wegen Speise oder Trank oder betreffs eines Festes oder Neumondes oder Sabbats, die ein Schatten der künftigen Dinge sind, der Körper selbst aber ist des Christus.
In Jesus liegt das Heil, nicht im Sabbat!

Der Sabbat ist nur ein Schatten, ein zeichenhaftes Abbild für den eigentlichen Inhalt. Wie die Taufe übrigens auch. Deshalb steht und fällt das Heil weder mit dem Sabbat noch mit der Taufe. Und deshalb soll die Gemeinde weder wegen des Sabbat noch wegen der Taufe gespalten werden.

Römer 14,5-7
Der eine hält einen Tag vor dem anderen, der andere aber hält jeden Tag gleich. Jeder aber sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt!

Galater 4,9-11
Ihr beobachtet Tage und Monate und bestimmte Zeiten und Jahre. Ich fürchte um euch, ob ich nicht etwa vergeblich an euch gearbeitet habe.

 

Die Aussagen der Schrift sind so deutlich, daß es deutlicher eigentlich nicht geht. Deshalb werde ich scharf, wenn gegen diese klaren Aussagen der Schrift das Heil der Gemeinde am Sabbat festgemacht wird.
Noch mal: ein jeder sei seiner Meinung gewiß. Wer der Überzeugung ist er müsse den Sabbat halten, der soll den Sabbat halten. Aber er soll deshalb nicht Unruhe und Streit in die Gemeinde tragen und erst recht nicht den Leib Christi zerteilen.

 

 

Dazu folgender Leserbrief:

 

 

Es ist für mich eigentlich unfassbar, dass diese Irrlehre des Adventismus noch immer im Forum geistern muss. Sagt uns doch Gottes Wort eindeutig und klar was Wahrheit ist und die Bibel warnt schon von ihren ersten bis zu den letzten Seiten vor den Einflüsterungen Satans, des Erzfeindes Gottes.

Im Internet werden um die 30 Bücher von ihr als Download angeboten. Der Umfang dieser Bücher stellt an Seitenzahl die Bibel weit in den Schatten. Wer den Inhalt dieser Bücher in sich aufnimmt, wird dabei sicher einer Art Gehirnwäsche unterzogen.

Wer sich über die Irrlehre der Adventisten ausführlich unterrichten will, sei auf den folgenden Link hingewiesen:

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Dort beschreibt Rolf Wiesenhütter in seinem Buch „Der Adventismus in der Falle des Antichristen“ ausführlich die falschen Lehren dieser Sekte. Sehr empfehlenswert!

 

 


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#2
Guest_Anonym_*

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Hallo Rolf,

 

obwohl ich es nachvollziehen kann, den ich habe auch schlechte Erfahrungen mit den Adventisten gemacht, und das Allein Ellen White als Maßstab ist und nicht die Bibel, ist es aber falsch wie du hier schreibst:

 

So richte euch nun niemand wegen Speise oder Trank oder betreffs eines Festes oder Neumondes oder Sabbats, die ein Schatten der künftigen Dinge sind, der Körper selbst aber ist des Christus.

 

hier geht es um den Jährlichen Sabbat, das Gesetz des Moses, das Zerimonalgesetz der Juden, die 613 Gebote.

 

Das Zeremonialgesetz, welches das Opfersystem beinhaltete, wie auch die sieben Sabbate im Jahr (jüdische Feiertage), versinnbildeten die Geheimnisse, die der Erlösungsplan beinhaltete. Seine Riten wiesen auf den verheißenen Erlöser hin. Christi Tod machte es null und nichtig. Epheser 2, 15; Kolosser 2, 14-17. (vgl. Johannes 19, 30; Matthäus 27, 51); Hebräer 9, 8-10; 10, 1-6. 8. Die Absicht des Feindes ist, die Menschen dahin zu bringen, dass sie das Sittengesetz mit dem Zeremonialgesetz verwechseln. Wenn wir die vorhergehenden Verse betrachten, die sich klar auf das letztere beziehen, dann können wir den Unterschied zwischen den beiden Gesetzen sehen. Das Gesetz, welches sich auf den levitischen Priesterdienst bezog, wurde auch abgeschafft. Hebräer 7, 12-14. 19. 28.

„So erhielt Mose das Zeremonialgesetz und schrieb es in ein Buch. Aber die Zehn Gebote, die Gott vom Sinai verkündet hatte, schrieb der Herr selbst auf Steintafeln; sie wurden in der Bundeslade sorgsam aufbewahrt.

 

Viele versuchen, beide Ordnungen miteinander zu verschmelzen. Sie verwenden Schriftworte über das Zeremonialgesetz, um zu beweisen, dass das Sittengesetz abgeschafft sei. Aber das ist eine Verdrehung der Schrift. Der Unterschied zwischen beiden ist ganz deutlich.“ – Patriarchen und Propheten, S. 343.

„Viele in den christlichen Reihen haben ebenfalls einen Schleier vor ihren Augen und Herzen. Sie verstehen nichts davon, was beendet und beiseite getan werden sollte. Sie begreifen nicht, dass es nur das Zeremonialgesetz war, was beim Tode Christi aufgehoben wurde. Daher behaupten sie, das Sittengesetz wäre ans Kreuz genagelt worden. Ihr Verständnis ist stark getrübt.“ – Ausgewählte Botschaften, Bd. 1, S. 241.

„Es war der Wunsch Christi, den Jüngern eine Handlung zu hinterlassen, die gerade das vollbringen würde, was sie benötigten, die dazu dienen würde, sie aus den Riten und Bräuchen zu entwirren, an denen sie sich bislang beteiligt und die sie als wesentlich betrachtet hatten, die aber die Annahme des Evangeliums nicht länger als verbindlich erscheinen ließ. Diese Riten fortzusetzen, würde eine Beleidigung Jahwes sein.“ – Bibelkommentar, S. 326.

 

 

daher wird es hier missbraucht was du sagst, der Wöchentliche Sabbat am Samstag ist weiterhin gülltig.


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#3
Guest_Anonym_*

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Die katholische Kirche gesteht ein, dass der Sonntag kein göttliches Gebot ist und biblisch nicht zu rechtfertigen ist:

„Wir feiern den Sonntag statt Samstag, weil die katholische Kirche auf dem Konzil zu Laodizea im Jahr 336 n. Chr. die Heiligkeit vom Samstag auf den Sonntag verlegte.“ (Kathol.Katechismus, P.Geiermann)
„Der Sonntag ist eine katholische Einrichtung, und seine Ansprüche auf Heilighaltung können nur auf katholischem Grunde verteidigt werden... In der Heiligen Schrift ist vom Anfang bis zum Ende keine einzige Stelle zu finden, welche die Verlegung der wöchentlichen öffentlichen Anbetung vom letzten auf den ersten Tag der Woche gutheißt.“ (Catholic Press, 25.8.1900)
„Ihr könnt die Bibel vom 1. Buch Mose bis zur Offenbarung durchlesen, so werdet ihr doch keine einzige Stelle finden, welche die Heiligung des Sonntags gebietet. Die Heilige Schrift gebietet die religiöse Beobachtung des Samstags, eines Tages, den wir nie heiligen.“ (Kardinal Gibbons in „The Faith of our Fathers“,S.111)
„Welches Recht haben die protestantischen Kirchen, diesen Tag (Sonntag) zu halten? Nicht das geringste! Ihr sagt wohl, es sei dem Gehorsam gegen das Gebot: “Gedenke des Sabbattages...!“, aber der Sonntag ist nicht der Sabbat, weder nach der Bibel, noch nach dem Zeitbericht. Jedermann weiß, dass der Sonntag der erste Wochentag ist... Es war die heilige katholische Kirche, die den Ruhetag vom Samstag auf den ersten Tag der Woche verlegte... Welcher Kirche erweist die ganze Welt Gehorsam? Die Protestanten... bekennen, große Ehrfurcht vor der Bibel zu haben, und dennoch anerkennen sie durch die feierliche Beobachtung des Sonntags die Macht der katholischen Kirche. Die Bibel sagt: „Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest!“, aber die katholische Kirche sagt: „Nein, halte den ersten Wochentag heilig!“ -und die ganze Welt zollt ihr Gehorsam!“ (Pater Enright, 15.12.1889)
„Der Protestantismus, indem er die Autorität der katholischen Kirche abweist, hat keine guten Gründe für seine Sonntagstheorie. Er sollte logischerweise den Samstag-Sabbat halten.“ (American Catholic Review, Jan.1883)


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#4
Rolf

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Nicht ich habe den Anfangsthread geschrieben, ich habe hier lediglich eingestellt. Man achte Auf den Link!

 

Herzliche Grüße

 

Rolf


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#5
heiner

heiner

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Ich selbst war mal in Versuchung, den Sabbat (oder Sonntag) genau einzuhalten.

 

Das Buch "Allein durch Gnade" (Derek Prince)

hat mir sehr dabei geholfen, Gerechtigkeit nicht durch das Gesetz erlangen zu wollen, und dies sein zu lassen.

 

Ich gebe hier das Buch in einer Kurzzusammenfassung wieder (falls jemand -insbesondere ein Adventist- mitlesen möchte):

 

  1. Gesetz ist ein Mittel zur Erlangung von Gerechtigkeit vor Gott.
  2. Christus ist das Ende des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt (Röm. 10, 4).   Sobald ein Mensch Glauben ausübt, um die Errettung in Jesus Christus zu erlangen, ist dies das Ende vom Gesetz als Mittel zur Erlangung von Gerechtigkeit.      
  3. Das Gesetz des Mose wird in Eph. 2, 15 mit folgender Wendung beschrieben: Das Gesetz der Gebote, die in Satzungen enthalten sind. Die Gebote sind die zehn Gebote, mit Satzungen ist eine bestimmte Art zu leben gemeint, bei der man die Gebote in die Praxis umsetzt.
  4. Den Nationen, die kein Gesetz haben, ist das Werk des Gesetzes in die Herzen geschrieben worden. Ihr Gewissen gibt ihnen Zeugnis, und ihre Gedanken klagen sie an (Röm. 2, 14 – 15). Das könnte man als Gerichtshof in den Gedanken bezeichnen.
  5. In vielen religiösen Richtungen gibt es religiöse Regeln, die einzuhalten sind (kein Alkohol, keine Zigarette, kein Kino, züchtige Kleidung, kein Schmuck usw.). Solche religiösen Anstrengungen sind sinnlos.
  6. Gnade ist das, was Gott umsonst gibt und im Glauben angenommen wird, ohne dass man dafür etwas leistet oder es sich verdient.
  7. Es gibt zwei Wege zur Gerechtigkeit, die sich gegenseitig ausschließen. Der eine Weg ist Gerechtigkeit erlangen durch Werke des Gesetzes, der andere Weg ist, Gnade durch Glauben zu empfangen. Man kann nicht ein bisschen Gesetz und ein bisschen Gnade mischen. Durch Mose wurde das Gesetz gegeben, aber durch Jesus Christus sind Gnade und Wahrheit zu uns gekommen (Joh. 1, 17). Wer unter dem Gesetz ist, über den herrscht die Sünde, wer unter der Gnade ist, über den herrscht die Sünde nicht (Röm. 6, 14). Wir können nicht versuchen, etwas gesetzlich zu sein, um der Gnade etwas hinzuzufügen. Gnade und Gesetz sind zwei Gegensätze, die entgegengesetzte Resultate hervorbringen (Röm. 10, 5 – 6). Schon die ersten Menschen auf der Erde haben das erfahren: Durch Glaube brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain (Hebr. 11, 4). Wir sehen hier zwei Religionen, es gibt keine weiteren auf der Erde. Abels Religion erfordert Glaube, nimmt Gottes Wort an, macht sich das Blut zunutze, wird von Gott akzeptiert und übernatürlich bestätigt, bringt einen Märtyrer hervor, und wird die Braut Jesu hervorbringen. Kain dagegen hatte keinen Glauben, lehnte Gottes Wort ab, bietet menschliche Werke an (Früchte der Erde, die Gott verflucht hatte -1.Mose 3,17) , wird von Gott abgelehnt, nicht übernatürlich bestätigt, bringt einen Mörder hervor, und wird die Hure Babylon hervorbringen. Wenn wir durch eigene Werke unsere eigene Gerechtigkeit aufrichten wollen, weigern wir uns, uns der Gerechtigkeit Gottes zu unterwerfen, die uns nur durch Glauben zuteil wird.
  8. Falsche Religion (aus Gesetzlichkeit Gerechtigkeit erzielen zu wollen) ist gem. Offb. 18 ein verkehrtes, satanisches System. Falsche Religionen sind satanischen Ursprungs, und können bis hin zu Morden führen (Religionskriege), sind also ein Thema von gewaltiger Tragweite.
  9. Das Gesetz wurde durch Mose gegeben (Joh. 1, 17), es ist ein geschlossenes System, dem man nichts wegnehmen darf und dem man nichts hinzufügen kann (5. Mose 4, 2 und 13, 1). Beim Gesetz gilt alles oder nichts (Gal. 3, 10), jeder, der durch Gesetze gerecht werden will, steht unter einem Fluch, wenn er an auch nur irgendeinem Punkt scheitert (Jak. 2, 10 – 11  –Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten usw-). Jesus erfüllte das Gesetz in dreifacher Weise, er hielt es vollkommen ein  (Matth. 5, 17), er erfüllte alle Verheißungen des Gesetzes (Luk. 24, 26 – 27), und er bezahlte die Höchststrafe (den Tod) (Röm. 6, 7 und 7, 4). Jesus riss die Trennwand zwischen Gott und uns nieder (Eph. 2, 11 – 22). Durch die Hingabe seines eigenen Lebens hat er das Gesetz außer Kraft gesetzt; er hat damit der Feindschaft unter Menschen wegen religiöser Gesetze ein Ende gemacht. Gott hat die Handschrift gegen uns ausgelöscht (Kol. 2, 14);  die 10 Gebote hatte er handschriftlich selbst geschrieben (2. Mose 31, 18). Nur Gott aber kann löschen, was er selbst geschrieben hat. Niemand hat uns mehr wegen Speise oder Trank oder Sabbat zu richten (Kol. 2, 16).

Christus hat das Gesetz mit seinen zahlreichen Geboten außer Kraft gesetzt (Eph. 2, 15). Kommt ein Adventist zu dir und sagt: „Du hältst den Sabbat nicht“, dann antworte: „Gott hat mir gesagt, ich solle mich nicht von dir im Hinblick auf den Sabbat richten lassen; weil Christus für mich das Ende des Gesetzes ist, haben mir die Gebote des AT im Hinblick auf Gerechtigkeit nichts mehr zu sagen.“ Christen stehen nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade (Röm. 6, 14 und 7, 4). Wenn ihr vom Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter dem Gesetz (Gal. 5, 18). Wer wieder zum Gesetz zurückgeht, hat sein Erbe verloren. Christen werden davor gewarnt, wieder zurückzugehen (Gal. 3, 1 – 4), sie kommen unter ein Joch der Knechtschaft. Wer dem nicht gehorcht bzw. trotzdem zurückgeht, ist verzaubert (Gal. 3, 1), Christus wird ihm nichts nutzen; er trennt sich von Jesus, und kommt unter einen Geist der Sklaverei und der Furcht.

Religion ist die Angst, etwas falsch zu machen, und deshalb in die Hölle zu kommen.

 

Warum hat Gott das Gesetz gegeben ?

 

  1. Nicht, um gerecht zu machen. Aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt (Röm. 3, 20;  Gal. 2, 16).
  2. Erkenntnis der Sünde (Röm. 7, 7).
  3. Offenbarmachung des fleischlichen, sündigen Wesens des Menschens (Röm. 7, 14 – 18). Das Gesetz hat die Kraft der Sünde und die fleischliche Natur offenbar gemacht. Es bringt diese beiden Grundprobleme des Lebens ans Licht.
  4. Es gibt einen Vorgeschmack auf Christus (Luk. 24, 44). Jesus sprach: Das sind meine Worte, die ich zu euch redete…, dass alles erfüllt werden muß, was über mich geschrieben ist im Gesetz Mose und den Propheten und den Psalmen. Die Opfer im Gesetz des Mose weisen allesamt auf Jesus hin.
  5. Um uns zu Christus zu führen bzw. vorzubereiten. Das Gesetz hat einen erzieherischen Zweck, es lässt uns erkennen, dass wir vor Gott nicht gerecht sind (Gal. 3, 24).
  6. Um Israel einen abgesonderten Status zu geben, was ebenfalls auf die Beziehung eines Gotteskindes zu Jesus hinweist (4. Mose 23, 9). Es ist eine eigene Identität.

 

 

Wie das Gesetz auf uns wirkt

 

 

  1. Es weckt die Sünde (Röm. 7, 5  - ohne Gesetz keine Übertretungen-)
  2. Es stärkt die Sünde (1. Kor. 15, 56 –wer unter dem Gesetz ist, über den herrscht die Sünde)
  3. Es führt zu Übertretungen und Zorn (Röm. 14, 15 – gemeint ist göttlicher Zorn-)
  4. Es bringt uns unter Verdammnis  (Röm. 8, 1 – 3 – Verdammnis durch Gott-)
  5. Es hält uns unter der Herrschaft Satans (Kol. 2, 14 – 16 –solange wir schuldig sind, stehen wir unter der Herrschaft Satans)
  6. Es zieht einen Fluch nach sich (Gal. 3, 10 –verflucht ist jeder, der sich nicht ständig an alles hält-). Viele wollen der Gerechtigkeit Gottes noch etwas hinzufügen (eigene Anstrengungen, Programme, Werbeaktionen, Regeln). Dies ist ein Rückschritt zu eigenen Fähigkeiten und heraus aus der Gnade; machen wir uns vom Gesetz bzw. unserem eigenen Fleisch abhängig, weicht unser Herz vom Herrn und zieht Fluch nach sich (Jeremia 17, 5). Wir werden wie ein kahler Strauch in der Steppe, und sehen nicht, dass Gutes kommt. Paulus spricht davon, dass die unverständigen Galater verzaubert wurden (Gal. 3, 1 ff); sie hatten in der Kraft des Heiligen Geistes begonnen, und versuchten nun, mit ihrem Fleisch bzw. aus eigener Kraft vollkommen zu werden. Das ist Gesetzlichkeit. Es ist dem Menschen seit Adam und Eva zu eigen, von Gott unabhängig sein zu wollen (ich schaffe das schon, ich gehe meinen eigenen Weg). Jesus aber sagte: Der Sohn kann nichts von sich aus tun (Joh. 5, 19), und genau das wünscht er sich von jedem seiner Kinder, wenn er sagt, dass wir ohne ihn nichts tun können. Man kann sich demütig im Glauben von Jesus abhängig machen, oder aber auf sich selbst, seine seelische Kraft in religiösem Stolz verlassen (Habakuk 2, 4).
  7. Es bewirkt Feindschaft in doppelter Hinsicht (Eph. 2, 14 – 16): Feindschaft zwischen Gott und dem Menschen, und Feindschaft zwischen denen, die unter dem Gesetz sind, und denen, die nicht unter dem Gesetz sind (derjenige, der Vorschriften einhält, glaubt, er sei etwas Besseres als sein Mitmensch).
  8. Es knechtet (Gal. 4, 21 – 25) – unter der Knechtschaft des Gesetzes befindet man sich in Sklaverei- die aber vom Geist Gottes geleitet werden, haben nicht mehr einen Geist der Knechtschaft bzw. sind nicht mehr Sklaven der Furcht (Röm. 8, 14 – 15). Die Botschaft des NT ist keine Botschaft der Furcht.
  9. Es führt dazu, dass Menschen sich gegenseitig verfolgen (Gal. 4, 29). Religiöse, gesetzliche Menschen werden immer Christen, die unter der Freiheit des Heiligen Geistes leben, verfolgen, so wie auch Jesus von den Pharisäern verfolgt wurde. Fleisch und Geist stehen sich immer feindselig gegenüber.

 

Die Wurzel von allem: Der Mensch verläßt sich auf sich selbst, anstatt allein auf Jesus zu sehen. Der Mensch will seit Adam und Eva unabhängig sein von Gott; wenn möglich will er sein wie Gott (1. Mose 3, 5).

Jesus war total abhängig von seinem Vater( Joh. 5, 19; 6, 57), und sagt zu uns ebenso: Ohne mich könnt ihr nichts tun.

Sich dagegen im Glauben von Gott unabhängig machen zu wollen ist Hochmut. Darauf beruht die gesamte „Du bist Geist“ Lehre“ , die aktuell besonders von Wort + Geist vertreten wird. Wir sind Übernatürliche, wir sind gottgleiche Herrscher. Du hast nicht einen Gott in dir, du bist selbst einer! Du bist Geist. Wir haben einen Supermenschen in uns. Wir sind perfekt. Wir sind Außerirdische und Übernatürliche.

 

 

Was fordert Jesus von uns:

 

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand. Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten (Matth. 22, 35 – 40).

Jakobus  bezeichnet dieses Gesetz in Kap. 1 und 2 als das Gesetz der Freiheit oder das Königliche Gesetz. Wir dürfen frei sein unter dem Gesetz des Heiligen Geistes und leben wie ein König, wenn wir so lieben, wie Gott es möchte. Liebe ist nicht ein Gefühl, sondern drückt sich in Tat und Wahrheit aus ( 1. Joh. 3, 18). Und Liebe drückt sich im Gehorsam Gott gegenüber aus.

Liebe ist, den Geboten Jesu zu gehorchen, die Briefe zu beachten, einfach dem Heiligen Geist gehorsam zu sein. In dem Stand, in dem wir uns befinden, sind wir vollkommen, auch wenn wir noch nicht zur vollen Reife gelangt sind.

So werden wir im Urteilsvermögen wachsen, an Erkenntnis zunehmen (Kol. 1, 9 – 12), an Liebe zunehmen (Röm. 13, 8 – 10), die Liebe ist ausgegossen in unsere Herzen (Römer 5, 5), und wir müssen sie weitergeben (das ist ein Willensakt),

 

Dies alles können wir nur durch die Gnade Gottes, die uns umsonst gegeben wird.

Gnade ist unverdiente Gunst.

Die Schönheit der Gnade (Apg. 4, 33); eine Gemeinde, in der die Gnade Gottes zu Hause ist, ist attraktiv und anziehend; sie hat Gunst und Schönheit bei Gott.

Der Ursprung der Gnade ist allein Gott (1. Petr. 5, 10); sein Segen besteht aus den 6 Elementen Segen, Bewahrung, Licht über uns, Gnade, Zuwendung und Frieden (4. Mose 6, 22 – 26). Seine Gnade ist mit uns in Zeiten der Not. Er hat uns aus dem Land des Todes herausgeholt (Matth. 4, 12 – 16) und in das Reich des Lichtes gebracht.

Gnade haben wir durch das Kreuz erlangt, denn Jesus zahlte die Strafe für unsere Sünden, setzte dem Gesetz als Rechtfertigung ein Ende, tilgte alle Forderungen, die Satan gegen uns geltend gemacht hatte (wir sind total gerecht vor Gott, und müsse uns nicht als Sünder fühlen bzw. verklagen lassen – wer aber durch das Gesetz gerecht werden will, hat Schuldgefühle). Sünde hat keine Macht mehr über uns, weil sie unwirksam gemacht wurde. Christus tötete unsere fleischliche Natur (Römer 6, 6), damit ist unsere alte Natur gestorben. Wenn wir den alten Menschen aber wieder aufleben lassen, leben wir als Sklave der Sünde. Unser alter Mensch ist mit Jesus gekreuzigt (Römer 6, 11) und wir haben uns der Sünde gegenüber wie tot zu verhalten.

 

Wie empfängt man Gnade

 

  • Gott schenkt nur dem Demütigen Gnade (Jak. 4, 6 – 7)
  • Selbstgerechtigkeit ablegen (Luk. 18, 9 – 13) –wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.
  • Keine Leistung – eigene Werke einstellen (die Gnade Gottes kann man sich nicht verdienen) (Röm. 4, 4 – 5). Ohne eigene Leistung sein ganzes Vertrauen auf Gott setzen.
  • Jesus annehmen und sich ihm völlig ausliefern (Joh. 1, 11 – 12). Ein Geschenk kann man nur annehmen, verdienen geht nicht (Joh. 1, 16 –wir empfangen Gnade um Gnade-). Eigene Versuche, heilig sein zu wollen, einstellen; sich vom Problem abwenden und der Gnade Jesu zur Veränderung ausliefern. Das Sorgen bzw. die Überbeschäftigung mit dem Problem einstellen und sich allein der Gnade hingeben – bis die Veränderung eintritt.
  • Sich kontinuierlich auf die Gnade Gottes verlassen, und nicht irgendwann anfangen, auf das eigene Fleisch zu vertrauen. Notfalls täglich laut bekräftigen: Ich bin mit Christus gekreuzigt, nunmehr lebe nicht mehr ich, sondern Jesus lebt in mir. Darum vertraue ich nicht auf mein Fleisch, sondern allein auf Jesus (Gal. 2, 19 – 20) (Phil. 3, 3). Gnade und eigene Werke kann man nicht mischen – entweder eigene Werke oder Gnade. Sich allein auf die Gnade zu verlassen, ist ein lebenslanger Lernprozess.
  • Sich nicht durch Umstände entmutigen lassen. Einer der stärksten Waffen Satans gegen uns ist Entmutigung. Sind wir entmutigt, kann er mit uns tun was er will. Darum bekenne: Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark (2. Kor. 12, 9 – 10). Gottes Gnade zeigt sich besonders in den Bereichen unseres Lebens, in denen wir uns unserer Schwachheit bewusst sind, und wissen, dass wir die Situation selbst nicht bewältigen können. Gottes Gnade wird dem Schwachen angeboten. Und wenn wir gescheitert sind im Glauben, wird uns unser Glaube immer noch als Gerechtigkeit angerechnet (Römer 4, 5). Übergeben wir Gott neu die gesamte Verantwortung über unser Leben, drücken wir aus, dass wir uns wieder allein auf seine Gnade verlassen.
  • Der Gnade Gottes Raum geben (Gal. 2, 20; 2. Kor. 4, 5 – 6). Solange wir unser altes Ego nicht aufgeben, geben wir der Gnade Gottes keinen Raum. Paulus nennt 3 Schritte zum Ort der Gnade: Selbstverleugnung, Anerkenntnis der Herrschaft Jesu und ein Diener sein. Erst wenn wir am Ende unserer eigenen Selbstgenüg- samkeit, Gerechtigkeit und Kraft angekommen sind, kann das Leben Gottes durch uns strömen. Drucksituationen, Probleme und Prüfungen in unserem Leben sollen uns daran erinnern, dass nicht wir selbst uns leben, sondern Jesus in uns. Gottes Kraft wird in unserer Schwachheit vollkommen. Der Druck, dem wir ausgesetzt sind, soll uns dazu bringen, uns immer mehr auf die Gnade Gottes zu verlassen.
  • Sich der Gnade rühmen: Wer sich rühmen will, der rühme sich des Herrn (1. Kor. 1, 31). Wenn wir die Größe und Tragweite der Gnade Gottes verstehen, dann wissen wir, wir sind ohne eigene Leistung und ohne eigenen Verdienst Empfänger des vollen Ausmaßes der Gnade Gottes geworden.

 

Die Präsenz der Gnade in unserem Leben

 

Denn du Herr segnest den Gerechten; du umgibst ihn mit Gnade wie mit einem Schild (Psalm 5, 13). Seine Gnade oder Huld beschützt uns und umhüllt uns; sie vertreibt die bösen Mächte, die uns widerstehen.

Wenn das Angesicht des Königs leuchtet, bedeutet es Leben, und seine Gunst ist wie eine Wolke des Spätregens (Spr. 16, 15). Jesus ist der König der Könige, und wenn er sein Angesicht uns zuwendet, bedeutet das Leben. Der Spätregen ist der segensreichste Segen überhaupt, weil er die größte Fruchtbarkeit und Aussicht auf eine gute Ernte schenkt.

 

Gnade lehrt Gottesfurcht (Titus 2, 11 – 14)

  • zu weltlichen Begierden und Vergnügungen (Gottlosigkeit) nein zu sagen,
  • ein aufrichtiges, gottesfürchtiges Leben voller Selbstkontrolle zu führen,
  • auf die Wiederkunft Jesu zu warten,
  • von aller Boshaftigkeit und Schlechtigkeit gereinigt zu werden,
  • eifrig auf Gehorsam dem Heiligen Geist gegenüber bedacht zu sein, damit wir die Gnade nicht vergeblich empfangen (2. Kor. 6, 1).

 

Gnade bewirkt Dankbarkeit (Ps. 45, 3)

Jesus wurde gesegnet, weil er die Bedingungen zum Empfang von Segen erfüllte. Es war die Gnade in seinen Worten. Man kann nicht Gnade haben ohne  dankbar zu sein (Hebr. 12, 28) (Kol. 3, 14 – 16). Die Gnade befähigt uns, auch andere in aller Weisheit zu lehren. Und wir werden von Gottes Gnade voller Dankbarkeit in unseren Herzen singen.

 

Gnade bewirkt Größzügigkeit

(2. Kor. 8, 1 – 9) Die Gnade Gottes macht fröhliche Geber aus uns – bis an unsere Grenze, und sogar noch darüber hinaus (Bereich der Gnade). Dies betrifft auch Befreiungsdienst und Krankenheilung (Matth. 10, 7 – 8), die wir auf jeden Fall umsonst weitergeben sollen (Lukas 6, 38). Geben ist der Schlüssel zum Empfangen; wenn wir voller Gnade geben, empfangen wir sogar mehr, als wir gegeben haben.

 

Gotte Gnade genügt

 

Gottes Gnade ist völlig ausreichend (2. Kor. 12, 7 – 10). Da wo wir keine eigenen Ressourcen mehr haben beginnt die Gnade. Solange wir etwas aus eigener Kraft meistern können, brauchen wir Gottes Gnade nicht. Gott sucht sich manchmal die schwächsten, unfähigsten Personen heraus, und wirkt in Gnade gewaltig durch sie. Darum sagt Paulus auch: Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark. Je größer die Not, desto größer ist das Maß der Gnade Gottes.

 

Wir sind Verwalter seiner Gnade

 

Wir sind Empfänger von Gnadengaben (Charismen), so wie sie uns Gott zuteilt (1. Petr. 4, 10). Charis (griechisch) bedeutet Gnade. Jeder von uns hat eine spezielle Manifestation von Gnade. Paulus spricht vom überragenden Reichtum der Gnade Gottes (Eph. 2, 6 – 7). Genau diese Gnade dürfen wir weitergeben; je mehr wir nehmen und weitergeben, desto mehr erhalten wir; Gottes Gnade ist unerschöpflich. Und: Gott bringt uns nie an einen Ort, wo wir nicht unter seiner Gnade sind.

 

Gebet:

 

Lieber Vater, ich komme jetzt zu dir im Namen deines Sohnes, des Herrn Jesus. Ich bekenne, dass ich versucht habe, mir deine Segnungen und deine Gunst durch eigene Leistung zu verdienen. Ich habe versucht, einen persönlichen Standard von Gerechtigkeit zu erreichen, von dem ich dachte, dass er mich in deinen Augen annehmbar machen würde. Ich bitte dich dafür um Vergebung im Namen Jesu. Bitte befreie mich von jeder Form der Finsternis, die mich umgeben hat, weil Gesetzesbruch einen Fluch nach sich zieht.

Ich demütige mich vor dir und bekenne, dass ich jetzt im Glauben deine Gnade und Gunst empfange. Ich entscheide mich dazu, nicht länger für deine Gunst zu arbeiten und Leistung zu erbringen. Demütig erkläre ich, dass ich vor dir gerecht bin – nicht aufgrund dessen, was ich getan habe, sondern aufgrund der Gerechtigkeit Christi, die mir wegen seines vollendeten Werkes am Kreuz, das er für mich erbrachte, verliehen worden ist. Ich bekenne, dass dies umsonst und ein Geschenk ist und mir nicht verliehen wird, weil ich selbst irgendeine Form von Gerechtigkeit habe oder Verdienste vorweisen kann.

Ich bitte dich, dass du mich mein Leben lang durch deinen Heiligen Geist aufmerksam machst, wenn ich anfange, mich auf meine eigene Kraft und Leistung zu verlassen, um ein gerechtes Leben vor dir zu führen. Ich bitte dich, dass du mir in der Zeit der Not die Einsicht schenkst, dass ich mich immer der Gnade zuwende, die in der Fülle Christi ist, um die Sünden und Schwächen in meinem Leben zu überwinden. Ich erkläre, dass ich mich, um mit Christus durch das Leben zu gehen, einzig und allein auf deine Gnade verlasse.

Danke für die Gnade, die du mir geschenkt hast. Danke für deine Gnade, die in allen Nöten meines Lebens stets genügt. Vater hilf mir, in deiner Gnade vorwärts zu gehen, dir zu dienen, dich zu repräsentieren, und andere Menschen mit der Kraft deiner Gnade zu berühren

Im Namen Jesu. Amen.


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#6
Rolf

Rolf

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 Baldur

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Es ist für mich eigentlich unfassbar, dass diese Irrlehre des Adventismus noch immer im Forum geistern muss. Sagt uns doch Gottes Wort eindeutig und klar was Wahrheit ist und die Bibel warnt schon von ihren ersten bis zu den letzten Seiten vor den Einflüsterungen Satans, des Erzfeindes Gottes.

Im Internet werden um die 30 Bücher von ihr als Download angeboten. Der Umfang dieser Bücher stellt an Seitenzahl die Bibel weit in den Schatten. Wer den Inhalt dieser Bücher in sich aufnimmt, wird dabei sicher einer Art Gehirnwäsche unterzogen.

Wer sich über die Irrlehre der Adventisten ausführlich unterrichten will, sei auf den folgenden Link hingewiesen:

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Dort beschreibt Rolf Wiesenhütter in seinem Buch „Der Adventismus in der Falle des Antichristen“ ausführlich die falschen Lehren dieser Sekte. Sehr empfehlenswert!

 

 

 

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es gibt noch einen weiteren Artikel mit einer interessanten Diskussion, u.a. Rolf Wiesenhütter äußerte sich und ein Ex-Adventist mit sehr guten Beiträge siehe hier:

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