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Nahtod-Bücher unter Christen immer verbreiteter


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Rolf

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Nahtod-Bücher unter Christen immer verbreiteter





(hwd/js) Bücher über Nahtod-Erlebnisse werden auch unter evangelikalen Christen immer weiter verbreitet. Die Bücher der Nahtod-Forscherin Kübler-Ross fanden seit den 1970er Jahren auch in christlichen Kreisen starkes Interesse, obwohl sie eine esoterische Allversöhnungslehre vermittelten, die dem Evangelium konträr entgegenstand. Nun wirbt die "Christliche Verlagsgesellschaft" Dillenburg in ihrem Prospekt "CB Auswahl" auch unter konservativen Gläubigen für Nahtod-Literatur und empfiehlt den Bestseller "90 Minuten im Himmel" von Don Piper aus dem Verlag Gerth Medien.
Eine Leserin des Frauenmagazins "Lydia" schreibt über das Buch, durch die Lektüre "verliert man die ganze Angst, was danach kommt." Eine solche Aussage stimmt nachdenklich, denn entweder hat ein Christ Frieden mit Gott und durch diesen Glauben keine Angst vor dem "Danach", oder wenn er andererseits doch Furcht vor dem Gericht Gottes hat, muss er zuerst durch das Evangelium Frieden finden und sollte nicht durch fragwürdige Erfahrungsberichte beruhigt werden. Eine grundsätzliche Furcht, nach dem Tod mit Gott konfrontiert zu werden, ist dem Neuen Testament zufolge durchaus erforderlich (Mt 10,28; Phil 2,12; Hebr 12,28-29 etc.).

Obwohl in der Bibel viele Tote auferweckt werden, wird nirgends von ihren Jenseits-Erfahrungen berichtet (mögliche Ausnahme ist Paulus' sehr zurückhaltende Andeutung in 2Kor 12,4). Ganz im Gegenteil: Als der verstorbene Reiche Mann darum bittet, jemand aus dem Jenseits möge seine Brüder warnen, bekommt er die Antwort: "Sie haben Mose und die Propheten. Mögen sie die hören! Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von den Toten zu ihnen geht, so werden sie Buße tun. Er sprach aber zu ihm: Wenn sie Mose und die Propheten nicht hören, so werden sie auch nicht überzeugt werden, wenn jemand aus den Toten aufersteht" (Lk 16,29-31). Sollte Gott seine Meinung geändert haben und nun Leute aus dem Jenseits Bücher schreiben lassen?

Nahtod-Bücher bedienen nicht nur die fleischliche Neugier der Leser, sondern sind Weichspüler, die die Bibel und das Evangelium verwässern, und darüber hinaus oft der erste Einstieg in esoterische und okkulte Erfahrungen.
Dave Hunt schreibt in seinem Buch "Die okkulte Invasion": "Es bleibt sich gleich, ob die mystische Erfahrung aus Drogen, Yoga, Channeling, medialer Tätigkeit, Hypnose oder aus Nahtod-Erlebnissen mit einem »weißen Licht« hervorgeht. Die Ergebnisse sind fast immer dieselben: Blindheit für das Evangelium Jesu Christi . Zu den offensichtlichsten Fehlinformationen, die Satan durch so genannte »klinisch Tote« verbreitet, gehört die Auffassung, dass die aus dem Nahtod-Stadium Zurückgekehrten uns sagen könnten, was es bedeutet zu sterben." (S. 302 und 376, herunterladbar unter

www.clv-server.de/pdf/255272.pdf )
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