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Sollten Christen in fremden „Zungen“ reden?


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5 Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

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Sollten Christen in fremden „Zungen“ reden?






Der Theologe Rolf Hille, Honorarprofessor an der Freien Theologischen Hochschule Gießen, warnt vor einem falschen Verständnis der Zungenrede.

Wetzlar (idea) – Die Bibel berichtet, dass die ersten Christen auch in fremden Sprachen sowie in nur Gott verständlichen Lauten redeten und beteten. Das geschah etwa bei der Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten, aber auch in den ersten christlichen Gemeinden. Heute wird diese Zungenrede – auch Glossolalie genannt – vor allem in pfingstkirchlichen und den ihnen verwandten charismatischen Kreisen angewandt. Wie wichtig diese Praxis ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Unterschiedlich bewerten ihre Bedeutung zwei evangelikale Theologen im evangelischen Wochenmagazin ideaSpektrum (Wetzlar). Der Erste Vorsitzende der charismatischen Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche, Pfarrer Henning Dobers (Hannoversch Münden), fragt: „Wenn Gott auch heute noch Christen das Geschenk der Zungenrede anvertraut, warum sollte es dann für uns unwichtig sein?“ Die Glossolalie sei kein willenloses Lallen, sondern ein geistgewirktes Geschehen, das den Verstand nicht ausschalte. Es helfe zum einen im stillen und persönlichen Gebet, wenn die eigenen Worte ausgingen oder Geist, Herz und Sinn noch mehr sagen wollten, als man es selbst tun könne. Es öffne zum anderen die Gottesdienstgemeinde für die Dimension des Himmels und der immerwährenden Anbetung. Jeder Christ dürfe darum bitten, so Dobers, der die Gabe des Sprachengebets selbst nicht hat.

Hille: Es gibt Höheres als die Zungenrede

Der Theologe Rolf Hille (Heilbronn), Honorarprofessor an der Freien Theologischen Hochschule Gießen, schätzt die Bedeutung der Zungenrede geringer ein: „Wenn mitunter behauptet wird, die Glossolalie sei ein Beweis für die Taufe mit dem Heiligen Geist, so ist dies falsch.“ Wer an Jesus glaube und ihm nachfolge, habe den Heiligen Geist empfangen. Eine höhere Stufe des Christseins gebe es nicht. Hille verweist darauf, dass der Apostel Paulus dem Neuen Testament zufolge im Blick auf die Praxis der Zungenrede in den ersten Gemeinden korrigierend eingegriffen habe. Im Gottesdienst sei sie nur dann sinnvoll, wenn sie in die Landessprache der Gemeinde übersetzt werde. Für den Apostel stehe eine vollmächtige prophetische Auslegung der Bibel höher. In der Gemeinde zu Korinth, in der die Geistesgaben hoch im Kurs gestanden hätten, habe „ein ziemliches Chaos“ geherrscht. Hier habe Paulus gemahnt, dass es im Gottesdienst vernünftig und ordentlich zugehe. Die Leute sollten nicht in verschiedenen Sprachen durcheinanderreden, sondern einer nach dem anderen. Hilles Fazit: „Die Zungenrede ist eine Gabe des Geistes Gottes, aber sie darf eben nicht zur charismatischen Selbstdarstellung missbraucht werden.“
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#2
Christoph

Christoph

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Puh, für mich ist das mal wieder ein Beweis, warum man nicht Theologie studieren sollte.

 

@Rolf, ich bin ganz irritiert, warum Du sowas postest ohne Stellung zu beziehen? Unterstützt Du jetzt die Meinung des Theologen Rolf Hille oder nicht? Wir brauchen doch Orientierung im Leib Christi und nicht noch mehr Verwirrung!

 

Also - um geistlich zu wachsen sollte man - anstatt Theologie zu studieren - lieber das Wort Gottes studieren. Und man sollte sowas beten wie: "Herr, bitte führe mich auf gute biblische Lehren, die dein Wort nicht verdrehen. Bitte bring mich in Kontakt mit Bibellehrern, die Du eingesetzt hast für Dein Volk."

 

Solche sind z.B.

  • John Piper - www.desiringgod.org - (

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    )
  • Derek Prince - www.ibl-dpm.de - (

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    )
  • David Pawson - www.davidpawson.org - (

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    )
  • Hartwig Henkel - hand-in-hand.org - (

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  • u.a. ...

 

Ich versuche nun mal etwas Klarheit ins Thema "Sprachengebet" zu bringen:

 

Die Schrift unterscheidet mindestens zwei Funktionen des Sprachengebetes: Einmal das Sprachengebet für die persönliche Auferbauung – und dann das Sprachengebet, was in der Gemeinde als auszulegendes Wort genutzt wird. Paulus sagt, und bezieht sich damit auf das Sprachengebet, was in der Gemeinde als auszulegendes Wort genutzt wird:

 

1Kor 12,30

Haben alle Gnadengaben der Heilungen? Reden alle in Sprachen? Legen alle aus?

 

Und meint dies als rhetorische Frage, d.h. die implizierte Antwort lautet „Nein“. Es reden nicht alle in Sprachen, d.h., es haben nicht alle die Gabe der Sprachenrede wenn es darum geht, dadurch die Gemeinde zu erbauen oder zu ermahnen. Und es haben nicht alle die Gabe der Auslegung so einer Sprachenrede.

 

Wenn Paulus jedoch von Sprachenrede für den persönlichen Gebrauch redet, dann sieht es so aus:

 

1Kor 14,4

Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst

 

Daraus könnte man jetzt schon ableiten, dass es doch wohl unfair von Gott wäre, wenn Er nur manchen diese Gabe gibt, mit der man sich doch anscheinend selbst erbauen kann. Das haben wir doch alle nötig! Und Gott ist eben nicht unfair, sondern Er will, dass alle von dieser Gabe und Möglichkeit Gebrauch machen. Das wird in einem späteren Vers von 1 Kor 14 noch deutlicher:

 

1Kor 14,5 (Elb)

Ich möchte aber, dass ihr alle in Sprachen redet

 

Das hat die Elberfelder zu vorsichtig ausgedrückt. In den griechischen Urtexten steht da das Verb „thelō“. Das bedeutet genauer: „Ich will“. Das Verb steht im sogenannten Indikativ, nicht im Konjunktiv. Also nicht: „ich wollte, dass ihr es könntet“ (siehe Luther-Übersetzung), sondern „ich WILL“.

 

Wenn wir nun davon ausgehen, dass die Schriften (die Urtexte) von Gott inspiriert sind, dann können wir sagen, dass nicht nur Paulus das will, sondern Gott selber will, dass wir – an wen richtet sich nun dieser Wille? Er richtet sich an alle Christen! Gott selber will, dass wir ALLE in Sprachen reden. „Ich will aber, dass ihr alle in Sprachen redet“.

 

Eben weil es dem Zweck dient, dass wir persönliche Auferbauung erfahren.

 

 

Das habe ich entnommen aus: www.bild-der-lehre.de/pdf/CVoelker_Geistestaufe_Sprachenrede.pdf

(

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#3
Rolf

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Mir fehlt die Zeit, zu 45.000 Beiträgen einzeln Stellung zu beziehen. Wie ich dir schon erläuterte, geht es in diesem  Forum auch darum, das Chaos im Leib Christi zu zeigen. Ferner steht in der Forenphilosophie, dass die Themen, die von der Forenleitung nicht selbst geschrieben wurden, nicht automatisch der Meinung der Leitung entsprechen. Dies hier ist ein Forum mit der Möglichkeit, dass jeder der angemeldet ist Stellung beziehen kann und dem was nicht biblisch ist, die Wahrheit entgegen zu setzen.

 

Herzliche Grüße

 

Rolf


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#4
Christoph

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Hallo Rolf,

 

ich bin total dankbar für Dein Forum, das sage ich auch gerne an dieser Stelle nochmal. Gerade kürzlich habe ich nochmal Informationen bekommen über die vielfach(!!!) kursierende Irrlehre, dass die Gemeinde vor der Trübsal entrückt wird - wo diese falsche Lehre ("Dispensationalismus") ursprünglich herkommt etc. Das ist wunderbar. Ich bekomme Material erstmal für mich - und dann auch, um evtl. Leute in Sanftmut zurecht zu weisen, so wie die Bibel es von uns verlangt (2 Tim 2,25).

 

Aber dass es im Forum auch darum gehen soll, "das Chaos im Leib Christi zu zeigen" - das verstehe ich einfach nicht. Wozu soll das gut sein? Wem dient das? Es ist doch hilfreicher, da Klarheit reinzukriegen und den Leuten Orientierung zu geben.

 

Du sagst auch, dass in der Forenphilosophie steht, "dass die Themen, die von der Forenleitung nicht selbst geschrieben wurden, nicht automatisch der Meinung der Leitung entsprechen".

 

Okay, gut, aber konkret DIESEN Beitrag hast Du ja nun selbst geschrieben bzw. gepostet. Und ich gehe ganz naiv davon aus, der Rolf will mir was damit sagen! Der Rolf hat Ahnung. Der Rolf schreibt schlaue Bücher. Der Rolf hat vielleicht "eine Stimme im Land".

 

Und Du schreibst selber, "jeder der angemeldet ist, kann Stellung beziehen und dem was nicht biblisch ist, die Wahrheit entgegen setzen".

 

Das ist doch wunderbar! Aber zu diesem Beitrag, den Du selber postest, nimmst Du keine Stellung.

 

Wie soll ich/man wissen, wie ich mit diesem Post umgehen soll wenn ich doch keine Gedanken lesen kann.

 

Liebe Grüße und viel Segen,

Christoph


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#5
Rolf

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Über jedem Fremdartikel steht ein Li9nk, so auch hier. Es handelt sich um einen Artikel aus der Zeitschrift Idea. Meine Vorstellung ist, das die Beiträge hier im Forum zum Nachdenken anregen und Fragen beantworten, z.B. die, ob ich in der richtigen Gemeinde bin. Ich wünschte mir, viel mehr Menschen würden solche Beiträge wie diesen zum Anlass nehme, zu hinterfragen, ob das Gelesene stimmt und wenn nicht warum. Das Ergebnis des Nachdenkens kann man dann hier veröffentlichen und zur Diskussion stellen.

 

Herzliche Grüße

 

Rolf


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#6
Christoph

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Aber wie soll das konkret funktionieren? Wie sollen unkommentierte Beiträge im Forum, die manchmal irrige Ideen enthalten und manchmal auch keine irrigen Ideen enthalten einem Fragen beanworten? Wie soll das - wie Du sagst - "dargestellte Chaos im Leib Christi" mir Fragen beantworten, z.B. die, ob ich in der richtigen Gemeinde bin?

 

Nehmen wir doch mal an, ich würde mich fragen, ob ich in der richtigen Gemeinde bin. Dann hätte ich wahrscheinlich ein paar Punkte, über die ich mir jetzt biblische Klarheit wünschte. Wie soll ich diese Klarheit jetzt aus dem Forum bekommen, wenn hier auch irrige Ideen drin sind, die nicht als "irrige Ideen" gekennzeichnet sind?

 

Entschuldige, aber ich möchte Dir da ein bisschen auf den Zahn fühlen, weil ich das einfach verstehen möchte. Jesus sagt, wir sollen das Licht der Welt sein (Mt 5,14) - und das kriege ich mit den unkommentierten Beiträgen einfach nicht zusammen.

 

Liebe Grüße und viel Segen,

Christoph


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