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Schüler: Die Bibel als Buch für Kranke und Alte


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Rolf

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Die meisten Schüler sehen die Bibel als Buch für Kranke und Alte






Nur zwischen zwei und vier Prozent der Jugendlichen sehen die Heilige Schrift als ein Buch für junge, fröhliche und zufriedene Menschen.

Nur zwischen zwei und vier Prozent der Jugendlichen sehen die Heilige Schrift als ein Buch für junge, fröhliche und zufriedene Menschen.

Halle (idea) – Über die Hälfte aller Schüler betrachtet die Bibel als ein Buch für alte, kranke und einsame Menschen. Nach Umfragen hätten zwischen 54 und 63 Prozent diese Überzeugung, berichtete der stellvertretende Leiter der Forschungsstelle Religiöse Kommunikations- und Lernprozesse an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Ekkehard Steinhäuser, während der „Theologischen Tage“, die am 21. und 22. Januar in Halle an der Saale veranstaltet wurden.

Er hielt dort ein Seminar zum Thema „Muss die Bibel im Mittelpunkt des Religionsunterrichts stehen?“. Steinhäuser bezog sich unter anderem auf Untersuchungen des Religionspädagogen Carsten Gennerich (Essen). Dazu wurden Teilnehmer am Religionsunterricht verschiedener Schulformen in ganz Deutschland befragt. Ergebnis: Nur zwischen zwei und vier Prozent der Jugendlichen sehen die Heilige Schrift als ein Buch für junge, fröhliche und zufriedene Menschen.

Die Frage, ob die Bibel eine Bedeutung für ihr Leben habe, bejahten 17 Prozent und verneinten 22 Prozent. 59 Prozent meinten, sie wüssten es nicht. Für den Religionsunterricht sei das eine Chance, weil ein Großteil der Schüler offen sei, so Steinhäuser. Nach seinen Worten nimmt die Bedeutung der Bibel für das Leben von Schülern mit zunehmendem Alter ab. So meinen 29 Prozent der Siebtklässler, die Bibellektüre sei ein Wesensmerkmal von Christen; unter den Elftklässlern sagen das nur fünf Prozent. Dass die Bibel eine Bedeutung für das eigene Leben hat, bejahen 51 Prozent der Fünftklässler, aber nur 13 Prozent der Zehntklässler.

Für den Religionsunterricht bedeutet das laut Steinhäuser, dass die Inhalte der Heiligen Schrift in einer Art erarbeitet werden sollten, die dem Alter und den Fragen der Jugendlichen gerecht wird. So hätten beispielsweise christliche Bekenntnisse von Sportlern und Musikern als Idole einen großen Einfluss auf Heranwachsende. Damit könne man einer verbreiteten „Bibelmüdigkeit“ entgegenwirken. Die „Theologischen Tage“ standen in diesem Jahr unter dem Thema „sola scriptura. Welchen Status hat die Bibel in Theologie und Kirche?“.
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