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Trost in Zeiten der Trauer


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Rolf

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Trost in Zeiten der Trauer




Wenn eine Nation sich einer Tragödie gegenübersieht, wie kann sie damit umgehen? Und wie werden wir mit unserer persönlichen Trauer fertig, wenn wir plötzlich einen geliebten Menschen verlieren? Es gibt Hoffnung für die Zukunft. Sie können Trost und Sicherheit finden!

Wir wünschen uns alle eine sichere, vorhersehbare und friedliche Welt. Aber wenn uns eine Tragödie ereilt, erreicht uns die neue Realität sehr schnell. Die Terrorangriffe vom 11. September 2001 haben uns alle schockiert. Wir haben plötzlich erkannt, wie verletzlich unsere Gesellschaft und wir selbst sind. Tausende starben durch diese Attacke und weitere Tausende verloren geliebte Menschen.

Die meisten von uns haben irgendwann in unserem Leben einen geliebten Menschen verloren, manchmal sogar durch einen tragischen Unfall, durch eine Naturkatastrophe oder eine Gewalttat. Wie können wir mit einem solchen Verlust fertig werden? Diejenigen, die einem geliebten Menschen verloren haben, brauchen Trost. Sie brauchen Hoffnung und Beistand. „Darum tröstet euch untereinander, und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut" (1. Thessalonicher 5, 11; vgl. Interlinearübersetzung). Wenn Sie jemanden kennen, der Beistand braucht, so trösten Sie diese Person. Zeigen Sie ihr, dass sie nicht alleine ist. Manchmal genügt schon eine Umarmung oder ein Telefonanruf. Und bieten Sie Hilfe an, so weit es Ihnen möglich ist. Wenn ein geliebter Mensch Kummer hat, leiden wir mit ihm. Der Apostel Paulus schrieb, dass „im Leib keine Spaltung sei, sondern die Glieder in gleicher Weise füreinander sorgen. Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit" (1. Korinther 12, 25-26).

Wir können uns in die Lage der Leidenden hinein versetzen, weil wir aller Wahrscheinlichkeit nach selbst einmal zu irgendeinem Zeitpunkt in unserem Leben Leid erfahren haben. Wir können mit deren Schmerz und ihrem Gefühl des Verlustes mitfühlen. Eine Witwe oder ein Witwer kann Trost durch Freunde oder Familienmitglieder erfahren, die ihm beistehen. Sie selbst können anderen helfen, indem Sie in Zeiten der Trauer Trost spenden. Unsere eigenen Tränen können unser tiefes Mitgefühl für unsere Freunde und die Opfer einer Tragödie zum Ausdruck bringen.

Falls Sie selbst Trost benötigen, so gibt es auch eine größere Macht im Himmel, die diesen Trost vermitteln kann. Der Gott der Schöpfung, unser Vater im Himmel selbst gibt geistlichen Trost. „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott" (2. Korinther 1, 3-4).

Ein Name Gottes ist also sogar „Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes." Wenn wir unser Leid mit unserem himmlischen Vater teilen, spendet er Trost. Einige der Psalmen Davids bringen seinen Kummer zum Ausdruck, als er seine innersten Gefühle im Gebet offen gelegt hat. Sie selbst können auch beten, indem Sie die Psalmen gebrauchen. David rief Gott im Gebet an: „Höre mein Gebet, HERR, und vernimm mein Schreien, schweige nicht zu meinen Tränen; denn ich bin ein Gast bei dir, ein Fremdling wie alle meine Väter" (Psalm 39, 13). Gott beantwortet Gebete. Schon den nächsten Psalm beginnt David mit den Worten: „Ich harrte des HERRN, und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien" (Psalm 40, 1). Gott wird auch Ihr Schreien hören. Beachten Sie dieses ermutigende Versprechen: „Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und streuen ihren Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben" (Psalm 126, 5-6).

Wenn wir ehrlich mit unseren Gefühlen umgehen und sie mit dem Gott des Himmels teilen, verspricht er, uns zu trösten. Manche kommen mit dem Problem nicht zurecht, dass es Böses in der Welt gibt. Wir können nicht verstehen, wie ein allmächtiger Gott, der Liebe ist, solches Leid in der Welt zulassen kann. Gottes langfristiger Heilsplan trägt dem jedoch Rechnung. Es gibt einen wirklichen Teufel, der beabsichtigt, die gesamte Menschheit zu vernichten, und er benutzt Menschen, um Tod und Zerstörung zu verbreiten. Satan, der Teufel, versucht, Gottes Plan zu vereiteln. Aber er hat versagt – und wird erneut kläglich versagen. Wir lesen in Offenbarung 20, dass Satan zu beginn des Millenniums in einen Abgrund geworfen wird, wenn Christus zurückkehrt, um das Reich Gottes auf Erden zu errichten (Offenbarung 20, 1-3).

Unter Christi Herrschaft wird es Frieden und Harmonie auf Erden geben! Dies ist die gute Nachricht – das Evangelium vom Reich Gottes. Doch bis dahin muss die Menschheit die Realität von Gut und Böse, von Ursache und Wirkung verstehen! Wenn die Menschheit einmal diese tief greifende Lektion durch eigene Erfahrungen, Schmerz und Leid gelernt hat, wird sie sich letztlich bereitwillig dafür entscheiden, dem einzigen Weg zum Weltfrieden nachzufolgen – der Lebensweise, die durch die Bibel und Jesus Christus gelehrt wird. Es gibt Hoffnung! Es gibt Hoffnung durch das kommende Reich Gottes, das echten und anhaltenden Weltfrieden, eine Versöhnung zwischen den Nationen und eine Hoffnung auf das ewige Leben bringen wird.
Es gibt Hoffnung durch die Auferstehung der Toten. Wie der Apostel Petrus schrieb: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten" (1. Petrus 1, 3).

Wenn eine Tragödie passiert, können wir anderen helfen. Wir können ermutigen, dienen und trösten. Wir wissen, dass Gott „der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes" ist. Wir können unsere Trauer ausdrücken und mit anderen weinen, wie es König David im Buch der Psalmen tat. Wir können vor unseren Hohepriester und Fürsprecher Jesus Christus treten, um den Trost und die Hilfe zu erhalten, die wir brauchen. „Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis. Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde. Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben" (Hebräer 4, 14-16). Unser liebender Erlöser und Hohepriester ist bereit, uns Gnade und Barmherzigkeit entgegenzubringen, wenn wir sie brauchen, und er kann mitfühlen, wenn wir Tragödien erleben, weil er ebenfalls solche erlebt hat. Er hat für uns gelitten, wie der Apostel Petrus in 1. Petrus 2, 21 schrieb.

Wie können Sie mit Tragödien umgehen? Beten Sie von ganzem Herzen! Legen Sie Ihr Leid und Ihren Schmerz vor dem Thorn der Gnade offen – und Gott wird Sie trösten. Wenn sich unsere Gesellschaft sicher fühlt, streben wir oft nach weltlichen Vergnügungen. Und sicherlich ist vieles, wonach diese Welt strebt, eitel und vergänglich, wie das Buch Prediger offenbart. Wenn aber eine Katastrophe eintritt, können wir aus unserem unbeschwerten Weltbild aufgerüttelt werden und tiefer über die Realitäten des Lebens nachdenken. Dann müssen wir Trost und Ermutigung in unserer Beziehung mit dem Gott der Schöpfung finden, der alle Macht des Universums besitzt. Die kürzlich entfachte Furcht vor Terrorangriffen war für viele ein „Weckruf," der ihnen zeigte, wie zerbrechlich ihre Gesellschaft und ihr eigenes Leben doch sind. Aber was noch wichtiger ist: Dieser Weckruf sollte uns geistlich aufrütteln. Vielleicht haben wir ein unmoralisches und selbstsüchtiges Leben geführt. Wir müssen uns fragen: „Worum geht es eigentlich im Leben?

Wozu lebe ich? Was ist die endgültige Bestimmung der Menschheit?" Die Bibel hat die Antwort, und sie gibt uns Hoffnung. Jesus Christus lebt noch! Die Schrift sagt, dass wir gerettet sind, weil er lebt: „Denn, wenn wir, als wir noch Feinde waren, mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, wieviel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben" (Römer 5, 10; Schlachter-Übersetzung).

Wir müssen unseren Erlöser von ganzem Herzen suchen. Wir müssen wach und geistlich wachsam sein. Im Hinblick auf eine Bestätigung der Zehn Gebote schrieb der Apostel Paulus: „Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. Und das tut, weil ihr die Zeit erkennt, nämlich dass die Stunde da ist, aufzustehen vom Schlaf, denn unser Heil ist jetzt näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden" (Römer 13, 10-11). Wir brauchen einen geistlichen Weckruf! Tragödien in unserem eigenen Leben können uns oft helfen, unseren Bedarf an geistlicher Wahrheit zu erkennen. Aber was ist diese Wahrheit, der gegenüber wir wach werden müssen? Paulus setzt seine Ausführungen fort: „So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichtes" (Vers 12).

Und er ermahnt uns: „Lasst uns ehrbar leben wie am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Unzucht und Ausschweifung, nicht in Hader und Eifersucht, sondern zieht an den Herrn Jesus Christus und sorgt für den Leib nicht so, dass ihr den Begierden verfallt" (Römer 13, 13-14).

Sind Sie bereit, Ihr Leben zu ändern? Christus sagte zu seinen Jüngern: „Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium" (Markus 1, 15). Die erste Ermahnung, die Jesus an die Welt aussprach, war: „Tut Buße." Reue und Glaube sind die ersten Schritte auf dem Weg zu einer wunderbaren und trostreichen Beziehung, die wir mit Gott, dem Vater, und seinem Sohn Jesus Christus haben können!

Diese Beziehung offenbart denjenigen Gottes Liebe und seine Verheißungen, die ihn suchen und sich ihm unterwerfen, und das weit mehr, als wir uns das jetzt vorstellen können. Paulus schrieb, dass Gott „überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt" (Epheser 3, 20). Der allmächtige Gott hat alle Macht des Universums. Wie der Name schon sagt, ist er all-mächtig. Und er ist Liebe. Er kann Sie weit über das hinaus segnen, was Sie bitten oder sich vorstellen können. Er kann Sie sogar in gefährlichen Situationen beschützen.

Biblische Prophezeiungen erfüllen sich zusehends. Und wir müssen den Zeitplan künftiger Ereignisse kennen, den Gott bis hin zu seinem herrlichen Reich offenbart hat. Doch viele heute haben nicht die leiseste Ahnung von diesem Bezugsrahmen der Prophezeiungen. Sie sind wie die Frau, die in der New York-Times vom 18. Oktober sagte: „Ich denke, dass das, was geschehen ist, ein Weckruf war, aber ich versuche immer noch, herauszufinden, was das alles bedeutet." Doch die Prophezeiungen erklären, was es bedeutet! Gott kann seine Ziele sogar durch tragische Ereignisse erreichen. Wir müssen auf diesen Weckruf antworten und Gottes beeindruckende Verheißungen in Anspruch nehmen. Wir müssen unser Leben ändern und den Anweisungen der Bibel folgen. Jesus ermahnte uns:

„Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte vergehen nicht. Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit täglichen Sorgen und dieser Tag nicht plötzlich über euch komme wie ein Fallstrick; denn er wird über alle kommen, die auf der ganzen Erde wohnen. So seid allezeit wach und betet, dass ihr stark werdet, zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn" (Lukas 21, 33-36).

Gott liebt seine Kinder. Er verspricht denjenigen ein Entkommen oder einen Schutz, die wach sind und beten. Wir müssen wachsamer sein, geistlich wacher. Wir müssen allezeit beten, wie Jesus sagte. Manche brauchen vielleicht eine Hilfestellung, um zu lernen, wie man betet. Lesen Sie die Gebete, die in den Psalmen einen so gefühlsstarken Ausdruck finden. Während Ihres Gebetes können Sie Psalm 91 lesen – einen wunderbaren Psalm göttlichen Schutzes.

„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der verderblichen Pest. Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild, dass du nicht erschecken musst vor dem Grauen der Nacht, vor den Pfeilen, die des Tages fliegen, vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt. Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen. Ja, du wirst es mit eigenen Augen sehen und schauen, wie den Gottlosen vergolten wird. Denn der HERR ist deine Zuversicht, der Höchste ist deine Zuflucht. Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird sich deinem Hause nahen" (Psalm 91, 1-10).

In Matthäus 24 wurde Jesus von seinen Jüngern gefragt, was das Zeichen seiner Rückkehr und des Endes dieser Welt sein werde. Als Antwort gab Jesus einen Umriss der Unruhen und der Trübsal, die seinem zweiten Kommen vorangehen wird. Wir wissen also, dass wir für die Zukunft mehr Prüfungen und Probleme erwarten müssen. Wie werden wir damit umgehen? Die Bibel zeigt uns, wie wir das können. Zunächst müssen wir andere in Zeiten einer Tragödie trösten. Wir sollten deren physische, geistliche und emotionale Bedürfnisse stillen. Wir sollten für die Opfer und ihre Familien beten, weil wir wissen, dass unsere Gebete etwas bewirken können. „Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist" (Jakobus 5, 16). Beten Sie für die Opfer von Terroranschlägen und anderen Tragödien?

Nicht nur andere finden Trost, wenn wir für sie beten, sondern auch wir selbst können Trost und Rückhalt erfahren von unserem himmlischen Vater, der der „Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes" genannt wird (2. Korinther 1, 3).
Wir können auch Trost und Zuversicht durch das kommende Reich Gottes erhalten. Jesus Christus als Friede-Fürst wird alle Terroranschläge beenden und Frieden und Wohlstand auf der ganzen Welt sichern. Das Reich Gottes wird diese Erde regieren. Die Schrift bekräftigt auch, dass Satan, der Teufel und geistliche Übeltäter hinter den heutigen Zuständen, für tausend Jahre in einen tiefen Abgrund geworfen wird, und in dieser Zeit nicht in der Lage sein wird, Hass, Böses und Terror anzufachen (Offenbarung 20, 1-3).

Wenn Katastrophen uns selbst betreffen, kann uns dies veranlassen, mehr über diese Welt, die Zukunft und die Bedeutung des Lebens nachzudenken. Wir können ernsthaft erwägen, unsere eigene Lebensweise zu ändern und der biblischen Ermahnung zu einem geistlichen Weckruf nachzukommen. Wenn wir dies tun, können wir Gott, unseren Schöpfer, im Gebet anrufen. Die Schrift ermutigt uns dazu: „Suchet den HERRN, solange er zu finden ist; rufet ihn an, solange er nahe ist. Der Gottlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich zum HERRN, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung" (Jesaja 55, 6-7).

Und schließlich können wir Trost darin finden, dass wir selbst eines Tages auferstehen werden. Sie wird in der Bibel durch die Worte des Apostels Paulus bestätigt: „Wir wollen euch aber, liebe Brüder, nicht im Ungewissen lassen über die, die entschlafen [gestorben] sind, damit ihr nicht traurig seid, wie die andern, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die entschlafen sind, durch Jesus mit ihm einherführen" (1. Thessalonicher 4, 13-14). Dieses großartige Ereignis – die „erste Auferstehung" – wird zur Zeit von Jesu Rückkehr stattfinden. Paulus fährt fort: „Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander" (1. Thessalonicher 4, 16-18).

Paulus erinnert uns, dass wir in der Schrift Trost finden können, und dass wir diesen Trost an andere weitergeben sollten. Die Wahrheit der Bibel kann gerade in Zeiten einer Tragödie Trost bieten. Wir alle brauchen diese inspirierende, von Hoffnung erfüllte Wahrheit.

Die meisten, die sich als Christen bezeichnen, glauben, dass die Erlösten nach ihrem Tod in den Himmel kommen. Aber sie haben kaum eine oder gar keine Vorstellung darüber, was diese im Himmel machen werden. Was ist nach der Bibel der Lohn der Erlösten?


Der Glaube, nach dem Tod „in den Himmel zu kommen," ist nicht nur unter den meisten bekennenden Christen verbreitet. Menschen auf der ganzen Welt und aus vielen Religionen hängen sich an die Vorstellung von einer Art Existenz nach dem Tode – irgendeinem „Lohn" oder glückseligen Leben nach dem Tod.

So überraschend es auch klingen mag, lehrten weder Jesus noch die Apostel, dass die Gerechten in den Himmel kommen, wenn sie sterben! Der „Lohn," den Jesus seinen treuen Nachfolgern verheißt (Offenbarung 22, 12) ist nicht der Himmel; er schließt ein, dass sie mit Christus auf dieser Erde regieren werden. Beachten Sie das Eingeständnis dieser Enzyklopädie:

„Die vorherrschende Ansicht in der frühen Kirche scheint gewesen zu sein, dass diejenigen, die gestorben sind, bis zur Rückkehr des Herrn auf den Wolken des Himmels, bei der er die Toten auferwecken würde, schliefen, und dass sie zu der Zeit plötzlich erweckt und mit ihrem neuen Leib ausgestattet werden würden, wonach sie dann mit ihm auf Erden für tausend Jahre regieren würden" („Himmel," The New International Encyclopedia, 1. Ausgabe).

Die frühe Kirche Gottes, die Jesus gegründet hat, vertrat nicht die Vorstellung, dass man „in den Himmel kommt" – eine Idee, die erst lange Zeit nach den Aposteln akzeptiert wurde. Vielmehr sagte Jesus seinen Jüngern klar: „Niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn" (Johannes 3, 13). Der Apostel Petrus sagte über den Gott gehorsamen König David, einen Mann nach Gottes Herzen (Apostelgeschichte 13, 22): „Er ist gestorben und begraben, und sein Grab ist bei uns bis auf diesen Tag... . Denn David ist nicht gen Himmel gefahren" (Apostelgeschichte 2, 29.34).

Der gerechte König David ist nicht in den Himmel gekommen! Er, wie alle gerechten Menschen Gottes, die gestorben sind, sind noch immer tot. Sie warten auf ihre Auferstehung aus den Gräbern, wenn sie geistliche Leiber erhalten werden, die nie mehr sterben können (1. Korinther 15, 50-53; 1. Thessalonicher 4, 16-17).

Das ewige Leben ist ein Geschenk Gottes (Römer 6, 23), das geistlich gezeugte Christen erhalten, wenn sie auferweckt oder umgestaltet werden. Aber was ist der „Lohn," den Jesus mit sich bringen wird?
Christus sagte, dass er bei seiner Rückkehr den Überwindern ihren Lohn geben wird – allen, die im geistlichen Charakter Gottes gewachsen sind. Manche überwinden und wachsen mehr als andere, und Jesus sagte, er werde „jedem vergelten nach seinem Tun" (Matthäus 16, 27; vgl. Offenbarung 22, 12).

Gottes Heilige werden nicht für alle Ewigkeit im Himmel Harfe spielen. Ihre Bestimmung ist unvergleichbar herrlicher und aufregender! Die Bibel offenbart, dass der Lohn der Erlösten eine Regentschaft mit Christus auf der Erde ist, nachdem er zurückgekehrt ist (Offenbarung 2, 26; 3, 21; 5, 10). Jesus Christus und die auferweckten Heiligen werden für 1000 Jahre regieren (Offenbarung 20, 4-6). Sie werden die Nationen Gottes Lebensweise lehren, die dauerhaften Frieden, Wohlstand und Freude für alle Menschen bringt.

Die Schrift sagt uns, dass die Oberfläche der Erde mit Feuer gereinigt werden wird, nachdem Gottes Heilsplan für die Menschheit vollständig verwirklicht wurde (2. Petrus 3, 10-12). Eine neue Erde und ein neuer Himmel werden entstehen (2. Petrus 3, 13; Offenbarung 21, 1). Und die herrliche, neue Hauptstadt der Erde, – das „Neue Jerusalem," das aus Edelsteinen und reinem Gold besteht (Offenbarung 21, 18-21) – wird vom Himmel herabkommen (Offenbarung 21, 2.10; 3, 12). Gott, der Vater, wird dann kommen und persönlich auf der Erde wohnen, und wird das Neue Jerusalem zum Sitz seines herrlichen Throns machen (Offenbarung 21, 3.22-23; 22, 3-5), von wo aus seine unsterblichen Heiligen ausgehen werden, um das gesamte Universum zu regieren!

Um mehr über diesen erstaunlichen Plan zu erfahren, den Gott für seine treuen Heiligen bereit hält, fordern Sie unsere kostenlose Broschüre Die Bestimmung Ihres Lebens an. Die überraschende und atemberaubende Wahrheit ist, dass der „Himmel" zur Erde kommt – Gottes eigener Regierungssitz, von dem aus die Familie Gottes das Universum für immer regieren wird!




TZT, Mrz 2002
© 2002 Living Church of God
Alle Rechte vorbehalten.

Englischer Titel: Comfort in Times of Tragedy
Diese Broschüre darf nicht verkauft werden!
Sie wird von der Living Church of God kostenlos der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

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