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Klaudia Wagner: Die Liebe löst das Gesetz auf


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2 Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

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Die Liebe löst das Gesetz auf CD 1





Klaudia Wagner

Wort und Geist Rhein Main




Mitschrift von CD: Rolf Wiesenhütter



Einleitung: Sprecherin unbekannt

Ich wünsche euch einen ganz besonderen, wunderschönen Abend. Einen Abend in der Liebeswolke des Herrn. Solltet ihr am Sonntag nicht im Gottesdienst gewesen sein, empfehle ich euch die CD. Die war so intim, die stellen wir nicht ins Internet. Aber ihr könnt sie haben.

Gebet:

Vater, ich danke dir. Ich danke dir für mehr und mehr Offenbarung. Ich danke dir Vater für die Kraft deiner Freude und für die Kraft deiner Liebe. Und ich danke dir, dass wir das nicht tun müssen, dass wir nichts produzieren müssen, sondern wir sind die Liebe. Und sobald wir echt sind, fließt diese Liebe einfach aus uns heraus. Wir können es gar nicht mehr verhindern. Vater ich danke dir, dass all das Komische weggefallen ist. Das jede Scham und alles Unechte , alles das, was wir noch so gerne verbergen möchten, dass es weg ist. Das wirklich alles ans Licht kommt, dass alles offengelegt wird, und dass wir dadurch immer mehr so sind, wie Du bist. Dass es dadurch immer mehr zum Vorschein kommt. Dass wir die ganze Zeit schon die sind, die DU bist. Dass wir ganz genau so sind, Herr, wie Du bist. Im Geist. Im Innersten.

Und ich danke, dass der Geist jetzt groß und größer gemacht wird, dass wir uns auf den Geist fokussieren. Und ich danke dir, dass Du durch Dein scharfes Wort getrennt hast und noch weiter schneiest und trennst. Seele und Geist. So dass wir wirklich erkennen: Wir sind Geist und wir haben alles. Das ganze Erbe gehört uns. Alle Fähigkeiten sind in uns. Sie sind schon in uns. Sie stehen uns jederzeit zur Verfügung. Und je mehr wir uns auf den Geist konzentrieren, je mehr wir Gemeinschaft mit dem Licht haben, und Du Herr bist das Licht, und du bist nicht nur das Licht in mir, du bist das Licht in jedem einzelnen, in uns allen. Und wenn wir echte Gemeinschaft haben, Halleluja, dann begegnen wir Dir im Anderen. In all Deinen herrlichen Facetten. Und dann haben wir echte Gemeinschaft mit dem Licht. Und wir nehmen Dich auf im geist, durch die Salbung, die Du jedem Einzelnen gegeben hast. Deine Kraft ist in jedem Einzelnen. Und wenn wir Gemeinschaft haben, echte Gemeinschaft, dann haben wir Gemeinschaft mit Dir. Direkt mit Dir, mit Deinem Licht, direkt mit der Wahrheit. Und im Übernatürlichen, im Geist, nehmen wir das auf, wir fließen einfach zusammen. Nicht, weil wir etwas tun, sondern weil wir uns dem aussetzen. Weil wir uns dem hingeben, weil wir uns dafür entschieden haben. Weil wir uns entschieden haben, Vater, loszulassen von uns selbst. Und uns der Liebe zu öffnen. Und wirklich uns nackt zu zeigen, so, wie Du uns gemacht hast. Nackt, Vater, und heilig. Und echt und rein. Vollkommen rein. Es gibt nichts mehr in uns, das nicht vollkommen und rein wäre.

Ich danke Dir Vater, dass Du uns herausgerissen hast, dass Du uns erhoben hast. Ich danke Dir, dass du uns die geistigen Augen geöffnet hast. Und dass Du uns tiefer hineinführst in diese Hingabe. Und ich danke Dir, dass all Dein Vertrauen in unseren Herzen wohnt. Vater, wenn wir Gemeinschaft mit den Brüdern haben, dann haben wir Gemeinschaft mit Dir. Vater, ich danke Dir, dass du uns das offenbart hast letzte Woche, und dass du es dem ganzen Leib jetzt offenbaren wirst. Und dass genau so der Leib in die Einheit geführt wird. Durch Deine übernatürliche Liebe. Nicht durch Wissen, und schon gar nicht durch Besserwisserei. Nicht, weil wir etwas tun würden, sondern, weil wir Dich leben lassen in uns. Du hast uns übernommen, und wir geben uns Dir hin. Jeden Tag neu geben wir uns Dir hin. Und wir setzen uns Deiner Liebe aus. Und wir halten Deine Liebe aus. Ja Vater, und wir weichen nicht wieder ängstlich zurück. Wie eine Schildkröte im Panzer, sondern wir bleiben draußen. Wir bleiben im Licht. Wir setzen uns dem Licht Deiner Liebe aus, damit du uns ganz durchdringen und überfluten kannst. Vater, mehr wolltest Du nie von uns. Alles andere geht aus diesem Leben automatisch hervor.
Ja Vater, und ich danke Dir, dass Du uns lehrst durch den Heiligen Geist in dieser liebe zu wandeln, in dieser Lieben zu bleiben, in dieser Liebe zu fließen und diese Leichtigkeit anzunehmen, die für den verstand so schwierig erscheint, der immer etwas tun und leisten will. Aber Vater, wir sind nicht nur geliebt, sondern wir sind die Liebe. Wir haben nicht das Leben, wir sind das Leben. Und das Leben muss nichts tun um zu sein, das Leben lebt einfach, es ist einfach. Vater, und wir sind alles in allem. Wir können Dich erkennen, in allem, in jedem Einzelnen. Und wir können uns selbst erkennen in jedem Einzelnen. Denn die Liebe, Vater, sie sucht die Liebe. Die Liebe, sie sehnt sich nach der Liebe. Sie sehnt sich nach dem Eins werden. Sie sehnt sich nach der Verbindung. Ja Vater, und ich danke Dir, dass diese Liebe uns ganz durchflutet, und dass sie wirklich auch in unsere Seele und in unseren Körper fließt. Ich danke Dir, dass wir unsere Seele lieben dürfen. Wir lieben sie heil, und wir lieben sie gesund, bis sie völlig verwandelt ist, Vater. Und genauso unseren Körper. Vater, und genau so lassen wir diese Liebe in die Welt hineinfließen. Egal wo wir sind, wo wir gehen oder stehen, da breitet sie sich einfach aus. Sie fließt einfach aus uns heraus, und sie verändert die ganze Atmosphäre. Vater, Deine Liebe, sie erhellt alles, sie erhellt jeden Raum. Nicht nur den geistigen Raum, sondern auch den natürlichen Raum. Deine Liebe Vater, ist nicht zu stoppen, sie durchdringt alles. Sie durchdringt auch jede Materie. Es gibt keine grenzen Vater, für Deine Liebe. Sie ist grenzenlos. Und wie ein Netz knüpfst Du dieses Liebesnetz um die ganze Welt. Um die ganze Erde bis alles durchdrungen ist. Bis es jeden Menschen erreicht hat.

Vater, so sehr hast Du die Welt geliebt, dass Du Deinen einzigen Sohn gesandt hast, damit wir vom Natürlichen errettet werden. Damit wir zurückkehren können in dieses hohe Leben. In dieses Leben der Reinheit und der Fülle und der Kraft und der Vollmacht und der Herrlichkeit. Und es pulsiert im Innersten. Es pulsiert in jedem Einzelnen von uns. Und es ist nicht zu töten. Niemand kann die Liebe umbringen. Sie pulsiert in Ewigkeit. Und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Vater, und diese Liebe ist der Sieg, nicht der Kampf, sondern es war die Liebe, die den Feind besiegt hat. Und in dieser Liebe gehen wir vorwärts, in dieser Liebe gehen wir immer weiter und weiter. In dieser Liebe, Vater, sind wir nicht zu stoppen, sind wir nicht aufzuhalten. Und mit dieser Liebe Vater, hast Du uns alles gegeben, und wir haben es genommen. Und wir haben unseren Stand eingenommen. Und alles was nicht zu uns gehört, es muss weichen. Und wir schenken ihm keine Beachtung. Und wir machen es nicht groß. Und wir denken nicht darüber nach, sondern wir bleiben in der Liebe. Denn wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott in ihm.
Halleluja, Amen!

Bevor die Klaudia mit der Lehre beginnt würde ich euch gern noch ein Zeugnis hören lassen.

Zeugnis: Sprecher unbekannt

„Also eins weiß ich jetzt: Dass ich Gott wirklich liebe. Ich weiß nicht, ob ich es vorher wusste. Aber seit gestern bin ich mir dem absolut bewusst. Ich habe gestern Mittag Schmerzen bekommen, Magen Darm, dachte ich wäre das. Ich habe es erst mal ignoriert, die ganze Geschichte. Ich dachte mir: Ok, es ist mal wieder ein Umstand der mich ärgern will. Dieser Umstand wurde allerdings sehr heftig mit der Zeit. Irgendwann waren die Schmerzen so massiv, dass ich nicht mehr stehen, liegen, gar nichts mehr konnte. Mittlerweile bin ich nun soweit, dass ich nicht zu stolz bin, irgendjemand anzurufen von der Gemeinde. Da bin ich schon wirklich dankbar dafür, jemanden anzurufen und beten zu lassen, das habe ich dann auch getan.
Ich hab zunächst mit der Heike telefoniert, Heile hat gebetet, später hat Susanne nochmal gebetet, und zwischenzeitlich bin ich zum Arzt gegangen, ich halts nicht mehr aus. Die haben dann Ultraschallaufnahmen gemacht, und diese Frau sagte mir: Wissen Sie, dass Sie Gallensteine haben? Da sagte ich: Ne, das weiß ich nicht. Ja, sie haben aber welche und ziemlich Große. Sie hat mir die Ultraschallaufnahmen gezeigt. Ja, dass muss ich erst mal so hinnehmen, sage ich. Dann hat sie mir gleich eine Überweisung fürs Krankenhaus mitgegeben, hat gesagt, ich verschreib Ihnen mal Schmerzmittel, die können sie einnehmen. Wenn das nicht hilft, würde ich Ihnen raten, sofort ins Krankenhaus zu fahren.

Ich bin dann noch zur Apotheke, und hab diese Schmerzmittel nachher eingenommen, die Schmerzen sind nicht besser geworden. Es ging einfach nicht weg. Um halb acht habe ich mich gekrümmt vor Schmerzen und habe gesagt: Ok Vater, ich habe den guten Kampf des Glaubens gekämpft, ich gehe jetzt ins Krankenhaus, Ende. Tasche fertig gepackt mit den Klamotten, Bibel und IPod dabei, ganz wichtig, dass ich meine Predigten hören kann, und um halb acht etwas, nachdem dann Susanne gebetet hatte, konnte ich mich auf einmal wieder hinsetzen und konnte mich sogar wieder auf die Couch legen. Die Schmerzen wurden leichter und leichter und leichter, zwei Stunden später konnte ich ein Brot essen. Eine stunde später waren die Schmerzen komplett verschwunden, nichts mehr da.

Heute war ich wieder beim Arzt, die haben Blut abgenommen, die Bauchspeicheldrüse nachgesehen, und dann hab ich ihr gesagt: Die Schmerzmittel, die Sie mir verschrieben haben, haben gestern Abend überhaupt nichts gebracht. Dann habe ich beten lassen. Ich gehöre zu einer gemeinde die in Griftel ist, und die haben für mich gebetet, und dann sind die Schmerzen weggegangen. Dann hat die Frau gesagt: Sie haben keine Schmerzen mehr? Nein, nichts mehr, alles weg. Dann hat sie nochmal Ultraschall gemacht, darauf habe ich bestanden, weil ich der Meinung war, die Gallensteine sind weg. Sie hat die Untersuchung gemacht und festgestellt, die Entzündung ist komplett verschwunden, Gallensteine waren noch da auf der Ultraschallaufnahme, aber ich weiß, weil eine Stimme mir im Inneren gesagt hat, ich nehme die Gallensteine weg, wird Gott die Gallensteine auch noch wegnehmen. Und ich weiß – außerdem hat mir noch eine Stimme was gesagt nachdem ich den guten Kampf des Glaubens gekämpft hatte, hat eine Stimme mir gesagt: Das ist dein Problem, du hast gekämpft.

Also: Wir müssen uns so locker machen, dass wir ein Problem damit haben, dass Gott wirklich alles macht. Wir müssen uns nur ihm hingeben, und er tut es. Und ich kann euch eins sagen: Ich habe gestern wirklich geheult, als mir bewusst geworden ist, wie sehr ich Gott liebe. Und wie sehr er uns liebt und er nicht ertragen kann, wenn wir solche Schmerzen haben und es hinnehmen. OK!“
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#2
Rolf

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Die Liebe löst das Gesetz auf CD 1





Klaudia Wagner

Wort und Geist Rhein Main



Mitschrift von CD: Rolf Wiesenhütter







Lehre: Klaudia Wagner

„Ich hab keinen Plan. Aber nicht nur. Ich bin hier das lebendige Wort und nicht die lebendige Lache, dass das mal klar ist. Ja Vater, Vater ich danke Dir für Deinen lebendigen Rhemafluss. Danke dass Dein Wort bereits fließt hier, dass es durch jeden von uns fließt, dass es auch durch mich fließt, und dass alles hervorkommt, was Du in uns hineingießen willst. Ich danke dir, dass Dein Wort ein Hammer ist der Felsen zerschmeißt, eine Abrissbirne – und wenn mir jetzt nichts einfällt, dann liebe ich euch einfach.

Ja, ihr erinnert euch an die Predigt über den Achan und über den Teppich, und was so drunter gekehrt ist, und das war ja eine Prophezeiung eigentlich, dass das geschehen würde, und ich würde sagen, in Freyung wurde kräftig gekehrt unter dem Teppich. Ja, mein Mann hat die Woche schon zu mir gesagt, weil es irgendwie bei uns zuhause total gut ist, seit ich aus Freyung zurück bin nennt er Freyung nur noch Befreiung. Und in Freyung hatte meine Schwester für mich Geld abgehoben, weil, es gab dort keine Bank, wo ich ohne Gebühren hätte abheben können, und dann habe ich meinen Mann angerufen, er möchte doch bitte meiner Schwester das Geld überweisen, und da hat er auf den Überweisungsschein als Text geschrieben: Be-Freyung!
Es wurde unter dem Teppich gekehrt. Ich fange einfach mal an zu erzählen, und ich komme dann in das Thema rein, dass der Herr für heute hat.

Es war eigentlich vom ersten Moment an so, dass der Herr das total geleitet hat, wo wir sitzen. Es saß jedes Mal die richtige Salbung neben uns, und wir haben sie auch wahrgenommen. Wie es dann so rüber geflossen ist. Und da saß Anna – Elisabeth neben mir und ich dacht mir: Was kommt denn da rüber? Das hast du ja noch nie wahrgenommen. Und es war wirklich so, als ob von ihr etwas in mich rein ging, bis hälftig, so als ob sie zur Hälfte in mir drin war. So hat sich das irgendwie angefühlt. Ich weiß nicht, ob ich auch zur Hälfte in ihr drin war, und es war eine total freisetzende, befreiende Salbung.

Von vorne kam das Wort über einen herübergeschwappt von den Lehrern, von rechts kam irgend eine Salbung, von links kam die Salbung von meiner Schwester, und man war so richtig eingebettet in die verschiedenen Facetten der Liebe, total schön. Das war deshalb so schön, weil da schon kräftig unter dem Teppich gekehrt war und weil da die Abrissbirne schon unterwegs war und da einiges an religiösem Zeug rausgeflogen ist, und es war einfach zu nehmen, weil man so richtig umgeben war. Von Gott umgeben. Also die Geschwister, das war, wie wenn Gott um einen herum gewesen wäre. Und das ist ja auch so.

Und dann fing der Herr praktisch von der ersten Minute an, loszulösen. Freizulösen. Das fand seinen Höhepunkt für mich persönlich darin; es gab dann an einem Tag eine sehr krasse prophetische Predigt, also Gott hat direkt gesprochen. Basta! Es war sehr heftig, sehr klar, sehr scharf. Und es hat einen wirklich durchzuckt wie ein Blitz oder wie ein Schwert, es ging so durch und durch, war aber irgendwie total angenehm und man wusste genau: Es ist krass, aber es ist dran, und es ist dann in mir in dem Moment etwas aufgestanden.

Also der Michael Forst hatte diese Lehreinheit, und er stand am Anfang so stark unter der Salbung, er hat sich richtig aufgepumpt, so wie ein Maikäfer sich aufpumpt bevor er losfliegt. Genauso kam mir das vor. Die Salbung hat ihn so richtig aufgepumpt, er ist förmlich aufgeblasen worden von der Salbung, und dann kam eine gewaltige Botschaft daraus, direkt von Gott. Und während er da von der Salbung da vorne japste, sagte die Elvira: Da will was raus. Ich würde ihm jetzt gern die Hand auf den Rücken legen um dabei zu helfen dass es rauskommt. Da habe ich noch zu ihr gesagt: Tu es im Geist, und bei mir kam in dem Moment: Da will etwas aufstehen.
Und dann kam das aus ihm raus, und in dem Moment, wo es bei mir schnitt, stand in mir auch etwas auf. Und ihr erinnert euch vielleicht an die Lehre von der Herrlichkeit, die Hesekiel beschrieben hat, die Herrlichkeit der Gemeinde hier auf der Erde, die Herrlichkeit Gottes hier auf der Erde, und da war dieser Thronwagen, diese Herrlichkeit Gottes auf der Erde wurde dargestellt durch diese vier Wesen mit den vier Gesichtern.

Und diese vier Gesichter waren der Adler, der Stier, der Löwe und der Menschensohn, ein Menschengesicht. Und wir kennen eigentlich alle diese drei ersten Gesichter in dieser Gemeinde schon wirklich gut. Also wir haben hier Adler, die die prophetische Sicht haben, die von Gott hören. Also jeder von uns hat irgendwie eine prophetische Sicht. Wir kennen auch den stier, das ist auf der einen Seite die Stärke, die Kraft Gottes, die da zum Vorschein kommt, und auf der anderen Seite diese dienende Haltung und auch dieses sich hingeben, dieses sich opfern. Das Tier ist ein Opfertier. Er ist ein Tier der den Pflug zieht, also der dient und zieht und der sich hingibt unter die Hand dessen, der ihn führt.

Wir kennen auch den Löwen. Der Löwe von Juda ist auch in uns aufgestanden. Diese Herrschaft, dieses Regieren. Und mit diesem vierten, dem Menschengesicht konnte ich immer nicht so viel anfangen, bis eben bis zu diesem besagten Moment in Freyung, wo der Menschensohn aufgestanden ist. Der Menschensohn in Michael Forst aufgestanden ist und auch in mir aufgestanden ist. Und dann passierte etwas total Krasses. Ich kam da raus aus dieser Tür, konnte noch nicht so ganz geradeaus gehen und lehnte mich da an die Säule an und plötzlich hörte ich hinter mir eine Stimme sagen: Wo ist denn jetzt diese Klaudia aus Nordhorn? Und da stand eine Frau hinter mir, sie war eine junge Frau aus der W+G Gemeinde Nordhorn und ich schaute die an, und dann habe ich einen Black out. Es war irgendwie eine Art Befreiung. Dann konnte ich erstrecht nicht mehr gerade ausgehen. Ich hangelte mich da irgendwo am Geländer entlang. Und dann schaue ich meine Schwester an und erkenne sie auf einmal schlagartig im Geist. Meine Seele war total überfordert damit.

Und jetzt komme ich zurück auf diese Lehre von Achan. Beziehungsweise auf die Festung Ai. Weil ich denke, dass der Herr das vertiefen möchte. Diese Festung Ai ist ja in der Geschichte Israels die zweite Station und die zweite Festung in dem Land, das der Herr ihnen verheißen hat. Sie sind durch den Jordan gezogen, haben dann Jericho eingenommen und haben gesagt: Jericho steht für die Kontrolle, die wir an den Herrn abgegeben haben, weil das war ja die Geschichte, dass sie schweigend herumziehen mussten und nichts tun außer ständig diese Stadt zu umrunden und praktisch darauf zu warten, dass der Herr etwas tut. Sie haben jede Kontrolle, jeden natürlichen verstand beiseite gelegt und haben etwas total Irrationales getan und darauf gewartet, dass der Herr für sie diese Stadt einnimmt. Und das hat er ja dann auch getan, das heißt, sie haben vollkommen die Kontrolle dem Herrn überlassen. In dem Moment konnten sie das Tor zum verheißenen Land, das Tor zum gelobten Land, das Tor zu ihrem Erbteil einnehmen.

Das war die Voraussetzung dafür, dass sie die nächste Festung einnehmen konnten. Weil, es geht ja immer nur eins nach dem anderen. Die nächste Festung war die Stadt Ai. Auch eine befestigte Stadt. Ai heißt allerdings so viel wie Trümmerhaufen und Ruine oder so etwas, und was ich bisher noch nicht so genau wusste war, wofür steht Ai eigentlich. Und ich weiß jetzt, dass diese Festung für die menschliche Art von Liebe steht. Und das ist das, was in Freyung gründlich geknackt wurde, die menschliche Art von Liebe. Das die überhaupt nicht funktioniert, wir wissen das eigentlich. Es ging da sehr viel um Bindungen, zwischen Ehepartnern vor allem. Diese Bindung, die bei mir rausgeflogen ist war die, dass ich offensichtlich immer noch das Gefühl hatte dass ich Verantwortung für meine kleine Schwester habe, und diese Verantwortung ist weggeflogen auf eine ganz übernatürliche Weise ohne dass ich vorher hätte das überdenken können. Ich wusste das überhaut nicht, dass das noch da ist. Weil, wir haben so tief geistliche Gespräche gehabt, dass ich dachte ich habe meine Schwester schon längst im Geist erkannt.

Aber, was dort immer wieder gelehrt wurde in Freyung: Wenn du noch eine Bindung an Menschen hast, egal, an dein Gegenüber, welcher Mensch das jetzt auch ist, dann kann die göttliche Liebe nicht fließen. Und deswegen ist es so schwierig, dass die Liebe zwischen Ehepartnern fließt, weil da häufig die Bindung am stärksten ist. Und dann kann da nicht die göttliche Liebe fließen. Und ich hab mich immer gefragt, warum kann ich meinen Mann eigentlich nicht so lieben? Warum kann ich meinen Mann nicht so lieben wie ich euch liebe? Und es lag daran: Es geht immer nur eins: Es geht immer nur Gesetz oder göttliche Liebe. Es geht immer nur Bindung oder Verbindung. Beides gleichzeitig geht nicht. Und in dem Moment, wo der Herr auf ganz übernatürliche Weise eine Bindung geknackt hat, von der ich überhaupt nichts wusste, ist die göttliche Liebe geflossen, und ich habe meine Schwester im Geist erkannt.

Und – übrigens auch völlig unspektakulär, und dich hab überhaupt keine Ahnung, wann das passiert ist, ist die Bindung zwischen meinem Mann und mir zerknallt. Und ich kam nach hause, und das erste was ich meinem Mann gesagt habe war: Klipp und klar, das ist hier meine Bewegung. Ich werde mich voll und ganz da hinein investieren, aber gleichzeitig ist die Liebe so geflossen; (das kommt übrigens auch nicht ins Internet) er war erst ein bisschen irritiert und so, aber es kam dann gleichzeitig mit diesem bestimmten, dass ich ihm gesagt habe, das das jetzt das Ding ist, das ich verfolgen will, kam gleichzeitig auch so viel Weisheit, und er konnte es so gut nehmen, weil gleichzeitig die Liebe da mitgeflossen ist. Und er hat es auf einmal gesehen, dass es auch für ihn gut ist.

Also die Festung Ai steht dafür, dass diese menschliche Liebe, diese menschlichen Bindungen gesprengt werden. Also dass die göttliche Liebe fließen kann. Und wir haben ja die Grundentscheidung getroffen, dem Herrn die Entscheidung zu überlassen. Das ist der Grund, warum er diese Dinge jetzt tun kann. Wir haben es ihm erlaubt. Wir haben ihm die Kontrolle über unsere Beziehungen und Bindungen abgegeben, und deswegen kann er ja jetzt das Schwert ansetzen. Und befreien! Und das tut er gründlich. Und manchmal so, das man es gar nicht merkt, immer so, wie man es braucht.
Und heute Morgen habe ich nochmal diese Bibelstellen nachgelesen, die kennt ihr ja auch: Wer seine Seele erhalten will, der wird sie verlieren, und wer seine Seele verlieren wird um meinetwillen, der wird sie erhalten, und wollte natürlich mal ganz genau wissen, was da steht, und die „Geschriebene“, die übersetzt das so: „Der gefunden habende seine Seele, wird sie gänzlich weglösen, und der um meinetwegen gänzlich Weglösende seiner Seele, der wird sie finden.“ Dieses gänzlich weglösen wird erklärt mit „völliges Abtrennen“ oder „Steigerung des Umbringens.“ Ich habe immer gedacht, eine Steigerung von Tod gibt es nicht, aber im Griechischen gibt es das offensichtlich. Steigerung des Umbringens das ist anscheinen vernichten. Das Hauptwort dazu das ist total interessant. Diese Ganzweglösung, da steht als Erklärung „ein völliges Getrenntwerden von innegehabten Positionen.“ Jetzt wende das mal auf deine Seele an. Das Inventar wird an die richtige Stelle gerückt. „Ein völliges getrenntwerden von bestehenden Ordnungen und Verbindungen.“

Das heißt: Jesus hat das, was jetzt hier bei uns passiert genau schon so gesagt. Wir haben das nur nie so gesehen, weil es nämlich religiös übersetzt wurde. Weil überhaupt kein Mensch eine Offenbarung darüber hatte, wie sie es gar nicht so übersetzen konnten. Wir können ihnen ja noch nicht einmal einen Vorwurf machen. Sie konnten es nicht so übersetzen, weil sie keinerlei Offenbarung über die Ablösung oder Weglösung für dieses getrenntwerden, die Scheidung zwischen Seele und Geist hatten. Aber wir haben das jetzt, und die Bibel muss wirklich neu übersetzt werden. Und ich bin kurz davor das zu tun.

Dann gibt es ein sehr verwandtes Hauptwort, das heißt „Ausspannung, Herablösung.“ So wurde ein Ort benannt, an dem man alles für die Reise nötige Gepäck von sich, und gegebenenfalls auch von den Tragetieren ablegen konnte. Das heißt, ein Ort, wo du mit deinem Kamel oder Esel hin geritten bist, und hast dort das Gepäck und alles abgelegt. Und das ist doch das, was wir jetzt tun. Wir räumen unter dem Zelt auf und legen Gepäck ab. Oder dass das der Herr gerade jetzt tut, weil wir es ihm erlaubt haben. Dieses Gepäck, dass wir aus dem alten Leben noch mitgebracht haben, nämlich die Bilder, die wir uns gemacht haben, die Bilder, die wir uns vom Herrn gemacht haben, die Bilder die wir uns von Menschen gemacht haben, indem wir sie nach dem Fleisch betrachtet haben, und auch die Bilder, die wir von uns selbst gemacht haben. Das ist das Gepäck, das wir jetzt ablegen.
Wir hatten schon einmal eine Lehre davon. Es gibt ja das Gebot, du sollst dir kein Bildnis machen, weder von dem, was auf der Erde ist, noch was über der Erde ist, noch was unter der Erde ist. Wir haben uns jede Menge Bilder gemacht. Vom Himmel bis zur Hölle haben wir uns Bilder gemacht, und alles was dazwischen ist. Und diese Bilder, diese Festlegungen, dass ist das Gepäck, das wir mitgebracht haben. Und die Fotoalben werden jetzt entsorgt.

Dann gibt es wiederum ein sehr eng verwandtes Wort, das heißt „Stück um Stück allbezüglich lösen.“ Das heißt alles lösen, abtrennen und beseitigen. Stück um Stück. Weil, wir erkennen stückweise. Der geist ist vollkommen klar. Er erkennt alles. Wenn wir nur Geist wären, ohne alles drum herum, würden wir sofort alles ganz klar sehen. Aber, wir haben eine Seele, und wir leben in einem Körper. Und deshalb erkennen wir in unserem äußeren Menschen stückweise. Weil, wir können es auch gar nicht ertragen, alles sofort zu erkennen. An diesen Befreiungsaktionen sieht man ja, wie krass das auch für den Körper werden kann. Also, es geht an die Grenzen manchmal. Und deswegen erkennen wir stückweise. Aber wir erkennen immer mehr. Von allen Seiten umgibst du mich, o Herr, mit deiner Abrissbirne. Aber das ist wirklich diese Festung Ai, vielleicht erinnert ihr euch: Die sind ja da hochgezogen in menschlicher Kraft, so nach dem Motto, zwei bis dreitausend Männer reichen, schicken wir die mal da hoch.
So richtig menschlich ist das da abgegangen. Sie haben den Herrn vorher nicht gefragt, und dann sind sie hochgezogen und haben den Hintern voll gekriegt, und dann sind sie praktisch von Ai bis zu den Steinbrüchen geflüchtet. Und diese beiden Bilder, das ist eigentlich genau das, was von jeder menschlichen, seelischen Kraft und von jeder menschlichen Liebe und von jeder menschlichen Bindung übrig geblieben ist: Zwei Steinhaufen. Und wenn wir da drinbleiben würden, dann würden wir zwischen diesen Steinhaufen leben. Stein ist ja auch ein Bild für Gesetz, und du würdest praktisch zwischen den zertrümmerten Gesetzen dahindümpeln. Aber du hättest kein Leben. Und als sie dann gemerkt haben, das zwischen den Steinhaufen bringt ja alles gar nichts, da hat sich halt Josua auf sein Angesicht geschmissen und gefragt: Herr, was ist los? Und daraufhin hat der ihnen ja gesagt dass sie alle – also erst mussten sie ja unter ihrem Teppich kehren – und dann hat er sie alle hinaufgeschickt. Alle.

Und genau so war es in Freyung, es war einfach so, dass sie alle; ich glaub da wer keiner, der keinen Durchbruch hatte, da war keiner, der nicht die Liebe gespürt hätte, also die noch da waren, haben es alle erlebt, dass die Festung Ai eingenommen wird. Zumindest die Initialzündung dazu, den Anfang haben sie erlebt. Zumindest ist das Feuer unterm Hintern angefacht worden und es wird da brennen, solange, bis diese Festung endlich geschliffen ist. Ja, was dort auch gründlich verbrannt wurde, war dieser babylonische Mantel. Achan hatte unter seinem Zelt Silber und Gold versteckt, und einen babylonischen Mantel. Wir hatten gesagt, der Mantel steht für Kraft und für Salbung, und für Vollmacht und Autorität, und dieser Mantel kam aus Babylon, und Babylon ist ein Bild für Religion. Für Religion und für seelische Kraft. Weil, in dem Moment, wo der lebendige Glaube und das lebendige Wort mit seelischer Kraft vermischt wurden, entstand Religion. Und dieser Mantel der Religion ist eigentlich das, was uns gehindert hat in Freiheit zu leben.

Und eine Lehreinheit hat bei mir total eingeschlagen, und das kam bei mir immer wieder irgendwo mal vor: Es gibt kein Gesetz für uns! Und zwar für unser komplettes Fleisch. Körper und Seele. Es gibt kein Gesetz, überhaupt keins. Weder ein religiöses, noch ein Gesetz, dass uns die Gesellschaft aufdrücken könnte, noch etwas, das unsere Eltern uns gesagt haben, oder unsere Lehrer uns gesagt haben, es gibt überhaupt kein Gesetz. Es gibt auch kein Gesetz, das wir uns selbst gemacht hätten. All diese gesetzesdinge, die wir an uns dranhängen hatten, sind einfach nur noch zertrümmerte Steine. Babylon die große Hure ist gefallen, und zwar in einer Stunde. So steht es in der Offenbarung. Es gibt also kein Gesetz für keinen Teil von uns. Vom Geist sowieso nicht. Der Geist ist total frei. Aber, es gibt auch kein Gesetz, keine Regel für unseren äußeren Menschen. Und wir brauchen das auch nicht. Weil in dem Moment wo kein Gesetz mehr da ist, wird die Liebe wirken. Weil, die Liebe ist ja in uns drin. Die Liebe ist unsere Natur, und es ist ja nur das Gesetz, dass unsere Natur unterdrückt. Weil, das Gesetz ist etwas Künstliches. Nicht das lebendige Gesetz Gottes. Das lebendige Gesetz Gottes das wohnt ja in uns, durch die Liebe. Das ist ja erfüllt durch die Liebe.
Aber diese Buchstabengesetze die wir in unserem Leben angesammelt haben; eine ganze Gesetzessammlung haben wir in uns drin. Bücher, ganze Regale voll Gesetze wo wir immer nachschlagen. Alle diese Gesetze haben uns daran gehindert zu leben. Und haben uns daran gehindert, in unserem äußeren Menschen Freiheit zu haben. Weil, in dem Moment, wo ich ein Gesetz auf meinen äußeren Menschen anwende, ist da keine Freiheit sondern Gebundenheit, nämlich an das Gesetz, an den Buchstaben, en ich dir gegeben habe. In dem Moment, wo ich dieses Gesetz ablege, habe ich immer Angst davor gehabt, dass wir dann Anarchisten werden, dass wir dann tun, was wir wollen. Natürlich tun wir dann was wir wollen. Wir sind Liebe. Aber diese Liebe kann nur dann zur Wirkung kommen, wenn das Gesetz weg ist. Und weil Jesus das Gesetz erfüllt hat, durch die Liebe, und diese Liebesnatur in uns hineingeboren wurde, deswegen ist ja das Gesetz aufgehoben. Es ist nicht aufgehoben, sondern es ist in uns erfüllt. Und ratet mal, welches Gesetz stärker ist, dass Gesetz der Liebe, oder das Gesetz von außen.

Ja, das war ein weiterer Befreiungsschlag. Es gibt kein Gesetz. Und in dem Moment, wo wir das Gesetz, egal welches, loslassen, wenn wir dieses „du darfst nicht, du muss, du sollst“, egal wo es herkommt, wenn wir das loslassen, dann kommt die Liebe zum Zug. Weil in dem Moment da ein Vakuum entsteht. Du gibst etwas weg, und dann schwimmt die Liebe, schwimmt, saugt die Liebe sich da rein, in dies Vakuum, und füllt es aus. Und wenn ich mir es recht überlege, ohne es zu durchdenken, war das auch der rund, warum die Liebe zu meinem Mann fließen konnte. Denn das Gesetz der Ehe wurde dort in Freyung aufgehoben. Wie die Heike gepredigt hat: Das Gesetz der menschlichen Ehe, was überhaupt nichts zu tun hat mit dem Liebesgesetz zwischen Braut und Bräutigam, mit diesem Himmlischen, hat damit überhaupt nichts zu tun. Aber dieses menschliche Gesetz der Ehe, das wurde in Freyung aufgehoben. Und es hat mächtig gerüttelt, ist ja klar. Bisher war ja die ehe das, was man mit am Höchsten unter Gott angesiedelt hat. Dieses Ehegesetz. Und das ist da rausgeflogen. Und es war schon in mir, ob das so richtig ist, aber offensichtlich war die Salbung stark genug um das rauskriegen zu lassen. In dem Moment, wo das Ehegesetz zwischen meinem Mann und mir aufgehoben war, konnte das Gesetz der Liebe da rein fließen. Und das ist so gewaltig, dass ich jetzt total gerne zuhause bin. Es ist so, dass ich gestern früher aus dem Gebetskreis nach hause gehen musste, damit ich nochmal ein bisschen mit meinem Mann…hä, hä, hä. – zusammen sein konnte. Und es wird einfach so sein, dass uns der Herr immer wieder neue Dinge aufzeigt, oder dass er sie uns einfach so wegnimmt und man das erst hinterher erkennt. Ich weiß nicht genau, wie er es macht. Bei jedem ein bisschen anders. Jedenfalls wird er alle diese Gesetze auflösen, weil wir es ihm erlaubt haben. Wir haben ihm die Kontrolle übergeben.

Und irgendjemand sagte zu mir, dass auch die Naturgesetze dann aufgehoben sind. Und jetzt wisst ihr natürlich, warum wir durch Wände gehen können, warum wir uns beamen können, warum wir auf dem Wasser gehen können. Weil das Gesetz der Liebe das höhere Gesetz ist. Das ist schon in der Natur so, dass schon das höhere Gesetz das andere ausknockt. Nein, dass immer das höhere Gesetz gilt. Und das allerhöchste Gesetz ist das der Liebe. Und wenn die Liebe will dass wir auf dem Wasser wandeln, dann wandeln wir auf dem Wasser. Und auch all diese Gesetze aus denen wir abgeleitet haben dass wir jetzt krank werden. Einer hat uns ins Gesicht geniest und es bestand in uns das Gesetz, wenn ich nun diese Bakterien abkriege, dann nisten die sich bei mir ein, dann vermehren die sich und dann krieg ich einen Schnupfen. Dieses Gesetz ist natürlich auch aufgehoben. Es gibt keine Gesetze mehr für uns. Es gibt nur noch ein Gesetz für uns.

Und jetzt kommen wir zu dem Bild. Was der Herr mir heute aufs Herz gelegt hat: Also er zeigte mir, dass nicht nur die Bindungen, die zwischen zwei Menschen bestehen es verhindern, dass die göttliche Liebe fließen kann, diese Agape, sondern dass auch die Bindung, die wir zu uns selbst haben verhindert, dass wir uns selbst mit der göttlichen Liebe lieben. Also dieses Bild. Wir schleppen dieses Bild, das wir mitgebracht haben aus dem alten Leben, ist ein Götzenbild. Genauso wie wir uns Bilder davon gemacht haben; es wurde gepredigt in Freyung, dass jeder sich einen eigenen Gott gemacht hat, dass jeder sich ein Bild davon gemacht hat, wie Gott ist. Und bei fünfhundert Leuten hat man fünfhundert Götterbilder, weil jede Seele sich das ein bisschen anders vorstellt. Und so ein Götzenbild haben wir auch von uns selbst. Und wir haben seelisch gesehen eine Bindung an dieses Bild. Und das ist der Grund: Also mit diesem Bild können wir nicht hingehen und sagen: Steh auf aus deinem Rollstuhl. Weil, dieses Bild lässt das nicht zu. Und diese Bindung an das Bild, das wir von uns selbst gemacht haben, die muss rausfliegen, damit in diesen Bereich die Agape – Liebe reinfließen kann. Weil, es ist ja nicht so, dass wir nur die Anderen nach dem Geist erkennen, also wir reden die ganze Zeit davon, dass wir uns nicht mehr nach dem Fleisch anschauen; so langsam fang ich an zu verstehen: wir schauen uns nicht mehr nach dem Fleisch an, sondern wir erkennen uns im Geist.
Und das ist etwas Übernatürliches. Und es geschieht dann, wenn die Bindung rausfliegt. Und genauso ist es mit uns selbst. Wir schauen uns selbst noch nach dem Fleisch an. Und wenn die Bindung an das Bild das wir von uns selbst haben, wenn die zerschlagen wird, dann lieben wir uns selbst, das heißt, wir lieben unsere Seele und unseren Körper mit der Agapeliebe. Und dann sind wir total durchdrungen von dieser Agapeliebe, und wir erkennen uns im Geist, denn das geht nämlich nur in der Liebe und durch die Liebe. Und dann können diese Zeichen und Wunder passieren, weil die nämlich aus der Liebe herausfließen. Und weil wir dann absolut auch den Willen des Vaters erkennen. Ganz klar, denn wenn die Liebe durch uns fließt, fließt sein Wille durch uns.

Und im Grunde genommen laufen wir wie mit einer Brille herum, wo ständig ein Film drauf abläuft, und zwar dieser Film, den wir über uns selbst gedreht haben. In der und der Situation handle ich so und so. Wenn das und das auf mich zukommt, dann passiert das und das. Und um uns herum ist eine ganz andere Realität, eine geistliche Realität, die wir überhaupt nicht sehen. Und der Heilige Geist kommt mit dieser göttlichen Schere um den Film zu zerschnitzeln. Und jedes Gesetz wird dabei zertrümmert. Ja, und weil der Herr nicht möchte, dass nur zwei- oder dreitausend Mann das erleben wird das ganze Volk es erleben. Und deshalb sollte das ganze Volk nach Ai hinaufziehen. Und der Herr hat ihnen eine Strategie gegeben, mit der sie den Feind gründlich aufgerieben haben. Und das geht sehr schnell, denn Babylon ist innerhalb von einer Stunde gefallen. In dieser Zeit leben wir. Die Religion fällt. Babylon ist wirklich am Ende.
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#3
Rolf

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Ich habe mir die Mühe gemacht, diese CD komplett mitzuschreiben, weil sie sich von den vielen anderen Vorträgen von W+G deutlich absetzt. Kein Geschrei, kein Fanatismus, lediglich ab und an verhaltenes Gelächter.

Inhaltlich erfährt man sehr deutlich, wie die W+G Leute wirklich ticken. Es ist mehr als bedauerlich. Man hört warme, angenehme Stimmen, gute Rhetorik und strukturiertes Sprechen.

Es ist immer wieder erstaunlich das offensichtlich intelligente Menschen auf jemanden wie Helmut Bauer hereinfallen und einen solchen Unsinn erzählen, wie er hier zu hören ist. Aus meiner Sicht werden die Bibelverse die genannt werden regelrecht vergewaltigt, völlig entstellt. Da ist nicht erkennbar was auch nur im Ansatz dem Geist des Wortes Gottes entspricht. Sowas ist traurig. Zum glück löst sich W+G immer schneller auf.

Herzliche Grüße


Rolf
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