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Paris


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#1
Rolf

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Paris




www.jeremia.ch 25.11.13



Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum.
Ps. 2,8


Liebe Geschwister, ich konnte im November für ca. 12 Tage in Paris sein. Paris ist eine riesige Stadt, in der gesamten Stadtregion ca. 13 Millionen. Ich war vor vielen Jahren mit OM (Organisation Mobilisation) und einer Gruppe dort, aber ich habe damals Paris kaum gesehen. Paris wird immer verwahrloster, schmutziger, es sieht je länger je mehr wie eine afrikanische Stadt aus, denn es hat enorme Massen von Menschen aus Afrika und speziell Nordafrika. Unzählige arbeitslose Menschen aus vielen Ländern suchen da ihr Glück, man sieht viel Not. An allen Ecken sind Bettler, die meisten von ihnen gut ernährt mit einem Hündli oder Katzli auf dem Arm durch welche sie versuchen von den Passanten etwas Geld herauszuholen.

Einmal war ich in der Metro. Es kam eine Gruppe Männer aus Ost-oder Südeuropa hinein. Dabei haben sie sofort die Wagonfenster geöffnet, denn sie haben furchtbar gestunken. Die Menschen mussten ihre Nase zuhalten. Wahrscheinlich hatten sie sich schon lange nicht mehr gewaschen. Wie sollen solche Leute eine Arbeit finden und sich vorstellen? Die Not die man täglich sieht aber auch die Geldgier bei vielen Bettler, speziell bei den Romas die alles haben und doch nie genug, machte mir zu Schaffen.

Ich habe ein Bett in einem günstigen Hostel in der Nähe des Gare de Lyon gefunden. Ich bin mit einigen Wanzenstichen zurückgekommen und einem rechten Husten, aber es war eine gute Zeit. Ich konnte mit einigen Leuten im Hostel über Jesus reden. Eine Frau in meinem Zimmer war Mexikanerin, ich konnte mit ihr reden und beten. Die nächste Person war eine Chinesin aus Shanghai die in Deutschland studiert und jetzt wieder nach Hause gehen wird. Nach unseren Gesprächen hat sie sich vorgenommen die Bibel wieder zu lesen und zu Hause dann eine Gruppe Christen zu suchen. Eines Nachts im Aufenthaltstraum konnte ich mit vier jungen Mexikanern reden. Der eine wurde berührt, hatte keine Ruhe und fragte mich, was er machen muss um vorbereitet zu sein auf die Zeit die kommt.

Ich durfte mit ihm beten, ihn zu Jesus führen und habe ihn ermutigt, dass wenn er nach Hause geht sich taufen zu lassen und eine Gemeinschaft zu suchen. Es war im Hostel eine junge Frau aus Martinique, eine Insel irgendwo bei Kuba. Sie kam um Arbeit zu finden. Ich merkte, dass sie kaum gegessen hatte, so habe ich oft mein Brot mit ihr geteilt. Paris ist sehr teuer, so habe ich morgens und abends eine halbe Baguette gekauft und ein paar Sachen dazu und wir haben zu zweit gegessen. Ich habe gemerkt, es ist schöner zu zweit zu essen als alleine. Ich wünsche mir und uns allen offene Augen für die kleinen Dinge, die doch für immer mehr Menschen grosse sind.
Frankreich und speziell Paris hat viele Moslems aus Algerien, Marokko, etc. Ich habe bald gemerkt, dass die Moslems in Frankreich sehr stark sind, sie sind sehr viele, ganze Strassen und Quartiere sind belegt von ihnen und so fühlen sie sich stark.

Die Moslems waren aber auch die offensten Leute für das Evangelium, aber es ist echt harter Boden. Wenige Franzosen sind offen, für die meisten existiert Gott nicht und es interessiert sie einfach nicht. Wenn wir sagen, dass der Boden hart ist, was meinen wir damit? Wir meinen, dass die Gemeinde Jesu ihre Aufgabe nicht erfüllt hat, dass die Gemeinde Jesu sich in ihre vier Wände zurückgezogen hat, dass das Evangelium kaum öffentlich gepredigt wird, dass die Menschen kaum angesprochen werden auf den Glauben, etc. Wollt ihr die Wahrheit hören? Mein Gedanke war: wir haben Frankreich verloren! Ein grosses Land in Europa und das Gleiche gilt auch für Deutschland und den Rest von Europa. Wir haben Missionare und Mittel nach Afrika geschickt, Südamerika, etc. aber Europa geht vor die Hunde und das Verrückte ist, dass das uns ganz egal ist. Ich habe eines Tages das Haus der Bibel gesucht und gefragt, wo Gemeinden sind.

Er hat mir ein 4-oder 6 seitiges Papier in der Hand gedrückt mit den Adressen von unzähligen Gemeinden - aber wisst ihr was: als ich herumgegangen bin in der Stadt, hatte ich den Eindruck, es gibt kaum eine Gemeinde, das Zeugnis fehlt. Unsere Städte und Staaten sind so als würden keine Gemeinden existieren. Wenn ich in ein Land gehe, dann suche ich Gemeinden und irgendwie Kontakt zum Volk Gottes. In Paris, habe ich kaum gesucht und ich spürte auch nicht gross das Interesse irgendwohin zu gehen. Was soll das ganze Theater? 1 ½ Stunden auf dem Stuhl sitzen und einem Mann zuhören! Kein einziger Mensch hat mit mir gesprochen in der Pfingstgemeinde in meiner Nähe dort. Und dann nach Hause gehen? Ist das alles? Geht’s darum im Christentum?

Auch in Paris haben mich viele Franzosen aber auch Moslems gefragt, ob ich Zeugin Jehovas bin! Warum sind diese Leute bekannt und wir kaum? Die meisten Gespräche die ich hatte waren mit Moslems. Man sagt uns, dass viele Moslems zu Jesus kommen. Mal eine Frage: wie viele bekehrte Moslems hat deine Gemeinde? Wie viele bekehrte Moslems kennst du persönlich? Warum sagt man uns nicht, dass immer mehr Namenschristen aber auch Christen sich zum Islam bekehren? Wisst ihr, dass es Pastoren gibt, speziell in Amerika, die sich bekehrt haben zum Islam und jetzt mit dem Charme mit dem sie vorher das Evangelium gepredigt haben, Allah predigen? Du wirst auf Youtube unzählige Videos finden mit Bekehrungen zum Islam. Wenn man einen Deutschen oder Franzosen oder Engländer fragt: warum hast du dich zum Islam bekehrt, geben fast alle die gleiche Antwort, dass nämlich der Islam klare Linie hat, man weiss was erlaubt ist und was verboten ist.

Das bedeutet für mich, dass das Christentum als eine Glaubensrichtung verstanden wird, die keine klare Linie hat, wo jeder einfach macht, was er will!!! Ist es so? Ja, jeder macht, was er will. Wenn Miniröcke in Mode sind, dann sind Miniröcke in der Gemeinde, wenn Tattoos in Mode sind hat man Tattoos, wenn Leggins als Hosen getragen werden hat man Leggins an, wenn ganz kurze Haare für die Frauen Mode ist, dann hat man ganz kurze Haare, wenn Piercings Mode sind hat man Piercings, wenn Scheidung in Mode ist hat man Scheidungen, wenn irgendeine Musik in Mode ist, dann muss die Gemeinde das unbedingt auch haben, etc. etc. Das bedeutet die Welt diktiert uns, wie wir sein sollen, wir haben absolut keine Linie mehr. Ist das das Christentum? Nein, das ist höchstens Babylon.

Ich war vor meiner Reise nach Paris in einer sehr grossen Gemeinde in W. Der Pastor sagte: die Welt hat sich verändert, also die Gemeinde muss sich auch verändern… Gemeinden welche die gleiche Musik haben wie früher, würden bald zumachen… Lieber Pastor, das ist reiner Abfall den du da predigst. Die Gemeinden werden nicht zumachen weil die Musik nicht modern ist sondern weil wir Jesus verlassen haben. Als ich im Gottesdienst war und die Lobpreisgruppe angeschaut habe, ist mir die erste Person aufgefallen. Ich dachte er sieht komisch aus bis ich merkte, dass es eine Frau ist mit rasierten Haaren, nur ganz oben eine Haarpracht und mit so engen Hosen, enger ging es nicht mehr. Ist das das Christentum? Nein. Der Herr sagte mir, ich soll nicht mehr gehen, bis Er die Gemeinde erschüttern wird.

Bekehren sich Moslems zu Jesus? Ja, natürlich aber nicht in solchen Massen, wie man uns erzählt! Es ist ein enormer Kampf und es braucht wirklich ein grosses Wunder, dass unsere Länder und die Menschen in unseren Ländern gerettet werden. Eines Tages hatte ich den Eindruck, ich soll an einer bestimmten Metrostation gehen. Als ich dort ankam sah ich den Arc de Triomphe, so bin ich auf den Platz gegangen der gebaut wurde für die gefallenen Soldaten des zweiten Weltkrieges. Ich habe auf die riesigen Säulen geschaut und habe auf allen das gleiche Symbol gesehen: Ein Adler und aus seinen Füssen kamen zwei Drachen heraus mit weit offenem Mund. Ich dachte, die Leute die das gebaut haben sind die gleichen Leute, welche für die Kriege verantwortlich sind und für den Tod von Millionen von Menschen. Die Drachen haben wirklich viel gefressen.

Ich habe ein Pärli aufmerksam gemacht auf die Drachen und wer der Drache ist und so waren wir bald im Gespräch. Ein anderes Pärli in unsere Nähe hat zugehört und hat dann angefangen mit mir zu reden. Es kam heraus, dass sie Israelis waren aus der Nähe von Tel Aviv. Ich habe lange mit ihnen geredet, als ich ihnen sagte, dass nur Yeschua der Messias Israels ist, haben sie positiv reagiert und sie waren bereit dann zu Hause zu einem christlichen Café in Tel Aviv zu gehen. Ich wusste, ich musste wegen ihnen an jenem Tag dort sein. Als ich unterirdisch die Stätte verliess, habe ich eine Gruppe Chinesen gesehen, es waren um die drei Ehepaare. Sie haben mich so angeschaut, dass ich zu ihnen gegangen bin. Ich habe sie ermutigt die Bibel zu lesen und mit Jesus ernst zu machen, damit sie vorbereitet sind auf die Zeit die da kommt. Sie haben sehr gut zugehört und sich sehr bedankt. Sie waren Buddhisten aus Taiwan.

Überhaupt habe ich die Menschen immer wieder gewarnt: jetzt habt ihr Zeit um Jesus zu suchen, bald werdet ihr keine Zeit haben. Die Menschen müssen ernsthaft gewarnt werden und viele auch in Paris sind unvorbereitet, sie wissen nicht in welcher Zeit wir leben, sie können es kaum glauben. Als ich in der Pfingstgemeinde in meiner Nähe im Gottesdienst war, hat der Pastor über Einheit geredet. Einheit ist wichtig, wir können kaum zusammen arbeiten ohne Einheit aber wir dürfen keine Illusionen haben, Einheit geschieht im Geist. Wenn ich jemanden treffe, merke ich ob wir eins sind. Das bedeutet nicht, dass der andere in allen Bereichen wie ich denken muss, aber ich spüre, dass der andere Jesus liebt und es ernst meint. Wenn wir die Gemeinde Jesu sehen, dann sehen wir kaum Einheit und es wird sie auch kaum geben. Wann wird es Einheit geben im Leib Christi? Wenn wir Leiter haben wie Moses, Josuas, Elias. Seit die Apostel gestorben sind, hat der Leib Christi kaum Leiterschaft mit der Autorität, mit der Stärke, mit der Klarheit von Leitern wie Mose.

Manchmal höre ich Christen sagen, wir brauchen keine Propheten mehr…ich kann nur den Kopf schütteln. Der Dienst der Propheten kommt noch. Die Gemeinde Jesu kann nicht durch die Zeit gehen, die jetzt kommt ohne Leiter wie Moses, Elias… Durch ihren Dienst wird Weizen und Spreu getrennt, viele werden ihre Worte nicht ertragen können und gehen. Wir haben keine Leiterschaft, darum sind wir in dem Zustand wo jeder macht was er will. Wenn Leiter wie Moses aufstehen, kann und wird es dich das Leben kosten wenn du nicht parierst, es wird um Leben oder Tod gehen. Wie oft sagt man doch, dass der Gott des NT nur die Liebe ist, dass es kein Gericht gibt, etc. Törichte Menschen, habt ihr vergessen, was Hananias und Saphira passiert ist? Sie haben „nur“ eine kleine Lüge gesagt.

Die Kirchengeschichte hat mit dem Tod von zwei Christen angefangen und wir sind so frech und behaupten, der Gott des NT kennt kein Gericht, ist nur Liebe? Diese Zeit kommt wieder. Der Herr bereitet in jeder Nation Menschen wie Moses, die sein Volk führen sollen, wer nicht auf sie hört verliert sein Leben – auf jedenfall seine Ewigkeit. Unter einer starken Leiterschaft wird das Volk Gottes getrennt, gereinigt, geheiligt, geeinigt, bereit den Weg zu gehen, dem Lamme nach.

Der Leib Christi hat grossen Schaden genommen durch den Dienst von falschen Apostel und Propheten. Ich kann mich erinnern, ich bin mal vor Jahren durch Paris gelaufen und sehe nebst vielen Plakaten ein Plakat mit Werbung für einen Apostel oder Propheten aus Afrika. Die Afrikaner haben gern grosse Titel, sie haben es von den Amerikanern gelernt. Es hiess: der Apostel soundso ist in der Stadt… ich habe damals meinen Kopf geschüttelt. Wenn er ein Apostel oder Prophet Gottes wäre, wäre er nicht nur in vier Wände versteckt sondern draussen in der Welt. Jesus war draussen, die Apostel waren draussen, nur die falschen Apostel und Propheten sind in geschützten vier Wänden. Wacht auf!

Wir steuern auf den letzten Teil der Geschichte zu, steht auf, bringt Menschen das Evangelium, wartet nicht länger. Speziell den Geschwistern in Deutschland sage ich: wacht auf! Es gibt keine Ausreden, euer riesiges Land muss evangelisiert werden durch euch selber.

Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus. Gal. 3,28

Gottes Segen, Catherine
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