Zum Inhalt wechseln

Welcome to Irrglaube und Wahrheit
Register now to gain access to all of our features. Once registered and logged in, you will be able to create topics, post replies to existing threads, give reputation to your fellow members, get your own private messenger, post status updates, manage your profile and so much more. If you already have an account, login here - otherwise create an account for free today!
Foto

Das Plänemachen des Paulus


  • Bitte melde dich an um zu Antworten
Keine Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

Rolf

    Administrator

  • Administrator

  • PIPPIPPIP
  • 25884 Beiträge
  • Land: Country Flag

Please Login HERE or Register HERE to see this link!





A.Christlieb






Das Plänemachen des Paulus

1. Korinther 16, 5 - 9






»Ich will aber zu euch kommen, wenn ich durch Mazedonien gezogen bin; denn durch Mazedonien werde ich ziehen. Bei euch aber werde ich vielleicht bleiben oder auch überwintern... Ich hoffe, ich werde etliche Zeit bei euch bleiben, so es der Herr zuläßt. Ich werde aber zu Ephesus bleiben bis Pfingsten. Denn mir ist eine große Tür aufgetan, die viel Frucht wirkt, und sind viele Widersacher da.«

Paulus berichtet den Korinthern, daß bald die Sammlung der Gemeinden aus den Heiden für die Christen in Jerusalem abgeschlossen und nach dorthin überbracht werden soll (V. 1-4). Im Zusammenhang damit erfahren wir etwas über das »Plänemachen des Paulus«.

Der Bereich des Plänemachens für die nächste Zukunft ist sehr wichtig. Bei Paulus sehen wir, daß ein Teil seines nächsten Programms ihm völlig klar und bestimmt ist. Er weiß, daß er durch Mazedonien zieht. Er weiß, daß er bis Pfingsten in Ephesus bleiben soll. Neben diesem klaren, bestimmten Programm ist aber noch etliches, wo der Herr erst den Weg im einzelnen klären muß. Paulus weiß noch nicht genau, wann und wie lange er zu den Korinthern kommt.

Hier sehen wir, wie der Herr dem Paulus Licht für seine Schritte und Wege gibt, aber nicht für alles auf einmal. Paulus muß immer in der rechten Abhängigkeit bleiben und im Gebet die Wegleitung von oben erflehen.

So wollen auch wir beim Plänemachen dankbar sein, wenn Gott uns seinen Willen klar zeigt für bestimmte Aufgaben. Wir wollen uns aber in acht nehmen und nicht zu leicht und zu kühn etwas im voraus versprechen, was Gott uns nicht als seinen Weg geebnet hat. Wie vorsichtig sagt Paulus: »...so es der Herr zuläßt.« Er schreibt dem Herrn nichts vor, sondern läßt sich seinen Weg vom Herrn vorschreiben.

Das muß auch unsere Grundstellung bleiben. Die eigenen Wünsche dürfen nie mit uns durchgehen, sondern im Gehorsam sind wir selig. Mit dem Psalmisten dürfen wir erfahren und sprechen: »Ich bin fröhlich; denn ich suche deine Befehle« (Ps. 119, 45).
  • 0