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Sektenführer Lee Man-hee sprach in Leipziger Nikolaikirche


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Sektenführer Lee Man-hee sprach in Leipziger Nikolaikirche






7. Oktober 2013


von Thomas Schneider

(AG WELT) Einen Tag nach dem Tag der Deutschen Einheit hatte die Nikolaikirche in Leipzig Lee Man-hee, den Führer einer koreanischen Sekte, zu Gast. Er sprach zu einem von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens angekündigten “internationalen Friedensforum”, zu dem die Nikolaikirchgemeinde und die Global Peace Generation (GPG), ein Netzwerk internationaler Friedensinitiativen, eingeladen hatten.

Wie es in der Einladung der Landeskirche zur Veranstaltung heißt, wollten die Veranstalter an “diesem symbolträchtigen und historischen Ort, der u.a. Ausgangspunkt für die damaligen Veränderungen in der DDR, den Fall der Mauer und schließlich für die Wiedervereinigung war… mit dem Friedensforum einen Appell für ein vereintes Korea setzen”.

Laut einem Kommentar der Leipziger Internetzeitung habe der Nikolaipfarrer Bernhard Stief vom geistlichen Hintergrund des Redners erfahren, als “er am Freitagabend den Namen des koreanischen Redners googelte”; also erst im Anschluss an das “Friedensforum”.

Lee Man-hee, der sich als “koreanischer Friedensbotschafter” ausgibt, ist Präsident der 1931 in Cheongdo (Südkorea) gegründeten sogenannten Kirche “Shinchonji” (deutsch: “Neuer Himmel und Erde”). Die etwa seit der Jahrtausendwende auch in Berlin und Frankfurt am Main aktive “Kirche” zählt zu den Jugendsekten (Neue Religionen), zu denen u.a. auch Scientology gehört.

Der koreanische Sektenführer predigt ein neues Bild zur Endzeit, in dem er selbst als der “verheißene Pastor” gemeinsam mit der von ihm gegründeten “Kirche” eine “heilsgeschichtliche” Rolle spielen werde. Weltweit wirbt der Sektenführer insbesondere in christlichen Kirchen und Gemeinden um neue Mitglieder und versteht sich und seine Organisation als die 144.000 Versiegelten der Endzeit nach der Offenbarung des Johannes. Shinchonji-Anhänger betreiben ihre Mission meist unter dem Deckmantel des Weltfriedens sowie der Förderung von sozialen und Umweltprojekten.
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