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Sünder


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5 Antworten in diesem Thema

#1
keine Hoffung mehr

keine Hoffung mehr

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Ein Aussteiger, der nie mehr etwas mit der Bibel zu tun haben will, schrieb das Folgende.

„Wer Gutes tun könnte und es nicht tut, dem ist es Sünde“ (Jakobus 4,17). Zumindest der Gott ist demnach ein Sünder, er könnte Dank seiner Allmacht Gutes tun, unterlässt es aber.

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Es ist immer wieder schwer zu verstehen, dass Gott den Menschen geschaffen hat, aber zuschaut wenn unter Menschen Verbrechen ( Kriege, Morde et.c. ) stattfinden.
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#2
Rolf

Rolf

    Administrator

  • Administrator

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  • 25597 Beiträge
  • Land: Country Flag
Gott hat Menschen geschaffen mit einem freien willen, keine Marionetten. Daher kann sich der Mensch frei gegen Gott entscheiden und nach seinen eigenen Vorstellungen leben. Das Ergebnis sehen wir jeden Tag.

Was hat Gott denn damit zu tun, wenn Menschen sich willentlich gegen ihn entscheiden? Ist schon komisch, die Menschen, die nie etwas mit Gott zu tun haben wollen, klagen ihn dafür an, dass er ihnen ihren Willen nicht lässt.


Herzliche Grüße


Rolf
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#3
Joh. 14,6

Joh. 14,6

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In Himmel und Hölle werden nur Freiwillige sein!

Die meisten Menschen ignorieren, dass sie (nur) Geschöpfe sind.
Geschöpfe, die Gott ursprünglich zu seiner Ehre geschaffen hat und die freiwillig in einer vertrauensvollen Abhängigkeit von Ihm ihr Leben gestalten sollten.

Von Anfang an wollte der Mensch aber selbstbestimmt sein. Das fing bei Adam und Eva an und übertrug sich sofort auch auf Kain, der ja schon sündig nach Adams Bild, nicht mehr nach Gottes Bild (sündlos), geboren war. Der Mensch wollte von Anfang an nicht gehorsam sein und hat sogar immer wieder versucht, Gott zu manipulieren.

Z.B. Kain, als er ein Opfer nach seinen eigenen Vorstellungen, nämlich ohne Blut und vom verfluchten Erdboden brachte und dann wütend auf Gott war, als dieser es nicht annahm. Gottes Regeln wurden schon damals nicht anerkannt.

Hier haben wir schon die Parallele zum o.g. Fall: Gott ist schuld an allem. Adam: "Die Frau, die du mir gabst!"

Wie tragisch!
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#4
keine Hoffung mehr

keine Hoffung mehr

    Advanced Member

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  • 1753 Beiträge
Gottes Regeln wurden schon damals nicht anerkannt.

Und deshalb nehmen sich manche Grupen das Recht heraus, fürchterliche Angst zu machen vor Gottes Zorn oder das die Schäfchen nicht gerettet werden und immer wieder Weltuntergänge genau voraussagen, dass Menschen Angsterkrankungen bekommen, dass keine Justiz interessiert.
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#5
Joh. 14,6

Joh. 14,6

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  • LocationFrankfurt
Wer sich in Gott geborgen weiß und durch das Opfer des Herrn Jesus erlöst ist, bekommt kaum Angstanfälle.

Angst hat meistens nur der, der sich vor dem fürchtet, was nach dem Tod auf ihn wartet und er nicht sicher ist, wo er die Augen aufschlagen wird.
Wer die Bibel kennt, der weiß, was auf die Welt noch zukommt, aber er fürchtet sich nicht davor, weil er weiß, dass "seine Erlösung naht", wie das Wort sagt.

Wer also Angst vor der Zukunft oder vor dem Tod hat, sollte in erster Linie seine Beziehung zu Gott überprüfen.

Und mal ganz ehrlich: was bewirken denn diese Voraussagen von bevorstehenden Weltuntergängen in Wahrheit? Eigentlich doch nur, dass die ungläubigen Menschen nach Auswegen davor suchen, wie z. B. die Erde in Richtung eines anderen Planeten zu verlassen, oder meinen, sie könnten in einem unterirdischen Bunker überleben. Wenn die Erde vernichtet wird, dann mit diesen Bunkern, oder?

Die Bibel spricht davon, dass die Erde erst nach dem Ende des 1000-jährigen Reiches vernichtet wird und Gott, der Herr einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird. So lange wird sie also noch Bestand haben. Darum müssen wir uns also keine Gedanken machen.
Vielmehr geht es doch darum, sind wir in Christus Jesus oder sind wir fern von Gott und seinem Willen für uns? Wissen wir, dass wir zum Herrn gehen, wenn wir sterben oder müssen wir vor der ewigen Verdammnis Angst haben. Davon spricht die Bibel - Gottes Wort - nämlich ganz ernsthaft.

Und nun sind wir wieder bei dem obigen Thema.

Wollen wir uns Gott unterordnen oder unser eigenes Ding machen? Beides hat Konsequenzen! So oder so!
Und genau dafür hat Gott uns die Möglichkeit gegeben, uns zu entscheiden. Für Gott oder gegen Gott. Er zwingt uns zu nichts, aber er hat seine Regeln aufgestellt und kein Mensch wird sie auf ewig umgehen können. Die Folgen seiner Entscheidung treffen ihn, ob er will oder nicht.

Der Herr Jesus sagte in Lukas 12,5: "Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nach dem Töten Gewalt hat, in die Hölle zu werfen; ja, sage ich euch, diesen fürchtet."

Das ist kein Schmuse-Evangelium - das ist bitterer Ernst! Wer nur den liebenden Gott (und das ist er auch!) verkündet, verbreitet nur den angenehmen Teil des Evangeliums und macht sich am Nächsten schuldig, weil er ihm nicht aufzeigt, dass er Sünder vor Gott ist und Seine Vergebung braucht!

"Buße" ist ein ungeliebtes und umgangenes Wort geworden, weil es nicht die Massen anzieht, die viele christliche Organisationen doch so dringend für ihre Finanzierung brauchen.
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#6
1Joh1V9

1Joh1V9

    Supermoderator

  • Moderator

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Die Frage des Aussteigers ist nicht trivial und zeugt davon, dass er nachgedacht hat. Nur dann muss man auch weiter denken.

Wäre es gut, wenn Gott Erdbeben, Tsunamis und andere Katastrophen verhindern würde?
Wäre es gut, wenn Gott Autounfälle durch Einsatz von Engeln verhindern würde?
Wäre es gut, wenn Menschen nicht mehr krank würden und sterben?

Die Welt in der wir leben ist alles andere als ein Paradies. Wir merken das jeden Tag. Nun sagt uns die Bibel, dass Gott sehr wohl in der Lage war, ein Paradies zu erschaffen, aus dem sich der Mensch aber entfernt hat. Es ist also Teil unseres Weges als Menschen, nicht im Paradies zu sein, sondern in dieser unperfekten, chaotischen, manchmal grausamen Welt. Und all das Negative hilft uns, zu unseren Sinnen zu kommen und das Gute zu suchen. Die Sehnsucht nach so einem Paradies, wo keine Schmerzen, Leid und Geschrei sind, ist in uns irgendwo drin.
Im Paradies ist scheinbar alles easy. Die Herausforderung, die Suche nach Gott, beginnt da, wo es weh tut, wo es durcheinander geht, wo es Not gibt.
Wir sollten akzeptieren, dass Gott das alles zulässt. Er lässt uns die Konsequenzen von Entscheidungen fühlen.
Warum? Das kann ich nicht beantworten. Eine Möglichkeit ist, damit wir nicht der Illusion unterliegen, wir könnten das Paradies ohne Gott selber herbeiführen. So suchen wir freiwillig nach dem, der uns dort hin führen kann.
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