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Altbischof Wilckens: In der Bibel spricht Gott


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Rolf

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Altbischof Wilckens: In der Bibel spricht Gott






Der nordelbische Altbischof Ulrich Wilckens.

Hamburg (idea) – Kritik an dem in der evangelischen Kirche vorherrschenden Bibelverständnis hat der nordelbische Altbischof Ulrich Wilckens (Lübeck) geübt. Er mahnte dazu, die Bibel wieder als Wort Gottes ernstzunehmen. Der Theologieprofessor und Bibelübersetzer sprach bei der Herbsttagung der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) Mitte November in Hamburg. Wie er vor über 100 Teilnehmern sagte, habe die moderne historische Auslegung zum Prinzip, alle Aussagen des Alten und Neuen Testaments als Zeugnisse menschlicher Erfahrung und Nachdenkens zu sehen sowie die Auslegung als Werk menschlicher Vernunft zu betrachten. Doch in der Bibel sei „das Wort des heiligen Gottes“ zu hören. Deshalb heiße sie „Heilige Schrift“. Die historisch-kritische Auslegung sei ein Produkt der Aufklärung im 18. Jahrhundert. Wilckens: „Von Anfang an war es eine tiefgreifende Verfehlung, die Vernunft zur Richterin über Gott zu machen, so dass Glaubensgehorsam gegenüber Gott als des autonomen Menschen unwürdige Heteronomie (Fremdbestimmtheit) erschien.“ Der Altbischof weiter: „Es gibt sicherlich viel zu tun, um zum neuen Ernstnehmen Gottes in seiner Geschichte in einem Ernstnehmen der Wahrheit ihrer Bezeugung in der Heiligen Schrift zu finden.“

Göring-Eckardt ist nicht „bürgerlich“

Der Vorsitzende der theologisch konservativen Sammlung, der Hamburger Pastor Ulrich Rüß, bemängelte in seinem Bericht eine zunehmende Verflechtung von evangelischer Kirche und Politik. Es „grüne“ in der Kirche, und das schlage sich auch in Entscheidungen nieder, etwa in Fragen von Familie und Lebensformen. So eröffne das EKD-Pfarrdienstgesetz die Möglichkeit des Zusammenlebens gleichgeschlechtlicher Partner im Pfarrhaus. Zu den Grünen-Politikern in Leitungsämtern zählt der neu gewählte Präses der Nordkirchensynode, der schleswig-holsteinische Landtagsabgeordnete Andreas Tietze. Mit Bundestagszivepräsidentin Katrin Göring-Eckardt steht eine Grünen-Spitzenpolitikerin dem „Kirchenparlament“ der EKD vor. Im Bundestagswahlkampf lässt die Spitzenkandidatin ihrer Partei dieses Kirchenamt ruhen. Rüß kritisiert Göring-Eckardts familienethische Positionen. So engagiere sie sich für ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Partner, ein Transsexuellenrecht sowie für eine Abkehr von der Zweigeschlechtlichkeit. Rüß: „Die Bezeichnung ‚bürgerlich’ für Frau Göring-Eckardt ist absolut irreführend. Diese Positionen sind auch nicht ‚christlich’.“

Mit Geldsegen Gemeinden stärken

Rüß äußerte sich auch zu den unerwartet sprudelnden Kirchensteuereinnahmen. Diesen Geldsegen sollte die Kirche für das geistliche Leben in den Gemeinden einsetzen. Mit dem Streichen von Gemeindepfarrstellen müsse Schluss sein; es gebe zu viele Projektpfarrämter. Rüß: „Wir brauchen die Pastoren in den Gemeinden, damit geistliches Leben wachsen kann.“ Ferner sollte die Evangelisation verstärkt unterstützt werden. Ziel müsse sein, „den christlichen Glauben überzeugend unter die Leute zu bringen, gerade dort, wo die Entkirchlichung am stärksten ist. Wir denken da nicht nur an Mecklenburg und Vorpommern.“

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