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300.000 Fundamentalisten unter den Evangelikalen


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3 Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

Rolf

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Evangelische Pfarrerin: 300.000 Fundamentalisten unter den Evangelikalen






"TAZ" kritisiert Bundeszentrale mit Sekundanz von Sektenpfarrerin Annette Kick


(MEDRUM) Die "TAZ" zitiert in ihrer Ausgabe vom 19.12.08 die Pfarrerin Annette Kick der evangelischen Landeskirche Württemberg mit der Aussage, es gebe 300.000 Fundamentalisten unter den Evangelikalen.

Die Protestwelle der Empörung über den Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung hat nun auch die "TAZ" in Berlin erreicht. Die "TAZ" wird in der Zeitschrift "Q-rage" unter ihren Förderern aufgeführt. Wie aus dem heutigen Artikel "Bundeszentrale knickt ein" hervorgeht, wird die Zeitschrift "Q-rage" auch an die Leserschaft der "TAZ" verteilt.

Die "TAZ" schreibt, Thomas Krüger sei vor dem Protest der Evangelikalen "eingeknickt". Nach Meinung der TAZ ist dies ein Sieg der "Christlichen Rechten". Wie wenn sie zum Beweis ausholen wollte, dass für diese Haltung von Thomas Krüger kein Verständnis aufgebracht werden kann, präsentiert sie die These von Annette Kick, Weltanschauungsbeauftragte der evangelischen Landeskirche in Württemberg - von Opponenten oftmals "Sektenpfarrerin" genannt -, dass sie rund 300.000 Evangelikale in Deutschland als Fundamentalisten bezeichnen würde. Nach Auffassung von Annette Kick ist dies diejenige Zahl von Evangelikalen, die an die "absolute Irrtumslosigkeit der Bibel glauben, und jede andere Glaubensüberzeugung - auch die gemäßigter Christen - und die plurale Gesellschaft aggressiv ablehnen".

Ob es sich bei dieser Zahl nur um eine persönliche Schätzung der Pfarrerin handelt, oder ob die genannte Zahl auf Untersuchungen zurückgeht, die eine solche These nach wissenschaftlichen Maßstäben auch belegen können, geht aus dem Artikel der "TAZ" nicht hervor. Wenn die Pfarrerin recht hätte, müsste dies Thomas Krüger und viele andere Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Denn nach seinem Verständnis sind christliche Fundamentalisten gefährlich. In der Zeitung "Die Welt" erklärte er, dass "Gefahren von Fundamentalisten in jeder Richtung ausgingen", und dass die "Minderheit christlicher Fundamentalisten die Freiheitsrechte gefährde". Nach Auffassung von Anette Kick handelt es sich also bei dieser "Minderheit" um einige hunderttausend evangelikale Christen.

Die "TAZ" unterstreicht die These von Annette Kick mit der Feststellung, die Evangelische Allianz vereine zahlreiche dubiose Vereine unter ihrem Dach. Dazu gehörten etwa die "Offensive Junger Christen", die bei Christival 2008 das abgesagte Seminar über "Wege heraus aus homosexuellen Empfindungen" habe abhalten wollen, oder auch der von der TAZ als radikal bezeichnete Lebensschützerverein "Birke".

Die Verfassungsschützer müssten eigentlich sofort aufhorchen, denn in ihren Berichten tauchen christliche Gruppierungen - schon gar nicht in einer Größenordnung von 300.000 - nirgends auf. Annette Kick, die evangelische Landeskirche Württemberg, Thomas Krüger und die TAZ würden den Verfassungschützern ihre Hilfe vermutlich kaum verweigern, wenn sie die Spur denn aufnehmen wollten. Vermutlich wäre auch Hartmut Steeb, Generalsekretär der Evangelischen Allianz interessiert zu erfahren, wo denn die vielen verfassungsfeindlichen christlichen Schwestern und Brüder zu finden sind.
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#2
Rolf

Rolf

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Zu vorhergehenden Artikel gab es folgende Leserzuschrift:


Die Stillen im Lande


Wenn das überzeugte Vertreten biblisch fundierten Glaubens als "aggressive Ablehnung" jeder anderen Glaubensüberzeugung und der pluralen Gesellschaft bezeichnet wird, grenzt das nicht bereits an den Tatbestand der "Verhetzung"? Damit die Durchdringung der Gesellschaft durch "christliche Fundamentalisten", von denen "Gefahren in jeder Richtung ausgingen" nicht ausufert, sollte sich doch der Verfassungsschutz eiligst daran machen, die verdächtigen Bibel- und Gebetskreise im "Dunstkreis" der EA zu observieren und verdeckte Agenten einzuschleusen. Wäre ja interessant, was sie "entdecken" könnten! Kaum werden die "Stillen im Lande" ein wenig wahrgenommen, reagieren die sich bedroht Fühlenden mit Häme und Verleumdung, ein öffentlicher Disput konträrer Überzeugungen passt offensichtlich nicht in die, ach so tolerante, plurale Gesellschaft.
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#3
keine Hoffung mehr

keine Hoffung mehr

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Gibt es Konsequenzen auf die alte Pressemeldung von 2008 ?
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#4
Guest_Naomi-Liebliche_*

Guest_Naomi-Liebliche_*
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Gut gesagt Rolf!
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