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Ein Hallo


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10 Antworten in diesem Thema

#1
UlrikeMB

UlrikeMB

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Hallo

Ich bin die Ulrike, 44 Jahre alt, geschieden seit September 2011, wiedergeborene Christin seit Mai 2012, Mutter von drei Kindern (7, 4, 3).

Hierher gefunden habe ich eigentlich über amazon. Denn auf der Suche nach Büchern von Menno Simons las ich bei einer Verkäuferin dort als negative Kritik, dass sie Begleitmaterial schickt. Also bestellte ich bei ihr, kam mit ihr in Kontakt und sie gab mir u.a. den Link zu einem Artikel über Geschiedene und Wiederheirat in diesem Forum.

Ganz persönlich zu mir:

Ich war römisch-katholisch, hatte an einer Fachhochschule katholische Theologie studiert, habe aber die teilweise dreisten Irrlehren über die Bibel fast alle verdrängt, weil Praxis und Theorie bereits an der Fachhochschule zu 100% nicht übereinstimmten.
Ich lebte nie christlich und las auch keine Bibel.
Erst als ich psychisch so kaputt war, dass mein christlicher (oder heidnischer?) Ehemann sich einer anderen Frau zuwandte, die ebenso wie ich schwanger war und mit ihrem Ehemann noch zusammen war - da wurde ich 'munter' und suchte Heil im erlernten katholischen Glauben.
Was auch immer ich tat, ich erhielt keine Hilfe von Seiten der Kirchenvertreter oder (spürbar) von Gott. Alle Anrufungen zur Mutter Jesu, zum Ziehvater Josef und anderen Heiligen, das Aufsuchen der Eucharistiefeier und regelmäßige Beichten beim Priester ... nichts half.
Als schließlich die Ehe im September 2011 trotz meines Protestes geschieden wurde, hallten die Worte seiner Anwältin noch lange in meinen Ohren nach (er selbst war nicht anwesend bei der Scheidung): Er liebt eine andere mit der er auch ein Kind hat. Wenn er Sie in zehn Jahren wieder haben will, dann kann er Sie ja nochmal heiraten.

Im März 2012 war ich so verzweifelt, dass ich zu Gott schrie, dass ich nicht mehr kann. Das Verbot einer Wiederheirat, das schlechte Gewissen meinen Kindern gegenüber die niemals einen Vater kennenlernen, die Einsamkeit daheim und auch irgendwie in der Kirche, wo niemand Zeit für ein seelsorgerliches Gespräch hat. Ich schaltete das Fernsehen ein, hörte eine Predigt von Joyce Meyer... am nächsten Tag noch eine... und noch eine... kaufte Bücher, DVD's... Bücher von anderen Charismatikern und bekannte weinend Gott alle meine Sünden - nicht einem Priester sondern GOTT und nahm im Mai Jesu Geschenk des Kreuzestodes für mich an.

Ich spüre aber immer deutlicher, dass ich allein stehe in meiner Umgebung. Ich kenne nicht eine Frau, die in derselben mißlichen Lage ist wie ich und in der Bibel Halt und Kraft findet für ihren Alltag mit ihren kleinen Kindern.
So hoffe ich, dass ich - vielleicht auch in einem Forum - die fehlende Stütze finde, um so kurz nach meiner Bekehrung nicht abzufallen vom Glauben, weil ich mich von den Christen im Stich gelassen fühle.

Liebe Grüße,
Ulrike
  • 0

#2
Guest_Naomi-Liebliche_*

Guest_Naomi-Liebliche_*
  • Guests
Liebe Ulrike,

erst mal herzlich willkommen.

Ich habe mir Deine Schilderung aufmerksam durchgelesen. Ist schon ein tragisches Geschehen.

Es gibt aber keinen wiedergeborenen Christen, den ich kenne, und ich kenne viele, der nicht durch schwere Schicksalsschläge oder Prüfungen ging, vor er an einem Punkt war, an dem er aus tiefstem Innern nach Gott schrie. Leider ist das zumeist so, erst wenn wir gar nicht mehr selber weiter wissen, dann schreien wir.

Ich bin Single und das schon viele Jahre, sodass ich für die anstehenden Themen mit Deinen Kindern wohl nicht der beste Ratgeber sein kann, aber ich freue mich von ganzem Herzen, dass Du seit Mai ein richtiges Kind Gottes bist. Du bist angekommen. Niemand, so die Bibel, niemand kann Dich mehr aus seiner Hand reißen. Der Einzige der das schaffen könnte, wärst Du selbst, denn Du hast einen freien Willen.

Darum mach Dich nicht allein von menschlicher Hilfestellung abhängig. Wenn Gott es geschafft hat, Dich an sein Herz zu ziehen, dann ist auch ER es der Dich in all den Umständen durchtragen möchte.

Mach Deine Errettung nicht abhängig von der Qualität der Christen um Dich herum, das wär zu kurz gegriffen und würde Gott sehr traurig stimmen. Gott, Jesus ist doch unsere große Liebe und Hilfe und manchmal benutzt er sogar Menschen um uns zu dienen, aber das ist nicht notwenig immer so.

Vertrau einfach darauf dass er Dich immer weiter führt, Dir auch mal durch Menschen dient, aber mach Dich nie von der Zuwendung anderer abhängig, schau immer auf den Geber aller guten Gaben.

Alles Liebe und man liest sich hier bestimmt noch öfter...

Naomi-Liebliche

  • 0

#3
Rolf

Rolf

    Administrator

  • Administrator

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  • 25217 Beiträge
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Hallo Ulrike,

schön, dass Du hierher gefunden hast. Meine Auffassung, dass Anwälte nicht von dieser Welt sind, bestätigt sich immer wieder. So dummdreiste bemerkungen kann man sich offenbar nur vor Gericht ohne Folgen leisten.

Die katholische Kirche ist kein guter Ratgeber, wenn es um zerbrochene Beziehungen geht. Dort sind im Klerus keine Beziehungen erlaubt, und die es dennoch gibt, nennt die Bibel Sünde. Man hat dort also wenig bis keine Ahnung.

Das Thema Scheidung und Wiederheirat ist sehr breitgefächert, jede Beziehung muss für sich betrachtet werden. Soweit ich Dich verstanden habe lebt Dein Ex - Mann in fortgesetztem Ehebruch. Insofern ist nach der Bibel eine Wiederheirat Deinerseits z.B. kein Problem. Da ich als Seelsorger ständig mit Beziehungsproblemen zu tun habe, kannst Du mir gerne per PN kontaktieren.


Herzliche Grüße


Rolf
  • 0

#4
UlrikeMB

UlrikeMB

    Newbie

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  • 6 Beiträge
Hallo

Ich danke für die freundliche Aufnahme.

Es hat mich erstaunt, wie groß dieses Forum ist, also wie viele Themen bearbeitet werden. Mit drei kleinen Kindern und Haushalt (zum Glück noch kein Job) habe ich nicht so viel Zeit, doch was ich bisher gelesen habe - es erschreckt mich immer wieder zu lesen, wie andere Menschen genauso wie ich früher im Glauben manipuliert werden und es gar nicht bemerken.

Ich hoffe sehr, dass ich hier Halt finde, wenn ich mal wieder Zweifel in mir spüre.



Liebe Naomi-Liebliche

Ich teile deine Auffassung nicht ganz.

Wer durch eine Wohlstandspredigerin zum Glauben gefunden hat, dann selbst anfängt in der Bibel zu lesen und erkennt, dass zu 100% Auftreten und Lehren der 'Glaubensspenderin' mit der Bibel nicht übereinstimmen...
Von wem soll ich mich dann führen lassen?

Jesus hat seinen Jüngern aufgetragen in die Welt zu gehen, zu lehren, zu taufen und "lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe" (Mt 28,20). Er sagte nicht, schreibt meine Worte auf, drückt den Menschen ein Buch in die Hand und laßt sie damit allein.
Darum suche ich nach Menschen, die mir helfen, die mich lehren und mich auch lehren alles zu halten.

Ich denke auch nicht, dass Gott traurig ist, wenn ich mich von den Aussagen und dem Verhalten seiner Jünger "abhängig" mache. Er ist im Gegenteil traurig über die Jünger, die mich durch ihre falsche Lehre verunsichern. Ich bin an einem Zeitpunkt, wo ich mich noch voll vom Auftreten meiner Christen-Nächsten inspirieren lasse, weil ich die Bibel noch nicht kenne.

Ich persönlich kenne keinen einzigen Menschen, der mir glaubhaft darlegen konnte, dass er durch Gott persönlich geleitet wird und jeden Tag des Lebens vom Frühstück über Mittagessen, Schulbrot machen, Einkaufen gehen von Gott Weisung erhalten hat.
Ich bin davon überzeugt, dass Gott Menschen um uns herum benutzt, um uns zum Glauben zu führen, im Glauben zu halten und wachsen zu lassen. Denn der christliche Glaube ist ein Miteinander-Glaube. Sonst hätten Aussagen über 'Liebt einander wie ich euch geliebt habe' oder 'Liebt eure Feinde' wenig bis gar keinen Sinn.

Indem ich vor Ort fast ausschließlich Christen kenne, die keine Zeit für mich zu haben scheinen, kein offenes Ohr, nicht einer hat Zeit für einen Hausbesuch... da fühle ich mich geneigt zu schreiben: Ist die Bibel wirklich ein Buch, dass die Christen beflügelt anderen zu helfen? Oder ist es nicht vielmehr ein Buch, dass dem Leser nur helfen soll sich selbst zu retten - und die anderen sind nicht so wichtig?

Hier in meiner Stadt kenne ich nur EINE Gruppe von Menschen, die anderen von ihrem Glauben erzählen und zu bekehren zu versuchen: Jehovas Zeugen.
Als bisherige Katholikin habe ich sie immer abgewiesen. Doch mittlerweile überlege ich schon, ob ich nicht doch einem Gespräch mit ihnen zustimme, einfach weil sie tatsächlich wie die Bibel schreibt anderen von Jesus Christus erzählen.

Wer so wie ich noch frisch im Glauben steht, der braucht Hilfe von außen, von Menschen, um im Glauben wachsen zu können. Ich habe es bei meinem Mann gesehen, der vom Glauben abfiel wenige Monate nach seiner Bekehrung, weil 'die Pflege' und der Zuspruch der Christen um ihn herum nach der Taufe aufhörte. Und ich möchte eigentlich nicht, dass ich aufgrund von Zweifeln ebenfalls mich abwende, weil ich mich im Stich gelassen fühle.

Darum meine Hoffnung, dass innerhalb dieses Forums lebendiger Austausch über die Bibel mir helfen kann.

Liebe Grüße,
Ulrike
  • 0

#5
keine Hoffung mehr

keine Hoffung mehr

    Advanced Member

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  • 1743 Beiträge
Ulrike MB,


Ich persönlich kenne keinen einzigen Menschen, der mir glaubhaft darlegen konnte, dass er durch Gott persönlich geleitet wird und jeden Tag des Lebens vom Frühstück über Mittagessen, Schulbrot machen, Einkaufen gehen von Gott Weisung erhalten hat.


Ich glaube, da hast Du zu große Erwartungen was Gott tut.

-----------

Von den Zeugen Jehovas kann ich dir nur dringend abraten.


Hier ein Forum von Zeugen Jehovas Aussteigern, die über ihre Erfahrungen ihres Lebens berichten.

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Aber auch hier im Form steht einiges Kritisches über die Zeugen Jehovas.

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  • 0

#6
Marianne

Marianne

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Liebe UlrikeMB,

schau Dich doch einfach mal in Deinem Heimatort um, was es dort für Kirchengemeinden gibt. Man kann fast nie nach dem Etikett urteilen. Bei uns in der Gegend gibt es zum Beispiel eine sehr gute evangelische Gemeinde - trotzdem gibt es auch viele tote evangelische Gemeinde.

Also schau Dich doch einfach mal um, und wie ein Freund von mir mal sagte: "Ein bisschen Irrlehre ist immer dabei" Wir sind halt alle Menschen!

Wichtig ist, dass Du Menschen findest, die eine echte Beziehung zu Jesus haben, Dich mit Respekt und liebevoll behandeln und das Wort Gottes ernst nehmen. Achtung, wenn Verse genommen werden und was anderes draus gemacht wird, als in der Bibel steht. Das ist leider sehr verbreitet.

Und das Wichtigste: Ertragt einander in Demut!

Bin gespannt darauf, was Du für Erfahrungen machst. Und Zeugen Jehovas haben eine geänderte Bibel. Das ist etwas zuviel Irrlehre :???:

Herzliche Grüße
Marianne

  • 0

#7
UlrikeMB

UlrikeMB

    Newbie

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  • 6 Beiträge

Liebe UlrikeMB,

Also schau Dich doch einfach mal um, und wie ein Freund von mir mal sagte: "Ein bisschen Irrlehre ist immer dabei" Wir sind halt alle Menschen!


Hallo liebe Marianne

Ich kann so nicht denken.
Dafür war ich zu lange römisch-katholisch.

Ich habe 'unsere' lutherische Kirche besucht. Dort sprach mich der Pfarrer nach der Kinderkirche nicht einmal an, obwohl ich mit meinen drei Kindern ja unbekannt war (und meine die einzigen kleinen Kinder inmitten der anderen rund 10 älteren). Ich hatte wirklich erwartet, dass er irgendsowas sagt wie 'Ich habe Sie hier noch nie gesehen. Es würde mich freuen, wenn es Ihnen gefallen hat und Sie mit ihren Kindern wiederkommen.'

Als ich aber ein paar Wochen später erfuhr, dass laut Bibel weibliche Führungskräfte nicht erlaubt sind, war meine Entscheidung gegen die lutherische Kirche klar gefestigt. Begehen die einzelnen Mitglieder ein bisschen Irrlehre, mag es normal und menschlich sein. Wenn aber die Kirchenleitung eindeutig unbiblisch lehrt und in ihren Regeln festhält, dann ist es meiner Meinung nach ebenso wenig 'ein bisschen Irrlehre' wie das katholische Priestertum oder die katholische Sakramentenlehre oder so.

Von den Zeugen Jehova halte ich mich fern, danke für den Hinweis.

Lieben Gruß,
Ulrike
  • 0

#8
UlrikeMB

UlrikeMB

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Hallo ihr Lieben

Ich möchte meine Vorstellung ein wenig korrigieren.
Als ich im Mai glaubte wiedergeboren zu sein, da war ich es doch nicht.

Jetzt weiß ich, dass ich wiedergeboren bin (seit 1.12.2012) und bin überrascht, was man sich alles einreden kann.

Als Katholikin redete ich mir überzeugend ein, dass ich den einzig wahren, richtigen Glauben habe - auch wenn ich wusste, dass ich nach meinem Tod nicht sofort in den Himmel komme sondern erstmal in eine Büßerabteilung und - bei großem Pech - sogar in die Hölle.

Als Wohlstandsevangelistin glaubte ich wieder, den einzig richtigen Glauben zu haben. Nun wusste ich, dass ich Geld spenden muss und nur mittels guter Werke (ähnlich den Katholiken) in den Himmel komme.

Dann wurde ich gastfreundlich von einer Brüdergemeinde aufgenommen und glaubte, dass ich dieses Mal den richtigen, wahren Glauben gefunden habe. Denn hier ging es ja nicht um gute Werke tun, sondern darum böse zu meiden. Dass auch dies Werksgerechtigkeit ist, war mir nicht bewußt. Und dass die Verlierbarkeit des Heils ebenfalls im krassen Widerspruch zur Bibel steht, hatte ich auch nicht gewußt.

Doch die liebe Frau, die mir dieses Forum genannt hat, sie half mir wachsen im Glaubensleben.

Nun habe ich wieder keine Gemeinde.
Ich stehe ganz allein mit meinen drei Kindern.
Doch dieses Mal belastet es mich nicht!
Denn ich weiß, dass Gott mich leitet und mir hilft!

Ich kann es gar nicht richtig beschreiben.
Aber früher war ich felsenfest überzeugt, den richtigen Glauben zu haben und war dennoch unzufrieden und suchte nach etwas besserem.
Jetzt weiß ich wirklich, dass ich den richtigen Glauben habe - und ich bin zufrieden mit dem Leben, in das mich Gott zur Zeit hineingestellt hat.

Ich bin überrascht, aber ich fühle mich sogar überaus zufrieden und glücklich, obwohl ich in meiner Nähe nicht einen einzigen wiedergeborenen Christen kenne, mit dem ich guten Austausch haben kann. Wenn ich Fragen zum Glauben habe, dann suche ich im Internet nach Antworten bzw. ich frage einfach Gott, meinen Vater.
Und viele viele Irrwege, denen ich folgte aufgrund von Irrlehren, lösen sich einfach auf und ich merke, wie EINFACH es ist echter biblischer Christ zu sein!

Ganz liebe Grüße von
Ulrike
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#9
Rolf

Rolf

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Liebe Ulrike!

Ich finde großartig, was Du schreibst und ich freue mich, dass Du nicht aufgegeben hast. Gott sagte, dass es den Aufrichtigen gelingen wird. Wir leben in einer Zeit, wo man kaum noch eine bibeltreue Gemeinde finden kann, in der auch eine Charakterbildung stattfindet. Ich weiß nicht, wo du zuhause bist,aber es ist schade, dass Du nicht hier in der Umgebung von Lübeck lebst. Wir hätten gerne gute geistliche Gemeinschaft mit Dir. Aber wenn Gott eine Tür zumacht, dann geht irgendwo anders eine neue Tür auf. Manchmal braucht es Geduld, und wer weiß, wozu Dein bisheriger Weg gut war. Gott hat ihn zugelassen und es ist sicherlich ein sinn damit verbunden, der bisher noch nicht sichtbar ist.

Ich wünsche Dir Gottes Segen und gesegnete Feiertage.


Rolf
  • 0

#10
Chree

Chree

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Liebe Ulrike, ich schließe mich den Worten Rolfs an, ich finde es grossartig, das du so aufrichtig bist, der Herr wird dich führen in allen Dingen, Schritt für Schritt.
Die Lehre ob ein Wiedergeborener Mensch nicht verloren gehen kann, ist umstritten. Ich selber habe schon gepredigt, das man verloren gehen kann, ich konnte damals nicht anders, heute denke ich inzwischen wieder in die andere Richtung. Ein Abfall vom glauben, wird uns beschrieben in der Bibel, der nicht klein sein wird, meine Hoffnung ist jedoch die, das der Herr seine Schäfchen bewahren wird. Das Thema Wiederheirat, ist in der Tat nicht einfach, gerade heute Morgen wurde mir klar, eigentlich falle ich nicht unter die Möglichkeiten wiederheiraten zu dürfen, habe aber eine andere Frau kennen gelernt, die ich liebe. Wäre sie nicht gekommen, wäre ich sicher verzweifelt in meiner Einsamkeit. Ich bin sehr ratlos, aber eines weiß ich Gott wird mich führen. Er hat gute Gedanken über uns. Wenn wir ehrlich sind vor ihm, dann wird er uns nicht im Stich lassen. Lg Chree
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#11
beröer

beröer

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Hallo Ulrike, herzlichen Segenswunsch für deinen weiteren Wandel. Mein dringender Rat ist, auf die Disskussion bezüglich Verlierbarkeit nicht einzugehen, und damit auch nicht die Entscheidung davon abhängig zu machen, zu welcher Gemeinde du dich hälst. Ich selbst habe eine feste Meinung darüber, gehe aber seit fast 6 Jahren in eine Gemeinde, die es strikt anders sieht. Es ist auch für dich wichtig mit deinen Kindern verbindlich und konsequent in
die Gemeinschaft zu gehen! Und bitte nicht mit der Haltung, die aus früheren Beiträgen von dir zu lesen sind, dass du
Hilfe einforderst. Die sollte freilich kommen, aber du schau bitte auf den HERRN. Die verbindlichste Gemeinschaft
findet man meist in Hauskreisgemeinden. Größere Freikirchen sind manchmal auch gut. Aber meist sind sie sehr liberal und damit stets oberflächlich.
lieben Gruß
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