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wie verändert sich eine ehe in wort und geist?


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#1
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wie verändert sich eine ehe in wort und geist?






Erstellt April 18, 2010 von mementojoeri in WuG. 2 Kommentare


hello world,

plötzlich verspühre ich den drang, mich mitzuteilen. es geht um wort und geist.
meine frau geht schon länger zu wug und hat sich nur zum positiven verändert. ich selbst war anfangs gegen die bewegung, habe mich dann aber doch darauf eingelassen.

es war für mich anfangs wie ein schock zu sehen, wie weit wir uns geistlich von einander entfernt hatten.
das war für mich die härteste zeit meines lebens, da mir irgendwie bewusst wurde, dass das das ende unserer beziehung sein würde.

doch meine bedenken, zweifel und ängste wurden nicht ernst genommen. ich war wirklich verzweifelt.

schließlich hatte ich das schlimmste überwunden und konnte mich an vieles gewöhnen. das meiste dort ist auch sehr gut, doch mit dem “eins werden in der liebe” hatte ich immer ein großes problem. meine frau war dort mit so vielen leuten eins und mit manchen ganz besonders. das machte mir einfach etwas aus.

plötzlich war ich eifersüchtig. das kannte ich aber nicht aus der vergangenheit. eifersucht gab es bei uns nicht.
und plötzlich war sie da. und begann vieles zu zerstören.

nun bin ich an einem punkt angekommen, an dem mir unsere ehe keinen spass mehr macht. WuG hat unser fundamten zerstört. ich überlege mir ernsthaft, mich von meiner frau zu trennen.
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#2
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Hallo,

kann dich leider nicht mit Namen ansprechen, da ich ihn nicht kenne.
ich bin heute beim stöbern auf deinen blog gestoßen, du sprichst mir geradewegs aus dem Herzen. Würde mich interessieren, wie es dir heute geht, manchmal kommt es mir vor, daß ich wirklich allein gelassen bin mit diesen ehe – problem. Meine Frau geht auch (zumindest mit meinen Augen sehe ich das so) mit Wort und Geist in einer Vehemenz, die eben alles andere nebenbei verblassen läßt. Wir haben drei Kinder und das Leiden in der Familie ist groß.
Ich würde natürlich so ziemlich alles dafür geben, wenn ich aus dieser angespannten Situation herausfinden würde. Ich weiß zwar, daß das Wort sagt, daß die Liebe stärker ist als alles andere, aber nach zwei Jahren fortwährendem Kampfes fällt es mir schon ziemlich schwer das eins zu eins anzunehmen.
Nebenbei gesagt habe auch ich mich etwa vier oder fünf Jahre W u. G zugehörig gefühlt, vor etwa 2 Jahren hat die Sache dann plötzlich umgedreht und ich habe seit dem auch dieses Gefühl (das ja auch du erwähnst), daß es eigenartig, zerstörerisch, egoistisch und götzenanbeterisch ist.

Würde mich auf eine Antwort freuen, bin eben einfach ratlos.

Liebe Grüße

ein betroffener


..................


ja, mir ging/geht es quasi ähnlich.
wobei ich sagen muss, dass meine frau nicht so fanatisch ist, wie viele dort.
mein hauptproblem ist, dass WuG uns unser geistliches fundament genommen hat. meine frau ist absolut von der lehre dort überzeugt und erhält auch viel kraft daraus.
wie ich im blog geschrieben habe hat sie sich auch im letzten jahr wirklich stark zum positiven verändert. das ist ja das seltsame an der sache.
aber ich spüre deutlich, wie alles so „neutral“ wird.es findet ein loslösen von allem statt, was meiner meinung nach nicht gesund ist.
damit will ich nicht sagen, dass sie macht, was sie will, ganz und garnicht. es ist wirklich schwer zu beschreiben.

wir haben uns vor ein paar wochen zum ersten mal mit einem „externen“ befreundeten ehepaar unterhalten, was auch gut war.
diesen schritt halte ich für wichtig und richtig, da man (ich zumindest) immer dachte: „dieses problem versteht ja eh keiner“.
aber ich bin davon weggekommen zu denken, dass „normale christen“ oder leute „von welt“ das nicht beurteilen können.

unsere „lösung“ momentan ist, nicht wirklich darüber zu reden. sie geht am Dienstag abend immer zum lehrabend und ich entwickle mich einfach persönlich etwas weiter.
doch immer schwingt dieses ungute gefühl mit, sich auseinander zu entwickeln.

wie läuft das bei dir? würde mich interessieren, wie „involviert“ deine frau ist und wie sich euere ehe seit WuG verändert hat.

freue mich auf deine antwort.
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