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Sagt die Bibel das Bürgerkriegschaos voraus?


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Rolf

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Sagt die Bibel das Bürgerkriegschaos voraus?






Ist die syrische Hauptstadt Damaskus dem Untergang geweiht?

„Siehe, Damaskus wird keine Stadt mehr sein, sondern ein zerfallener Steinhaufen“, so schreibt es der Prophet Jeremia (49,24-25). Manche Bibelwissenschaftler sind der Meinung, die Prophezeihung deute auf die Endzeit hin, in der es um Gottes Gericht über Israels Nachbarn gehe.

Damaskus (idea) – Syrien droht im Chaos des Bürgerkrieges zu versinken. Verblüffende Parallelen zu biblischer Prophetie sehen christliche Beobachter in den USA. Sie verweisen auf alttestamentliche Propheten. So heißt es im Jesaja-Buch (17,1): „Siehe, Damaskus wird keine Stadt mehr sein, sondern ein zerfallener Steinhaufen.“ Und der Prophet Jeremia schreibt (49,24-25): „Damaskus ist verzagt und wendet sich zur Flucht; es zittert und ist in Ängsten und Schmerzen wie eine Frau in Kindsnöten. Wie ist sie nun verlassen, die berühmte und fröhliche Stadt!“ Zwar halten manche Bibelwissenschaftler besonders die Jesaja-Stelle für einen Hinweis auf die historische Zerstörung von Damaskus durch die Assyrer im Jahr 732 vor Christus, doch andere halten sie für endzeitliche Voraussagen. So schrieb der christliche Bestsellerautor Joel C. Rosenberg (Washington) bereits im Juni, diese Prophezeihungen seien noch nicht erfüllt. Der Zusammenhang der Jesaja- und Jeremia-Stellen deute auf die Endzeit hin, in der es um Gottes Gericht über Israels Nachbarn gehe.

Wie würde Israel auf Giftgas reagieren?

Unterdessen hat sich die Lage in Syrien verschärft. Das Regime von Präsident Baschir al-Assad bombardiert auch Stellungen von Aufständischen in der Hauptstadt Damaskus und in der zweitgrößten Stadt des Landes, Aleppo. Ferner besteht auch die Möglichkeit eines Einsatzes von Giftgas. Insbesondere Israel fühlt sich bedroht und schließt militärische Interventionen nicht aus. Das syrische Regime betonte zwar, es würde Giftgas niemals gegen die eigene Bevölkerung einsetzen, aber der deutsche Außenminister Guido Westerwelle nimmt die Drohung ernst: „Mit dem Einsatz von Chemiewaffen zu drohen, ist ungeheuerlich. Damit enthüllt das syrische Regime eine weiteres Mal seine menschenverachtende Denkart.“

Immer mehr Syrer fliehen

Unterdessen hat sich der Strom syrischer Flüchtlinge verstärkt. Nach Angaben der UN-Flüchtlingshilfe suchen mehr als 120.000 Bürger Zuflucht in Jordanien, Libanon, der Türkei und Irak. 75 Prozent von ihnen sind Frauen und Kinder. Insgesamt sind in dem seit März andauernden Bürgerkrieg schätzungsweise 17.000 Menschen ums Leben gekommen. Dabei gerät die christliche Minderheit zwischen die Fronten der meist sunnitischen Aufständischen und der Truppen des sozialistischen Regimes. Assad gehört zur alawitischen Religionsgemeinschaft, die sich von den Schiiten abgespaltet hat. Alawiten und Christen fürchten Verfolgung, wenn Assad gestürzt werden sollte. Von den 21 Millionen Einwohnern Syriens sind 90 Prozent Muslime und 6,3 Prozent Christen; davon sind jeweils drei Prozent Katholiken und Orthodoxe plus kleine Gruppen von Protestanten. Die übrige Bevölkerung besteht aus Nichtreligiösen oder Anhängern anderer Religionen.

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