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Bauers neues Buch "Allmächtig" - eine Rezension


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22 Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

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Bauers neues Buch "Allmächtig" - eine Rezension






erschienen im Verlag "Wort und Geist Medien, Röhrnbach 1.April 2012. Eur. 11,90



Rezension von Rolf Wiesenhütter


Von mir zitierte Bibelstellen aus der Lutherbibel 1912


Teil 1



Nachdem ich dieser Tage das Buch "Allmächtig" von jemandem zugeschickt bekam, bin ich natürlich neugierig, welche "Offenbarungen" Helmut Bauer diesesmal für uns parat hält. Eigentlich sollte man eher von einem Büchlein sprechen. Gerade mal 70 schmal beschriebene DIN A5 Seiten umfasst das Werk, in etwa entspricht das einem Vortrag von 35 Minuten Dauer. Titel und Umfang lassen von vorn herein die Vermutung zu, dass man sowohl inhaltlich, wie von dem Anspruch auf sorgfältige Recherche wenig erwarten darf. Es ist zu vermuten, dass man den Inhalt eines Vortrags von Bauer zwischen zwei Deckel geklebt und ohne jedwede fachliche Bearbeitung unter die Leute gebracht hat. Geht man weiter davon aus, dass der Inhalt so zustande kam, wie es von W+G - Rednern immer wieder selbst hören kann, das man sich also grundsätzlich niemals auf eine Veranstaltung inhaltlich vorbereitet, weil man ja nicht denkt, sondern lebt, dann ist der Preis für dieses "Produkt", mit 11,90 Euro, der wie ich sah, in der Medien AG zzgl. Versandkosten veranschlagt ist, deutlich überzeichnet. Christliche Büchlein in diesem Umfang mit bibeltreuem Inhalt bekommt man gewöhnlich für weniger als 5 Euro. Ob also der Preis vielleicht doch gerechtfertigt ist, weil der Inhalt aus biblischer Sicht überzeugend und tiefgehend ist, soll die nachfolgende Rezension Zutage fördern.


Herzliche Grüße


Rolf
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#2
Rolf

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Die Rückseite des Buches






Zunächst habe ich zur Beurteilung des Buches die Rückseite gelesen, da für gewöhnlich dort eine Kurzzusammenfassung des Inhaltes, sowie eine Beschreibung des Autors zu finden sind, durch die man eine Qualifikation des Autors in Bezug auf den Inhalt ableiten kann. Beides habe ich hier vorgefunden.

Bereits im ersten Satz wird von Helmut Bauer eine Behauptung aufgestellt, die nicht nachvollziehbar ist, sondern als maßlose Selbstüberschätzung von mir gewertet wird. Herr Bauer erklärt hier, dass mit dem 3. Jahrtausend ein neues Zeitalter begonnen hätte. Er nennt dieses Zeitalter das Zeitalter der Liebe und der Freiheit.

Es liegt in der Natur von Sektenführern, keine Selbstreflektion zu haben und sich maßgeblich selbst zu überschätzen. Da Herr Bauer bereits im zweiten Satz behauptet, der "Gesandte" , was immer er damit meint, zu sein, der dieses neue Leben entfacht, verbindet sich für mich als unbefangenem Leser damit der Anspruch, Weltgeschichte zu schreiben. Hier stellt sich jemand vor, der von sich behauptet: "Ich bin der Grund für ein neues Zeitalter." Dieses soll aus Liebe und Freiheit bestehen. Wie wir immer wieder von Aussteigern aus der W+G Sekte erfahren, ist diese propagierte Liebe dort ebenso wenig vorhanden, wie eine wie auch immer geartete Freiheit. Es geht vom "Gesandten" wie Viele berichten, oft eine Eiseskälte aus, es fehle an Mitmenschlichkeit, an Erbarmen und Hingabe. Vielmehr bestimmt Helmut Bauer selbst was Liebe und was Freiheit ist. Er selbst hat wiederholt erklärt, dass "die Liebe nicht brav sei." Mir scheint das ein mehr als verkrampfter Legitimationsversuch für zerstörte Personen, Familien und Gemeinden zu sein. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Der Freiheitsbegriff hat nichts mit der Freiheit zu tun, wie wir sie im Allgemeinen kennen. Wer bei W+G gefangen ist, hat kein selbstbestimmtes Leben, wenn er permanent dazu angehalten wird, den Verstand auszuschalten, nichts zu kritisieren und die Sektenführer nicht zu hinterfragen, sondern ihnen ohne Wenn und Aber zu folgen. Freiheit bedeutet auch nicht, den Anhängern permanent vorzulügen, sie hätten mit Sünde nichts zu tun und könnten daher jede Schranke von Moral und ethischen Werten durchbrechen. In diesem Zusammenhang wird den Leuten gleichzeitig vorenthalten, dass sie mit dieser, aus meiner Sicht perversen Freiheit, massiv Gottes Wort und Willen verletzen, und das dadurch eine gesunde Entwicklung von Personen, Beziehungen und Gemeinden faktisch ausgeschlossen wird.

Das ändert sich auch nicht dadurch, dass bereits auf dem Buchrücken den Verführten Eigenschaften angedichtet werden, die diese in Wahrheit nicht haben. Da der Text hier nicht ausdrücklich für die Sektenanhänger ausgewiesen ist, sondern definitiv jeden ansprechen, der das Buch in die Hände bekommt, ist es unwahr und unredlich pauschal den Lesern mitzuteilen: "Du bist unendlich mächtig. Das ist die Wirklichkeit, auch wenn dir deine überragende Macht noch nicht bewusst ist, aber du weißt ja, ich bin ein Geist aus Gott, ein Spezialist für das Unsichtbare. Im Unsichtbaren hast Du die Herrschaft." Bauer hätte auch schreiben können: Da wo nichts ist, kannst du machen was du willst. Das interessiert keinen. Welchen Sinn sollte auch eine solche unsichtbare Herrschaft, eine überragende Machtausübung haben, die real keiner wahrnehmen kann? Man kann nur immer wieder über die Naivität der Leute staunen, die solchen Nonsens glauben, ohne ihn sachlich inhaltlich zu hinterfragen.

Bauer erklärt weiterhin: "Du bist ein Ausserirdischer." Ich würde eher sagen: Das Sektenfutter das hier den Leuten vorgekaut wird, ist unterirdisch. Der Urheber ist, wie die Bibel sagt, der Vater der Lüge.

Über Helmut Bauer selbst wird hier gesagt, er würde "allen Gesellschaftsschichten das klare Wort Gottes so vermitteln, das jedermann es im Alltag praktisch anwenden könne." Von dem was bisher zu lesen ist, steht nichts im Wort Gottes, man kann es nicht einmal ein falsches Evangelium nennen,weil es definitiv kein Evangelium ist, sondern frei erfundener Unfug. Herr Bauer bleibt uns die Antwort darauf schuldig, was diese unsichtbaren Praktiken, durch die sich die Anhänger zu Herrschern aufschwingen, für einen praktischen Nutzen für den Rest der Welt haben sollen. Denn die will man durch W+G ja angeblich reformieren. Tatsächlich geht es hier um nicht mehr als um eine tatsächliche Nichtexistenz dessen, was Bauer behauptet. Das ist vergleichbar mit den Leerverkäufen in der Finanzwelt,mit denen die Drahtzieher steinreich geworden sind, gleichzeitig aber ganze Länder ruiniert wurden.

Mein Eindruck ist, dass die Verantwortlichen ihre Konzepte in keinster Weise zu Ende gedacht haben und sich über die verheerenden Folgen iher Phantasien entweder nicht im Klaren sind, oder diesen einfach nur gleichgültig gegenüberstehen. Weder ist es dieses Buch inhaltlich wert gekauft zu werden, noch sollte man sich in irgendeiner Weise damit identifizieren, und sich tunlichst von W+G, und damit vom Dunstkreis Helmut Bauers fernhalten.


Fortsetzung folgt
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#3
Rolf

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Ein Vorwort oder eine Einführung enthält das Buch nicht. Beim überfliegen des Inhaltes fiel mir auf, dass Bauer permanent zwei Begriffe, nämlich Vollmacht und Allmacht vermischt und durcheinanderbringt.

Da erste Kapitel heißt:


Die zwei Arten der Macht


Ausgehend von der Bibelstelle in Kol. 1;13 welcher uns errettet hat von der Obrigkeit der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes,

erläutert Bauer nun wie folgt auf S. 5:

"Es gibt zwei Einflussbereiche, zwei Mächte die regieren. Zum einen gibt es den Herrschaftsbereich Gottes, die Allmacht, und zum anderen das Weltsystem auf diesem Planeten Erde, dessen Machthaber der Teufel ist."


Wie ich auch schon in früheren Rezensionen schrieb, kann man mit Bibelversen, wenn man den Kontaxt in dem der Vers geschrieben wird ausser Acht lässt, Pseudofakten darstellen, die der Ideologie der jeweiligen Sekte entgegen kommen. Bauer schafft, indem er den Zusammenhang verschweigt Klischees, die einem denkenden Menschen nicht nachvollziehbar sind. Im Kolosserbrief ist nicht das Entscheidende, Machtbereiche aufzuzeigen und zu differenzieren,sondern es wird geklärt, warum ein Mensch unter dem Machtbereich Satans stehen kann,nämlich wegen unbereinigter Sünde.

Der Textzusammenhang spricht eine deutliche Sprache:

3 Wir danken Gott und dem Vater unsers HERRN Jesu Christi und beten allezeit für euch,
4 nachdem wir gehört haben von eurem Glauben an Christum Jesum und von der Liebe zu allen Heiligen,
5 um der Hoffnung willen, die euch beigelegt ist im Himmel, von welcher ihr zuvor gehört habt durch das Wort der Wahrheit im Evangelium, (1. Petrus 1.3-4)
6 das zu euch gekommen ist, wie auch in alle Welt, und ist fruchtbar, wie auch in euch, von dem Tage an, da ihr's gehört habt und erkannt die Gnade Gottes in der Wahrheit;
7 wie ihr denn gelernt habt von Epaphras, unserm lieben Mitdiener, welcher ist ein treuer Diener Christi für euch, (Kolosser 4.12) (Philemon 1.23)
8 der uns auch eröffnet hat eure Liebe im Geist.
9 Derhalben auch wir von dem Tage an, da wir's gehört haben, hören wir nicht auf, für euch zu beten und zu bitten, daß ihr erfüllt werdet mit Erkenntnis seines Willens in allerlei geistlicher Weisheit und Verständnis, (Epheser 1.15-17) 10 daß ihr wandelt würdig dem HERRN zu allem Gefallen und fruchtbar seid in allen guten Werken (Epheser 4.1) (Philipper 1.27) 11 und wachset in der Erkenntnis Gottes und gestärkt werdet mit aller Kraft nach seiner herrlichen Macht zu aller Geduld und Langmütigkeit mit Freuden,
12 und danksaget dem Vater, der uns tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht; (Epheser 1.11) (1. Petrus 1.4)
13 welcher uns errettet hat von der Obrigkeit der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes, (Kolosser 2.15)
14 an welchem wir haben die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden; (Epheser 1.7)
Christus, der Erste in Schöpfung und Erlösung
15 welcher ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor allen Kreaturen.



Nimmt man diesen Textzusammenhang zur Beurteilung der W+G Ideologie, dann hat diese Ideologie völlig versagt. Denn der Text spricht wesentlich von dem, was man bei W+G gerade nicht will. Von einer Hoffnung, die uns im Himme beigelegt ist, wird hier geschrieben. Die falsche Prophetin Marita Bauer hat aber gerade vor ein paar Wochen auf der sogenannten "Erweckungskonferenz" in Nürnberg Hoffnung grundsätzlich verteufelt. Sie hat den Hörern laut zugerufen, sie sollen auf keinen Fall hoffen.

Es wird gesagt, diese Hoffnung wird geboren aus dem Wort der Wahrheit. Bauer sagt hier aber nichts aus dem Wort der Wahrheit, sondern formuliert hier eine völlig willkürliche Interpretation. In der Wahrheit soll man die Gnade Gottes erkennen, die darin besteht, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, auf das niemad verloren geht.

Johannes der Täufer sagte: Der vergibt die Sünden. Davon will man bei W+G nichts wissen. Dort trällern sie: Sünde gehört nicht zu uns. Man wird aber aus dem Machtbereich der Sünde und damit aus dem Machtbereich des Teufels nicht durch Zugehörigkeit zu W+G, sondern durch Busse und Umkehr, durch bewusste Abwendung von der Sünde in das Reich Gottes versetzt.

Wer etwas anderes behauptet, der ist ein Lügner. Zu dieser Errettung gehört auch das nachfolgend würdige Wandeln, und dazu gehören weder esoterisches Gedankengut, okkulte Praktiken noch das Leben und Bekennen, das Gott einen immer auch dann gut fände, wenn man nach seinem Wort Todsünden wie z.B. Ehebruch praktiziert. Was wir über Jahre von W+G gesehen und erlebt haben, ist nicht würdiges wandeln, welches Früchte des Geistes hervorbringen würde, sondern faule Früchte, aus denen Leid und Zerstörung kamen und kommen. Gerade heute schreibt mir wieder jemand darüber, dass er solch finstere Erfahrungen bei W+G machen musste.

Wer also Vers 14 weglässt oder deren Inhalt sogar verneint, der beginnt mit einem falschen Ansatz. Wer mit einem Auto auf gerader Straße eine Kurve fährt, landet unweigerlich im Graben. In diesem Graben verwirrter Religionsphilosophie befindet sich Helmut Bauer bereits zu Beginn dieses Buches.


Fortsetzung folgt

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#4
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Bauer sagt weiterhin:

"Es sind unsichtbare Mächte, die das Geschehen bestimmen. Der natürliche Mensch kann diese Energiebereiche nicht kennen. Die Macht, die diesen Planeten Erde regiert, ist ein Machtsystem der Zerstörung und der Knechtschaft. Dieses Machtsystem des Teufels ist unsichtbar und in der Athmosphäre wirksam."


Bauer begründet das mit dem Bibelvers Eph.2;2, den er allerdings so zitiert: "Dieser Machtereich wird nämlich von Satan, dem Oberbefehlshaber aller Geistmächte im Luftbereich beherrscht. Jenem Geist, der in den Herzen derer wirkt, die Gott nicht gehorchen wollen."

Tatsächlich steht aber in der Bibel: "Das neue Leben als Geschenk der Gnade
1 Und auch euch, da ihr tot waret durch Übertretungen und Sünden, (Lukas 15.24) (Lukas 15.32) (Kolosser 2.13)
2 in welchen ihr weiland gewandelt habt nach dem Lauf dieser Welt und nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, nämlich nach dem Geist, der zu dieser Zeit sein Werk hat in den Kindern des Unglaubens, (Johannes 12.31) (Epheser 6.12) (Titus 3.3)
3 unter welchen auch wir alle weiland unsern Wandel gehabt haben in den Lüsten unsers Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Vernunft und waren auch Kinder des Zorns von Natur, gleichwie auch die andern; (Kolosser 3.6) (1. Petrus 4.3)
4 Aber Gott, der da reich ist an Barmherzigkeit, durch seine große Liebe, damit er uns geliebt hat,
5 da wir tot waren in den Sünden, hat er uns samt Christo lebendig gemacht (denn aus Gnade seid ihr selig geworden) 6 und hat uns samt ihm auferweckt und samt ihm in das himmlische Wesen gesetzt in Christo Jesu, (Philipper 3.20) 7 auf daß er erzeigte in den zukünftigen Zeiten den überschwenglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christo Jesu."


Wer Wort und Geist und Helmut Bauer kennt, der weiß, dass dieser alles und jeden verteufelt, sofern es nicht unter seinem Machbereich, der Sekte Wort und Geist steht. Insbesondere wird hier immer wieder das gesamte Christentum erwähnt, dass grundsätzlich Religion sein soll, die die Menschheit unterdrückt und verknechtet. Bauer selbst aber hält es nicht für nötig, auch in dieser Aussage den Zusammenhang zu nennen, in dem der noch dazu verdrehte Text aus der Bibel genannt wird. Unschwer erkennt man, dass auch hier einunmittelbarer Zusammenhang zur Sünde hergestellt wird. Klar wird auch gesagt, dass Gott die lebendig gemacht hat, die sich aus den Sünden haben retten lassen. Die Formulierung spricht klar davon, dass man diese Rettung von Sünde wollen muss. Gerade das will W+G aber nicht, sie spotten sogar darüber und verteufeln alle, die das Gnadenangebot von Jesus Christus angenommen haben.

Bauer spricht von diesen "Geistern" als von negativen Energien und befindet sich damit im Bereich der Esoterik. Die Bibel bezeichnet den Teufel als eine Person. Von diesen Energien sollen grundsätzlich alle Menschen beherrscht werden. Die W+G`ler allerdings bezeichnen sich nicht als Menschen, sondern als Ausserirdische, die von diesen Energien nicht betroffen sind.

Interessanterweise sagt Bauer nun von seinen Anhängern, dass diese früher auch unter diesem Machtbereich der Energien gestanden haben, weil sie durch den Sündenfall von Gott getrennt waren. Soweit dies auf Sünde zurückzuführen ist stimmt das, aber Bauer spricht hier lediglich vom Sündenfall. Als unbefangener Leser verstehe ich das so, das Bauer damit zum Ausdruck bringen will, dass die Sünde durch andere, nicht aber durch ihn selbst und diejenigen, die zu W+G gehören, verursacht wurde. Insofern braucht ein W+G`ler dann eben auch keine Sündenvergebung, sondern nur eine Verschiebung in einen anderen Machtbereich. Damit ist dann das Erlösungswerk von Golgatha faktisch unnötig, sofern man sich an Helmut Bauer hält.

Bauer sagt:

"Du wurdest ein Kind des Teufels genannt, von einem unsichtbaren Tyrannen regiert, der deine Seele in Abhängigkeitssystemen gefangen hält."


Man muss die Ideologie von Bauer kennen, um zu verstehen, was er hier ausdrücken will. Bauer verteufelt in seinen Vorträgen ja immer wieder die Seele, die er ebenso wie den Verstand bei seinen Anhängern abstellen will. Die Erlösung nach dem Gusto von Bauer vollzieht sich in der W+G Ideologie also nicht durch den Kreuzestod, sondern durch die willentliche Trennung von allem, was die Seele ausmacht. Nach seiner Vorstellung kann der Teufel nur über den seelischen Menschen regieren. Folglich ist der frei, der keine Seele mehr hat.

Mit Bezug zu 1. Kor. 1;13 behauptet Bauer also auf S. 7, seiner Ideologie folgend:

"Er hat dich in seiner unendlichen Zärtlichkeit und Liebe aus diesem Bereich herausgenommen und dich darüber gesetzt. Jetzt bist du in einem Bereich der Allmacht, in einem Bereich der Liebe. In diesen Bereich hat er dich jetzt versetzt."


Bauer umgeht also konsequent den biblischen Heilsweg, zugunsten einer Machtverschiebung die dadurch geschieht, dass er als "Gesandter" diese Machtverschiebung vollbringt. Damit setzt sich Bauer faktisch, auch wenn er dies auf Rückfragen hartnäckig bestreitet, an die Stelle Gottes.


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#5
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Auf Seite 8 erklärt Bauer dann, was Jesus nach seiner Auffassung getan hat. Er schreibt:

"Jesus hat das Reich Gottes, den Himmel, auf diesen Planeten Erde gebracht. Dieser Machtbereich wurde durch ihn in Gang gesetzt. Doch dann war Ende."


Wir haben bis heute nicht den Himmel auf Erden. Es ging auch nicht darum, dass Jesus gekommen wäre, um uns einen Machtbereich zur Verfügung zu stellen. Bauer erklärt hier zwei Unwahrheiten, die er Jesus Christus gerade noch zubilligt. Das war es dann aber auch schon. Das tatsächliche Erlösungswerk, der wahre Grund, warum Jesus wirklich auf diese Welt kam, wird von Bauer nicht einfach unterschlagen, sondern es wird definitiv verneint. Dieses "dann war Ende" macht das gesamte Evangelium zunichte.

Aber Bauer klärt sofort auf, wie es denn nach seiner Meinung weiterging, wenn er sagt:

"Wäre dieser Machtbereich durch das göttliche Leben, die Söhne hervorgekommen, hätte Er die Finternis über diese Erde schon lange abgelöst. Dafür braucht es keine 2000 Jahre. Nun ist alles, was du siehst wenn du dich in dieser Welt so umschaust, letztendlich Finsternis und entspringt dieser einen Quelle."


Nach der Überzeugung von Bauer, hat Jesus also durch den Kreuzestod das Böse nicht überwunden, und der Teufel ist dadurch nicht besiegt. Die Welt ist trotz des Kommens Jesu unverändert vollständig der Machtbereich Satans. Insofern war das Kommen Jesu folgerichtig unnötig, denn er hat es ja nicht geschafft, das göttliche Leben hervorzubringen. Wenn das nicht satanische Lehre ist, die Bauer hier vorträgt, dann weiß ich nicht, worin satanische Lehre sonst bestehen könnte.

Bauer erklärt nun auf S.9 folgendes:

"Die größten Prachtbauten, pures Gold und Silber, all das bot Satan Jesus an, als er sagte: Komm, ich gebe dir einen Machtbereich im Sichtbaren.. Jesus erwiderte: Geh doch weg, was willst du denn überhaupt? Ich habe doch etwas ganz Anderes. Eigentlich hat er ihm zur Antwort gegeben: "Ich bin die Allmacht und übernehme alles. Das ist auch dein Bekenntnis. Du bist die Allmacht, weil du aus der Allmacht geboren wurdest. Du bist das Licht, weil du aus purem Licht, aus Gott erschaffen wurdest."


Das sagt nun einer, der sich selbst eine millionenschwere Villa gebaut hat, und mit seinen großen Autos und dem vielen Geld, dass ihm zur Verfügung steht, in öffentlichen Veranstaltungen prahlt. Wenn man das Leben von Bauer betrachtet, muss man aus meiner Sicht zu der Überzeugung kommen, dass es gerade Bauer ist, der der satanischen Versuchung nicht widerstehen konnte. Hierin sehe ich aber auch das Schneeballsystem, von dem ich bereits früher schrieb. Es können bei W+G nicht alle reich werden, schon deshalb nicht, weil der Bedarf des "Apostels" unstillbar erscheint. Deshalb gilt die verbreitete Ideologie nicht dem Erfinder, sondern denen, die ihm glauben. Und damit die das tun was er will, muss man schon ein paar gewaltige Brocken hinwerfen. Allerdings ist völlig unbiblisch, und damit Lüge, was Bauer erklärt. Gott ist allmächtig, aber weil er uns unsere Sünden vergibt werden wir nicht allmächtig. Wir werden auch nicht göttlich, wir sind nicht das Licht. Wir werden allenfalls geheiligt, sofern wir Gottes Wort glauben und befolgen.

Bauer aber versteht sich selbst als der wahre Heilsbringer, lässt sich als "Gesandter von Gott" feiern und "Apostel" nennen, der angeblich den göttlichen Auftrag hat, das Leben zu den Menschen zu bringen, indem durch seine (Bauers) Macht die "Söhne" hervorkommen. Allmächtig und das Licht der Welt zu sein, kann nicht das Bekenntnis eines Menschen sein. Bauer führt hier völlig in die Irre.


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#6
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Bauer zitiert nun im Weiteren die Bibelstelle Galater 1;11: "Ich tue euch kund, dass das von mir verkündete Evangelium nicht von menschlicher Art ist."

Sein Kommentar dazu:

"Paulus sagt hier: "Ich spreche nicht aus dem Beeich der Menschen zu euch, ich spreche aus einem ganz anderen Bereich. Ich spreche aus diesem Bereich Gottes zu euch." Das heißt, diese Welt braucht Söhne, die aus einem anderen Bereich, aus einer anderen Macht sprechen. Das nennt man Evangelium, weil es die gute Botschaft ist. Wenn aus dem menschlichen Bereich heraus die Bibel zitiert wird, aber das göttliche Leben nicht die Quelle, dann ist das Gesprochene tot. Das Wort Gottes selbst spricht in diesem Fall vom Buchstaben der tötet. Das heißt, der Zuhörer wird nicht in das göttliche Leben und in die Freiheit geführt, sondern in ein religiöses Gesetz und somit in den Tod. Der Geist Gottes hingegen macht lebendig."


An dieser Aussage stimmt lediglich der letzte Satz. Helmut Bauer, der zum Ausdruck bringt, dass Jesus Christus das Erlösungswerk nicht vollbringen, sondern lediglich anschieben konnte, kann für sich nicht in Anspruch nehmen, dass der Heilige Geist Gottes, den uns die Bibel offenbart, in ihm oder durch ihn wirkt. Der Geist Gottes ist der Geist der Wahrheit, der nicht lügen kann.

Galater 1;11 richtig zitiert heißt folgendermaßen:

11 Ich tue euch aber kund, liebe Brüder, daß das Evangelium, das von mir gepredigt ist, nicht menschlich ist.
12 Denn ich habe es von keinem Menschen empfangen noch gelernt, sondern durch die Offenbarung Jesu Christi.


Auch hier unterschlägt Bauer wieder konsequent den Textzusammenhang. Nur so kann er seine eigenwillige Interpretation fortführen. Gottes Wort sagt, dass Evangelium ist uns durch Jesus Christus geoffenbart, Bauer dagegen behauptet, es brauche "Söhne", die das von Jesus Geoffenbarte zum Leben erwecken. Solche Söhne kommen selbstverständlich ausschließlich durch W+G hervor. Bauer hat Recht, wenn er für sich in Anspruch nimmt, aus einem anderen Bereich heraus zu sprechen, er spricht aber nicht durch den Heiligen Geist, denn der Heilige Geist kann nicht lügen, und er führt nicht in die Irre. Der Heilige Geist verherrlicht Gott und bezeugt Jesus als den einzigen legitimen Sohn Gottes, der definitiv Gott ist. Außerhalb der biblischen Dreieinigkeit gibt es niemanden der Gott, oder göttlich ist. Innerhalb der Dreieinigkeit gibt es keinen Widerspruch.

Die Offenbarung Jesu Christi ist untrennbar mit der Bibel, dem Wort Gottes verbunden, da uns in Johannes 1 bezeugt wird, dass Jesus das fleischgewordene Wort ist. Ferner erklärt Jesus, dass "der Heilige Geist nichts aus sich selbst tut, sondern von dem "Meinen" nehmen wird. Wir sehen also eine völlige Einheit.

Bauer aber zerstört mit seiner Ideologie diese Einheit, indem er den einzig wahren Jesus Christus herabsetzt, den Grund seines Kommens verleugnet und erfindet, dass die Offenbarungen von Jesus einer zusätzlichen Initialzündung bedarf, und er der von Gott "Gesandte" ist, an dieser Stelle den Auftrag zum zündeln hätte. Damit wird Gottes Wort und Heilsplan grundlegend zerstört, und wir haben es tatsächlich mit der tiefgreifendsten Irrlehre zu tun, die jemals auf deutschem Boden hervorgekommen ist.

Bauer sagte in seinen Vorträgen eben so wie seine "Mannschaft" immer wieder: "Das Buch ist tot." Er könnte an dieser Stelle genauso gut sagen: Gott ist tot. Stattdessen aber bringt er eine neue, tiefgreifende unbiblische Spitzfindigkeit, indem er auf S.10 die Frage stellt: "Wer macht dieses Buch lebendig?" Und darauf gibt er sofort die abenteuerlichste Antwort, die hier denkbar wäre. Er sagt nämlich seinen Lesern:

Du, der Geist Gottes, der Sohn! Die göttliche Energie macht diese Schrift lebendig. Dieses Leben hat einen Ausdruck. Man kann es wahrnehmen. Es ist die Herrlichkeit dieser Macht, die dahintersteht."


Man muss wirklich dreimal Luft holen um nachzuvollziehen, was Bauer hier schreibt. Dass der Geist Gottes eine Person ist, offenbart uns die Bibel. Das aber der "Sohn, den Bauer hervorbringt" und zwar jeder Einzelne für sich der "Geist Gottes" sein soll, der in alle Wahrheit leitet, der von Sünde überführt und korrigiert, würde ich persönlich als Lästerung gegen den Heiligen Geist einstufen. Das ist Pharisäergeplänkel auf höchstem Niveau.

An dieser Stelle folgt dann sofort der Seitenhieb auf das etablierte Christentum, denn Bauer schreibt hier weiter:

"Wenn ich berufen bin, auf der Bühne vor Menschen zu sprechen, dann steht mir dafür eine geistliche Substanz, eine Kraft, zur Verfügung, die mich befähigt, zu dir zu sprechen. Wenn ich aber selbst garnicht weiß, was das göttliche Leben ist, dann werde ich dir unter dieser Kraft den Tod auftischen. Genau das ist im christlichen Bereich in Deutschland passiert. Es gibt viele, die von Gott berufen sind. Es ist eine Kraft auf ihnen, aber kein Leben in ihnen. Du kannst es so formulieren: Da ist was drauf, aber nichts drin. Das, was drauf ist, ist nach dem Dienst weg."


So geht man bei W+G mit den aufrichtigen Christen um. Man stampft sie rhetorisch in Grund und Boden. Wenn ich an dieser Stelle die Wahrheit sagen soll, dann besteht sie aus meiner Sicht darin, dass Bauer einen satanischen Auftrag hat, innerhalb des Leibes Christi den größtmöglichen Schaden anzurichten. Da aber der teufel bekanntermaßen ein Rindvieh ist, gestattet er Helmut Bauer, seinen Plan gegen das Christentum in Deutschland zu veröffentlichen. Man muss j schon fast wieder für dieses Buch dankbar sein, weil es die wahren Zusammenhänge, die W+G ausmachen, schonungslos offenbart. Man kann diese Truppe nur als katastrophale Chaostruppe verstehen.


Fortsetzung folgt:
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#7
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Auf S. 11 fährt Bauer mit seiner Bewertung der Christen fort und schreibt Folgendes:

"Die Verführung in Deutschland hört auf. Die Menschen sind verführt von Salbungs- und Amtsträgern, die nicht leben. Diese Ämter mögen von Gott gegeben sein, aber sie werden nicht in Seinem Strom der Liebe ausgeführt. Darum fehlen die wirklichen Resultate. In Deutschland muss eine Umkehr stattfinden. Leblose Strukturen, Politik und Kirchengeschichte - das ist das Bild des sogenannten Christentums."


Neutral betrachtet, könnte man über dieses letzte Zitat zumindest nachdenken.Natürlich gibt es Misstände, das ist unbestreitbar. Wenn man aber weiß, wer das gesagt hat, dann wird das eher dazu führen, dass selbst notwendige Veränderungen nicht stattfinden. Ausgerechnet der größte Verführer in Deutschland will dafür sorgen, dass die Verführung aufhört. Und das ausgerechnet mit einer Philosophie, die die größtmögliche Abwesenheit von Wahrheit ausmacht. Offenbar weiß Bauer weder wahrheitsgemäß was Verführung, noch Salbung, noch Verantwortung in geistlichen Ämtern, noch Liebe überhaupt ist. Was von W+G und seiner Führung erkennbar ist, baut nicht auf, führt nicht in die Freiheit, sondern stößt ab, weil es in sektiererische Abhängigkeit führt.

Aber Bauer wäre nicht Bauer, wenn er nicht sofort eine Patenlösung anzubieten hätte, wie denn die Umsetzung seiner Phantastereien zu bewerkstelligen sei. Er schreibt dazu Folgendes:

"Aber jetzt steht das göttliche Leben auf, jetzt stehst du auf. Du bist ein Lebendiger von einem anderen Strom. Du bist von diesem anderen Machtbereich."


Die Frage ist, wen er damit wohl gemeint hat? Vielleicht seine leibliche Schwester, die selbst Anhängerin von W+G ist, von der mir deren Vermieter bei meinem letzten Besuch in Passau im Gerichtsgebäude erzählte, dass diese dank des von Bruder Helmut ausgehenden Liebesstromes in einer unvorstellbaren Armut und Verwahrlosung leben muss? Lieber Herr Bauer, bevor Sie hier wieder einen unsinnigen Klagegrund sehen, der Mann, der mir das erzählte, ist mir bekannt, und er hatte berechtigte Angst um seine Mietwohnung. Sicherlich würde der gern einmal einem deutschen Gericht und der örtlichen Presse berichten, wie der von Ihnen propagierte Liebesstrom aussieht, wenn Sie selbst gefordert sind, Barmherzigkeit und Liebe zu üben?

Man darf sich fragen, welche Lebensbedingungen die Nachfolger mittelfristig zu erwarten haben, wenn der Liebesfluss bereits in der eigenen Familie Zeugnis der Unbarmherzigkeit gibt, um die es in Wahrheit geht? Im Leib Christi geht es nicht so sehr darum Reden zu schwingen oder Bücher zu schreiben, es geht vielmehr darum, dass man glaubwürdig vorlebt, was man anderen empfiehlt. Ich erinnere daran, dass Helmut Bauer gerne den Ausspruch über die Lippen bringt: "Die Liebe ist nicht brav." In dem Zusammenhang wird auch deutlich, warum mich von Eiseskälte geschrieben habe, denn diese nicht brave Liebe darf man getrost "menschenverachtende Praxis" nennen, wenn man hört, wie sich das im Alltag ausgestaltet.

"Jetzt geht das Leben auf, jetzt stehst du auf. Du bist ein Lebendiger von einem anderen Stern. Du bist von diesem anderen Machtbereich"


- kolportiert Bauer weiter.

Wer das glaubt was Bauer schreibt, der ist im sprichwörtlichen Sinn tatsächlich von einem anderen Stern. Was hier zu lesen ist, sind glasklare sektiererische Machtspielchen, die aus meiner Sicht nur den Sinn haben, sich gegen alles und jeden abzuschotten, damit in den eigenen Reihen die Lüge nicht offenbar liegt. Jede Sekte lebt von den "Überzeugten" sowohlmin bezug auf wirtschaftliche, wie auf andere Gelüste. Ich nenne das Manipulation oder Unanständigkeit in Hochpotenz. So kommt das bei mir an.

Zum Abschluss des ersten Kapitels geht Bauer noch einmal auf seine Vorstellungen in Bezug auf die Seele des Menschen ein. Er schreibt:

"Das Weltliche ist das Seelische. Dieses seelische System ist aufgebaut auf Beeindruckung, praktiziert durch mächtige Gewänder, Titel und Wissen. Die Quelle dahinter ist nicht rein."


Im Kontext zu dem, was Bauer bisher schrieb, stünde also die Seele des Menschen vollkommen unter der Herrschaft Satans. Denn er schrieb ja, dass das Weltliche unter Satans Herrschaft steht. Da er nun weltlich und seelisch gleichsetzt, ist hier die Erklärung warum auer die Seele verteufelt und von seinen Anhängern fordert, sie sollen sich von allem seelischen trennen. Damit ist aber fakitsch eine völlige Entmenschlichung verbunden, so dass man davon ausgehen muss, dass die ebenfalls von W+G propagierte "Neue Rasse" die man dort schaffen will, aus völligen emotionslosen Robotern besteht, die schließlich den totalen Kadavergehorsam leisten. Wiem sieht das denn praktisch aus? Kontakt zu Familienandgehörigen ist seelisch, aufrechterhalten des Ehebunds ist seelisch und okkult, da Bindungen nach Bauer grundsätzlich satanischer Natur sind. Mitleid, Herzenswerme, dem anderen zugetan sein, alles ist seelisch und daher zu unterlassen. Daraus ergibt sich, dass alle diejenigen, die das längere Zeit über sich ergehen ließen, faktisch Fälle für den Psychiater sind. Unzählige Aussteiger von W+G erzählten mir, dass sie sich in psychiatrische Behandlung begeben oder ein Therapie machen mussten. Da Wort Reinheit sollte Bauer besser nicht gebrauchen. Aus meiner Sicht ist das praktizierter Sittenverfall,an dem sich die Führungsclique schadlos hält, und hat mit Christentum oder biblischer Definition von Glauben nichts zu tun. Nicht ohne Grund hat der unselige Alex Thomsen wörtlich gesagt: "Ich bin kein Christ, und W+G ist keine christliche Gemeinde. Auch der Teufel sagt mal die Wahrheit.


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#8
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Kapitel 2




Widerstehe und du lebst!




Das 2. Kapitel beginnt mit dem Bibelvers 1. Ptrus;25, den Bauer so zitiert:

Denn ihr gingt in die Irre wie die Schafe, aber ihr seid jetzt zurückgekehrt zu dem Hirten und Aufseher eurer Seelen.

Dazu erläutert Bauer wie folgt auf S. 13:

"Deine Seele braucht tatsächlich einen Aufseher, einen wirklichen Aufseher. Dieser Aufseher ist der Christus in dir, dein Geist. Damit hört die Seele auf, weiterhin Menschliches von sich zu geben und das Göttliche, das Wirkliche kann hervorkommen.

Wenn du dir einen Mann ansehen willst, der einhundert Prozent im Geist gewandelt ist, der einhundert Prozent Gott wiedergab, dann gab es nur einen: Jesus der Christus! Paulus war es offensichtlich nicht. Er war einer der Petrus anklagte und sagte: Du versuchst noch Menschen zu gefallen, ließ aber selbst Timotheus beschneiden. Das heißt, das was Paulus sah und sofort anprangerte, das tat er später selbst in einer anderen Form."


Auch hier bedient sich Bauer wieder einer einzelnen Bibelstelle, ohne den Textzusammenhang zu berücksichtigen und legitimiert sich damit quasi selbst als Zuchtmeister über seine Nachfolger. Der Bibeltext im Zusammenhang und richtig übersetzt lautet so:

18 Ihr Knechte, seid untertan mit aller Furcht den Herren, nicht allein den gütigen und gelinden, sondern auch den wunderlichen. (Epheser 6.5) (Titus 2.9)
19 Denn das ist Gnade, so jemand um des Gewissens willen zu Gott das Übel verträgt und leidet das Unrecht.
20 Denn was ist das für ein Ruhm, so ihr um Missetat willen Streiche leidet? Aber wenn ihr um Wohltat willen leidet und erduldet, das ist Gnade bei Gott. (Matthäus 5.10) (1. Petrus 3.14)
21 Denn dazu seid ihr berufen; sintemal auch Christus gelitten hat für uns und uns ein Vorbild gelassen, daß ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen; (Matthäus 16.24) (1. Petrus 3.18)
22 welcher keine Sünde getan hat, ist auch kein Betrug in seinem Munde erfunden; (Jesaja 53.9) (Johannes 8.46)
23 welcher nicht wiederschalt, da er gescholten ward, nicht drohte, da er litt, er stellte es aber dem anheim, der da recht richtet;
24 welcher unsre Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, auf daß wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch welches Wunden ihr seid heil geworden. (Römer 6.8) (Römer 6.11) (Galater 3.13) (1. Johannes 3.5)
25 Denn ihr waret wie die irrenden Schafe; aber ihr seid nun bekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen. (Jesaja 53.6) (Johannes 10.12)


Dieser Text sagt nichts darüber, dass der Mensch Geist und Seele trennen muss damit das göttliche Leben aus ihm hervorkommt. Er sagt auch nichts darüber aus, dass das "Göttliche" aus uns selbst kommt. Der Textzusammenhang zu dem Bibelvers, den Bauer hier gewählt und zu erklären versucht hat, spricht wieder über das, was Bauer und seine Sekte erklärtermaßen nicht wollen.

Der Text erklärt, in welcher Haltung Menschen Gott begegnen können. Man muss sein Kreuz auf sich nehmen und nachfolgen, das heißt, dem Wort Gottes Gehorsam sein. Dazu gehört die Bereitschaft um Christi Willen Leid zu tragen und zu ertragen, und es gehört eine demütige Herzenshaltung dazu, durch die es möglich wird, dass Jesus Christus, der einzige Sohn Gottes, die Sünden dieser Menschen auf sich nehmen und tragen kann. Es wird hier von Bekehrung gesprochen, die voraussetzt, dass ich die Herzensbereitschaft habe, mein altes sündiges Leben in Reue und Busse herauszugeben, damit der lebendige Gott durch seinen Geist in uns einziehen kann. Was Bauer nicht versteht, ist die Tatsache, dass Gott sein Haus nicht auf dem Misthaufen der Sünde baut, sondern dass die Reinigung von Sünde die Voraussetzung ist. Nur wer bereit ist diesen Weg zu gehen, der bekehrt sich aufrichtig zum Herrn und für den wird der Herr Bischof und Hirte unserer Seelen, in dem Sinne, dass er uns rein hält wenn wir beständig im Glauben sind und im Wort Gottes ausharren.

In der Ideologie von Bauer und seiner Sekte sind Sünde und Leiden um Christi Willen verpönt. Da geht es nicht um Umkehr, um Reue oder Busse, sondern da geht es darum, dass der "Gesandte" Kontrolle über jeden seiner Nachfolger ausüben kann. Diese "Aufseherfunktion" geht, wenn man den Buchinhalt bisher gefolgt ist, der davon ausgeht, dass Jesus Christus das Leben zwar gebracht, aber nicht hervor gebracht hat, sondern dies in den Zuständigkeitsbereich von Bauer gelegt haben soll, folgerichtig automatisch in diesen über. Das dahinter nichts anderes als unaufrichtige Phantasterei steckt, Anmaßung aus Selbstverliebtheit und Selbstüberschätzung , geht daraus hervor, dass Bauer hier die Zusammenhänge nicht nur missachtet, sondern eindeutig schriftwidrig ausführt. Seinen Nachfolgern gaukelt er Göttlichkeit mit Herrschaftsanspruch, vor, ein paradisisches Leben in Wohlstand und Gemütlichkeit. Wie mir jemand gestern am Telefon sagte, soll Bauer selbst inzwischen seine erbaute Villa im Wert von 3 Mill. Euro bezogen haben. Die Frage ist, wo ist denn der Reichtum beim Rest von W+G. Und sollten die Einnahmen nicht eigentlich dazu da sein, wie Welt zu reformieren? Man sieht also aus meiner Sicht nichts als Widersprüche, sowohl in der Lebensführung von Bauer als auch in dem was er verkündet, denn:

Gott hat den Menschen mit Leib, Seele und Geist geschaffen. Helmut Bauer behauptet, die Seele würde ein gottwohlgefälliges Leben verhindern. Gott hat den Menschen mit Gefühlen und Emotionen geschaffen, Bauer behauptet, dass göttliches Leben nur dann geht, wenn der Mensch nichts menschliches mehr an sich hat. Die Bibel spricht davon, dass man das neue Leben, das einen nicht göttlich oder gottgleich macht, nur durch Hinwendung zu jesus Christus bekommen kann. Bauer dagegen behauptet, dass göttliche Leben kommt aus einem Selbst, aus dem Geist des Menschen, und wird durch Energien in Existenz gebracht, und dass er der "Gesandte," der Schlüssel für die Menschheit sei, um an diesen Energiefluss angeschlossen zu werden. Gottes Wort lehrt uns, dass der Geist Gottes uns nach einer schriftgemäßen Bekehrung lehrt, geistliche Zusammenhänge zu verstehen und zu leben. Bauer behauptet, dass man durch seine Energie selbst zum Geist Gottes wird.

Was soll man dazu sagen. Der gesamte religiös -philosophisch- esoterisch okkulte Raum in dem sich Bauer in Gedanken und im Handeln bewegt ist absolut schriftwidrig und damit Irrlehre. Die Bibel lehrt uns, nicht unter die Knechtschaft solcher Irrlehren zu geraten, sondern dem Wort Gottes zu vertrauen. Tatsächlich ist es auch diesem kollossalen Irrtum,dem Bauer aufgesessen ist geschuldet, dass dieser nun die Apostel, die uns in der Bibel vorgestellt werden, versucht gegeneinander auszuspielen. Zu diesemZusammenhang ist es sicherlichm kein Zufall dass dazu belegende Bibelverse nicht angeführt werden.


Fortsetzung folgt:
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#9
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Für Helmut Bauer ist alles Seelische offenbar teuflisch. Jedenfalls schreibt er weiter:

"Das ist das seelische Leben,bestehend aus Kompromissen und Menschengefallen. Du musst eins wissen: In deinem bisherigen Leben hattest du viel mehr Kontakt mit dem Teufel als mit Gott."


Auf S. 18 erklärt er dann weiter:

"Glauben ist keine seelische Angelegenheit. Glauben ist eine geistliche Kraft. Wenn dein Geist entwickelt ist, wenn Christus dich völlig übernommen hat, kommt ein Wunder nach dem anderen hervor. Versuche nicht, Geist mit deinem Fleisch - also Verstand, Wille und Gefühle - zu steuern, sondern lerne auf Gott in dir zu hören und ihm zu vertrauen."


Eigentlich kann sich nur jemand so äußern, der keine Seele und keine Liebe hat. Was ist das für eine Liebe, die keine positiven seelischen Emotionen ausdrückt. Bauers Wille ist es, dass die Seele in seinen Anhängern nicht mehr existiert. Damit rottet er jegliches Empfinden aus, und der Mensch wird völlig gleichgültig. Er hat keine Wahrnehmung mehr für Ungerechtigkeiten und kann nichts mehr unterscheiden. Bauer sagte in vielen Vorträgen:In diesem seelenlosen Zustand bist du immer gut. Man kann also tun und lassen was man will, man merkt garnicht mehr, wenn man sich selbst und andere schädigt. Man kann sich selbst willentlich nicht mehr kontrollieren und empfindet weder etwas für das Positive, noch für das Negative. Solche kaputten Kreaturen sollen dann diejenigen sein, die nicht nur in Gottes Willen sind, sondern die selber göttlich geworden sind, ausgestattet mit Vollmacht und Allmacht. In diesem völlig entmenschlichten Zustand sollen die Betroffenen plötzlich Liebe erfahren. Das ist eine Unmöglichkeit in sich selbst. Genau das sagt Bauer aber auf Seite 19:

"Du bist Geist. Der Geist liebt! Es geht um eine tiefgreifende Verwandlung."


Natürlich, darum geht es. Aber was ist das Ergebnis dieser Verwandlung? Die Leute, die sich so manipulieren lassen, werden völlig willenlos. Wer sich in der Welt der Sekten auskennt der weiß: Mit solchen Methoden hat Mose David von den Kindern Gottes schließlich Frauen auf den Strich geschickt. Ein Charles Manson, der solche Psychomanipulation praktizierte, brachte seine Anhänger dazu, Morde auszuführen. Und ein Jim Jones schaffte es auf diese Weise, dass über 900 Menschen in einem Massenselbstmord durch Selbstverbrennung ums Leben kamen.

Natürlich, von Wort und Geist ist so etwas bisher nicht ausgegangen. Aber wollen wir wirklich, dass Menschen wie Helmut Bauer, die jedenfalls nach meiner Überzeugung mit einer reichaltigen Gewissenlosigkeit ausgestattet, eine Macht über Menschen gewinnen, die sich selbst nicht mehr kontrollieren können und keine Emotionen mehr zulassen, jeden Befehl ohne jedes Unrechtbewusstsein ausführen würden? Kann man so etwas damit rechtfertigen, dass jemand wie Helmut Bauer, der ganz offensichtlich die Bibel nicht kennt, seinen Machtanspruch über andere Menschen mit angeblich göttlicher Vollmacht rechtfertigt? Oder muss man nicht tastächlich davon ausgehen, dass diese Psychosekte als gefährlich und unberechenbar eingestuft werden müsste? Kann so etwas noch mit Religionsfreiheit gerechtfertigt werden?

Helmut Bauer sagt auf Seite 20:

"In allem ist die Liebe deine Antriebskraft. Die Liebe beinhaltet alles. Die Liebe ist Autorität, in ihr ist Freude und Excellenz. Alle Früchte des Geistes werden durch die Liebe an dir sichtbar."


Das mag sich gut anhören. Aber wer sich wie ich 8 Jahre mit dem Innenleben und der Ideologie von W+G intensiv auseinandergesetzt hat, muss andere Schlüsse ziehen. Für mich ist das, was Bauer als Liebe bezeichnet, am ehesten mit dem biblischen Begriff "Gesetzlosigkeit" zu greifen. Was ist das für eine Autorität, die Menschen manipuliert und entstellt? Woher soll denn die Freude bei völlig emotionslosen Menschen kommen? Und was ist denn in den Jahren, seit W+G besteht tatsächlich sichtbar gworden? Entzweiung, Zerstörung, Leid und Tränen, kaputte Beziehungen mit vielen leidtragenden Kindern. Klar sind das Früchtes des Geistes, aber es ist nicht der Geist Gottes, sondern ein satanischer Geist, der unter dem Strich größtmöglichen Schaden anrichtet.


Fortsetzung folgt
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#10
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Kapitel 3





Gott ist in dir




Im dritten Kapitel erleutert Helmut Bauer, warum seine "Nachfolger, die "Söhne" und er selbst von gleicher Natur sind, wie Jesus Christus.

Er beginnt mit seiner Sicht, wie Jesus Christus in diese Welt gekommen sein soll, mit der Bibelstelle Jesaja 43;19, die er wie folgt, wiedergibt:

"Ich schaffe jetzt etwas Neues. Es kündigt sich schon an. Merkt ihr das nicht? Ich werde eine Straße durch die Wüste legen..."


Dazu erklärt Bauer auf S. 21:

"Der Sohn Gottes ist Mensch geworden, jetzt in unserer Zeit. Es ist tatsächlich passiert. Etwas ganz Neues hat begonnen, etwas noch nie Dagewesenes. Gott selbst betritt die Bühne.

Eine Straße, die herausführt aus der Wüste, eine Straße, die herausführt aus der Seele.


Natürlich pflegt Bauer auch hier einen absolut willkürlichen Umgang mit der Bibel. Jesaja 43 erzählt die Geschichte Israels, das Volk war abgefallen und bekam Gnade bei Gott durch seine Umker und Vergebung des Sünden. Das Neue, dassgeschaffen wurde war eben,dass dem Volk vergeben wurde.

Es gibt in Jesaja und auch sonst nirgendwo in der gesamten Bibel irgendeinen Hinweis, dass dieses Neue aus Jesaja 43 eine Prophetie auf das Kommen von Helmut Bauer und seiner Sekte Wort und Geist hinweist. Das ist nicht nur eine Missdeutung dieses Bibelverses, sondern eine vollkommen freie Erfindung. Ich persönlich glaube, dass hier der Größenwahn eines Menschen offenbar wird, der sich selbst zu Gott macht. Denn Bauer erklärt ja sofort, was dieses Menschwerden in unserer Zeit aus seiner Sicht bedeutet, wenn er auf S. 22 schreibt:

"Der Sinn deines Lebens - das was dich ausmacht, weshalb du da bist - ist Christus."


Als Beweis dafür nennt er einen Halbsatz aus 2.Kor.5;17, den er wie folgt zitiert:

"Siehe, ein neuer Mensch ist es geworden..."

Tatsächlich steht dieser Vers so in der Bibel:

"17Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!"

Wer die Ideologie von Bauer kennt, die er sich selbst zusammengezimmert hat, weiß, wie Bauer das im Zusammenhang sieht. Er selbst erklärt auf verschiedenen Tonträgern, dass Jesus der Vorname und Christus der Nachname sei. Zudem sei Jesus Christus lediglich der Erste gewesen, der in diese Welt gekommen sei, nun seien aber alle W+G "Söhne" einzeln für sich und zusammengenommen dieser Christus. Nur vor diesem Hintergrund wird deutlich, was Bauer wirklich meint wenn er nun wie folgt schreibt:

"Einen neuen Menschen, den stärksten, den mächtigsten, der je diesen Planeten Erde betreten hat, den siehst du alle Tage im Spiegel. Dieser neue Mensch besitzt tatsächlich die Fähigkeit, in dich hineinzusehen. Und er entdeckt in seinem Innersten etwas unendlich Mächtiges, etwas was die Welt nicht kennt. Etwas so Starkes, dass er einen Lehrer braucht, einen Meister, einen Betreuer, der ihn in diesen Dingen lehrt."


Bauer erklärte ja vorher, das Neue Leben käme aus den "Söhnen" aus ihrem Inneren selbst. Er redet immer von einem neuen Bewusstsein, dass man haben müsse, und hier wird der Inhalt dieses Bewusstseins deutlich. Seine Nachfolger sollen sich als "Christusse" sehen, die in der Nachfolge des ersten "Sohnes" Jesus stehen, und in sich selbst sieht er diesen Meister und Lehrer. Dabei macht er einen gravierenden Unterschied zwischen seinen Nachfolgern und sich selbst. Er behaupte tnämlich seine Nachfolger seien alle Christusse im Unsichtbaren, während er selbst der erste Sichtbare sei. Der unselige Alexander Fuhrmann, der den hochtrabenden Titel "Direktor der Wort und Geist Akademie" trägt formulierte das auf einem mir vorliegenden Tonträger wörtlich so:

"1) Wir brauchen nicht mehr auf die Wiederkunft Jesus Christi warten, denn JESUS CHRISTUS ist bereits in Form von Helmut Bauer reinkarniert worden!

2) Die Wiederkunft Jesu Christi hat damit schon stattgefunden und damit ist auch der Zwischenzustand, den die Briefe des NTs beschreiben, ebenfalls beendet und für uns nicht länger gültig.

3) Wir leben schon JETZT in der vollen Herrschaft, die die Christenheit anhand des biblischen Zeugnisses als das "1000-jährige Reich" beschreibt, es gibt nichts auf was wir noch zu warten haben."


Vielleicht denken einige Leser jetzt, das kann nicht wahr sein, aber Helmut Bauer erklärt hier ja umgehend weiter:

"Du findest in dir die Macht über Leben und Tod, über Anfang und Ende. Du findest Gott selber, den mächtigen Geist, in dir. Er ist tatsächlich in dir. Es ist so wichtig, dass du ein Bewusstsein darüber bekommst."


Der eben erwähnte Fuhrman sagte wörtlich: "Apostel Helmut Bauer ist der erste, sichtbar im Fleisch wiedergekommene Jesus Christus." Um jetzt seinen Verrirten Schäfchen etwas zu bieten, wird jedem Einzelnen W+G` ler dieses "Christussein" auch zugesprochen, allerdings im Unsichtbaren. Da kriegt ja keiner mit, dass dies Unsinn ist. Aber Bauer selbst, versteht sich als sichtbarer Christus mit Messiaskompetenz. Auf einer Original Audio CD von W+G, die mir vorliegt, sagt Bauer selbst:

"Darum seid ihr zu mir gekommen, weil ich Euch das Leben gebe."

Dieses Buch ist also tatsächlich ein Beleg dafür, dass Bauer die Wahnvorstellung, dass er "Gott" sei, nicht etwa dementiert, sondern für seine Nachfolger, die bereits in seiner Ideologie satanisch gefangen sind, vertieft.

Bauer schreibt weiter auf S. 23:

"Jeder, der mit dem Messias, dem Christus eins geworden ist, bedeutet: Jeder, dem es bewusst wird, dass nicht mehr er, sondern der Christus lebt. Du hast einen anderen Geist empfangen, dessen Fähigkeit überhaupt noch nicht bekannt ist. Gott ist Geist. Er bewirkt dieses Leben."


Die Vorstellung von Bauer ist, dass man sich nur bewusst werden muss, dass dieser Gott, der in dir ist, in Geist verwandelt wird, so dass man nun nicht mehr selbst lebt, sondern von Gott gelebt wird. Wir haben vorher erfahren, dass Bauer seinen Lesern schrieb: "Der Geist Gottes bist Du." Man kann folglich keinen anderen Schluss ziehen, als den, dass Bauer sich selbst als Gott sieht, und seine Anhänger mit diesem Status in "Unsichtbarkeit" bei Laune hält.


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#11
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Helmut Bauers fatale Irrlehren kann er nur dadurch stützen, dass er eine Bibelstelle nach der anderen falsch zitiert, und dann willkürlich seine Ideen davon ableitet. Auf Seite 24 haben wir es wieder mit so einer irrtümlichen Schriftstelle zu tun. Bauer zitiert hier angeblich Kol. 2;9, formuliert aber:

"Ihr seid in ihm zur Fülle gebracht und dadurch zur Fülle des Lebens gekommen."

Davon abgeleitet versteht Bauer das so:

"Das ist das neue Leben. Es ist das Einfachste. Sei locker und freudig. Strenge dich nicht an. Sonst willst du etwas tun, was Gott bereits getan hat.
Du must nicht zur Fülle gelangen, wenn Gott dich bereits zur Fülle gebracht hat. Aus dieser Tatsache kommt das Leben hervor."


Man muss sich auch hier zunächst den Kontext anschauen, in dem dieses angebliche Bibelzitat zu finden sein soll.

1 Ich lasse euch aber wissen, welch einen Kampf ich habe um euch und um die zu Laodizea und alle, die meine Person im Fleisch nicht gesehen haben,
2 auf daß ihre Herzen ermahnt und zusammengefaßt werden in der Liebe und zu allem Reichtum des gewissen Verständnisses, zu erkennen das Geheimnis Gottes, des Vaters und Christi,
3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. (1. Korinther 1.24) (1. Korinther 1.30)
4 Ich sage aber davon, auf daß euch niemand betrüge mit unvernünftigen Reden. (Römer 16.18)
5 Denn ob ich wohl nach dem Fleisch nicht da bin, so bin ich doch im Geist bei euch, freue mich und sehe eure Ordnung und euren festen Glauben an Christum. (1. Korinther 14.40)
6 Wie ihr nun angenommen habt den HERRN Christus Jesus, so wandelt in ihm
7 und seid gewurzelt und erbaut in ihm und fest im Glauben, wie ihr gelehrt seid, und seid in demselben reichlich dankbar. (Epheser 3.17)
8 Sehet zu, daß euch niemand beraube durch die Philosophie und lose Verführung nach der Menschen Lehre und nach der Welt Satzungen, und nicht nach Christo.
9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, (Johannes 1.14) (Johannes 1.16)
10 und ihr seid vollkommen in ihm, welcher ist das Haupt aller Fürstentümer und Obrigkeiten; (Epheser 1.21)
11 in welchem ihr auch beschnitten seid mit der Beschneidung ohne Hände, durch Ablegung des sündlichen Leibes im Fleisch, nämlich mit der Beschneidung Christi, (Römer 2.29) (Römer 6.5) (1. Petrus 3.21)
12 indem ihr mit ihm begraben seid durch die Taufe; in welchem ihr auch seid auferstanden durch den Glauben, den Gott wirkt, welcher ihn auferweckt hat von den Toten. (Römer 6.4) (Kolosser 3.1)
13 Und er hat euch auch mit ihm lebendig gemacht, da ihr tot waret in den Sünden und in eurem unbeschnittenen Fleisch; und hat uns geschenkt alle Sünden (Epheser 2.1) (Epheser 2.5)
14 und ausgetilgt die Handschrift, so wider uns war, welche durch Satzungen entstand und uns entgegen war, und hat sie aus dem Mittel getan und an das Kreuz geheftet; (Epheser 2.15) 15 und hat ausgezogen die Fürstentümer und die Gewaltigen und sie schaugetragen öffentlich und einen Triumph aus ihnen gemacht durch sich selbst.



Aufgrund dessen, dass jeder Zusammenhang wie auch immer geartet mit Sünde von Bauer strikt abgelehnt wird, ist es unseriös, diesen einen Vers überhaupt losgelöst vom Kontext zu betrachten. Dort steht auch nicht, dass wir zur Fülle gebracht würden, so als wenn die ganze Fülle in uns wohnen würde, sondern die Fülle wohnt in ihm, Jesus Christus, allein. Klar hat er alle Sünden getilgt, aber dieses Gnadengeschenk bedarf der Annahme. Bauer hingegen will ein Bewusstsein in seinen Nachfolgern dahingehend, dass Sünde in ihrem Leben ohne Umkehr und Reue keine Rolle spielt. Er will also das Erlösungsgeschehen abkürzen und umgehen. Aus meiner Sicht muss Bauer so drauf sein, da er sonst selbst nicht mehr sündigen könnte. Das was er vorlebt,muss er aber auch seinen Nachfolgern zugestehen. Daher wurde der Ehebund kurzerhand als einem okkulte Bindung deklariert, und schon kann der "Liebesfluss" sich xbeliebig ausweiten.

Bauers Wiedergeburt ist denkbar einfach. Er schreibt:

"Du wirst ständig mit der Liebe Gottes bestrahlt und so veränderst du dich einfach. Die Liebe stellt deine Seele vollkommen her, macht deinen Geist unendlich stark und bringt ihn hervor. Nebenbei wird auch dein Körper gesund. So etwas gab es noch nie, so etwas macht nur Gott."


Was für eine fatale Unwahrheit. Man muss das was Bauer sagt nur glauben, es sich also bewusst machen, dann geht alles wie von selbst. Tatsächlich führt es aber vom Gott der Bibel weg, und die Sünde trennt die W+G Anhänger vom lebendigen Gott. Das Christsein wird durch diese Irrlehre definitiv zerstört. Bauer hat so eine Art religiöses Schlaraffenland erfunden, das aber lediglich die Qualität eines Märchens hat. Real daran dürfte lediglich sein, dass er selbst die gebratenen Tauben von den Bäumen pflückt, die seine Nachfolger für ihn da aufhängen. Woher sollte sonst das Geld für seine Villa gekommen sein? Wenn herr Bauer das selbst mit eigener Arbeit bewerkstelligt hat, mag er das mal offenlegen. Aber es ist ja legal, pro Jahr 20% des Stiftungskapital an den Stiftungsgeber auszuschütten. So machen auch Stiftungen Sinn, allerdings auch wieder nur für einige wenige.

Wie wir sehen spricht Gottes Wort davon, dass die Fülle Gottes in "IHM" und nicht in "UNS" wohnt. Das Vollkommensein in ihm bezieht sich zum Einen auf die Zukunft und ist zum anderen davon abhängig, dass wir in Jesus sind und bleiben. Jesus aber ist das fleischgewordene Wort Gottes. Daher ist die Grundbedingung also, dass wir im Wort Gottes bleiben und nicht nach eigenem Gusto verdrehen. In Bauers Aussagen ist kein Funke Wahrheit.


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#12
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Helmut Bauers fatale Irrlehren kann er nur dadurch stützen, dass er eine Bibelstelle nach der anderen falsch zitiert, und dann willkürlich seine Ideen davon ableitet. Auf Seite 24 haben wir es wieder mit so einer irrtümlichen Schriftstelle zu tun. Bauer zitiert hier angeblich Kol. 2;9, formuliert aber:

"Ihr seid in ihm zur Fülle gebracht und dadurch zur Fülle des Lebens gekommen."

Davon abgeleitet versteht Bauer das so:

"Das ist das neue Leben. Es ist das Einfachste. Sei locker und freudig. Strenge dich nicht an. Sonst willst du etwas tun, was Gott bereits getan hat.
Du must nicht zur Fülle gelangen, wenn Gott dich bereits zur Fülle gebracht hat. Aus dieser Tatsache kommt das Leben hervor."

Man muss sich auch hier zunächst den Kontext anschauen, in dem dieses angebliche Bibelzitat zu finden sein soll.

1 Ich lasse euch aber wissen, welch einen Kampf ich habe um euch und um die zu Laodizea und alle, die meine Person im Fleisch nicht gesehen haben,
2 auf daß ihre Herzen ermahnt und zusammengefaßt werden in der Liebe und zu allem Reichtum des gewissen Verständnisses, zu erkennen das Geheimnis Gottes, des Vaters und Christi,
3 in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. (1. Korinther 1.24) (1. Korinther 1.30)
4 Ich sage aber davon, auf daß euch niemand betrüge mit unvernünftigen Reden. (Römer 16.18)
5 Denn ob ich wohl nach dem Fleisch nicht da bin, so bin ich doch im Geist bei euch, freue mich und sehe eure Ordnung und euren festen Glauben an Christum. (1. Korinther 14.40)
6 Wie ihr nun angenommen habt den HERRN Christus Jesus, so wandelt in ihm
7 und seid gewurzelt und erbaut in ihm und fest im Glauben, wie ihr gelehrt seid, und seid in demselben reichlich dankbar. (Epheser 3.17)
8 Sehet zu, daß euch niemand beraube durch die Philosophie und lose Verführung nach der Menschen Lehre und nach der Welt Satzungen, und nicht nach Christo.
9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, (Johannes 1.14) (Johannes 1.16)
10 und ihr seid vollkommen in ihm, welcher ist das Haupt aller Fürstentümer und Obrigkeiten; (Epheser 1.21)
11 in welchem ihr auch beschnitten seid mit der Beschneidung ohne Hände, durch Ablegung des sündlichen Leibes im Fleisch, nämlich mit der Beschneidung Christi, (Römer 2.29) (Römer 6.5) (1. Petrus 3.21)
12 indem ihr mit ihm begraben seid durch die Taufe; in welchem ihr auch seid auferstanden durch den Glauben, den Gott wirkt, welcher ihn auferweckt hat von den Toten. (Römer 6.4) (Kolosser 3.1)
13 Und er hat euch auch mit ihm lebendig gemacht, da ihr tot waret in den Sünden und in eurem unbeschnittenen Fleisch; und hat uns geschenkt alle Sünden (Epheser 2.1) (Epheser 2.5)
14 und ausgetilgt die Handschrift, so wider uns war, welche durch Satzungen entstand und uns entgegen war, und hat sie aus dem Mittel getan und an das Kreuz geheftet; (Epheser 2.15) 15 und hat ausgezogen die Fürstentümer und die Gewaltigen und sie schaugetragen öffentlich und einen Triumph aus ihnen gemacht durch sich selbst.



Aufgrund dessen, dass jeder Zusammenhang wie auch immer geartet mit Sünde von Bauer strikt abgelehnt wird, ist es unseriös, diesen einen Vers überhaupt losgelöst vom Kontext zu betrachten. Dort steht auch nicht, dass wir zur Fülle gebracht würden, so als wenn die ganze Fülle in uns wohnen wüder, sondern die Fülle wohnt in ihm. Jesus Christus, allein. Klar hat er alle Sünden getilgt, aber dieses Gnadengeschenk bedarf der Annahme. Bauer hingegen will ein Bewusstsein in seinen Nachfolgern dahingehend, dass Sünde in ihrem Leben ohne Umkehr und Reue keine Rolle spielt. Er will also das Erlösungsgeschehen abkürzen und umgehen. Aus meiner Sicht muss Bauer so drauf sein, da er sonst selbst nicht mehr sündigen könnte. Das was er vorlebt,muss er aber auch seinen nachfolgern zugestehen. Daher wurde der Ehebund kurzerhand als einem okkulte Bindung deklariert, und schon kann der "Liebesfluss" sich xbeliebig ausweiten.

Bauers Wiedergeburtsvorstellung ist denkbar einfach. Er schreibt:

"Du wirst ständig mit der Liebe Gottes bestrahlt und so veränderst du dich einfach. Die Liebe stellt deine Seele vollkommen her, macht deinen Geist unendlich stark und bringt ihn hervor. Nebenbei wird auch dein Körper gesund. So etwas gab es noch nie, so etwas macht nur Gott."


Was für eine fatale Unwahrheit. Man muss sich das was Bauer sagt nur glauben, es sich also bewusst machen, dann geht alles wie von selbst. Tatsächlich führt es aber vom Gott der Bibel weg, und die Sünde trennt die W+G Anhänger vom lebendigen Gott. Das Christsein wird durch diese Irrlehre definitiv zerstört. Bauer hat so eine Art religiöses Schlaraffenland erfunden, dass aber lediglich die Qualität eines Märchens hat. Real daran dürfte lediglich sein, dass er selbst die gebratenen Tauben von den Bäumen pflückt, die seine Nachfolger für ihn da aufhängen. Woher sollte sonst das Geld für seine Villa gekommen sein? Wenn Herr Bauer das selbst mit eigener Arbeit bewerkstelligt hat, mag er das mal offenlegen. Aber es ist ja legal, pro Jahr 20% des Stiftungskapital an den Stiftungsgeber auszuschütten. So machen auch Stiftungen Sinn, allerdings auch wieder nur für einige wenige.

Auch ist nicht nachvollziehbar, warum Bauer jetzt auf einmal die Seele reinigen und verändern will. Vorher war er noch der Überzeugung, dass Seele Welt bedeutet und damit der Herrschaft Satans unterliegt. Was will er denn daran jetzt kaschieren? Offensichtlich verstrickt sich der Mann in Widersprüche und merkt es nicht.

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Kapitel 4




In Christus ist die Fülle




Tatsächlich steht in der Bibel: "In Christus ist die Fülle der Gottheit leibhaftig." Nur, das, was in der Bibel steht,meint Bauer nicht. Bauer hat gegenüber seinen Nachfolgern immer wieder klar zum Ausdruck gebracht, dass jeder Einzelne W+G Anhänger allein und zusammengenommen "der Christus" ist. Unsichtbar, aber das Göttliche käme deshalb aus deren Innersten hervor. Und sich selbst lässt er unwidersprochen als sichtbar im Fleisch wiedergekommener Christus benennen. Auserdem schrieb er vorher seinen Nachfolgern: "Du bist der Geist Gottes." Wenn Bauer nun also auf S.31 schreibt:

"Auf einmal beginnt der Heilige Geist mit dir zu sprechen und dich zu lehren, und du bekommst Offenbarung. Er sagt dir. Vertraue dich mir an. Lass dich erquicken, lass dir guttun. Ich will dich herausführen aus diesem dunklen Tal des seelischen Lebens, hinein in das Licht Gottes, in das Licht des Lebens."


- dann führt nach Bauers Vorstellungen der Heilige Geist offenbar Selbstgespräche. In der Sache verstehe ich das so, dass die W+G`ler zu sich selbst sprechen und entscheiden was richtig ist und über die Ergebnisse sagen, dass sie gut seien, selbst wenn sie anderen durch ihr Verhalten und Tun bitteren Schaden zufügen. Und wenn Bauer die Leute auffordert "mir zu vertrauen,dann meint er natürlich nicht den Heiligen Geist der Bibel oder Jesus Christus, sondern sich selbst als Anführer, denn er will ja der "Gesandte" sein, der den Menschen "das Leben gibt." In zweiter Linie verstehe ich das so, dass die W+G`ler selbst den schwachsinnigsten Gedanken, die aus ihnen hervorkommen, auch wenn man diese Gedanken vorher entsprechend manipuliert hat, absolut vertrauen, weil sie ja selbst angeblich als Gottes Geist die Dinge aussprechen. So werden Menschen nicht nur manipuliert, sondern regelrecht programmiert. Man kann auf diese Weise völlig fremdbestimmt Dinge tun, ohne ein Gewissen und ohne jedes Unrechtsbewusstsein. Meine persönliche Vorstellung ist, dass aufgrund solcher Methoden auch die Terrorattentate des gewalttätigen Islam funktionieren. Der Verstand ist ausgeschaltet, der Wille ist manipuliert, und die Hemmungen finden nicht mehr statt, weil Gott ja immer gut ist.

Bauer erreicht das, indem er fortwährend den Menschen Eigenschaften andichtet, die diese angeblich gelebt haben, bevor sie zu Wort und Geist kamen. Er erklärt das folgendermaßen:

"Auf einmal erkennst du, dass die Seele geschunden, belogen und von allen möglichen Energien inspiriert wurden. Sie wurde ständig darauf trainiert, zu verurteilen, zu kritisieren und Angst zu haben, weil sie all diesen geistern ausgeliefert war. Sie war permanent überfordert, wurde geschlagen und misshandelt."


Das hinterhältige an dieser Form der Manipulation ist, dass man diese Geister- und Energiewelt von Bauer nicht fassen kann, und deshalb garnicht in eine Freiheit, sondern in eine andere Unsicherheit und Unfreiheit geführt wird, deren wesentlicher Bestandteil darin liegen dürfte, dass man in einen Gruppenzwang gerät, der Ängste dahingehend auslöst, dass man nicht mithalten kann. Deshalb bekennen die Verführten fleissig gegen jede Realität die Sichtweise von Bauer, die ihnen immer und immer wieder eingetrichtert werden. Und gleichzeitig wird immer wiederholt, dass "du das ja bist, aus dir kommt es ja hervor, du bist stark und mächtig. Wer da nicht mitzieht, der fällt dann irgendwann ins Bodenlose, dass dürfte sich zwischenzeitlich auch unter den W+G Verführten herumgesprochen haben. Aber das ist dann gleichzeitig auch das schlagende Argument, mit dem man jede Verantwortung für die Folgen solcher Indoktrination ablehnt. Die Leute sind dann selbst Schuld dass sie getan haben, was man ihnen eingetrichtert hat.

Bauer verführt mit "Engelszungen," wenn er den Leuten auf Seite 32 vorgaukelt:

"Die Kraft holt dich jetzt heraus. Es gibt sie und sie versetzt dich in einen anderen energetischen Zustand. Der Geist, der in dir wirksam ist, setzt seine Energie frei und bewirkt auf einmal tatsächlich diese Verwandlung zum Guten. Dies geschieht entsprechend des Geistes, der in dir ist. Bei dir ist es der Geist aus Gott, weil er deine Natur ist und du aus ihm geboren bist. Aus deinem Inneren kann also nichts anderes als Gott hervorkommen. Ich spreche dabei von deinem tiefsten Innersten."


Es ist also wie ich es vorher beschrieben habe. Aber das ist nicht das göttliche Leben, das uns die Bibel verheißt. Das ist was Bauer selbst und seine Helfer in den Leuten manifestieren, und was diese Sekte so gefährlich macht. Die Menschen dort sind gefangen wie in der Mausefalle durch eine indoktrinierende Gruppendynamik, die den eigenen Willen vollkommen ausschaltet und die den Menschen dazu bringt, jeden wie auch immer gearteten Befehl oder Auftrag wei ein Roboter auszuführen. Dahinter steckt die Lüge des Durcheinanderbringes, denn niemand, aber wirklich niemand bei W+G hat einen göttlichen Geist oder ist frei von Sünde. Jeder Mensch wird für das was er tut von Gott zur Rechenschaft gezogen werden, im Zweifel aber auch von den Strafgerichten dieser Welt. So kann man das Leben von Menschen völlig zerstören, die das dann erst hinterher merken, wenn sie irgendwann aus diesem Albtraum einmal aufwachen.


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#14
Rolf

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Was an diesem Buch wirklich auffällt ist, dass sich in fast jedem Satz eine Manipulation befindet. Das ist ja auch irgendwo eine Leistung für sich. Besonders deutlich wird das immer da, wo Bauer seine Zuhörer und Leser so maßlos überzeichnet, sie in ihrer Wertigkeit überhebt, dass man sich damit allenfalls seine eigene unrealistische Welt in seinen Empfindungen aufbauen kann, und damit eigentlich das tut, was er inhaltlich verneint. Er kitzelt die Seelen derer, die vorher Probleme mit ihrem Selbstwert hatten und erhebt sie als Personen in ungeahnte Höhen. Seine Nachfolger nehmen das, wie man an ihren Reaktionen auf Tonträgern hören kann, regelmäßig an. Da aber solche Empfindungen von Bauer als "unter der Herrschaftsmacht des Teufels" deklariert werden, darf man sich fragen, in welcher Autorität denn Bauer selbst einzuordnen ist.

Auf den Seiten 32 und 33 wird das besonders prägnant dargestellt. Bauer schreibt hier seinen Nachfolgern:

"Du hast die Fähigkeit, weil du ein Sohn bist. Alles, was du löst, ist gelöst und alles, was du bindest, ist gebunden. Du kannst das wirklich. Das ist eine der leichtesten geistlichen Übungen. Vertraue dieser Christusfähigkeit in dir. Du musst dich nicht mehr auf andere verlassen und brauchst somit nicht mehr ständig zu prüfen. Diese Quelle in dir ist ein reines Wasser. Da ist kein schlechter Zusatz, keinerlei Manipulation. Diese Quelle ergießt sich aus deinem Inneren. Sie wird zu einem Sturzbach. Du kannst dir sicher sein, dass diese Quelle nie versiegt, austrocknet oder zugedeckt werden kann. Nein, in dem Moment, wo du an diese Quelle in dir glaubst, fängt sie an, stärker und stärker zu sprudeln."


Diese Aussagen scheinen ein Licht auf die Begnung Jesu mit der Frau am Jakobsbrunnen zu werfen. Wir lesen in Jo. 4:


"Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben ... "


Wir sehen also den direkten Anspruch von Bauer, sich selbst und als Beruhigungspille eine Nachfolger mit Eigenschaften hervorzuheben, die keinem Menschen, sondern nur Gott zukommen. Der Unterschied, ob Jesus zu den Menschen spricht oder Helmut Bauer, wird völlig verwischt, so als wäre es völlig normal, an die Stelle von Jesus von Nazareth zu treten. Der gesamte Inhalt dieses Buches geht immer wieder von dieser Lüge aus, die darin besteht, dass sich Bauer über Gott erhebt. Daher ist Bauer auch maßgeblich mitverantwortlich, wenn seine Nachfolger in maßloser Selbstüberschätzung völlig durchdrehen und zu religiösen Egomanen werden.

Gleichzeitig wird den Leuten dort ja auch immer wieder die Sinnlosigkeit des Prüfens eingehämmert. Während die Bibel sagt: "Prüfet alles" sagt Bauer: Prüft nichts." Die Inhalte sollen nicht hinterfragt werden, weil sonst die Gefahr bestünde, dass der Unfug sichtbar wird, und das hat ja dann sofort Auswirkungen auf den Klingelbeutel. Tatsächlich darf man Bauer auf keinen Fall glauben schenken, denn was hier verkündet wird, ist das Gegenteil von lebendigem Glauben. Wort und Geist ist eine Totgeburt in Hochpotenz, religiöses Zyankali, das den sofortigen geistlichen Tod bewirkt. Ausgerechnet sind es immer die, die schon geistlich tot sind, die mit dem Anspruch auftreten, anderen Menschen das Leben bringen zu wollen. Wir haben es mit der Irrlehre von der Qualität einer Seifenblase zu tun. Wenn diese aber zerplatzt, kommt es nicht selten vor, dass es im Leben der Verführten die Wirkung einer Bombe hat, die deren Leben zerfetzt.

Das Unglaublichste an diesem Abschnitt ist, das Bauer nun auch noch erklärt:

"Du hältst diesen Tempel (dein Leben) rein und heilig."


Dazu kann ich nur sagen, dass Helmut Bauer und W+G gewiss nicht die Personen sind, die Aussagen über Reinheit und Heiligkeit machen sollten. Man beachte z.B. den Aufsatz von Anette Kick von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschaungsfragen, den sie nach einem Besuch bei Wort und Geist geschrieben hat. Jemand rief mich aus Nürnberg an und erzählte, man wisse dort nicht mehr, wer noch zu wem gehört, weil dort Frauentausch in unvorstellbarem Ausmaß stattfinden soll. Hier im Forum schrieb jemand,dass er in einer W+G Filiale von drei Frauen gleichzeitig belagert worden wäre, und es sei schließlich zu sexuellen Handlungen gekommen, gegen die er sich nicht hätte wehren können. Lieber Herr Bauer, Reinheit geht anders. Und Heiligkeit bedeutet Gott zu ehren, aber es beeutet nicht das Evangelium der Bibel in Trümmer zu legen.


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#15
Rolf

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Bauer setzt auf S. 34 fort, indem er Werbung für die W+G "Akademie" macht. Er schreibt in Zusammenhang mit seinen bisherigen Erklärungen:

"Du brauchst für dein wirkliches geistliches Wachstum Sein Wort und Seinen Geist - diese tägliche frische Nahrung. Ich beobachte es bei mir. Ich glaube, wenn einer sagen könnte, ich brauche das nicht, dann wäre ich das. Doch bei mir geht nichts an der "Wort und Geist Akademie" vorbei. Ich bin der Eifrigste in der Akademie. Gleich morgens gebe ich sie mir voll. Ich brauche diese geistliche Nahrung unbedingt, weil ich merke, dass sie mich immer stärker macht. Sie verleiht mir eine innere Stärke. Ja, du brauchst dieses lebendige, bewusstseinsbildende Wort, nicht eine neue Religion des Buchstabens, sondern das lebendige Wort Gottes, das in dir zum Leben wird. Wann wird es lebendig? Wenn es in dir zum Bewusstsein wird."


Ich habe diese "Akademie" schon früher als die "Akademie des Unheils" bezeichnet. Weder in dem was Bauer bisher geschrieben hat, noch in den "Akademielektionen" und der vorausgehenden "Fernbibelschule" aus denen mit tausende Leervorträge vorliegen, findet sich auch nur im entferntesten im Ansatz biblische Wahrheit. Diese "Akademie" sorgt aus meiner Sicht vor allem für einen regelmäßigen Geldfluss. Um bei W+G dazuzugehören, so sagen mir viele Aussteiger, ist die Teilnahme an dieser "Akademie" unerlässlich.

Bauer erklärt ja selbst, was diese "Akademie" inhaltlich bezweckt. Die "Religion des Buchstabens", darunter versteht man bei W+G die Bibel. Auf fast jedem Tonträger lehnt man "den Buchstaben" also Gottes Wort ab. Um seinen eigenen Quark zu rechtfertigen,benutzt man dann doch wieder einzelne Verse, wie man auch in diesem Buch sieht. Die Inhalte der Bibel erleben bei W+G aus meiner Sicht in höchstem Maß Willkür. Diese Willkür ist es, die den Nachfolgern unter Zuhilfenahme verschiedener Psychomethoden regelmäßig eingebläut werden.

Dazu gehört dann noch dieser falsche, satanische Geist, der diese Sekte durch Helmut Bauer beherrscht. Im folgenden beschreibt Bauer auf den seiten 35 und 36 seinen Part in diesem ganzen Irrsinn, wenn er über sich formuliert:

"Ich stehe voll im Geist zu dir und bin in dir. Immer wenn du mich brauchst, bin ich auf der gleichen Frequenz da. Ich sende auf dieser Frequenz 24 Stunden. Das heißt, wir sind verbunden, ob wir uns nun sehen oder nicht. Das ist etwas, was nur im Geist geht. Das sind die ersten Schritte im Wandel des Geistes: zu lernen, uns miteinander zu verbinden. Wenn wir uns verbunden haben, dann sind wir verbunden. Wer kann uns dann trennen? Ein Gefühl, das dir sagt, du seist nicht mehr verbunden? Nein, das geht nicht. Das ist eine Lüge des Teufels. Du bist mit mir verbunden, unabhängig von deinen Gefühlen. Das ist unabhängig von äußeren Dingen, wie z.B. Singledasein oder Partnerschaft. Du bist in allen Dingen die du tust in Christus.. Das heißt, du hast ständig seine Wiksamkeit und Fähigkeit."


Was für ein Wahnsinn. Für mich wird in dieser Beschreibung deutlich, dass es sich definitiv um eine Gebundenheit handelt, in der die W+G Nachfolger gefangen wird. Bauer macht klar, dass diese Gebundenheit von ihm, von seinem satanischen Geist ausgeht. Und ich meine hier auch zu erkennen, dass Bauer mit Bewusstsein handelt. Man muss sich versuchen vorzustellen, was das bedeutet. Wenn Bauer sagt: "Ich bin in dir", und gleichzeitig davon redet, dass man einer anderen Lehre als die des Buches folgen muss, dann bedeutet das für mich, hier gibt einer freimütig das Bekenntnis ab, dass er willentlich und wissentlich daran arbeitet, das wahre Christentum nachhaltig zu zerstören.

Bauer erklärt hier, dass man sich aus der Verbindung zu ihm nicht lösen kann, und dass dies völlig unabhängib von der Lebenssituation seiner Nachfolger so ist. Und er kehrt hier die Wahrheit in Lüge um, indem er behauptet, die Vorstellung, dass man sich aus dieser Bindung lösen kann, sei vom Teufel. Die Wahrheit ist, dass die Menschen dort durch den Teufel fest- und gefangegehalten werden. Bauer behauptet ja auch, nicht Mensch sondern Geist zu sein. Wenn das nicht ebenso Unsinn würde, müsste man ja aufgrund Bauers Ausführungen darüber nachdenken, ob der Teufel sich nicht in ihm in mmenschlichr Gestalt manifestiert hätte. Der Knüller seiner Ausführung hier ist allerdings die Zusammenfügung, die deutlich macht, dass die Menschen in denen Bauer ist, dass ausgerechnet die in Christus sind. Was dieser Mann unserem Herrn antut ist unbeschreiblich.


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#16
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Kapitel 5





Gott hat übernommen





Im 5 Kapitel befindet sich der Honig, den Bauer seinen Nachfolgern um den Bart streicht, um sie bei der Stange zu haltern. Wiederholungen dessen, was ich schon geschrieben habe. Wir können das Kapitel daher vernachlässigen. Es handelt sich um einen Seitenfüller ohne realen Inhalt.

Über die Mächtigkeit und Wirklichkeit, über die Autorität, die den Teufel stoppt,über Energien und Geist, über die Akzeptanz der Söhne und göttliche Strahlkraft ergießt sich Bauers Repertoire an angeblichen Wohltaten. Dabei ist das alles so unwirklich, wer W+G Nachfolger kennt, der weiß, es ist nichts dran an Bauers Verheißungen.
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#17
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Kapitlel 6




Die Macht in dir wird lebendig




In diesem Kapitel beschäftigt sich Bauer nun endlich mit dem Buchtitel. Seine ersten Sätze weisen sofort ins Ziel, wenn er auf S.49 schreibt:

"Die Söhne Gottes leben in einer Allmacht, in einer Macht über alles. Die Menschen der Welt, - das Wort Gottes bezeichnet sie als Erdlinge - stehen unter dem Machtbereich der Finsternis. Die Söhne Gottes hingegen sind aus diesem Machtbereich der Finsternis herausgenommen und in ein neues Reich versetzt worden, in ein Königreich, das nicht von dieser Welt ist. Die Söhne strahlen demzufolge eine andere Macht aus, weil sie nicht von dieser Welt sind.Sie leben zwar in dieser Welt, sind jedoch Kinder des Lichts. Dieser Machtbereich Gottes ist der Machtbereich in Christus. In ihm hast du alle Macht."


Alle W+G - Nachfolger nennen sich Sohn. Es ist also klar, wem Bauer hier göttliche Eigenschaften zuspricht. Es ist hier ein Bezug zu Kol.1;13 zu erkennen, aber wieder wird nicht erklärt, was der Vers meint. Es geht im Wort Gottes nicht um Macht, die den Menschen zugesprochen wird. Aussagen wie "mächtig und heilig" gelten allein Jesus Christus. Bauers "Söhne" strahlen nichts aus, schon gar keine Macht, sie erweisen sich aus meiner Sicht eher als sehr ominöse, ohnmächtige Lichtgestalten.

Die Aussagen der Bibel über Macht, oder darüber, dass Gott Männer einsetzte, die Macht ausübten, sind völlig anders als Bauers Interpretation. Von einem König oder Herrscher wird eigentlich erwartet, dass er gerecht ist, dass er das Land zu Wohlstand führt, Frieden schafft und dafür sorgt, dass die Menschen ihren Alltag leben können. Er sollte keinen Hass unter dem Volk schüren. Im Gegenteil: eine sta­bile und gerechte Regierung fördert das Vertrauen des Volkes.
(2.Timotheus 4/3-4)

Was wissen wir über falsche Machgelüste?

Macht beherrscht Menschen

Macht zerstört und stört Gemeinschaft

Machtmissbrauch ist möglich

Macht verändert Menschen, kann zu Hochmut führen

Macht wirkt Aggression

Machtdemonstration wirkt Hilflosigkeit, schürt Ängste

Macht steht im Gegensatz zu Gnade Gottes

Macht macht süchtig

Macht bereitet Menschen Spaß, weil sie über anderen stehen, ....

Dagegen sehen wir in Gottes Wort:

Menschliche Macht ist ohnmächtig, nur Gott hat wahre Macht

Macht und Ohnmacht gehören zusammen, denn nur wer in Demut vor Gott praktiziert, dem kann Leitung gelingen

In Demut, in dienender Haltung wird wahre Vollmacht deutlich


Für Bauer trifft eher zu, was in 2. Kor. 4 steht. Dort erfahren wir:
Das, was die Menschen gern hören wollen - das predigen sie.

Genau damit lassen sich die "Gläubigen" und "Christen" mit Begeisterung berieseln - nur nicht die volle und unbequeme Wahrheit !

Mit positiv klingenden Halbwahrheiten kann man wesentlich bessere Einnahmen erzielen, als mit der vollen und unbequemen Wahrheit. Mit Wahrheiten macht man sich beim Volk nur unbeliebt. Aber der Herr hat uns beauftragt, den Menschen die volle Wahrheit zu verkünden,
und nicht damit, ihnen mit List und wohlklingenden Halbwahrheiten
das Geld aus den Taschen zu ziehen.

„Darum, weil wir dieses Amt haben ... werden wir nicht müde (die volle Wahrheit zu verkünden) ...
wir meiden schändliche Heimlichkeit (wir verschweigen die unbequeme Wahrheit nicht)
und gehen nicht mit List um (um uns beliebt zu machen, und dadurch an das Geld der Menschen zu gelangen),
fälschen auch nicht Gottes Wort (indem wir die Hälfte verschweigen) ...“
(2.Korinther 4/1-2)

In diese Kategorie gehören Menschen, die sprehen, "...der Herr hat es gesagt,"und doch hat sie der Herr nicht gesandt ...“ (Hesekiel 13/6)
Einer den Gott aussendet, wird immer in der Wahrheit des Wortes bleiben.Wer das nicht tut, über den sagt Gottes Wort: „Denn solche dienen nicht unserm Herrn Christus, sondern ihrem Bauch; und durch süße Worte und prächtige Reden verführen sie die Herzen der Arglosen.“ (Römer 16/18) Wer solchen Menschen glaubt, belügt sich selbst. Auch im Buch Jeremia finden wir in Bezug auf Bauer und seine Sekte das passende Wort des lebendigen Gottes: „Höre doch, Hananja! Der Herr hat dich nicht gesandt; aber du machst, dass dies Volk sich auf Lügen verlässt.“ (Jeremia 28/15)

Deshalb steht in der Bibel, dem Buch, das Bauer so garnicht mag und deshalb fälschlicherweise für tot erklärt: „Denn es wird eine Zeit kommen, da sie (die Menschen) die heilsame Lehre (die Wahrheit, die sie zur rettenden Umkehr führt) nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und sie werden die Ohren von der Wahrheit abwenden ...“
(2.Timotheus 4/3-4)


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#18
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Bauer fährt auf den S. 50/51 mit seinem theologischen Unwissen fort und behauptet:

"Der Name "Christus" ist belegt. Christus ist nicht irgendeine Vorstellung. Er ist nicht all das, was du in deiner Seele kennst. Es ist pure Allmacht, pure Energie, pure Kraft, eine Fähigkeit, die über dieses Dasein der Menschen, über all das Natürliche weit hinausgeht. In diesen Machtbereich bist du versetzt worden."



Hier haben wir die falsche Definition von Bauer, der Jesus und Christus ohne jede Legitimation auseinanderdividiert. Alle Eigenschaften die Bauer anführt, sind nicht geeignet zu sagen, wer Jesus, der Christus ist. Denn das ist der tatsächliche Name. Jesus ist der Christus, und Christus heißt Messias. Jesus, der Christus, ist eine Person, und in dieser Person ist er Bestandteil des dreieinigen Gottes. Wenn Bauer behauptet, dass Jesus mit dem Christus nichts zu tun hat, und der Christus eine Kraft sei, ein Machtbereich, in den jeder seiner Nachfolger versetzt wurde, weil sie ihm, dem Bauer glaubten, dann ist Bauer ein Lügner. Jedenfalls ist er dann ein Lügner, wenn er sich in seiner Irrlehre auf die Bibel beruft.

Die Bibel ist hier absolut eindeutig, wenn sie über den Geist Gottes spricht. So lesen wir:

„Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten (heute!) etliche vom Glauben abfallen und sich verführerischen Geistern und Lehren von Dämonen zuwenden werden, durch die Verstellungskunst von Leuten, die Betrug lehren, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind. Sie verbieten zu heiraten und Speisen zu genießen, die doch Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung gebraucht werden von denen, die gläubig sind und die Wahrheit erkennen."

1.Ti.4:1-3

Bauer dagegen fährt unbeirrt fort:

"Es geht aber nur um eine Quelle, diese Quelle der Macht, deinen Geist, und der bist du. Du hast Fähigkeiten in deinem Inneren, die sich dein Verstand nicht einmal ausdenken kann, weil dein Vorstellungsvermögen dafür nicht ausreicht. Aus dieser einen Quelle ziehst du deine Fähigkeit. Dieser Geist ist immer der Stärkste in jeder Situation. Du bist göttlich, aus Gott geschöpft. Deine Geistlichkeit ist Göttlichkeit. Das heißt, immer wenn du aus deinem Geist lebst und ihm vertraust, findet eine göttliche Wirksamkeit statt."



Wirkliche Christen leben nicht aus sich selbst, sondern aus der Gnade Gottes. Sie sind nicht göttlich, sondern durch ihre Verbindung zu Gott geheiligt. Die Bibel, Gott, will nicht dass wir eigene Fähigkeiten aus uns selbst schöpfen, sondern dass wir Gott bitten, und er wird uns segnen und uns schenken, wessen wir bedürfen. Das Evangelium steht bei Bauer Kopf. Man darf ihm nicht glauben. Im Verhältnis zu Gott ist Bauer aus sich selbst heraus garnichts. Ein Nichts und Niemand mit religiösen Wahnvorstellungen.

Dennoch wiederholt Bauer auf S.54:

"Gott ist Geist, der Geist der Geister, pure Energie, und du bist Geist. In diesem göttlichen Geist hast du Fähigkeiten, die dir das Leben hier auf der Erde nicht nur leicht, sondern himmlisch machen."




Braucht es noch mehr Belege, dass Bauer den Menschen zu Gott machen will? Seine sogenannten Erkenntnisse sind allerdings nicht geistlich, sondern gespenstisch. Das ist ein Alptraum. Wenn also Gott Geist und der Mensch auch Geist ist, dann ist nach Bauers Auffassung beides gleich.

Wie bezieht Bauer "sein Wissen" nun auf sich? Auf S. 56 erklärt er wie folg:

"Ich habe einen klitzekleinen Nachteil. Ich bin sichtbar. Wäre ich unsichtbar, würdest du mir wahrscheinlich noch mehr glauben. Darum geht es ja letztendlich: Wem glaubst du? Dem kleinen Mann im Ohr, der gemäß deiner Sinneswahrnehmung in dich hineinspricht, oder mir? Ich bin gesandt, um dieses Leben zu entfachen und diese Energie in dir hervorzubringen... Das nennt man Herrschaft."


Aus meiner Sicht ein reines Täuschungsmanöver. Für Bauer gibt es definitiv keine Nachteile. Er sieht sich selbst als Messias für die heutige Zeit. Ich nenne das eine religiöse Wahnvorstellung.


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#19
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Kapitel 7





Du bist der Christus!






Nach und nach wird immer deutlicher, worum es Helmut Bauer tatsächlich geht. Dieses Buch ist herausgegeben worden, um die angebliche Göttlichkeit des Menschen zu belegen. Aber, Religionslügen kann man mit der Bibel nicht rechtfertigen, und auch intellektuell wird Bauer der Sache in keinster Weise gerecht. Sein Ideen sind nicht nachvollziehbar.

Bauer schreibt auf S. 61:

" Er kam, um uns stark zu machen. Er kam, um uns mächtig zu machen. Er kam mit einer Sendung von einer außerirdischen Macht. Er wurde von einer Kraftzentrale als Mensch auf diesen Planeten Erde ausgesandt. Man nannte ihn Jesus Christus. Er kam und stellte den Machthaber des Universums vor, seinen Vater - Gott."

"

Nichts davon entspricht biblischer Lehre. Jesus kam nicht um uns stark zu machen, sondern er sagte: "In den Schwachen bin ich mächtig. Gott will auch keine starken Menschen, die sich dann allenfalls als Halbstarke erweisen, sondern er will Menschen mit Hingabe. Jesus wurde nicht von einer Kraftzentrale ausgesandt, sondern aus dem Himmel, nicht um Übermenschen zu kreieren, sondern um uns zu erlösen. Und er brauchte Gott, den Vater nicht vorzustellen, denn dieser stellte sich bereits Mose am brennenden Dornbusch, und damit den Menschen, selbst vor. Es ist also alles falsch, was Bauer hier behauptet.

Bauer aber behauptet weiter:

"Er sagt uns ganz unmissverständlich: So wie ich bin, seid auch ihr."


Als Beleg führt er die Bibelstelle 1. Joh,4;17 an, allrdings zitiert er sie wie folgt:

"So wie er ist, sind auch wir in dieser Welt."

Wieder haben wir es mit einem Halbsatz zu tun, der jedwede willkürliche Interpretation zulässt, die allerdings nichts mit dem Textzusammenhang zu tun hat. Tatsächlich lesen wir:

"13 Daran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns, daß er uns von seinem Geiste gegeben hat. (1. Johannes 3.24)
14 Und wir haben gesehen und zeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat zum Heiland der Welt. (Johannes 3.17)
15 Welcher nun bekennt, daß Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. (1. Johannes 5.5)
16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
17 Darin ist die Liebe völlig bei uns, daß wir eine Freudigkeit haben am Tage des Gerichts; denn gleichwie er ist, so sind auch wir in dieser Welt."


Wir sind also nach Gottes Wort nicht kopierende Kraftprotze von Jesus, sondern es ist unser Auftrag, den Heiland der Welt zu bezeugen. Dazu ist uns der Heilige Geist gegeben worden, nicht aber, um ein Willkürregime aufzurichten, dass man dann beherrschen kann. Wir haben die wahre Liebe Gottes erkannt, die uns dahin bringt, dem Gericht Gottes freudig entgegen zu sehen. Bauer kennt diese Inhalte nicht, sondern er fabuliert sinnloses Zeug in Halbsätze, und meint damit eine besondere "Göttlichkeit" für seine Nachfolger rechtfertigen zu können. Tatsächlich sollte aber jemand, der so etwas tut wie Bauer nicht unbedingt freudig dem Richterstuhl Christi entgegensehen. Nach der Bibel haben solche Menschen wie Bauer keine Chance, das Himmelreich zu ererben. Das tragische daran ist, dass dies auch für diejenigen gilt, die Bauer glauben und den Irrsinn mitmachen.

Bauer fährt unbeirrt fort, indem er den Lesern vormacht, sie könnten göttliche Werke in Existenz sprechen, wenn sie ihm nur folgten. Er behauptet:

"Immer wenn du sprichst, geschieht dies in unendlicher Vollmacht. Alles, was du sprichst, das ist. Du sprichst Worte des Lebens, und die Kraft, die Leben bewirkt, ist da. Du rufst die Freiheit aus, und der Geist der Freiheit durchwirkt die Atmosphäre. Du bestimmst somit, was auf diesem Planeten Erde geschieht. Ich bin gekommen, sagt dein Herr. Ich bin gekommen, und alle die mich aufnahmen, empfingen von mir die Vollmacht, das heißt, die volle Herrschaftsgewalt über jeden Geist und über alles Fleisch."

"

Dazu sagt die Bibel:"An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen." Wort und Geist existiert jetzt 20 Jahre und ist 10 Jahre öffentlich aktiv. Und was kann man sehen, wenn man die Sekte genauer beleuchtet? Da gibts inzwischen viele, die mit Harz 4 dahinsiechen, weil Bauers Behauptungen falsch sind. Etliche sind regelrecht kaputt, ihre Beziehungen sind zerstört, sie stehen vor den Trümmerhaufen ihres Lebens, während ihr Sektenführer im Wohlstand badet. Wenn das die Herrschaftsgewalt ist, dann ist sie nicht vom Gott der Bibel und die Betonung muss dann wohl eher auf dem Begriff "Gewalt" liegen. Bauer kann auch nach 20 Jahren nicht vorweisen, dass seine Nachfolger die Eigenschaften haben, die er ihnen ständig verspricht. Aber da hilft ja der Taschenspielertrick, der den Leuten einbleut, dass dies alles im Unsichbaren geschieht. Wenn die aber erst ins Sichtbare durchbrechen, dann werden sie alle angeblich wie Bauer leben.


Ende!
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#20
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Abschließender Kommentar

Leider gibt auch dieses Buch von Helmut Bauer nicht die Wirklichkeit wieder. Das gilt sowohl für die menschliche, wie auch für die göttliche Realität. Bauer verdreht die Bibel, das tatsächliche Wort Gottes in fast jedem Satz. Insofern hat er allerdings Recht wenn er sagt: Sowas wie Wort und Geist hat es noch nicht gegeben. Das stimmt. Aus meiner Sicht ist in der Philosophie Bauers mehr Unwahrheit zu finden als in den Philosophien anderer Sektierer.

Aufgrund dessen, was Bauer uns hier vorlegt, kann ich nur empfehlen, Bauer und seinen Leuten keinesfalls Glauben zu schenken, oder sich auf sie einzulassen. Als Christ kann man man mit solchen Leuten keine Gemeinschaft haben, sondern man muss drauf bestehen, dass die Sektenangehörigen sich zunächst vollständig innerlich und äußerlich von Bauer und seiner Verführung trennen. Das ist ein schwieriger und langfristiger Prozess, aber es ist die einzige Möglichkeit, wieder ins tatsächliche Leben zurückzufinden und Liebe und Geborgenheit bei Gott und Menschen zu finden. Ich kann nur wieder und wieder dazu aufrufen, dieses Sekte sofort zu verlassen. Helmut Bauer wünsche ich bei dem, was er angerichtet hat und anrichtet, dass er zu Busse und Umkehr zurückfindet. Einige seiner Nachfolger haben das bereits erfolgreich geschafft. Die Segnungen Satans in dieser Welt sind großzügig, aber es wird nur eine kurze Zeit währen. Die Ewigkeit - Herr Bauer - man mag sich nicht vorstellen, was Sie und Ihre Verführten dort erwartet, wenn Sie den unheilvollen Weg den Sie selbst und diejenigen weitergehen, die Ihnen zu Unrecht vertrauen. Das Himmelreich ist nicht für die, die auf Erden den Mammon bevorzugen und dazu Gottes Wort missbrauchen. Auf solche Menschen wartet die ewige Verdammnis, die wir niemandem wünschen, auch nicht Helmut Bauer.
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