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Joyce Meyer


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Rolf

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Joyce Meyer





Ist Jahrgang 1943. Sie kam 1976 zum Glauben, wobei sie in Zungen sprach und Trunken vom Heiligen Geist war. Nach dem Scheitern ihrer ersten Ehe sah sie sich von Gott als Predigerin berufen. Sie absolvierte die Life Christian University in Tampa (Florida) und erhielt einen Ehrendoktor von der extrem charismatischen Oral Roberts University in Tulsa (Oklahoma). Verheiratet ist sie in zweiter Ehe mit dem deutschstämmigen Amerikaner Meyer.

Themen ihrer Predigten sind meist Strategien für ein glückliches und Gott gesegnetes Leben, das Erlangen von spirituellem und finanziellem Erfolg, sowie persönliche Krisenbewältigung (Wohlstandsevangelium). Ihrer Meinung nach können Christen ihr Leben durch die Kraft positiven Denkens verändern. Von Sünde und Umkehr ist bei ihr nur selten die Rede. (Aus Michael Kotsch, Die Charismatische Bewegung, Band 1, 2008, Seite 108-109).

Die Aussage, You cannot go to heaven unless you believe with all your heart that Jesus took your place in hell, “The most important decisions you will ever make”, Harrison House, 1991, S. 3 (Du kannst nicht in den Himmel kommen, es sei denn, du glaubst, dass Jesus deinen Platz in der Hölle eingenommen hat), ist typisch für die „Wort des Glaubens“ Bewegung. Man lehrt, dass Jesus geistlich starb und in der Hölle vom Teufel drei Tage und Nächte gequält wurde, und so unsere Erlösung bewirkt habe. Jesus war angeblich der erste „wiedergeborene Mensch“ in der Hölle. Es sind dies bald klassische Dämonenlehren (1. Tim. 4,1).

In der Zeitschrift Charisma war zu lesen: „Habe Glauben, Dinge zu tun, die bisher noch niemand anderes getan hat – und stell dir das bildlich vor!“ (Joyce Meyer in der Grugahalle in Essen, 5.-6. Okt. 2007, zitiert in Charisma /come 1. Quartal 2008, S. 17). Dies erinnert stark an die Visualisierungstechniken eines Yonggi Cho bzw. die in der „Wort des Glaubens“ Bewegung üblichen Praktiken des positiven Denkens bzw. bildhaften Vorstellens.

Beobachtungen in Indien:

Joyce Meyers Auftritt 2006 in Hyderabad löste eine Woge predigender Frauen im indischen Fernsehen aus. Sie gab eine Art Initialzündung. Auch sei seitdem eine große Anpassung an weltliche Maßstäbe zu beobachten. Viele Geschwister in Indien haben ohnehin Probleme mit predigenden Frauen und noch erschreckender für sie ist, dass eine geschiedene Frau mit ihrer Botschaft des positiven Denkens und des moderaten Wohlstandsevangeliums solch einen Zulauf haben kann. Es ist ein weiterer Beleg für die geistliche Verflachung der Gemeinden.

Eine gebürtige Kasachin namens Ilmira, die jetzt in New Delhi lebt, berichtete: Vom 17. bis 20. Januar 2008 war Joyce Meyer in Mumbai, dem ehemaligen Bombay. Sie war sehr angetan von ihren Vorträgen, bis am 19. Januar etwas stattfand, das Ilmira zutiefst schockierte und erschütterte. Mitten im Vortrag fragte Joyce Meyer plötzlich, wer denn von den Anwesenden in Zungen rede? Viele bejahten. Darauf forderte sie die Betreffenden auf, in Zungen zu beten. Dies sei die angebliche direkte Kommunikation mit Gott. Darauf erhob sich ein Schwall unverständlicher Worte aus vielen Kehlen. Minutenlang redete Meyer darauf selber in Zungen. Natürlich ohne irgendeine Auslegung oder sich sonst wie um die paulinischen Regeln zu kümmern. Dabei gibt Paulus in Vers 37 von 1. Kor. 14 gerade als Kennzeichen des Erfülltseins mit dem heiligen Geist, dass man sich an seine Maßstäbe hält und nicht unbekümmert darüber hinwegsetzt. In diesem Kapitel erklärt er sogar, dass es schändlich für die Frau ist, in der Gemeinde zu reden (Vers 35b)..


In einem anderen Artikel schreibt ein Bruder als Fazit:

Joyce Meyer bringt viel Richtiges und Biblisches, aber einige Irrlehren. Man kann sich ihrer Anziehungskraft nicht leicht entziehen. Meine Frau, die einige Sendungen mit mir zusammen angesehen hat, bemerkte zu Recht an vielen Stellen: „Aber da hat sie Recht! Das stimmt doch! Das sagt die Bibel!“

Aber gerade in dieser Mischung aus Richtigem und Falschem liegt das Verführungspotential! Man darf eine Lehre nicht anhand eines sympathischen Menschen beurteilen, sondern muß alles am Wort Gottes prüfen.

Walter Michaelis, einer der Gnadauer Väter, hat richtig festgestellt:


Schwärmer erweisen sich im Gespräch als unbelehrbar. Die Wurzel aller Schwärmerei ist Hochmut. Die besondere Gefahr des Schwarmgeistes ist seine Mischung aus Wahrheit und Irrtum, aus Finsternis und Lichtgestalt und seine verführerische Kraft durch wunderbare Vorgänge und Erfolge

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