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Wo steirische Hexen die Schulbank drücken


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Rolf

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Wo steirische Hexen die Schulbank drücken






Romana Pfleger hat in Seiersberg die erste steirische Hexenschule gegründet. Hier lernt Frau alles, was eine moderne Hexe wissen muss.


Ich bin zwar rothaarig, reite aber auf keinem Besen und mache nicht Hokuspokus", lacht Romana Pfleger aus Seiersberg zur Begrüßung. Und doch ist die diplomierte Kräuterpädagogin und Aromatherapeutin seit 23 Jahren "weiße Hexe" aus Leidenschaft.

"Weiße Hexen wollen den Menschen, den Tieren und der Umwelt nur Gutes tun. In meinen Kursen möchte ich zeigen, dass sich viele Krankheiten und Sorgen einfach mit natürlichen Mitteln ,wegzaubern' lassen", betont sie. "Ich will die Menschen wieder zur Einfachheit zurückführen, die Natur bietet uns so vieles. Aber das alte Wissen darüber ist verloren gegangen und ich möchte helfen, dass es wieder genutzt werden kann." Vor allem will sie gegen Scharlatanerie ankämpfen. "Esoterik ist heute ein großes Geschäft geworden, aber viel zu sehr abgehoben, gar nicht mehr greifbar, zu viel Hokuspokus."

Daher hat Pfleger im Vorjahr im privaten Kreis einen Probelauf für eine Hexenschule gestartet - mit großem Erfolg. "Jetzt probier ich's wirklich", hat sie sich heuer gesagt, in Seiersberg die erste steirische Hexenschule eröffnet und mit Workshops begonnen. "Bei mir lernt man in mehreren Kursen das jahrhundertealte Wissen um Heilkräuter, Mondphasen, Aromatherapie, Orakeln, Kartenlegen usw." Auch die berühmte Kristallkugel gehört zu ihrem Repertoire. Romana Pfleger möchte den Teilnehmern mehrere Türen in die Anderswelt zeigen, sie alle aufmachen - aber jeder soll selbst entscheiden, durch welche Türe er wirklich gehen möchte.

Wissen weitergeben

Im Hexenwesen gibt es das Dreifachprinzip, erklärt sie: "Alles, was man aussendet, kommt dreifach zurück - im Guten wie im Bösen." Deshalb sollte man es sich gut überlegen, was man macht. "Magie heißt nur etwas manifestieren, an etwas ganz fest glauben, dann öffnen sich Möglichkeiten. Und jedes Thema, jeder Wunsch hat seine Kräuter und seine Farben - und seine Zeit." Nur sollte man sich dabei auskennen, lächelt Pfleger. "Ich arbeite mit greifbarer Esoterik."

Und in welche Schule ist sie selbst gegangen, um Hexe zu werden? "In den Sommerferien bin ich immer mit meiner Uroma in Wolfsberg auf die Alm gegangen und habe Arnika gepflückt, was heute streng verboten ist." Daraus haben sie Arnikatinktur gemacht, die gegen alle Wehwehchen hilft. "Damit hat alles angefangen." Schritt für Schritt hat sie sich dann in die Hexenmaterie vertieft. Jetzt will die dreifache Mutter ihr Wissen weitergeben.

Jede Frau ist eine Hexe, stellt Pfleger klar. "Sie hat es in sich, im Einklang mit der Natur zu leben." Die Männer waren seit Urzeiten Jäger, die Frauen haben Beeren und Kräuter gesammelt und sich Heilwissen angeeignet. Früher war das alte Wissen selbstverständlich, heute ist es kaum noch bekannt. Deshalb hält sie am 24. März für alle Interessierten einen Workshop über Frühlingskräuter - auch für Männer.


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