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Prüfen - eine biblische Pflicht!


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29 Antworten in diesem Thema

#21
Pit77

Pit77

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4. Das Zeugnis von 1. Korinther 13:
Prophetie und Erkenntnisworte werden von Gott weggetan
Unmittelbar nach der Vorstellung der Gnadengaben im 12. Kapitel betont der Apostel, daß gerade die Gaben,
auf die die Korinther sich so viel einbildeten, von Gott weggetan würden bzw. aufhören würden. „Aber
seien es Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei
es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. Denn wir erkennen stückweise und wir weissagen stückweise;
wenn aber einmal das Vollkommene da ist, dann wird das Stückwerk weggetan“ (1Kor 13,8).
Wir werden auf diesen Abschnitt unter Punkt 5 noch einmal ausführlicher eingehen; hier wollen wir nur
betonen, daß dieses Argument des Apostels nur Sinn ergibt, wenn diese Gaben weggetan werden, solange
die Gemeinde noch nicht in der Herrlichkeit ist. Paulus argumentiert ja, daß diese Gaben jetzt schon, auf
der Erde, weniger wichtig sind als die vorzüglicheren Gnadengaben Glaube, Hoffnung und Liebe. Der Sinn
der Argumentation wird dann am klarsten, wenn wir annehmen, daß „das Vollkommene“ die vollkommene
Offenbarung des Willens Gottes für die Gemeinde in den Schriften des NT ist. Auf diese Weise stimmt diese
Stelle auch mit dem übrigen Zeugnis des NT über die begrenzte Rolle der Prophetengabe in der Gemeinde
überein.


was ist mit diesem text? ist der unerheblich? oder passt er nur nicht ins dogma?
  • 0

#22
Rolf

Rolf

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Was für ein Dogma?

Die Frage ist doch, was ein Dispensationalist damit verbindet, wenn er einen solchen Text zitiert. Nach dispensationalistischer Sichtweise ist das Vollkommene bereits in der Welt, seit der Kanon der Bibel abgeschlossen wurde.

Vom Gesamtzeugnis der Schrift kommt das Vollkommene in die Welt, wenn Jesus wiederkommt. Die Frage ist also, wann die Geistesgaben wie Prophetie weggetan werden?

Ganz seltsam wird es, wenn dann behauptet wird, die Geistesgaben haben bereits alle aufgehört mit dem Tod des letzten Apostels. Einige gehen davon aus, dass es die Zungenrede und die Prophetie nicht mehr gibt.

Wer vertrtitt denn hier welche Dogmen??


Herzliche Grüße


Rolf
  • 0

#23
Pit77

Pit77

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die erkenntnis ist stückwerk und wird es bleiben.
ich versteh nicht, wie ihr das meint mit der vervollkommnung.

die bibel zu verstehen, dafür ist der geist unbedingt nötig, sonst kann man doch das garnicht.

aber alle wunder, die angeblich durch den geist gottes jetzt geschehen, so, wie in der charismatischen bewegung, da frage ich mich schon.
ob das dem guten geist entspringt.

es ist doch prophetisch schon alles gesagt. für was brauchen wir neue propheten. ist uns die bibel nicht genug?

nochmal. ich kann da überhaupt nicht folgen. bitte um erläuterung
  • 0

#24
Rolf

Rolf

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Es geht um den sogenannten Dispensationalismus. Wir haben das alles schon öfter hier diskutiert. Lies doch mal hier ein paar Links

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das wird dem Verständnis helfen.

Was die Wunder in der Charismatik angeht, da stimme ich Dir zu.


Herzliche Grüße


Rolf
  • 0

#25
Pit77

Pit77

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ok, davon hab ich noch nie was gehört, da ich mich nur an die schrift halte. wenn das einer nicht tut, les ich gar nicht weiter

gut danke
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#26
Wahrheit minus eins

Wahrheit minus eins

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Toll, was man hier so als Lehre serviert bekommt!

Wer den Propheten und den Prophetischen Dienst noch für biblisch hält, der vertritt sicher auch die Meinung, dass es noch Apostel gibt

Lieber Hermann, dann vertrittst du doch wohl auch die Meinung, dass es die Gemeinde deren Haupt der Christus ist nicht mehr gibt, dann wohl auch nicht deine Gemeinde/Versammlung/Hauskirche etc. Wenn nämlich 1.Kor.12, 27 Ihr aber seid Christi Leib und, einzeln genommen, Glieder.
28 Und die einen hat Gott in der Gemeinde eingesetzt erstens als Apostel, zweitens andere als Propheten, drittens als Lehrer, sodann Wunderkräfte, sodann Gnadengaben der Heilungen, Hilfeleistungen, Leitungen, Arten von Sprachen. 29 Sind etwa alle Apostel? Alle Propheten? Alle Lehrer? Haben alle Wunderkräfte? 30 Haben alle Gnadengaben der Heilungen? Reden alle in Sprachen? Legen alle aus?
nicht mehr vollumfänglich für die Gemeinde/Versammlung/Hauskirche unserer Tage gelten soll, bleibt als nächster Schritt nur noch der einer "Sonderlehre", die die Schrift nur noch teilweise als Grundlage ihres "spezifizierten Glaubens" nennen darf. Wo bitte macht Paulus hier eine zeitlich Einschränkung, und wo bitte nimmt Paulus hier für einige einige Dienstämter eine zeitliche Beschränkung vor? Insofern ist die Anmerkung von Rolf vollkommen berechtigt:

Naja, Hermmann vertritt hier offenbar die altbekannte dispensationalistische Ansicht, dass das "Vollkommene" schon in der Welt ist, und deshalb die Gaben und Ämter aufgehört haben.
Ich habe das schon früher als aus meiner Sicht für falsch bezeichnet. Man kann nicht einfach ignorieren, was im NT Testament steht.


Und in Bezug auf "das Vollkommene", das bereits in der Welt sei: Warum wohl harren selbst die "exklusiven Brüder" auf ihre eigene "Vollendung", ihre "Vervollkommnung" in der "zukünftigen Stadt"? Mit Schmerzen schreibe ich diese Zeilen, weil meine eigene Gemeinde den Urprung im Wirken eines Darby hatte, zwischenzeitlich jedoch in weiten Teilen, nach Prüfen durch "Hirten", "Lehrer" und auch Apostel und Propheten, wie auch im gemeinsamem Studium der "Schriften", ob es sich so verhielte (jene zu Beröa) ihren Weg mit dem Herrn der Gemeinde gefunden hat und auch geht.
Dies halten wir so, teilen dies auch jedem/jeder in die Gemeinde Aufnahmewilligen zuvor mit.
lg.
  • 0

#27
Rolf

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Hermann ist nicht mehr im Forum angemeldet, daher kann er hier nicht antworten. Es ist aber immer gut zu hören, wenn Gemeinden eine gesunde Selbstreflektion haben und sich korrigieren.


Herzliche Grüße


Rolf
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#28
Wahrheit minus eins

Wahrheit minus eins

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...... Es ist aber immer gut zu hören, wenn Gemeinden eine gesunde Selbstreflektion haben und sich korrigieren.

Lieber Rolf,
u.a. auch deshalb hatte ich hier geantwortet, da es um die Frage des "Prüfens" geht. Allzuoft werden nämlich "Erkenntnisse" ungeprüft übernommen, dann weitergegeben und werden schließlich zu einer frommen Tradition. Denn nicht viel mehr sind etliche Grundsätze, leider, gerade in den Reihen der "Strenggläubigen".
lg. wme
  • 0

#29
Joh. 14,6

Joh. 14,6

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Wenn ich diesen und manch andere Beiträge (ich lese mich langsam ein) so betrachte, dann scheint es fast, als wären die "Strenggläubigen" oder neudeutsch die "Fundamentalisten"

diejenigen, die es von Seiten der "eigenen Leute" zu bekämpfen gilt. So manche irrige Meinung bleibt unwidersprochen, aber aus den Bibeltreuen werden Feinde

gemacht.

Das scheint mir doch sehr bedenklich!
  • 0

#30
Rolf

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Das ist das Problem unserer Tage. Ein klassisches Endzeitzeichen. Viele haben sich für die Lüge entschieden und schicken sich an, mit allen Mitteln ihre Überzeugungen durchzusetzen. Meist wird nicht sachlich argumentiert, sondern es wird mit persönlicher Herabsetzung versucht, die andere Position unglaubwürdig zu machen.

Was lernen wir daraus? Es ist Endzeit. Lassen wir uns nicht von denen beeinflussen, die kein Öl in der Lampe haben.


Herzliche Grüße


Rolf
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