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Meine Trennung von T’ai Chi und Chi Gong


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Rolf

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Meine Trennung von T’ai Chi und Chi Gong



- von Reinhard -



Was sind T’ai Chi und Chi Gong (Qigong): In manch einer Apotheken-Zeitschrift, einem Gesundheits-Magazin oder sogar einer Krankenkassen-Ausgabe fällt einem der Hinweis auf Entspannungsübungen auf, mit der brillianten Empfehlung, „die Seele baumeln zu lassen“. Dann tauchen Begriffe auf wie Yoga, T’ai Chi und Chi Gong und daneben meist auch neue Versionen, Erfindungen, sowie Kombinationen mit manch anderem Gesundheit- und Fitnesstraining und somit nimmt die Vielzahl in dieser Palette kein Ende. Ebenso findet man Kurse, in denen diese drei Erstgenannten unterrichtet werden, auf den Volkshochschulen in der Sparte „Gesundheit“ und „Entspannung“. Und man wird hier auch nicht getäuscht, wenn man den Eindruck bekommt, dass es sich um eine bessere Gymnastik handelt, weil hier mit Entspannung gearbeitet wird und die Wirkung tatsächlich zunächst entspannend ist.

Bei Tai Chi und Chi Gong, die als sanfte Bewegungsmeditationen gelten und aus langsamen Bewegungsformen bestehen, werden Verspannungen aufgelöst, der Bewegungsapparat elastischer gemacht und eine Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele erlangt. T’ai Chi ist eine Übungsform, die im Stehen ausgeführt wird und bei der man ohne Zwischenstop von einer Übungsfigur in die andere wandelt vom Anfang bis zum Ende. Beim Chi Gong werden gewisse Bewegungssequenzen oder auch starre Übungsfiguren im Vergleich zum T’ai Chi als jeweils getrennte Einzelübungen vollzogen. Und da einige Übungen im Chi Gong aus der T’ai Chi–Übungsform herausgenommene Einzelteile sind, muss hier eindeutig klar sein, dass Chi Gong Elementarbestandteil des T’ai Chi ist. Und in beiden Übungsformen wird beabsichtigt, die Lebensenergie im menschlichen Körper, auf chinesisch „Chi“(Qi) genannt, fließen zu lassen und zu vermehren. Was mich an T’ai Chi von Anfang an begeisterte, war, dass dies nicht nur eine meditative Bewegungsgymnastik ist, mit der ich gesund werden kann, sondern dass es sich ursprünglich um eine Kampfkunst handelt, die aus dem chinesischen „Kung-Fu“ hervorgegangen ist, und mit der man sich auch gegen Angreifer verteidigen kann. Mit T’ai Chi wird man dem Gegner gegenüber aber nicht hart, sondern bleibt weich und lässt im Körper dass „Chi“ fließen, behält damit das eigene Gleichgewicht und bringt den Gegner „aus dem Gleichgewicht“.

Ich übte T’ai Chi – auch als Kampfkunst mit und ohne Waffen – ungefähr 16 Jahre lang aus. Dass es sich hier um etwas Okkultes handelt, davor warnte mich in dieser Zeit so manch ein Christ, doch mir war dies nicht glaubwürdig genug. Dennoch hatte ich Gott gegenüber einen tiefen, innigen Wunsch: nämlich mit einem oder besser noch mehreren chinesischen Christen über diese Problematik diskutieren zu können. Ich wollte nämlich die Frage geklärt haben, ob die Ausübung dieser Formen mit Jesus, Gott und der Bibel vereinbar ist.

Gegen Ende des Jahres 2004 kam Gott plötzlich meinem Suchen und meinem Verlangen nach Antwort entgegen. Ich stieß im Internet auf einen chinesischen Glaubensbruder, sein Name ist Xiao Guang und er ist der Author des Buches „Der Durchbruch durch die Barrieren der Finsternis – Eine Kultform namens Qigong und was es wirklich ist“ (www.chinaforjesus.com/resources/qigong/index.htm). Dieser Mann war selbst einmal Meister im Chi Gong und bringt in seinem Buch so manche Spukberichte, bei denen man nur erschauern kann. Seine Erklärung lautet so:
“Qigong ist dafür bestimmt dass die Körperstellungen und Bewegungen (oder Vorstellungen) des Übenden den erwünschten Verhältnissen entsprechen und zwar durch besondere Methoden, die dafür vorgesehen sind, dass der Körper durch das „Qi“ (Chi) geheilt wird und dass übernatürliche, hypernormale Fähigkeiten erworben werden. Dieses „Qi“ und die hypernormalen Fähigkeiten kommen allein von bösen Geistern in den spirituellen Bereichen. 'Das Einssein des Menschen mit dem Himmel' ist das Einswerden von Menschenseele und bösen Geistern."

Und hier ist einer der schauderhaften Berichte:

“Gewöhnlich machte ich meine Übung bei Nacht, während das Licht aus war. Ich schloss meine Augen und konnte aber immer noch die Umrisse meiner Hände mit einer Schicht eines weiß scheinenden Lichts sehen. Manchmal wachte ich nachts auf und sah ganz klar die Umrisse meiner glänzenden Hände mit geschlossenen Augen. Ich spürte, dass ich sie mit meinem Tian Mu sehen konnte. Ein weiteres unerklärliches Phänomen plagte mich. Während ich eines Tages meine Übung machte, ging in meinem Zimmer der Strom aus, und ich dachte es handelt sich hier um einen allgemeinen Stromausfall. Ich schaute draussen nach und sah, dass da in allen anderen Zimmern Licht war. Im Jahre 1991 traf ich die Entscheidung das “Yang Shen Chu Qiao” einzuüben, bei dem die Seele des Übenden dazu gebracht wird, den Körper zu verlassen und außerhalb des Körper rumzuschwirren, während man den Körper dort wo er ist, belässt, damit dieser die Seele erwarten kann, wenn sie wieder zurückkehrt. Dies ist eine furchtbare (Qi)Gong-Methode und sie ist sehr gefährlich.“

Am wirksamsten waren und sind von Herrn Xiao Guang die klaren Bekenntnisse zu Christus, mit denen er klar betont, dass Jesus das Ende seiner Chi Gong-Karriere war und bleiben wird. Ich selber habe nach langem Überlegen im Februar 2005 ebenso mit T’ai Chi und Chi Gong aufgehört, löste sogar meine T’ai Chi-Abteilung in meinem lokalen Sportverein auf, da es für mich eindeutig nicht mehr so weiter gehen konnte wie bisher.
Und ich wünsche allen meinen Mitmenschen ähnliche klare Erkenntnis durch Gott, unsern Vater, seinen Sohn Jesus Christus und den Heiligen Geist.

Ein paar wichtige Worte möchte ich daher noch von Herrn Xiao Guang zitieren:
„Nur Jesus ist unser Erlöser, durch welchen allein wir ewiges Leben haben können und in das Reich Gottes eingehen können. Ich hoffe wirklich, dass Sie die Tatsache in Anbetracht ziehen und eine weise Entscheidung treffen werden, die Ihre von Gott gegebene Freiheit und Ihr von Gott gegebenes Recht ist, etwas, was Ihnen von niemandem weggenommen werden darf. Wir wären glücklich darüber, wenn wir ernsthaft zu Gott beten könnten, daß mehr Qigong-Nachfolger errettet werden würden und daß mehr Menschen Jesus Christus annehmen und kennen lernen. Die spirituelle Welt existiert, ebenso wie die materielle Welt, die unser Auge sehen kann. Ihre Wahrhaftigkeit, ihre Regelmäßigkeit und ihre Qualitäten, alles womit sie ihrer Schöpfung entstammt und so faszinierend ist, ist alles unwiderlegbar. Es gibt viele Arten von Lügen. Die einen sind reine Lügen; die anderen sind halbe Wahrheiten und halbe Falschheiten. Qigong ist ein halb-wahrer und halb-falscher Trick.
Die Wahrheit ist:
"Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verlorengehen, sondern das ewige Leben haben. Gott hat nämlich seinen Sohn nicht zu den Menschen gesandt, um über sie Gericht zu halten, sondern um sie vor dem Verderben zu retten." (Die Bibel, Übersetzung ‘Hoffnung für Alle’, Johannes 3, 16-17).

Ich bete für Sie und bin Ihnen in tiefer Liebe verbunden.
Möge Gott Ihnen vergeben und Sie segnen!“


P.S.: Noch ein Wort von Herrn Xiao Guang an alle T’ai Chi-Übenden:
„Heutzutage ist es so, daß viele, die die Form des Tai Ji Quan (Hand- oder Faustform) oder sogar die Tai Ji – Schwertform üben, dies aber nur tun, um damit die Gesundheit zu verbessern ohne dabei das „Qi“ (Chi) zu erlangen. Dies ist dasselbe wie die Höchstwahrscheinlichkeit, dass man jemand die Schuhe nass machen kann, wenn derjenige zu nahe am Fluss entlang läuft. Die bösen Geister haben jede Menge Gelegenheit hier einzudringen, selbst wenn jemand diese Sachen ausübt, als wären sie nur körperliche Übungen.“


Reinhard
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