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Trinität - Antitrinität


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67 Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

Rolf

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Lieber Rolf, die heilige Schrift spricht allen denen, die nicht dem Willen des Vaters und des Sohnes folgen das Heil ab, und das Gericht zu.


Lieber gucki,

In dieser Aussage ist mir zu viel Selbstgerechtigkeit, solange du davon ausgehst, dass du im Gegensatz zu anderen, die Wahrheit gefunden hast, und diese dann verloren gehen, sofern sie Deine Wahrheit nicht annhemen.

In Bezug auf die Trinität ist dir da ebenso wie in deren Überzeugungen Deinerseits zu widersprechen. Ich schrieb schon einmal, das in dieser Frage mit Dir wohl Konsenz zu erreichen ist.

Wenn Du dann daraus machst, dass Deine Sicht die Wahrheit ist und meine mein Heil in Christus gefährdet, zerreist Du damit den Gesprächsfaden. Ich habe keine Lust,mit dir darüber zu streiten.


Die Zeit der süßen Worte ist vorbei, lieber Rolf. Die "Kacke ist am dampfen".


Aber nicht in diesem forum. Da sorge ich notfalls durch Sperren fürs abdampfen.


Herzliche Grüße


Rolf
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#2
Beck

Beck

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1 Jeder, der da glaubt, daß Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren; und jeder, der den liebt, welcher geboren hat, liebt auch den, der aus ihm geboren ist.
2 Hieran wissen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.
3 Denn dies ist die Liebe Gottes, daß wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer.
4 Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube.
5 Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, daß Jesus der Sohn Gottes ist?


Hallo Gucki,

hier in diesem Bibelvers ist es ja klar ausgedrückt, wir sollen Gottes Gebote halten. Gehorsam und Treue resultieren aus dem Glauben an Jesus Christus als Zeugnis Gottes. Wo könnten angesichts einer solchen klaren Aussage Differenzen auftreten? Ich sehe bisher keine.
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#3
Gucki

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Lieber Rolf,

Die heilige Schrift spricht allen denen, die nicht dem Willen des Vaters und des Sohnes folgen das Heil ab, und das Gericht zu.

In dieser Aussage ist mir zu viel Selbstgerechtigkeit, solange du davon ausgehst, dass du im Gegensatz zu anderen, die Wahrheit gefunden hast, und diese dann verloren gehen, sofern sie Deine Wahrheit nicht annhemen.

was ist denn an dieser Aussage falsch ?
Warum nennst Du sie selbstgerecht ?
Es geht nicht um MEINE Wahrheit, ich habe diese nicht gepachtet.
Diese Wahrheit kann Jeder für sich selbst erkennen und annehmen, wenn er dies denn WILL, und mit demütigem Herzen die Schrift erforscht.
Nur wer sie nicht annehmen WILL, der gerät in Gefahr verloren zu gehen.
Dies ist eine Feststellung, und keine Herabsetzung.
Und ich gehe sehr wohl, und mit nüchterner Betrachtung, davon aus, dass diese Wahrheit nicht allen bewusst ist, sonst würde das Verhalten ein Anderes sein.
Und wenn Du der Meinung bist, das dies meine Selbstgerechtigkeit ist, die mich dies so klar und unmissverständlich formulieren lässt, so tust Du mir unendlich Leid.

In Bezug auf die Trinität ist dir da ebenso wie in deren Überzeugungen Deinerseits zu widersprechen.

Was Du ja hiermit getan hast, jedoch ohne sachliche Begründung, und ohne jegliches Argument, also eine sogenannte 0-Aussage.
Was willst Du damit bezwecken ?

Ich schrieb schon einmal, das in dieser Frage mit Dir wohl Konsenz zu erreichen ist.

Bisher habe ich davon jedoch noch nichts bemerken können.
Konsenz mit mir ist nur dann erreichbar, wenn die Anbetung wieder auf den Vater ausgerichtet wird, und wieder seine Gebote beachtet werden.
Wo dies nicht geschieht, aus welchen Gründen auch immer, und mit welchen Argumenten auch immer dies begründet wird, ist mit mir kein Konsenz erreichbar.

Wenn Du dann daraus machst, dass Deine Sicht die Wahrheit ist und meine mein Heil in Christus gefährdet, zerreist Du damit den Gesprächsfaden. Ich habe keine Lust, mit dir darüber zu streiten.

Ich auch nicht. Nimm nur meine Betrachtungsweise ernst, und prüfe sie, mehr erwarte ich nicht.

Die Zeit der süßen Worte ist vorbei, lieber Rolf. Die "Kacke ist am dampfen".

Auch hier ein gründliches Missverständnis Deinerseits, ich wollte damit auf den Ernst der Lage hinweisen.

Aber nicht in diesem forum. Da sorge ich notfalls durch Sperren fürs abdampfen.

Ich erspare Dir gerne die Sperrung.

Mein Angebot steht noch, eine kurze Mitteilung, und ich "verdufte".

Herzliche Grüße
Gucki.
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#4
Gucki

Gucki

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1.Joh.5,1-3 hat folgendes geschrieben:

1 Jeder, der da glaubt, daß Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren; und jeder, der den liebt, welcher geboren hat, liebt auch den, der aus ihm geboren ist.
2 Hieran wissen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.
3 Denn dies ist die Liebe Gottes, daß wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer.
4 Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube.
5 Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, daß Jesus der Sohn Gottes ist?


Hallo Beck,

Hier in diesem Bibelvers ist es ja klar ausgedrückt, wir sollen Gottes Gebote halten.

Konsenz, wenn damit der Dekalog in seiner ganzen Aussagekraft gemeint ist.

Gehorsam und Treue resultieren aus dem Glauben an Jesus Christus als Zeugnis Gottes.

AN Christus glauben ( Ihm Vetrauen ) ist die eine Seite der Medaille,
WIE Christus glauben und handeln dagegen die andere Seite, diese zielt auf den Vater hin.

Wo könnten angesichts einer solchen klaren Aussage Differenzen auftreten?

Der Teufel steckt im Detail, das AN macht keine Schwierigkeiten, aber das WIE,
darum wird dies unterdrückt, und macht aus der guten Botschaft von Christus ein verfälschtes Evangelium.

Ich sehe bisher keine.

Wenn Du das WIE beachtest, besteht ja auch Konsenz.

GS
Gucki
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#5
Beck

Beck

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Hallo Gucki,

natürlich muß man Rolfs Aussage in den richtigen Kontext stellen. Was Rolf anmahnt, ist, daß der Eindruck sich auf eine absolute Wahrheit zu beziehen andere für unmündig erklärt und damit automatisch für Konflikte sorgt. Eine Botschaft, die niemand hören will ist sinnlos, egal als wie eilig sie empfunden wird. Darum macht es keinen Sinn mit der Axt an die Tür zu klopfen, die Bewohner sind dann schon längst geflohen :grin:
Aber im Ernst, es ist doch so, daß persönliche Glaubensvorstellungen nicht einfach so übernommen wurden, sondern sie sind gewachsen und sind tief im Denken und Glauben verwurzelt. Daran zu rühren und wenn es noch so gut gemeint ist, erfordert sehr viel Fingerspitzengefühl und die ständige Bereitschaft sich auch zurückzunehmen, wenn man das Gefühl hat eine unsichtbare Grenze bei jemanden überschritten zu haben. 'Leute, der Laden brennt', zeugt zwar für unmittelbare Aufmerksamkeit, eine Dichterlesung wirst du hinterher aber nicht mehr abhalten können. :grin:
Es gibt einfach so vieles, was eine Diskussion scheitern lassen könnte und wenn man eine Botschaft hat und eine Aussage machen möchte, dann ist die Position eines Propheten und gleichzeitig eines Richters die denkbar ungünstigste. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, daß du auf den Richter verzichten könntest, auch wenn du gewiss nicht konfliktscheu rüberkommst :smile:
Verzicht bringt in diesem Fall Gewinn, nämlich Zuhörer, Gesprächspartner, Diskutanten und vielleicht eine Ebene der gegenseitigen Verständigung. Nur so kann es laufen. Und manchmal muß man über subtile Anwandlungen des Egos einfach hinwegsehen und Sticheleien zugunsten seines Anliegens und einer empfundenen Dringlichkeit einfach ignorieren, ach, was sage ich, einfach nicht beachten. Mensch, Gucki, ehe es mal wirklich losgeht mit einer vernünftigen Diskussion, laber ich mir hier noch einen Wolf. Gib's hier einen Smiley mit hängender Zunge?




:grin: :grin: :smile:
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#6
Rolf

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Lieber Gucki,


Warum nennst Du sie selbstgerecht ?
Es geht nicht um MEINE Wahrheit, ich habe diese nicht gepachtet.



Doch, genau darum geht es! Deine Intention geht genau da hin, dass Du erwartest, dass alle anderen "Deine" Wahrheit annehmen, und bei Widerstand ist das Heil derer gefärdet, die Dir nicht zustimmen.

Und du irrst, wenn du sagst ich hätte zum thema Dreieinigkeit keine Argumente vorgetragen. Ich bereits an anderer Stelle für Dich einen Link angegeben, wo ich mich mehr als intensiv mit dem Thema beschäftigt habe.
Du kannst ihn jederzeit nochmal in der Rubrik "Gottes Wort verstehen" nachlesen, aber Du hattest meine bibelarbeit dazu bereits abgetan.

Mir fehlt die Zeit, mich ständig zu wiederholen. Sowohl in deiner Antitrinitarierhaltung als auch in Deinem bekenntnis, ein Unitarier zu sein, sind zumindest auf die Organisation der Unitarier bezogen gefährliche Wege die tatsächlich dazu geeignet sind, andere um ihr Heil in Christus zu bringen.


Herzliche Grüße


Rolf
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#7
Beck

Beck

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1.Joh.5,1-3 hat folgendes geschrieben:

1 Jeder, der da glaubt, daß Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren; und jeder, der den liebt, welcher geboren hat, liebt auch den, der aus ihm geboren ist.
2 Hieran wissen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.
3 Denn dies ist die Liebe Gottes, daß wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer.
4 Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube.
5 Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, daß Jesus der Sohn Gottes ist?


Hallo Beck,

Hier in diesem Bibelvers ist es ja klar ausgedrückt, wir sollen Gottes Gebote halten.

Konsens, wenn damit der Dekalog in seiner ganzen Aussagekraft gemeint ist.


Dekalog mußte ich erstmal nachsehen, was das ist, war mir nicht geläufig. Gut die Zehn Gebote also, aber gibt es darüber hinaus noch weitere Gebote?
Was bedeutet 'ganze Ausstrahlungskraft'? Daß zusammenfassend nur ein Gebot der Liebe übrigbleibt?

Gehorsam und Treue resultieren aus dem Glauben an Jesus Christus als Zeugnis Gottes.

AN Christus glauben ( Ihm Vetrauen ) ist die eine Seite der Medaille,
WIE Christus glauben und handeln dagegen die andere Seite, diese zielt auf den Vater hin.

Wo könnten angesichts einer solchen klaren Aussage Differenzen auftreten?

Der Teufel steckt im Detail, das AN macht keine Schwierigkeiten, aber das WIE,
darum wird dies unterdrückt, und macht aus der guten Botschaft von Christus ein verfälschtes Evangelium.

Ich sehe bisher keine.

Wenn Du das WIE beachtest, besteht ja auch Konsens.

GS
Gucki


Jesus Christus dient auch als Zeugnis für den Vater (als Zeugnis Gottes), so habe ich es verstanden. Das ist doch hoffentlich nicht falsch.
Dies bedeutet ein Beleg für die Herkunft, die Wesensart, die Beglaubigung, einfach ein Muster für alles was die Herkunft und die Abstammung ausmacht.

Wie glauben wir an Christus? Doch indem wir Gewissheit darüber haben, daß er existiert, daß er König in Gottes Königreich ist und in der Lage ist denjenigen, die ihm glauben zu helfen. Das ist bestimmt keine vollständige Sichtweise, aber ein Anfang.
Inwiefern und wodurch siehst du das 'Wie' unterdrückt?
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#8
Rolf

Rolf

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Nach dieser Selbstdefinition sind Unitarier allenfalls als humanistische Gesellschaft, aber nicht als chritliche Gemeinschaft zu sehen.

Was sind denn demokratisch festgelegte Glaubensaussagen bei gleichzeitger Ablehnung Heiliger Schriften, also auch der Bibel? Aus meiner Sicht eine Gefährdung für das Christentum.





Wie kann man Unitarier werden und an was glauben die genau?






"Unitarier streben nach religiöser Eigenständigkeit. Sie treten weltweit für Freiheit, Vernunft und Toleranz und damit für Menschenrechte und Demokratie ein.

Wahrheiten sind nie absolut, sondern immer persönlich zu suchen und zu erfahren. Deshalb kann es bei uns keine allgemeingültige Offenbarung, keine verbindliche Gottesvorstellung und keine heiligen Schriften geben. Unsere gemeinsamen Glaubensaussagen haben wir als Grundgedanken demokratisch vereinbart."



Quelle(n):

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#9
Beck

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Hallo Rolf,

die Seite heißt zwar Unitarier, ich denke aber nicht, daß sie als Sprachorgan aller Unitarier fungieren. Wenn dies so sein sollte, könnte man deren Aussagen nicht auf andere Unitarier übertragen und damit verallgemeinern.
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#10
Gucki

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Shalom Rolf,

ich habe Deine Ausarbeitung gelesen, aber ich habe dort keinen Kommentar dazu gegeben, da ich nicht überall "meinen Senf" dazu geben kann und will.

Ich halte Deine Arbeit nicht für schlecht oder nicht kritikwürdig, sondern möchte meine Positionen thematisch zusammenbehalten.
Ich halte dagegen einige Deiner Argumente nicht für stichhaltig, aber meine Gründe dafür habe ich ja lang und breit benannt.

Sowohl in deiner Antitrinitarierhaltung als auch in Deinem bekenntnis, ein Unitarier zu sein, sind zumindest auf die Organisation der Unitarier bezogen gefährliche Wege die tatsächlich dazu geeignet sind, andere um ihr Heil in Christus zu bringen.

Woraus ziehst Du den Schluß, dass ich dieser Organisation angehöre ?
Ich habe klar bekannt, dass ich eingetragenes Mitglied der ev. Landeskirche in S_H bin, mich aber darin fehl am Platze empfinde.
Das ich für die Unitarische Betrachtungsweise Sympathie bekunde heißt noch lange nicht, dass ich alle Ziele und Vorstellungen teile.
Ich denke dies sollte auch Dir bereits aufgefallen sein, oder liest Du garnicht erst was ich hier schreibe.
Ich habe so ein wenig den Eindruck, dass Du nur danach suchst, wo ich in Deinen Augen angreifbar bin,
aber den Sinn meiner Beschreibungen nicht verstehst.
Schade eigentlich, ich habe Dich da in wesentlich besserer Erinnerung gehabt.

Ich wünsche Dir aber trotzdem Shalom
und Gottes Segen
Gucki
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#11
Gucki

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Shalom Beck,

[quote]Natürlich muß man Rolfs Aussage in den richtigen Kontext stellen. Was Rolf anmahnt, ist, daß der Eindruck sich auf eine absolute Wahrheit zu beziehen andere für unmündig erklärt und damit automatisch für Konflikte sorgt.[/quote]
Nun, eine absolute Wahrheit ist gleich Gottes Wahrheit, wenn meine Wahrheit als absolute Wahrheit rüberkommt, dann muss es auch Gottes Wahrheit sein, und dann hilft dagegen kein relativieren oder subjektivieren.
Klar, ihr könnt diese Wahrheit verwerfen, dies liegt in Eurem Ermessen, aber ich würde mir dies an Eurer Stelle dreimal überlegen.
Ich will Euch damit nicht drohen, sondern einzig und allein betonen, dass Ihr Euch für Eure Entscheidungen vor unserem Herrn und unserem himmlischen Vater verantworten müsst.
Nicht ich bin der Richter, ich ermahne nur aus tiefstem Ernst, und tiefster Liebe, ich habe Gottes Zorn persönlich erleben dürfen, weil ich darum gebeten habe.
Ich konnte diesen nur wenige Minuten ertragen, es ist einfach schrecklich.

[quote]Eine Botschaft, die niemand hören will ist sinnlos, egal als wie eilig sie empfunden wird. [/quote]
Nun, dies gilt ganz besonders für Gottes Wahrheit, da sind Augen und Ohren verkleistert, wie wir dies ja auch bei der Mission unseres Herrn miterleben konnten,
ich zumindest habe sein Leben im Geiste live miterleben dürfen, wie dies bei Euch ist, kann ich nicht beurteilen bzw. einschätzen.

[quote]Darum macht es keinen Sinn mit der Axt an die Tür zu klopfen, die Bewohner sind dann schon längst geflohen Very Happy[/quote]
Ok. Ich verstehe sehr wohl, was Du meinst. Aber bist Du nicht auch der Meinung, dass ich bereits mehrfach leise angeklopft habe, aber niemand reagiert hat ? Ist doch verständlich, sich auf irgendeine Weise Gehör, bzw. Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Gut, vielleicht habe ich hier wirklich zuviel des Guten getan, aber versteht bitte auch den Grund.

[quote]Aber im Ernst, es ist doch so, daß persönliche Glaubensvorstellungen nicht einfach so übernommen wurden, sondern sie sind gewachsen und sind tief im Denken und Glauben verwurzelt.[/quote]
Ich sage ja auch nicht, dass diese alle falsch sind, sondern bitte Euch die Grundlagen zu überprüfen, und nur das beizubehalten was gut und richtig ist,
und zusätzlich das zu realisieren, worum ich hier bitte.
Ich habe doch keinerlei Gewinn daraus, dass ich mich hier für Euch zum Affen mache, im Gegenteil.
Ich erwarte doch nicht von Euch, dass Ihr mir nachfolgt, sondern dass Ihr dem Herrn in rechter Weise folgt.

[quote]Daran zu rühren und wenn es noch so gut gemeint ist, erfordert sehr viel Fingerspitzengefühl und die ständige Bereitschaft sich auch zurückzunehmen, wenn man das Gefühl hat eine unsichtbare Grenze bei jemanden überschritten zu haben.[/quote]
Lieber Beck, diese unsichtbare Grenze ist bereits dadurch überschritten, dass ich hier aufgeschlagen bin, und Zeugnis gegeben habe.
Ich kann doch schreiben was ich will, und erhalte nur eine steife Brise Gegenwind.

[quote]'Leute, der Laden brennt', zeugt zwar für unmittelbare Aufmerksamkeit, eine Dichterlesung wirst du hinterher aber nicht mehr abhalten können. Very Happy[/quote]
Was ich auch niemals vorhatte, ich habe einen klaren Auftrag zu erfüllen.

[quote]Es gibt einfach so vieles, was eine Diskussion scheitern lassen könnte und wenn man eine Botschaft hat und eine Aussage machen möchte, dann ist die Position eines Propheten und gleichzeitig eines Richters die denkbar ungünstigste.[/quote]
Dies war niemals meine Absicht, der größte Kommunikationskiller ist immer noch die Lieblosigkeit.
Ich richte niemanden, aber ich weiß aus mehrfacher Erfahrung, dass Gott sehr schnell richtet, wenn sich Jemand feindlich mir gegenüber positioniert.
Ich stehe sozusagen unter seinem persönlichen Schutz. Auch dies wird Euch wieder überheblich rüberkommen, aber es ist trotzdem wahr.

[quote]Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, daß du auf den Richter verzichten könntest, auch wenn du gewiss nicht konfliktscheu rüberkommst Smile[/quote]
:smile: aber gerne doch, auch Dir zuliebe.

[quote]Verzicht bringt in diesem Fall Gewinn, nämlich Zuhörer, Gesprächspartner, Diskutanten und vielleicht eine Ebene der gegenseitigen Verständigung. [/quote]
Ich würde mich darüber sehr freuen.

[quote]Nur so kann es laufen. Und manchmal muß man über subtile Anwandlungen des Egos einfach hinwegsehen und Sticheleien zugunsten seines Anliegens und einer empfundenen Dringlichkeit einfach ignorieren, ach, was sage ich, einfach nicht beachten.[/quote]
Aber anmerken, dass ich es bemerkt habe, werde ich doch dürfen, oder nicht ?
Schließlich sind es genau diese Dinge, die ein Forum und eine Diskussion würzen, aber bei zuviel Gebrauch auch vergiften können.
( Ich kann nur Eure Worte lesen, und eventuell erspüren welche Emotionen dabei mitgespielt haben. Ich sehe Eure Körpersprache nicht, und auch die Betonung Eurer Worte ist mir unbekannt. )
Darum meine ich, es ist viel besser sachlich und so objektiv möglich die Worte abzuwägen, als sich auf die Ebene der Emotionen zu begeben.
Manchmal lässt sich dies nicht vermeiden, auch bei mir nicht, und dies gestehe ich auch jedem von Euch zu,
aber spätestens nach der 3. Ermahnung, nicht ständig die Grenzen zu überschreiten, sollte dies auch jeder begriffen haben.

[quote]Mensch, Gucki, ehe es mal wirklich losgeht mit einer vernünftigen Diskussion, laber ich mir hier noch einen Wolf.[/quote]
Wir sind doch bereits mitten drin, auch mir glühen bereits die Fingerspitzen.
( Trotzdem macht es mir immer noch Freude mit Dir zu kommunizieren. )

In brüderlicher Liebe
Gucki

Gib's hier einen Smiley mit hängender Zunge? Keine Ahnung. Das muss Rolf Dir beantworten. :grin:
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#12
Beck

Beck

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Gucki und Alle,

wie wichtig ist die Erkenntnis ob Gott ein dreieiniger Gott ist oder nicht für die Errettung? Würde ein falsches Verständnis dazu führen einen falschen Gott anzubeten oder besser gesagt, wird ein Gott dessen Beschaffenheit wir nicht klar erkennen können uns dies anlasten?
Ich bin mir nicht darüber im Klaren, würde momentan aber meinen, daß prinzipiell eine menschliche Unfähigkeit besteht Gott in seinem vollen Umfang und seinem Wesen wahrzunehmen und zu erkennen. Wir beschäftigen uns ja nur mit Anschauungen, die uns gegeben wurden, damit wir eine Vorstellung haben.
Insofern könnte eine irrige Vorstellung über den Zustand Gottes doch nicht maßgeblich sein, für den Glauben an ihn und für sein Urteil über uns.
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#13
Guest_Naomi-Liebliche_*

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Guten Abend liebe Brüder,

jetzt hab ich mir das fast alles durchgelesen, musste schmunzeln, war teilweise an der Lesegeduldsgrenze, habe auch mal den Kopf geschüttelt aber auferbauend waren nicht alle Beiträge.

Man rang darum einen Bruder in die Mitte zu nehmen und gab sich viel herzliche Mühe. Wird es nun noch gelingen, wieviele Postings sind denn in einem Thread möglich schmunzel... Ich bin gespannt :-)

Immer wieder fällt mir an so einer Stelle ein, wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder werdet Ihr das Himmelreich nicht ererben. Man könnte sich also so manche Kopflastigkeit sparen
und damit wertvolle Zeit und Energie gewinnen um Frucht zu bringen.

Um mal wieder auf das Thread-Thema zu kommen: Ja genau Jesus=DER HERR RETTET!

Wer denn sonst, wir können mit noch so hitzigen Verrenkungen und geistiger Akrobatik nicht das erreichen, was der Geist Gottes in einem Nu zu schaffen fähig ist.

Ich bin ganz fest davon überzeugt dass Gott viele Kinder hat, die, wie Rolf es weiter oben schon schrieb, Kuchenstücke der Wahrheit zusammentragen dürfen.

Wir alle sollten aber nicht der Versuchung unterliegen von uns mehr zu halten als uns der Herr zumisst. Ich glaube nicht dass es die Diener Gottes gibt mit der Megaoffenbarung
und dem über den anderen stehenden Platz. Das war früher mal ein Mose, ein Petrus ein Paulus. Wir sollen einer den anderen achten als Geschwister, damit haben wir schon genug zu tun.

Wir, die Brautgemeinde, so auch das NT, haben es nicht nötig dass uns jemand belehre, Gott will und wird uns in alle Wahrheit führen, und er gebraucht die unterschiedlichsten Wege.

Es wird ihm keines der Schäfchen verloren gehen, die ER gerne in der Ewigkeit um sich versammelt wissen möchte, da bin ich vollster Zuversicht.

Wir können füreinander beten, aber keiner kann für die anderen die Überverantwortung nehmen, jeder steht selbst vor dem Herrn.

In diesem Sinne grüßt Euch herzlich und gern..

Naomi-Liebliche

PS: Wenn man von mir eher selten Postings lies,t liegt das daran, dass ich sehr begrenzte Zeitmöglichkeiten habe, bedingt durch meine Jobs, und die Zeit die ich dann habe verbringe ich zumeist
mit lesen der sehr langen Threads hier.

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#14
Guest_Naomi-Liebliche_*

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Hallo lieber Beck,

Du schriebst oberhalb: Ich bin mir nicht darüber im Klaren, würde momentan aber meinen, daß prinzipiell eine menschliche Unfähigkeit besteht Gott in seinem vollen Umfang und seinem Wesen wahrzunehmen und zu erkennen.

Beispiel: Wenn wir einen guten Freund haben und der hat einen Dr. Titel, werden wir den Freund doch nicht durch den Titel ansprechen sondern wegen seines Wesens werden wir ihn schätzen und ihm dementsprechend persönlich begegnen können, weil wir Vertrauen haben, ihn kennen und ihn nicht mehr mit Herr Dr. ansprechen müssen. Durch die Beziehung zu diesem Freund gewinnen wir eine Tiefe der Erkenntnis die bestimmt niemand seiner normalen Patienten hat.

Genauso ist es mit der Offenbarung wer Gott ist. Wenn er sich in Jesus mir offenbart, da kann mir einer erzählen was er wil, ich weiss es dann einfach besser weil ich Gott mehr und mehr kennenlerne, weil ich eine lebendige Beziehung mit Gott lebe. Auch wenn das Wort Dreieinigkeit nicht explizit in der Bibel steht, wenn man Gott kennenlernt und das Wort liest findet man einfach selbst heraus dass Gott zwar Einer ist aber eben Jesus, der Vater und der Geist.

Guats Nächtle....

Naomi

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#15
Rolf

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Hallo gucki!



Woraus ziehst Du den Schluß, dass ich dieser Organisation angehöre ?


Da siehst Du mal welche Assoziationen ausgelöst werden durch das Bekenntis: "Ich bin Unitarierer." Man hat eben eine Vorstellung von einer solchen Begrifflichkeit.

Im übrigen tauchen hier alle paar Wochen jemand auf der Antitrinitarier ist. Wir haben das Thema in verschiedenen Threads rauf und runter diskutiert und immer wieder festgestellt, dass dies in persönlichen Angriffen endet. Man kann das im Bereich Theologie alles nachlesen. Mir fehlt jede Motivation, immer wieder von vorne damit zu beginnen und immer wieder den Vorwurf zu hören, man würde sich in der Sache nicht einlassen.

Einfach nachlesen. Lesen bildet.


Herzliche Grüße


Rolf
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#16
Rolf

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wie wichtig ist die Erkenntnis ob Gott ein dreieiniger Gott ist oder nicht für die Errettung?



Für mich ist das die Frage überhaupt. Entweder ist es Gott selbst, der uns erlöst, oder wir sind nicht erlöst. Im Übrigen hat sich Jesus selbst als der "Ich bin" vorgestellt.

Glaube hat nichts mit Logik zu tun, sondern damit, dass man Gottes Wort stehen lässt als Voraussetzung dafür, dass es sich selbst auslegt. Die Ablehnung dessen das Jesus wahrer Mensch und wahrer Gott ist kommt meines Erachtens daher, dass der Mensch das nicht anerkennen will.

Und das ein Mensch ohne Sünde gewesen sein konnte, das kommt meines Erachtens aus dem Bereich der Utopie. Römer 3 erklärt und das Gegenteil.



9 Was sagen wir denn nun? Haben wir einen Vorteil? Gar keinen. Denn wir haben droben bewiesen, daß beide, Juden und Griechen, alle unter der Sünde sind, (Römer 1.18-999)
10 wie denn geschrieben steht: "Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer. (Psalm 14.1-3) (Psalm 53.2-4)
11 Da ist nicht, der verständig sei; da ist nicht, der nach Gott frage.
12 Sie sind alle abgewichen und allesamt untüchtig geworden. Da ist nicht, der Gutes tue, auch nicht einer.
13 Ihr Schlund ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen handeln sie trüglich. Otterngift ist unter den Lippen; (Psalm 5.10) (Psalm 140.4)
14 ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit. (Psalm 10.7)
15 Ihre Füße sind eilend, Blut zu vergießen; (Jesaja 59.7-8)
16 auf ihren Wegen ist eitel Schaden und Herzeleid,
17 und den Weg des Friedens wissen sie nicht. (Lukas 1.79)
18 Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen." (Psalm 36.2)
19 Wir wissen aber, daß, was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, auf daß aller Mund verstopft werde und alle Welt Gott schuldig sei; (Römer 2.12) (Galater 3.22)
20 darum daß kein Fleisch durch des Gesetzes Werke vor ihm gerecht sein kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. (Psalm 143.2) (Römer 7.7) (Galater 2.16)





Herzliche Grüße


Rolf
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#17
Guest_Naomi-Liebliche_*

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Ja Rolf, Du hast das hervorragend auf den Punkt gebracht!
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#18
Beck

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Auch wenn das Wort Dreieinigkeit nicht explizit in der Bibel steht, wenn man Gott kennenlernt und das Wort liest findet man einfach selbst heraus dass Gott zwar Einer ist aber eben Jesus, der Vater und der Geist.


Hallo Naomi-Liebliche,

und wenn nicht? Was ist dann? Bedeutet dies, daß man kein Christ sein kann? Ich frage ja gerade nach der Bedeutung, denn anscheinend ist es so, daß nicht alle diese Erfahrung der Dreieinigkeit aufnehmen.
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#19
Guest_Naomi-Liebliche_*

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Lieber Beck,

Gott drängt sich niemand auf.

Ich habe mal einen Rat gelesen, wenn Du zu Gott kommst dann bring am besten keine vorgefasste Meinung mit.

Gott begegnet dem Gerechten gerecht, und dem Verdrehten verdreht, das steht auch im Wort.

GGLG

Naomi

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#20
Rolf

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und wenn nicht? Was ist dann? Bedeutet dies, daß man kein Christ sein kann?


Ein bekehrter Christ wird das Erkennen. Warum auch nicht? Uns ist zugesagt, dass der Heilige Geist uns in alle Wahrheit leitet. Aber er zeigt uns nicht alles auf einmal, sondern nur soviel, wie wir verkraften können.


Herzliche Grüße


Rolf
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