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welches sind eindeutige Anzeicher einer Wiedergeburt


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17 Antworten in diesem Thema

#1
Ulrike

Ulrike

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Hier bitte ich die klar entschiedenen, bewährten und konservativen Geschwister um ein helfendes Wort.

Gibt es eindeutige Anzeichen einer echten Wiedergeburt? Gehört die Frucht des Geistes dazu?
Ich denke an einen Menschen, der seit Jahren überaus entschieden wirkt, quasi streng, aber es fehlen mE nach entscheidende Attribute.
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#2
he geiht

he geiht

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Hallo Ulrike,
hast Du schon einmal gefragt wie er sein Leben Jesus übergeben hat?
Oder Frage doch einmal was er einem Menschen der Christ werden will sagt, wie man Christ wird.
An dieser Stelle dürften / könnten sich Fragen zum einhaken ergeben.
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#3
Gucki

Gucki

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Hallo Ulrike,

ich denke mal, das klarste Zeichen für die Wiedergeburt ist eine kontinuierliche Veränderung der Person hin zum charakterlichen Abbild unseres Herrn.

Ein wiedergeborener Mensch beginnt sehr bald damit die weltlichen Vergnügungen zu meiden, er ist für eine mehr oder weniger lange Zeit ein wenig nachdenklich, reserviert und in sich gekehrt, da er mit den neuen Erkenntnissen des neuen Lebens erst einmal klarkommen muss.
Auch sein Umgang mit anderen Menschen wird freundlicher und achtungsvoller, er wirkt insgesamt ruhiger und abgeklärter, hört gerne aufmerksam zu, und hält bzw. nimmt sich idR selbst zurück in Diskussionen. Er ist idR aufmerksam und hilfsbereit, und kann häufig guten Rat geben. Er gibt frei eigene Fehler und Schwächen zu, und steht zu seinener eigenen Schuld.
Meistens sind solche Menschen sehr fröhlich und sehr friedfertig, und nehmen das Leben eher optimistisch. Sie tendieren sehr selten zu Krankheiten und Depressionen, und benutzen das Wort "aber" eher selten.
Das wichtigste Merkmal dürfte jedoch sein, dass er in nahezu jeder Situation ein passendes, selbst erlebtes Zeugnis von Gott und unserem Herrn parat hat.

Eine Begegnung mit einem solchen Menschen führt idR zu einem angenehmen, bleibenden Eindruck.

Ich hoffe, ich habe Dir damit ein paar Merkmale beschreiben können. Erleben muss man dies aber in jedem Falle selbst.

GS
Gucki
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#4
Ulrike

Ulrike

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Es handelt sich um einen sehr ernsthaften, sehr konservativen, sehr missionarischen Menschen. Ja, bekehrt hat er sich vor 20 Jahren. Nur meint er, dass nur er den "richtigen Geist" hat, andere sind zu lau, zu lasch.
Von der Lehre her, ist es ok und gut, da denken wir gleich.
Aber dieser Mensch ist vom Wesen her so unangenehm, so rechthaberisch, so überaus gesetzlich (Ich bin auch gesetzlich in Christi Sinn), dass keinerlei Liebe oder Sanftmut oder eine andere Auswirkung des Heiligen Geistes spürbar ist.
Und da bekommt man Zweifel, denn die Kennzeichen einer Wiedergeburt würde ich auch anhand der Geistesfrucht sehen, denke ich. Bin aber unsicher.
Klar, ich brauche es nicht zu entscheiden, aber diese Person spielt eine maßgebliche Rolle in der Gemeinde...
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#5
Guest_Naomi-Liebliche_*

Guest_Naomi-Liebliche_*
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Liebe Ulrike,

aufmerksam habe ich diesen jungen Thread studiert. Es kamen gute Beiträge die ich auch so geschrieben hätte, danke Gucki, genau so sehe ich es auch.

Ein Teilsatz Deines letzten Beitrags, Ulrike, ist glaub ich oft das Problem in dem Konstrukt Gemeinde.

Hier der Satz:

aber diese Person spielt eine maßgebliche Rolle in der Gemeinde...

Wiedergeborene Christen sind so durchdrungen von der Liebe Christi dass sie fast gar keine Rollen mehr spielen brauchen sie werden mehr und mehr hinverwandelt in das Bild Jesu. Es ist eine Erbauung, eine Erquickung mit Ihnen Gemeinschaft zu haben, man spürt Jesus im Gegenüber, hat ein Gefühl von Familie, ...

Sobald jemant vehement und überaus hart durchgreift, ist nicht der Herr am Ruder sondern, ich würd sagen, in den allermeisten Fällen, der alte Mensch.

Gott baut seine Gemeinde, und wir sind mittendrin, welch ein wunderbares Vorrecht....

Liebe und herzliche Grüße aus Augsburg

Naomi-Liebliche

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#6
Gucki

Gucki

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Hallo Ulrike,

nach Deiner Beschreibung, die Du sicherlich selbst als subjektiven Eindruck bezeichnen wirst, habe ich den Eindruck, dass hier mehr ein Kopfwissender, denn ein Herzwissender zu erkennen ist.
Ich persönlich halte solche Menschen noch nicht für wiedergeboren, sondern hier ist immer noch das alte Fleisch der Hauptverantwortliche.
Und wenn er, wie Du schreibst, bereits seit 20 Jahren gläubig ist, so müsste sich auch bereits das Herzwissen zeigen.
Ich möchte damit nun nicht sagen, dass dieser Mann nicht den Geist Gottes hat, der Geist der Wahrheit scheint ja bei ihm vorhanden zu sein, aber die Wechselwirkung mit dem Herzen und mit dem Geist des Christus scheint mir noch nicht richtig zu funktionieren.

Der Kopf allein macht den Menschen selbstherrlich und rechthaberisch, das Herz allein macht den Menschen gutgläubig und vertrauensvoll, aber nur beide zusammen machen den Menschen weise.

GS
Gucki
  • 0

#7
Gucki

Gucki

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Wiedergeborene Christen sind so durchdrungen von der Liebe Christi dass sie fast gar keine Rollen mehr spielen brauchen sie werden mehr und mehr hinverwandelt in das Bild Jesu. Es ist eine Erbauung, eine Erquickung mit Ihnen Gemeinschaft zu haben, man spürt Jesus im Gegenüber, hat ein Gefühl von Familie, ...

Sobald jemant vehement und überaus hart durchgreift, ist nicht der Herr am Ruder sondern, ich würd sagen, in den allermeisten Fällen, der alte Mensch.


Hallo Naomi-Liebliche,

diesen Satz kann ich kommentarlos unterstützen. Danke Dir.

GS
Gucki
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#8
Ulrike

Ulrike

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Mit der Rolle spielen, ist falsch verstanden worden.

Ich meinte damit, dass dieser Mensch, eine Frau übrigens, in der Position wäre, etwas Gutes zu bewegen.

Mit der durchdringenden Liebe ist es so eine Sache.
Ich denke genauso und doch - es gibt auch in unserem Leben den Alltag, einen harten Alltag zuweilen und wenn man jetzt nicht der total "liebe" Mensch ist, wie ich zb, wird sich auf geistlicher Ebene zeigen, inwieweit Christus das Fleisch überwindet.
Das ist wohl ein lebenslanger Kampf, denn in uns selber ist ja gar nichts Gutes und wir sind alle verdorben und bösartig von Jugend auf.

Aber der Fall, den ich meine, ist etwas komplizierter.
Ein Mensch, der streng, eng, gesetzlich ist (wie gesagt, das bin ich auch), aber komplett ohne Liebe diese Dinge abzuurteilen, zu verurteilen, die Wortwahl ist ihr auch gleichgültig.

Es ist eigentlich ein Phänomen zu sehen, wie sehr man am Eigentlichen vorbeileben kann.
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#9
Guest_Peter Wiem_*

Guest_Peter Wiem_*
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Hallo, liebe Ulrike!

Jesus antwortete und sprach zu ihm (Nikodemus):"Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen." Joh 3,3

Jesus antwortete: "Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen." Joh 3,5

Zwei Feststellungen, zwei Ausgangspositionen, zwei Ziele (meiner Ansicht nach)!
Da die Ziele unterschiedlich sind, müssen es auch die Ausgangspositionen sein.
Dass diese Auslegung umstritten ist, weiss ich, aber eine umstrittene Auslegung muss nicht notwendigerweise falsch sein.

Ich würde hier zuerst fragen, ob eine Taufe (durch Untertauchen) stattgefunden hat.
Für einen Jünger Jesu sind im neuen Bund (nur) zwei Formen des Bekenntnisses vorgesehen, nämlich die Taufe und das Abendmahl. Komischerweise sind wir uns Christen einig, dass das Abendmahl seine Voraussetzungen hat, die Taufe (als Säugling) aber auch stellvertretend durch andere an mir durchgeführt werden kann.

Jesus hat sich bei seiner Taufe unmissverständlich geäussert, dass so, wie er es durch Untertauchen getan hat, es u n s Christen gebührt, alle Gerechtigkeit zu erfüllen.
Wobei es mir weniger um das Untertauchen geht, sondern um das Bekenntnis meines Glaubens vor der und durch die Taufe.

Wer an dieser Stelle um Gottes Anspruch weiss, und sich ihm trotzdem verweigert, indem er sich z. B. auf seine Säuglingsbesprengung beruft, der geht einen schlussendlich unheilvollen Gang.

Wenn du die Freiheit dazu hast, dann informiere dich einmal über diesen Sachverhalt.

Liebe Grüsse: Peter
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#10
Rolf

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Ein Mensch, der streng, eng, gesetzlich ist (wie gesagt, das bin ich auch), aber komplett ohne Liebe diese Dinge abzuurteilen, zu verurteilen, die Wortwahl ist ihr auch gleichgültig.



Hier liegt das Problem, dass gucki schon beschrieben hat. Offensichtlich fehlt die Herzenshaltung und damit ein herzliches Erbarmen, Geduld und Sanftmut im Umgang mit anderen Menschen. Wer kemanden für Jesus gewinnen will, kann sich nicht nach Beliebigkeit benehmen. Dann hilft alles Wissen über theologische Zusammenhänge nicht weiter.

In 1. Kor. 13 wird uns das deutlich vor Augen geführt.




Das Hohelied der Liebe
1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. (Matthäus 7.22) (Matthäus 17.20) 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze. (Matthäus 6.2)
4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, 5 sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, (Philipper 2.4) 6 sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; (Römer 12.9) 7 sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles. (Sprüche 10.12) (Matthäus 18.21-22) (Römer 15.1)
8 Die Liebe höret nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhören werden und die Sprachen aufhören werden und die Erkenntnis aufhören wird. 9 Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser Weissagen ist Stückwerk. 10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.
11 Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschläge; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war. 12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich's stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. (4. Mose 12.8) (1. Korinther 8.3) (2. Korinther 5.7)
13 Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.



Die Liebe aber ist nicht durch den Verstand zu bekommen, sie ist eine Sache des Herzens und des Geistes Gottes. Klare Worte sind nicht lieblos, aber wenn kjmand durch seine Worte verletzend wird, dann muss man die Echtheit seines Glaubens hinterfragen.


Herzliche Grüße


Rolf
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#11
Ulrike

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Hallo Peter,

ja, sie ist gläubig getauft.

Rolf, Du hast es genau beschrieben.
Es fehlt an Geduld, an Liebe, an Erbarmen mit Christen, die nicht exakt dieselbe Lehre haben. Es wird sofort ein falscher Geist unterstellt, Gemeinschaft wird entzogen, Abendmahl kann deshalb nicht stattfinden, weil nur sie d e n schriftgemäßen Glauben hat.

Sie hat sich in den letzten 2 Jahren schon geändert zum Positiven, aber es ist noch immer sehr viel unnormales Verhalten, dass ich auch schon an eine Persönlichkeiststörung dachte. Diese Menschen können teilweise nicht anders, sie haben ein krankhaftes Verhalten, mit welchem sie andere Menschen derart vor den Kopf stoßen, dass sie nie wieder etwas mit jener Person zu tun haben wollen. Sie spalten ganze Familien, die zuvor normal miteinander umgegangen sind.

In dem Fall einer solchen Persönlichkeiststörung, da gibt es, glaube ich, zehn verschiedene, ist die Frage, ob so jemand wiedergeboren sein kann.
Dass sie bekehrt, gläubig getauft und alles sind, ist keine Frage, aber ich spüre so gar keine Liebe Christi aus ihr, die ich aus jeder anderen Schwester, Bruder empfinde, sondenr nur Härte und nochmal Härte, die sie mit "Wahrhaftigsein" bemäntelt.

Ich werde weiter beten.
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#12
Rolf

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Leider sind solche Menschen oft auch manipulativ. Sie behaupten dann, dass man das Heil in christus nicht haben kann, wenn man ihren Glauben nicht eins zu eins übernimmt.

Solchen Menschen fehlt einfach die geistliche Mitte. Man bewegt sich an religiösen Rändern und merkt garnicht dass Jesus selbst in der Mitte zu finden ist, weil er selbst die Mitte ist. Von ihm heißt es, er ist barmherzig, geduldig und von großer Güte.

Manche Menschen, die sich bekehrt haben, finden diese Mitte nicht oder nur sehr langsam. Aus irgendwelchen Gründen sind sie der Überzeugung, dass Gott immer nur ein "entweder - oder" kennt. Tatsächlich gibt es in Gottes Wort aber auch ein "sowohl als auch." Christen leben in diesem Spannungsfeld, das man in der Theologie den "eschatologischen Spannungsbogen nennt. Nur in dieser Spannung kommt man letztlich in die "Freiheit der Kinder Gottes."


Herzliche Grüße


Rolf
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#13
Ulrike

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Ja, manipulativ trifft es.
Eifersüchtig auch. Seitdem ich mich mit einer anderen Frau dort angefreundet habe, gibt es zwischen uns keinerlei Kontakt mehr, obwohl ich mich darüber freuen würde.
Aber nein, jene anderen haben einen "falschen Geist" , ein "anders Evangelium".
Offenbar kennst Du solche Menschen, Rolf. Was ist mit ihnen? Sind sie krank? Nur fleischlich, während sie in ihrer Lehre wirklich genau und exakt sind, so dass ich diese Lehre unterschreiben würde. Ich verstehe es nicht und stehe vor einem Phänomen.
Alles ist gut, nur dieser eine Mensch versucht alles, um das sich Entwickelnde zu zerstören, schlecht zu machen.

Ja, wie Du sagst; barmherzig, geduldig, von großer Güte.
Manchmal denke ich, dass sie sich selbst nicht leiden kann, vielleicht liebt sie tatsächlich ihren Nächsten wie sich selbst, nämlich gar nicht.
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#14
Guest_Naomi-Liebliche_*

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Guten Morgen Ihr beiden,

ja Neid und Missgunst, das Gefühl zu kurz gekommen zu sein oder gerade zu kurz zu kommen das sind Dinge die auch in christlichen Kreisen leider keine Seltenheit sind.

Wir können nur hoffen dass manch ein Betroffener von Gott Licht bekommt und sich durch die Hilfe Gottes aus diesen Vertrickungen lösen kann.

Shabat Shalom

Naomi

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#15
Rolf

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Was ist mit ihnen? Sind sie krank? Nur fleischlich, während sie in ihrer Lehre wirklich genau und exakt sind, so dass ich diese Lehre unterschreiben würde.



Nein, krank sind solcher Menschen gewiss nicht. Das ist auch so eine zeitgeistige Erscheinung, Menschen nicht mehr als Sünder, sondern als Patienten zu sehen.


Manchmal denke ich, dass sie sich selbst nicht leiden kann, vielleicht liebt sie tatsächlich ihren Nächsten wie sich selbst, nämlich gar nicht.



Hier würde ich einen denkbaren Ansatz sehen. Wer weiß, was sich hinter der Fassade solcher Personen verbirgt? Ein wichtiger Gedanke ist, dass Menschen, die keine Liebe erfahren haben, auch keine Liebe geben können. Offenbar hat die Volkskrankheit "Ablehnung" auch in dieser Person Wohnung bezogen. Ablehnungserfahrungen führen fast automatisch zu Abwehrmechanismen und innerer Verhärtung.

Da ist durchaus biblische Seelsorge angesagt, um die Dinge aufzuarbeiten und in die Vergebung zu bringen, die das aus diesem Menschen gemacht haben,der er heute ist. Leider ist die Seelsorge heute vielfach so psychologisiert worden, das häufig das eigentlich Wesentliche nicht geschieht. Und - man braucht Zeit für solche Menschen, die leider viele Christen nicht mehr zu haben scheinen.


Herzliche Grüße


Rolf
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#16
Gucki

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Hier würde ich einen denkbaren Ansatz sehen. Wer weiß, was sich hinter der Fassade solcher Personen verbirgt? Ein wichtiger Gedanke ist, dass Menschen, die keine Liebe erfahren haben, auch keine Liebe geben können. Offenbar hat die Volkskrankheit "Ablehnung" auch in dieser Person Wohnung bezogen. Ablehnungserfahrungen führen fast automatisch zu Abwehrmechanismen und innerer Verhärtung.


Shalom Shabbath @Alle,

was gerade in der Seelsorge wenig Beachtung findet, ist die Tatsache, dass viele Menschen durch Versündigung ihrer Eltern und Großeltern mit "Familiendämonen" belastet sind, die sich auch in derartigen Symptomen äußern können.
Der Dämonismus wird ja heutzutage ein wenig als "nicht mehr zeitgemäß" belächelt, und gerne in die Sparte der Psychologie verschoben.
Wobei man aber verkennt, dass sich Dämonen nicht immer als "Persönlichkeiten" äußern, sondern meistens in geistigen Fehlhaltungen, die daran hindern, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind.
Ich denke, dass viele Depressionen auf solch einen "Befall" zurückzuführen sind.

Da ist durchaus biblische Seelsorge angesagt, um die Dinge aufzuarbeiten und in die Vergebung zu bringen, die das aus diesem Menschen gemacht haben,der er heute ist. Leider ist die Seelsorge heute vielfach so psychologisiert worden, das häufig das eigentlich Wesentliche nicht geschieht. Und - man braucht Zeit für solche Menschen, die leider viele Christen nicht mehr zu haben scheinen.


Auf jeden Fall sollte man bei der Diagnose von krankhaften oder unerklärlichen Symptomen die dämonische Belastung nicht von vorneherein ausschließen.

GS
Gucki
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#17
Rolf

Rolf

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was gerade in der Seelsorge wenig Beachtung findet, ist die Tatsache, dass viele Menschen durch Versündigung ihrer Eltern und Großeltern mit "Familiendämonen" belastet sind, die sich auch in derartigen Symptomen äußern können.




Lieber Gucki,

Du bist ganz offensichtlich einer der Wenigen, die das klar sehen. Meine Seelsorgegespräche beginnen immer mit Gebet und Zuhören, und wenn ich selbst Anfrage zu sprechen, dann grundsätzlich mit dem 4. Gebot.


Was die Dämonisierung angeht, muss man sich zuerst vom sog. charismaitschen "Befreiungsdienst" verabschieden, weil da so ziemlich alle angeblich biblischen Belege falsch ausgelegt werden. Ein Mensch kann, muss aber nicht dämonisiert sein. Wichtig ist sich Klarheit zu verschaffen,was mit der ratsuchenden Person in Wahrheit los ist, und da kommt wiedr der Heilige Geist ins Spiel.


Herzliche Grüße


Rolf
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#18
Chree

Chree

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Aufmerksam habe ich diesen Thred verfolgt, ich finde das äußerst interessant. Es ist wirklich in der Tat nicht einfach sofort einen Wiedergeborenen Menschen zu erkennen, finde ich, auch wenn Jesus sagt an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen, doch diese Früchte zeigen sich oft erst sehr spät. Es gibt ja auch Menschen die waren von uns, sind von uns ausgegangen und dann doch weggegangen, am Anfang dachte man sie gehören dazu. Hier möchte ich persönlich immer in der Stellung bleiben, Herr ich bin ein Sünder, bewahre mich. Die Jünger fragten ja auch, bin ich es, keiner ahnte das Judas es ist, nur der Herr wußte um alle Dinge.
Gerade hier in diesem Forum, wird einem bewußt wie eng der Weg anscheinend ist, wieviel Verführung in der cristlichen Szene zu sehen ist. Wir sind vielleicht immer wieder überrascht über Leute auf die wir grosse Stücke gehalten haben und sind dann plötzlich ganz deprimiert, weil sie so merkwürdige Ansichten vertreten.
Ich merke einfach, wieviel Erkenntnis mir noch fehlt, ich möchte schon vorsichtig bleiben in der Beurteilung anderer, denn letztendlich sieht nur der Herr unser Herz, er kennt es besser als wir unser eignes Herz, ich bin oft erschreckt über mich selber. Allerdings gibt es schon Kennzeichen, sonst könnten wir keine Menschen aufnehmen in die Gemeinden. Für mich ist es Galater 5,22, des weiteren der unbändige Durst nach Gemeinschaft mit dem Herrn in Gebet und Wort, wachsen zu wollen.
Natürlich geht eine Bekehrung dem vorraus, die Erkenntnis ich brauche Jesus zur Vergebung meiner Sünden, die Änderung unserer Gesinnung, wie hier schon beschrieben wurde, das ganze ist für mich kein einmaliger Akt, sondern ein immer wieder kehrender Prozeß, ein Leben in beständiger Busse und Umkehr von unseren falschen Wegen.
Zur gesetzlichkeit neigen wir wohl alle,der Herr möge uns bewahren. Lg Chree
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