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Bin auch neu hier, nenne mich Gucki.


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62 Antworten in diesem Thema

#21
Steffen

Steffen

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  • Land: Country Flag
Um dem aus meiner Sicht ehrlichen Anliegen der Textkritik und der damit m. E. nach zu einseitigen Berichterstattung über dieselbe etwas entgegen zu wirken, empfehle ich folgenden Thread, indem auch bereits von 1.Joh 5,7 gesprochen wurde, zu lesen.

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Liebe Grüße
Steffen
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#22
Guest_Peter Wiem_*

Guest_Peter Wiem_*
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Nein, ich sehe keinen Streit. Aber wenn ich dich richtig verstehe, dann gibt es keine einzige gültige Bibel, weil restlos alle gefälscht sind.
Knappe Antwort: Du hast es richtig verstanden.
Begründung: Das gesammte NT ist der abgeschlossenen, heiligen Schrift, dem Tanach, erst einige Jahrhunderte nach Christi Auferweckung hinzugefügt worden, und zusammen bildet dies heute das, was wir die Bibel nennen.
Bereits zu den Zeiten, als noch allein der Tanach verbindliches Gotteswort, oder heilige Schrift war, wurden bereits massive Änderungen am hebräischen Urtext vorgenommen. Ein Beispiel dazu die konsequente Entfernung des Gottesnamen YHVH welcher durch HERR oder Adonai oder Gott ausgetauscht wurde.
Diese Veränderungen sind schon in die Septuaginta mit eingeflossen, man könnte diese also als den "revidierten Tanach" bezeichnen.


Diese Argumentation, so wie sie hier steht, ist meiner Ansicht nach an zumindest einer Stelle nicht mehr auf biblischer Grundlage!

Und das Wort des Herrn geschah zu mir: Was siehst du, Jeremia?
Und ich sagte: ich sehe einen Mandelzweig! (einen Zweig vom Wachen baum)
Und der Herr sprach zu mir: Du hast recht gesehen!
Ich werde über mein Wort wachen, es auszuführen.

Wir unterschätzen in dieser ganzen Diskussion um die Einflussnahme der Menschen auf Gottes Wort
die Möglichkeiten und vor allem die Verpflichtung Gottes selbst seinem Wort gegenüber.

Zuerst fragt uns Gott, ob wir die Dinge so sehen wollen, wie Gott sie sieht.
Jeremia bekam einen relativ simplem Gegenstand vor seine (inneren) Augen gestellt, und er bestätigte, das dass, was er sah, mit dem ihm gezeigten Vorbild Gottes übereinstimmte.

Es muss also ein Grundvertrauen in Gott und in seine Art und Weise vorhanden sein, wie er uns seine Ansichten und Wahrheiten weitervermitteln will.
Zuerst kam die Frage an Jeremia, dann die Zusage Gottes, über sein Wort zu wachen.

Gott hat seine Zusagen nicht geändert. Er wacht nach wie vor über sein Wort, mögen Menschen auch alles Mögliche und Unmögliche Versuchen, es zu entstellen und zu verstümmeln.
Dieser Prozess des Wachens Gottes ist aber nur für Diejenigen erleb- und erfahrbar, die Gott vertrauen, dass er auch in diesem Punkt zu tun vermag, was er uns verspricht.

Der Zweifler sät Zweifel und erntet Zweifel.
Wer Unbeständigkeit oder Wankelmütigkeit (Jak 1,6-8) Gottes Wort gegenüber zu seinem Bewertungs- und Beurteilungsmasstab macht, der wird auf Dauer nicht viel Zählbares im Hinblick auf die Ewigkeit in seinen Wegen und Taten mit Gott erleben.

Liebe Grüsse: Peter Wiem
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#23
Mirco

Mirco

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All diese neuen Aussagen über den Textus receptus, die ich nicht teile, da die Bibelkritik und der "Grundtext Alands" erst Anfang des 19. jahrhunderts u.a. erst mit durch die an Jesus Christus ungläubigen Bibelkritiker Westcort und Hort aufkam und durch Darby und Scofield, die die ungenaue Elberfelder herausgaben und etablierten, wohl mit Segen des Vatikans, wo u.a. systematisch die Gottheit Christi verwässert wird, und man nach ökumenischer Manier wie die Dämonen einfach an Gott glauben kann um selig zu werden, täuschen jedoch nicht darüber hinweg, das es außerhalb von 1.johannes 5,7 noch viele Bibelstellen gibt, die die Dreieinigkeit belegen.

Richtig ist es allerdings, das Jesus stets zum Vater hinwies, und den Weg zu Ihm durch ihn, aus Glauben ohne Werke ermöglichte, durch seine Tat am Kreuz, die ohne diese Tat nie möglich gewesen wäre und ist.

Folgende Fakten sollte man nicht außer Acht lassen, Übersetzungen hin und her.

Jesus sagte, er würde einen ANDEREN Mittler senden nach seiner Auferstehung, den HEILIGEN Geist. Er sprach oft über und ZUM Vater, tat das was ER wollte. In Gethsemane sprach er nicht zu sich selbst oder wenn er sich zum Gebet zurückzog, sondern zum Vater. Er sagte aber auch, das er eins mit dem Vater ist. Und das man im (Heiligen) Geist den Vater anbeten würde. Auch sagte er das er der einzige Weg zum Vater wäre.

Um nicht abzuweichen

Der Heilige Geist ist Gott
Der Vater ist Gott
Jesus ist Gott

Gott der in sich eins ist aber nicht einer ist. Im menschlichen Verstand ist es nicht zu fassen aber es ist so. Nicht katholisch aber biblisch. Punkt.

Auch interessant: Mt 2:9-11 Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen hin, bis daß er kam und stund oben über, da das Kindlein war.
Mt 2:10 Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut
Mt 2:11 und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhen.

Mt 8:2 Und siehe, ein Aussätziger kam und betete ihn an und sprach: HERR, so du willst, kannst du mich wohl reinigen.

Lk 24:50-52 Er führete sie aber hinaus gen Bethanien und hub die Hände auf und segnete sie. Und es geschah, da er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel. Sie aber beteten ihn an und kehrten wieder gen Jerusalem mit großer Freude.

Joh 9:35-38 Es kam vor Jesum, daß sie ihn ausgestoßen hatten. Und da er ihn fand, sprach er zu ihm: Glaubest du an den Sohn Gottes?
Er antwortete und sprach: HERR, welcher ist's, auf daß ich an ihn glaube?
Jesus sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist's.
Er aber sprach: HERR, ich glaube; und betete ihn an.

Jesus wehrte ihnen nicht, denn auch er ist und war Gott, trotzdem sollen wir den Vater anbeten. Es ist aber keine Sünde wenn man mit Jesus spricht, ihm dankt, ich danke aber lieber dem himmlichen Vater FÜR Jesus, aber AUCH JESUS denn er ging ans Kreuz und war dem VATER gehorsam, ist aber wie gesagt NICHT der Vater.
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#24
Rolf

Rolf

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„Prüfet alles, das Gute behaltet“ (1Thess 5,21). Unbedingt daran halten !



Wobei dieser Satz im Kontext ausschließlich auf "prophetische Rede" anzuwenden ist. Prophetie ist aber eine Geistesgabe. Woran aber soll ich denn bitteschön das Geisteswirken beurteilen, wenn die Bibeln alle unbrauchbar sind?


Herzliche Grüße


Rolf
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#25
Gucki

Gucki

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[quote][quote name="Rolf"]Nein, ich sehe keinen Streit. Aber wenn ich dich richtig verstehe, dann gibt es keine einzige gültige Bibel, weil restlos alle gefälscht sind.[/qoute]
[quote]Knappe Antwort: Du hast es richtig verstanden.
Begründung: Das gesammte NT ist der abgeschlossenen, heiligen Schrift, dem Tanach, erst einige Jahrhunderte nach Christi Auferweckung hinzugefügt worden, und zusammen bildet dies heute das, was wir die Bibel nennen.
Bereits zu den Zeiten, als noch allein der Tanach verbindliches Gotteswort, oder heilige Schrift war, wurden bereits massive Änderungen am hebräischen Urtext vorgenommen. Ein Beispiel dazu die konsequente Entfernung des Gottesnamen YHVH welcher durch HERR oder Adonai oder Gott ausgetauscht wurde.
Diese Veränderungen sind schon in die Septuaginta mit eingeflossen, man könnte diese also als den "revidierten Tanach" bezeichnen.[/quote][/quote]

[quote]Diese Argumentation, so wie sie hier steht, ist meiner Ansicht nach an zumindest einer Stelle nicht mehr auf biblischer Grundlage! [/quote]
Shalom Peter,

nun bin ich aber gespannt, wie Du dies belegen willst.

[quote]Und das Wort des Herrn geschah zu mir: "Was siehst du, Jeremia?"
Und ich sagte: ich sehe einen Mandelzweig! (einen Zweig vom Wachen baum)
Und der Herr sprach zu mir: "Du hast recht gesehen!
Ich werde über mein Wort wachen, es auszuführen."[/quote]

Hier spricht der Vater durch seinen Geist zu Jeremia, und baut damit eine unmissverständliche, unbezweifelbare Kommunikation auf.
Hier ist von dem gesprochenen Wort Gottes die Rede, nicht von der Schrift !
Die Schrift enthält viele gesprochene Worte Gottes, die absolute Autorität besitzen und ewig gültig sind, auch für mich !!!
Wenn wir auf die Stimme Gottes "in uns" hören, so haben auch diese Worte dieselbe Autorität.
Darum brauchen wir, und darum erhalten wir ja den Geist Gottes, um damit prüfen zu konnen, was Wahrheit und was Lüge ist.

Ich denke mal, du verwechselst hier das Wort Gottes mit der Niederschrift dieser Worte in der heiligen Schrift.
( Wenn mich nicht alles täuscht, heißt es auch von unserem Herrn, dass er das Wort Gottes ist. Dies kann man dann aber unmöglich mit den geschriebenen Worten gleichsetzen. Auch unser Herr spricht durch seinen Geist zu uns, und dies deckt sich i.d.R. auch mit den gesprochenen Worten Gottes in der heiligen Schrift. Aber dies auf die gesammte heilige Schrift anzuwenden ist unredlich, und macht die Bibel zu einem papierenen Götzen. )

Ich habe mich also in keinster Weise gegen das Wort Gottes ausgesprochen, sondern einzig und allein Kritik an der Dokumentation und Weiterverbreitung in Schriftform durch den Menschen geübt.
Also bitte nicht etwas hineininterpretieren, was von mir nicht ausgesagt wurde.

Dem Rest Deines Postes stimme ich zu.

GS
Gucki
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#26
Gucki

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„Prüfet alles, das Gute behaltet“ (1Thess 5,21). Unbedingt daran halten !



Wobei dieser Satz im Kontext ausschließlich auf "prophetische Rede" anzuwenden ist.


Einen gesegneten Morgen Rolf,

dies würde dann bedeuten, dass wir alles nicht prophetische ungeprüft übernehmen sollen ???
Nein , ich denke, hier wird dieser Ausspruch nur speziell auf prophetische Aussagen als Aufhänger benutzt, um uns zu einer kritischen Nachfrage bei Gott anzuhalten. Ich halte ihn daher für Allgemeingültig.

Prophetie ist aber eine Geistesgabe.
Woran aber soll ich denn bitteschön das Geisteswirken beurteilen, wenn die Bibeln alle unbrauchbar sind?

Zunächst die Klarstellung: Ich benutze nicht die Worte ungültig oder unbrauchbar, sondern gefälscht.
Auch eine Fälschung muss nicht explizit unbrauchbar oder ungültig sein, sondern nur mit kritischen Augen, Ohren und Geist betrachtet werden.

Wir kommen nicht darum herum, uns auf das gesprochene, lenkende, erklärende Wort oder Bild des heiligen Geistes zu verlassen.
Darum ist die erkennende Beziehung ( Glauben/Vertrauen) zum Vater und zum Sohn von heilsrelevanter Bedeutung.
Ich brauche sowohl den Verstand und die Vernunft ( Weisheit ) des Vaters im Kopf als auch die Treue, Liebe und den Gehorsam des Sohnes im Herzen.

Nur Kopf macht selbstherrlich, nur Herz macht unwissend.

GS
Gucki
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#27
Steffen

Steffen

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All diese neuen Aussagen über den Textus receptus, die ich nicht teile, da die Bibelkritik und der "Grundtext Alands" erst Anfang des 19. jahrhunderts u.a. erst mit durch die an Jesus Christus ungläubigen Bibelkritiker Westcort und Hort aufkam und durch Darby und Scofield, die die ungenaue Elberfelder herausgaben und etablierten, wohl mit Segen des Vatikans, wo u.a. systematisch die Gottheit Christi verwässert wird, und man nach ökumenischer Manier wie die Dämonen einfach an Gott glauben kann um selig zu werden, täuschen jedoch nicht darüber hinweg, das es außerhalb von 1.johannes 5,7 noch viele Bibelstellen gibt, die die Dreieinigkeit belegen.

Hallo Mirco.
Dass der Vatikan seinen Segen dazu gegeben hat, hat mit dem Vorgehen der Textkritik (nicht Bibelkritik als Ganzes!!) überhaupt nichts zu tun und ist völlig undifferenziert, pauschalisierend und damit vorverurteilend widergegeben, wie auch deine Begriffsverwirrung betreffend Bibelkritik und Textkritik eindrucksvoll zeigt. Das trägt den ehrlichen hart arbeitenden Textkritikern, die es wirklich ernst meinen, keinerlei Rechnung. Übrigens auch nicht Erasmus von Rotterdam (der Herausgeber des Textus Receptus), der das Prinzip der Textkritik ebenfalls anwandte, wie ich schon 2x (!) an anderer Stelle darstellte. Das hier ist nicht meine Meinung, sondern sind unwidersprechbare historische Tatsachen!
Wie beurteilst Du, dass die Elberfelder ungenau ist? In welcher Hinsicht ist sie das?

Liebe Grüße
Steffen
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#28
Guest_Peter Wiem_*

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Shalom Peter,

nun bin ich aber gespannt, wie Du dies belegen willst.

Und das Wort des Herrn geschah zu mir: "Was siehst du, Jeremia?"
Und ich sagte: ich sehe einen Mandelzweig! (einen Zweig vom Wachen baum)
Und der Herr sprach zu mir: "Du hast recht gesehen!
Ich werde über mein Wort wachen, es auszuführen."


Hier spricht der Vater durch seinen Geist zu Jeremia, und baut damit eine unmissverständliche, unbezweifelbare Kommunikation auf. Hier ist von dem gesprochenen Wort Gottes die Rede, nicht von der Schrift !
Die Schrift enthält viele gesprochene Worte Gottes, die absolute Autorität besitzen und ewig gültig sind, auch für mich !!!


Lieber Gucki!

Gott spricht zu Jeremia: "Was siehst du!" und nicht: "Was hörst du."
Anschliessend bestätigt Gott dem Jeremia, dass er korrekten Gebrauch von seinem Sehvermögen gemacht hat.

Gott spricht hier also nicht von seinem Wort, das man hören kann, sondern von seinem Wort, das man sehen kann.
Deshalb würde ich die Wachsamkeit Gottes an dieser Stelle auf das geschriebene Wort beziehen.

Liebe Grüsse: Peter
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#29
Gucki

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Gott spricht zu Jeremia: "Was siehst du!" und nicht: "Was hörst du."
Anschliessend bestätigt Gott dem Jeremia, dass er korrekten Gebrauch von seinem Sehvermögen gemacht hat.

Gott spricht hier also nicht von seinem Wort, das man hören kann, sondern von seinem Wort, das man sehen kann.
Deshalb würde ich die Wachsamkeit Gottes an dieser Stelle auf das geschriebene Wort beziehen.


Ok, dass ist schon ganz schön spitzfindig, und so quer denke und interpretiere ich Gottes Wort nicht.
Des Weiteren macht es mir abermals deutlich, dass einzelne Verse nicht aus dem Kontext gerissen werden sollten,
und dass man die Worte der Schrift nicht buchstäblich wörtlich nehmen kann, sondern nur sinngemäß aus dem Kontext erschließen muss.

Ich habe hier mal zum Vergleich die besagte Stelle in Jer. 1, 11 nach meiner Übersetzung zitiert.

Und es erging das Wort des Ewigen an mich, besagend: "Was siehst du, Jirmenjahu ?"
Und ich sprach: "Einen Mandeltrieb ( makkel schaked ) sehe ich. "
Da sprach der Ewige zu mir:" Recht hast Du gesehen ! Denn ich betreibe ( schoked ) mein Wort es auszuführen."

Hier kommst Du mit deiner spitzfindigen Auslegung nicht mehr weiter.
Der Kontext macht jedoch deutlich, dass es hier um das Handeln Gottes geht, und nicht um das geschriebene Wort.

Also lasse solche Tricks zukünftig, darauf reagiere ich leicht allergisch.

GS
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#30
Rolf

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...dies würde dann bedeuten, dass wir alles nicht prophetische ungeprüft übernehmen sollen ???



Nein, die Schlussfolgerung ist nicht zutreffend. Für alle anderen Bereiche gilt Apg.: "Sie kamen täglich in ihren Häusern zusammen und prüften anhand der Schrift, ob es sich so verhielte."

Auch hier wieder die Unklarheit, ob und wie man anhand gefälschter Texte die Wahrheit prüfen kann?


Herzliche Grüße


Rolf
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#31
Gucki

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Nein, die Schlussfolgerung ist nicht zutreffend.


War auch nur ein wenig provokant formuliert, keine Unterstellung. ;-)

Für alle anderen Bereiche gilt Apg.: "Sie kamen täglich in ihren Häusern zusammen und prüften anhand der Schrift, ob es sich so verhielte."


Und welche Schrift/en prüften sie ? Auch die Apg gab es da noch nicht.

Auch hier wieder die Unklarheit, ob und wie man anhand gefälschter Texte die Wahrheit prüfen kann?


Nicht vergessen, die ersten Nachfolger Christi haben alle nach Pfingsten den heiligen Geist erhalten !

( Heute, bei dem immensen Abfall der Christenheit von der wahren Anbetung Gottes, wundert mich dies nicht, denn der heilige Geist hat sich großflächig zurückgezogen von den "Menschenanbetern". )

Wie Johannes predigte:"Kehret um zu Gott, und tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!"

GS
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#32
Guest_Peter Wiem_*

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Lieber Gucki!

Ich habe hier mal zum Vergleich die besagte Stelle in Jer. 1, 11 nach meiner Übersetzung zitiert.

Und es erging das Wort des Ewigen an mich, besagend: "Was siehst du, Jirmenjahu ?"
Und ich sprach: "Einen Mandeltrieb ( makkel schaked ) sehe ich. "
Da sprach der Ewige zu mir:" Recht hast Du gesehen ! Denn ich betreibe ( schoked ) mein Wort es auszuführen."

Hier kommst Du mit deiner spitzfindigen Auslegung nicht mehr weiter.
Der Kontext macht jedoch deutlich, dass es hier um das Handeln Gottes geht, und nicht um das geschriebene Wort.

Also lasse solche Tricks zukünftig, darauf reagiere ich leicht allergisch.


Wie wäre es, wenn wir das Bewerten der Auslegungen unterlassen und uns auf die Auslegungen als solches konzentrieren?
Genau wie du stehe ich vor Gott, und genau wie du versuche ich Ihm und seinem Wort gerecht zu werden. OK?

Du zitierst hier deine Übersetzung als massgeblich.
Gleichzeitig lehnst du im Vorfeld alle Übersetzungen als Übertragungen ab.

Deshalb bringe ich dein Ergebnis und sein Zustandekommen nicht auf einen Nenner.
Entweder ist deine Übersetzung richtig, dann ist deine bisherige Argumentation falsch.
Oder deine Übersetzung ist falsch, dann ist deine Auslegung hier falsch.

Wenn man die Textumgebung von Jeremia 1 etwas weiter spannt, dann erfährt man auch im Buch Jeremia, dass Gott vorher durch viele Propheten geredet hat. Teilweise waren diese Prophetien über hundert Jahre alt und "nur" in schriftlicher Form vorhanden.
Diese Prophetien beziehen sich u. a. auch auf die Zerstörung Judas und Jerusalems, die unter Jeremia tatsächlich geschah.
Es ging tatsächlich um das Handeln Gottes, weil Gott nichts tut, Er offenbare es zuvor seinen Knechten, den Propheten (Amos 3,7)
Dieses Handeln Gottes setzte aber das gesprochene (und ab einem bestimmten Zeitraum auch geschriebene Wort) Gottes voraus, weil Gott sonst seinem eigenen Wort widersprochen hätte.

Also: wo Gott etwas Tut, da prophezeit er es vorher.
Ohne Jesaia z. B. wäre der neue Bund undenkbar, weil Jesaia den Bauplan des neuen Bundes enthält.

Liebe Grüsse: Peter Wiem
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#33
Gucki

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Shalom Peter,

Wie wäre es, wenn wir das Bewerten der Auslegungen unterlassen und uns auf die Auslegungen als solches konzentrieren?
Genau wie du stehe ich vor Gott, und genau wie du versuche ich Ihm und seinem Wort gerecht zu werden. OK?


Einverstanden, aber bitte keine Spitzfindigkeiten mehr !

Du zitierst hier deine Übersetzung als massgeblich.

Für mich, ja.
Es handelt sich dabei um die Übersetzung des AT von Naftali Herz Tur-Sinai, (Harry Torczyner) Professor für Hebräisch an der Hebräischen Universität in Jerusalem, Gestorben am 17. Oktober 1973 in Jerusalem.
Sie ist eine weitestgehend wortgetreue Übertragung des hebräischen Urtextes ( sofern man diesen Text als Urtext bezeichen kann/will ).

Gleichzeitig lehnst du im Vorfeld alle Übersetzungen als Übertragungen ab.

Ich habe ausdrücklich von Bibelfassungen geschrieben !
Ich trenne bewusst, seit Langem, die heilige Schrift ( Tanach ) vom NT ( B'rit Chadascha ) ab.
Für mich ist das neue Testament ein Kommentar zum Tanach.
Der Tanach ist das Gebäude, auf welchem der B'rit Chadascha als Dach gesetzt ist.

Deshalb bringe ich dein Ergebnis und sein Zustandekommen nicht auf einen Nenner.
Entweder ist deine Übersetzung richtig, dann ist deine bisherige Argumentation falsch.
Oder deine Übersetzung ist falsch, dann ist deine Auslegung hier falsch.


Hier musst Du mir mal erklären was Du meinst, so heißt es für mich in beiden Fällen ich sage die Unwahrheit.
Das musst Du dann aber bitte schön hieb- und stichfest beweisen.

Wenn man die Textumgebung von Jeremia 1 etwas weiter spannt, dann erfährt man auch im Buch Jeremia, dass Gott vorher durch viele Propheten geredet hat. Teilweise waren diese Prophetien über hundert Jahre alt und "nur" in schriftlicher Form vorhanden.
Diese Prophetien beziehen sich u. a. auch auf die Zerstörung Judas und Jerusalems, die unter Jeremia tatsächlich geschah.
Es ging tatsächlich um das Handeln Gottes, weil Gott nichts tut, Er offenbare es zuvor seinen Knechten, den Propheten (Amos 3,7)
Dieses Handeln Gottes setzte aber das gesprochene (und ab einem bestimmten Zeitraum auch geschriebene Wort) Gottes voraus, weil Gott sonst seinem eigenen Wort widersprochen hätte.


Danke sehr für die Bestätigung meiner Aussage.
Das Andere was Du anführst habe ich nirgendwo bestritten.

Wo also siehst Du den Grund für Deine "Abqualifizierung" meiner Person ?

GS
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#34
Rolf

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Es handelt sich dabei um die Übersetzung des AT von Naftali Herz Tur-Sinai, (Harry Torczyner) Professor für Hebräisch an der Hebräischen Universität in Jerusalem, Gestorben am 17. Oktober 1973 in Jerusalem.



Ich habe diese Übersetzung auch und kann sie sehr empfehlen. Es gibt übrigens auch ein Neues Testament.


Herzliche Grüße


Rolf
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#35
Gucki

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Es gibt übrigens auch ein Neues Testament.


Shalom Rolf,

ich vermute mal, du meinst das NT von David H Stern ?

Dies habe ich auch, und benutze es z.Z. als Arbeitsbuch.
Es ist recht ordentlich, vielleicht das Beste NT was z.Z. erhältlich ist, aber auch daran gibt es ein paar Punkte die mir ein wenig aufstoßen.
Dies liegt aber wohl mehr daran, dass ihm bei der Übertragung nur die Abschriften von griechischen Texten zur Verfügung standen.

GS
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#36
Guest_Peter Wiem_*

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Lieber Gucki!

Ich habe ausdrücklich von Bibelfassungen geschrieben !
Ich trenne bewusst, seit Langem, die heilige Schrift ( Tanach ) vom NT ( B'rit Chadascha ) ab.
Für mich ist das neue Testament ein Kommentar zum Tanach.
Der Tanach ist das Gebäude, auf welchem der B'rit Chadascha als Dach gesetzt ist.


Gibt es einen Unterschied zwischen Bibel und Bibelfassungen?
Oder gibt es einen Unterschied zwischen Heiliger Schrift und Bibel?

Über das Verhältnis von AT und NT kann man so denken, wenn man das möchte.
Wenn du allerdings alle Bibelübersetzungen des NT als Übertragungen betrachtest (oder irre ich mich da?) dann ist für dich der Tanach ein Gebäude mit einem undichten oder fehlerhaften Dach.
Dann würde, um bei deiner Argumentationslogik zu verbleiben, durch das NT der Tanach (oder das AT) auf Dauer beschädigt?

Wo also siehst Du den Grund für Deine "Abqualifizierung" meiner Person ?

Darf ich um eine Erklärung bitten, wo ich dich als Person abqualifiziert haben soll?
Ich habe meine Zweifel an einer Behauptung deinerseits geäussert.
Ich verstehe nun nicht, was das mit deiner Qualität als Mensch und Jünger Jesu zu tun haben könnte.

Liebe Grüsse: Peter

GS
Gucki[/quote]
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#37
Gucki

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Shalom Peter,

[quote]Gibt es einen Unterschied zwischen Bibel und Bibelfassungen?[/quote]
Ja, vergleiche dazu einmal die verschiedenen Bibeln ( Bücher ) miteinander, und Du erkennst dabei sehr unterschiedliche Fassungen.
[quote]Oder gibt es einen Unterschied zwischen Heiliger Schrift und Bibel?[/quote]
Ja, denn bevor sich die RKK das AT aneignete, war das AT ( Tanach ) "die heilige Schrift".
Danach wurde dieses AT mit einer ganzen Reihe willkürlich ausgewählter Schriften "aufgehübscht" und entheiligt, und dies nennen wir heute "Bibel".
[quote]Über das Verhältnis von AT und NT kann man so denken, wenn man das möchte.[/quote]
Ich denke, besser, man sollte so denken.
[quote]Wenn du allerdings alle Bibelübersetzungen des NT als Übertragungen betrachtest (oder irre ich mich da?)[/quote]
nein, Du irrst Dich nicht.
[quote]...dann ist für dich der Tanach ein Gebäude mit einem undichten oder fehlerhaften Dach.[/quote]
*gg Ja, das kann man so sehen.
[quote]Dann würde, um bei deiner Argumentationslogik zu verbleiben, durch das NT der Tanach (oder das AT) auf Dauer beschädigt?[/quote]
Absolut korrekt. Wir erkennen dies doch an den Früchten der NT-lastigen Christen.
[quote]Darf ich um eine Erklärung bitten, wo ich dich als Person abqualifiziert haben soll?[/quote]
[quote]Entweder ist deine Übersetzung richtig, dann ist deine bisherige Argumentation falsch.
Oder deine Übersetzung ist falsch, dann ist deine Auslegung hier falsch.[/quote]
Hier unterstellst Du mir subtil eine Unwahrheit, und versuchst mich zum Lügner zu stempeln.
Wohlbemerkt ohne eine Erläuterung worin mein Fehler bestehen soll.
[quote]Ich habe meine Zweifel an einer Behauptung deinerseits geäussert.[/quote]
Ein Zweifel sieht anders aus, Du hast etwas behauptet, indem Du eine Aussage von mir als falsch beurteilst hast.
[quote]Ich verstehe nun nicht, was das mit deiner Qualität als Mensch und Jünger Jesu zu tun haben könnte.[/quote]
Na, ich möchte mal gerne wissen wie Du reagierst, wenn man Deine Aussagen als falsch beurteilt.
[quote]Darf ich um eine Erklärung bitten, wo ich dich als Person abqualifiziert haben soll?[/quote]
Meine Aufgabe im Leib Christi ist das Amt eines Lehrers und Botschafters, Du hast meine Integrität bzw. Autorität in Zweifel gesetzt.

GS
Gucki
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#38
Guest_Peter Wiem_*

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Lieber Gucki!

Ein Zweifel sieht anders aus, Du hast etwas behauptet, indem Du eine Aussage von mir als falsch beurteilst hast.

Tatsächlich, habe ich das? Ich meine mich an meine Formulierung erinnern zu können, dass ich eine Auslegung oder Argumentation als falsch beurteilen würde, wenn ein bestimmter Sachverhalt vorliegen würde.
Wenn ich keinen Zweifel hätte, wie ich an dieser Stelle zu urteilen hätte, dann würde ich wohl schwerlich meine Beurteilung von einer Bedingung abhängig gemacht haben?

Ich verstehe nun nicht, was das mit deiner Qualität als Mensch und Jünger Jesu zu tun haben könnte.

Na, ich möchte mal gerne wissen wie Du reagierst, wenn man Deine Aussagen als falsch beurteilt.


Du wirst es nicht glauben, aber es haben mich schon Leute hier im Forum als spitzfindig bezeichnet und mir einen allergieauslösenden, tricksenden Umgang mit der Schrift vorgehalten.
Das gehört als Jünger Jesu aber mit dazu, wenn man die Nachfolge ernst nimmt.

Unser Auftraggeber ist Jesus, unsere Botschaft ist das Evangelium.
Wenn man sich darüber einig ist, dann kann kommen wer und was da will, und unsere Aussagen als bedingt richtig oder bedingt falsch oder sonst etwas beurteilen. Das kann an unserer Autorität, die wir vor Gott haben, nicht rütteln.
Und wenn ich mir dieser Bevollmächtigung sicher bin, was können dann Menschen mir letztlich tun?

Liebe Grüsse: Peter
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#39
1.Kor.1,30

1.Kor.1,30

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Anlässlich der Taufe Jesu im Jordan stellen wir gleichzeitig fest: "und der heilige Geist fuhr hernieder auf Jesus in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen." (Lukas 3, 22).

Das ist eine von vielen klaren Aussagen der Heiligen Schrift, die ein Wirken des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes als eigenständige Persönlichkeiten der des Schöpfers (Elohim) bezeugen.

Elohim erscheint im Schöpfungsbericht und ist ein Mehrzahlwort, das aber dann mit einem Tätigkeitswort in der Einzahl zusammen steht, also: Am Anfang schuf "die Götter" Himmel und Erde...............

So mancher Jude ist über das genaue Studium dieser Sachverhalte zum Ergebnis gekommen, dass Jesus, der Sohn, genauso Gott ist wie der Vater. Und wie der Heilige Geist natürlich.
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#40
Biblebelt

Biblebelt

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Ein Zweifel sieht anders aus, Du hast etwas behauptet, indem Du eine Aussage von mir als falsch beurteilst hast.

Tatsächlich, habe ich das? Ich meine mich an meine Formulierung erinnern zu können, dass ich eine Auslegung oder Argumentation als falsch beurteilen würde, wenn ein bestimmter Sachverhalt vorliegen würde.
Wenn ich keinen Zweifel hätte, wie ich an dieser Stelle zu urteilen hätte, dann würde ich wohl schwerlich meine Beurteilung von einer Bedingung abhängig gemacht haben?


Es ist normal das man bei gegenteiligen Meinungen auch schon mal ganz bestimmt in die Tasten haut.
Ich mache das oft ehrlich gesagt auch wenn ich fuer mich glaube eine echte Erkenntniss gewonnen zu haben.

Wir sollten nicht hinter jedem Busch einen Raeuber suchen.

Wenn wir nur noch kalt wie ein Steuck Stein schreiben wird das langweilig.
Zur diskussion gehoeren Emotionen wie Salz in eine Suppe. Anderenfalls gibt das eingeschlafene Fuesse und weder eine Diskussion noch ne Suppe.
Die Menge machts wuerde ich sagen.

Wie auch immer.
Ich folge dieser Diskussion sehr gerne, klicke sofort drauf wenn es da was neues gibt.
Also von daher.
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