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Michael Forst will den Turm zu Babel wieder aufrichten


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2 Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

Rolf

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Man kann es kaum glauben. Bisher waren die Adventisten für excellente Kenntinisse in Bezug auf das Alte Testament bekannt. Was aber der Ex Adventist Forst hier abliefert, kann aus meiner sicht nur das Ergebnis einer völligen Gehirnwäsche sein.

Nicht nur das Forst wie seine Mitstreiter die einzelnen W+G Mitglieder mit Gott gleichstellt und ihnen Schöpfereigenschaften einzureden versucht, sondern Forst verunglimpft in seinem Vortrag einmal mehr das Buch (die Bibel), ziert sich aber nicht, gleichzeitig daraus vorzulesen um daraus den untauglichen Versuch zu unternehmen, seine völlig wirren thesen über eine angebliche Neuaufrichtung des Wortes (Gottes) abzleiten. Daser dazu ausgerechnet den Turmbau zu Babel heranzieht,um den Verführten Bauers übernatürliche Fähigkeiten anzudichten, schlägt dem Fass den Boden aus.

Dieser Vortrag ist insbesondere deshalb so aberwitzig, als dass Forst eine Abhandlung aus der Bibel herausstellt, die genau das beinhaltet, was W+G nun für sich in Anspruch nimmt. Man wollte damals und will heute sein wie Gott. Geistlich ist daran nichts, allenfalls hat man es mit einem Geist der Lüge zu tun, der sich bemächtigt hat, Gestalten wie forst zu vereinnahmen.

So werden in diesem Vortrag angebliche Heldenfiguren kreiert, obwohl die biblische Abhandlung nichts von derartigem Gedankengut enthält, gleichzeitig wird aber verschwiegen, dass die diese Beispiellektüre an entscheidender Stelle abgebrochen wurde. Diese Turmbau zu Babel Geschichte zeigt nämlich das Ende derer, die sein wollten wie Gott. gott hat das Vorhaben zerstört. In diesem sinne darf man das Gesagte wohl schon fast prophetisch verstehen, denn W+G wird aus meiner Sicht nicht anders enden, als die Leute, die einen Turm bauten um zu Gott in den himmel hinauf zu steigen. Es gehört schon viel dazu, diesen bodenlosen Unfug zu glauben, den Forst hier verzapft hat. Einige W+G`ler erdreisten sich indes, diesen bodenlosen schmarrn bei Facebook als ihre "Hochshclausbildung" anzugeben. Ich behaupte hier einen weiteren Beleg völliger geistiger Verwirrung vor mir zu haben.






Das Wort wird neu aufgerichtet





Michael Forst,



Mitschrift und Kommentar Rolf Wiesenhütter


"Frühlingsakademie" Wort und Geist Nürnberg, 29.4.2011

Das Wort wird vollkommen neu aufgerichtet. Das Wort wird alles neu aufrichten. Das Wort ist Gott. Und Gott wird neu aufgerichtet. Völlig neu. Das Wort wird nicht mehr verkündet, sondern aufgerichtet. Du kannst ja viel verkünden, aber nichts aufrichten. Es ist gut, wenn es verkündet wird, aber die Frucht hat das, was das Wort aussendet, auch wirklich zu bewirken. Es ist das Wort und der Geist. Was wäre das Wort ohne den Geist? Und was wäre der Geist ohne das Wort? Was wäre das Leben ohne den Sohn? Was wäre der Sohn ohne das Leben? Und wenn ich sage das Wort wird neu aufgerichtet, glaube ich, müssen wir uns als erstes von alledem trennen, was uns sofort eingeschossen wird, was es heißt, das Wort wird neu aufgerichtet.

Da gibt es unendliche Vorstellungen, das kannst du spüren. Oh, jetzt kommt was Neues. Jetzt muss ich mich wieder ausrichten. Nein, ich habe gesagt, es wird aufgerichtet. Oh, jetzt müssen wir was neues lernen. Nein! Jetzt muss was neues proklamiert werden. Nein! Du kannst hundertmal was neues proklamieren, aber es wird immer noch nicht aufgerichtet. Es geht auch nicht darum die Intensität der Wortverkündigung zu erhöhen, sondern das Wort aufzurichten.

Wie wird das Wort aufgerichtet? Indem es den Stand zurückbekommt, dass es aller Annahme wert ist. Das Wort ist aller Annahme wert, sagt Gott. Das heißt, das Wort bekommt einen Stand, nicht ein Zugeständnis. Viele sind hineingeführt worden, dem Wort Zugeständnisse zu machen. Aber niemand wurde ernsthaft hineingeführt, dem Wort einen Stand zu geben. Söhne haben einen Stand, und keine Zugeständnisse. Ich bin ein Sohn, deshalb habe ich einen Stand in Gott, und nicht: Gott steht mir zu. Heute würde man sagen: Gott steht mir bei. Das wäre mir zu wenig. Es wäre zwar besser als wenn er mir nicht beisteht, aber einen Stand in ihm zu haben ist ganz etwas anderes. Die Wirksamkeit Gottes ist ganz etwas anderes wenn es in mir aufgerichtet worden ist, als wenn es mir beisteht.

Da heißt es im Wort: "Christus ist der Beginn des Neuen." Christus ist der Anfang. Geist ist der Anfang. Das Leben ist der Anfang. Die Liebe ist der Beginn des Neuen. Erst in der Liebe kann das Wort aufgerichtet werden. Vorher wurde das Wort genommen, um die Liebe herbei zu führen. Aber wenn du etwas herbeiführst, richtest du es noch nicht auf. Der Sohn ist von Natur aus so befähigt worden, dass er Dinge weit drüber hinaus tut, die bisher gesehen, gehört und gelebt worden sind. Denn es heißt: Was noch kein Auge gesehen hat, was noch kein Ohr gehört hat, was noch in keines Menschen Herz hineingefallen ist, hat er denen bereitet, die ihn lieben. Die einen Anfang gesetzt haben in der Liebe.

Der Sohn ist der Beginn des Neuen. Der auferstandene Sohn ist der Beginn des Neuen. Wann wurde es mit der Sohnschaft wirklich? Wann hat die Sohnschaft wirklich angefangen? Mit dem Wirken Jesu auf der Erde? Nein! Mit dem Tod am Kreuz? Nein! Mit der Auferstehung hat es begonnen. Mit der Auferstehung des Sohnes hat das Neue begonnen. Wie beginnt es mit dir? Mit der Auferstehung. Wann wird das Evangelium wirklich verkündet? Wenn das Neue auferstanden ist, nicht wenn es geboren ist. Ich behaupte, dass das Wort jetzt erst anfängt, aufgerichtet zu werden, durch den Sohn, der Auferstanden ist. Ich spreche von dir. Ich glaube, dass das Wort Glaubwürdigkeit zurückbekommt. Warum?

Weil du anfängst, dir selber zu glauben. Weil du anfängst zu hören, was das Wort sagt.
Weißt du, du kannst viel hören, was verbal gesprochen wird. Du kannst viel hören, was überhaupt nicht gesprochen wird, du kannst auf deine Körpersprache hören oder auf die Körpersprache eines anderen. du kannst auf die Stimmen hören, die sich in der Atmosphäre verteilen möchten, oder du kannst das Wort aufrichten. Das lebendige Wort ist aller Annahme wert, das Wort der Kraft. Wenn ich etwas annehme, dann stelle ich es höher als alles andere. Wenn ich sage das Wort wird auf gerichtet heißt das, das Wort, das über mich ausgesprochen wurde, das Wort, das in mir bereits bewirkt hat, dass ich es geschafft habe dass ich vollkommen bin, dass ich stark bin, das alles erledigt ist, bekommt die Stimme. Ich nehme es mehr an als das, was mir mein äußerer Mensch noch verkünden will. Ich nehme es mehr an, als mir die Geister in der Atmosphäre verkünden möchten. Ich nehme es mehr an als das, was vielleicht verbal gesprochen ist oder unausgesprochen ist. Wenn es nicht mit Gott übereinstimmt, nehme ich das an, was Gott in mir aufgerichtet hat, und damit bekommt es eine Wertigkeit. Du wertest das Wort permanent ab, entkräftest es und richtest es nicht auf, wenn du das Wort nimmst und es nicht höher achtest, als das, was dir irgendetwas gerade erzählen möchte.

Weißt du, das heißt es, das Wort wird neu aufgerichtet. Das Wort wird neu aufgerichtet in dem Fall, dass du nicht mehr hörst, was dir deine unerneuerte Seele vermitteln möchte, sondern ihr sogar den Mund verbietest. Und wenn du zu dir selber sprichst, wird es bewirken was du gesprochen hast. Dass das Wort noch nicht wirklich aufgerichtet wurde, kannst du daran sehen, dass die Wirksamkeit nicht bei 100% ist. Auch bei dir selber, obwohl die völlige Wirksamkeit des Wortes dich ja bereits aufgerichtet hat. Als Sohn. Dein Stand ist fest. Ich spreche nicht von deinem Stand, ich spreche von dem Wandel. Ich spreche von dem Wandel, der uns manchmal einen anderen vermitteln möchte.

Und Gott sagt, du bist mein Sohn. Und siehe, ich habe dich zu einer befestigten Stadt, zu einer eisernen Säule und zu einer ehernen Mauer gemacht. Das bist du bereits. Und genau so wie du bist, wird das Wort aufgerichtet. Das Wort wird aufgerichtet durch den Sohn. Raus aus der Proklamation, hinein in den Wandel, durch den Geist. Ich brauch keine neue Lehre, ich brauch keine neue Intensität der Proklamation, es braucht den Stand der Ehre, des Respekts und der absoluten Wertschätzung, und es bedarf, dass es zum Wort keine andere Option gibt. Keine Alternative. Das Wort ist für dich als Sohn und für jeden anderen keine unverbindliche Preisempfehlung. Es ist auch keine Verhandlungsbasis. Es ist festgesetzt. Das was Gott sagt, das ist. Und das was der Sohn sagt, das sollte sein. Und das was er sagt, das ist dann auch.

Glaube ist absolutes Vertrauen. Wir hören immer wieder, Glaube ist Vertrauen. Kannst du deinem eigenen Wort vertrauen? Wenn ja, dann kannst du dem Wort glauben. Wenn Nein, wird es Zeit, dass du deinem eigenen Wort glaubst, und dass dein eigenes Wort aufgerichtet wird. In Glaubwürdigkeit, in Ehre, in Respekt. Das, was du sprichst, davor hast du selbst am allermeisten Respekt. Dem gibst du die größte Wertschätzung, die größte Wichtigkeit, die größte Bedeutung, dem gibst du das völlig überzeugt sein, dass es so ist, und nicht so sein könnte. Du gibst nicht dem Übernatürlichen eine Chance sich zu manifestieren, sondern du gibst ihm den Raum dafür. Und es passiert. Wenn das Wort aufgerichtet wird, dann glaubst du Gott. Du glaubst uneingeschränkt, was Gott dir sagt, und es passiert. Es geht nicht darum, dass eventuell der Wille Gottes passiert. Es geht darum, dass passiert was gesprochen ist. Und immer dann, wenn das Wort das Wort ist, ist es voller Leben und voller Kraft, voller Liebe, voller Freude und voller Geist. Ansonsten ist es nicht das Wort.

Wenn es den Sohn hervorbringt, dann ist es das Wort. Ansonsten nicht. Wenn es wiederherstellt, wenn es aufbaut, ist es das Wort. Wenn es dich zurückhält, wenn es dich aufhält, wenn es dich vielleicht nicht abbaut, aber in dem Stand hält, wo du bist, ist es nicht das Wort. Die Kraft des Wortes, völlig unterschätzt, weil es systematisch selbst entehrt wurde. Wie entehrst du das Wort? Ganz einfach, indem du unterschiedliche Wertstellungen dem Wort gegenüber vollziehst. Du machst noch einen Unterschied zwischen dem, was das Wort sagt, und dem, was du selber sprichst. Und das liebt der Teufel, denn damit wird die Kraft entzogen. Damit hält er dich auf einem Laufband auf dem du sehr viel unterwegs bist, aber keine Strecke machst. Verbrennst viele Kalorien, musst dir wieder neue Kalorien ansammeln, aber da passiert gar nichts.

Der Sohn wird erkannt, nicht nur an dem Geist, sondern auch an seinem Wort. Wenn der Sohn Ja sagt, dann ist Ja und nicht Vielleicht. Und wenn das mit Kraft begleitet ist, passiert es um so schneller.
Wenn das bei Gott so nicht wäre, könnten wir alle einpacken. Dann müsstest du deine Erlösung infrage stellen, dann müsstest du deine Sohnschaft infrage stellen, dann müsstest du alles, was dich wirklich ausmacht, infrage stellen. Dum müsstest infrage stellen deine Gerechtigkeit, deine Gnade. worauf ist das alles gegründet? Gott sprach, und so ist es, ohne Wenn und Aber. Ohne Rücksicht auf Verluste. Ohne Abwägen von irgendwelchen Vorteilnahmen. Das Wort fängt schon so an: "Das Wort sprach, und es wurde, und siehe, e war sehr gut." Und der Sohn sprach, und es wurde, und siehe, es war sehr gut. Es ist sehr gut. Es ist sehr gut.

Der Sohn spricht, und es wird. Der Sohn sagt, es kommt, und es kommt, ohne Alternative, ohne Option. Der Sohn spricht Leben, und es ist Leben. Der Sohn spricht: Deine Sünden sind dir vergeben, und sie sind dir vergeben. Der Sohn spricht: Alles ist dir möglich, und alles ist dir auf einmal möglich.

Und hier kannst du es sehen. Der Herr legte seine Hand auf mich, und sein Geist hob mich empor, und brachte mich in ein weites Tal, das mit Totengebeinen übersät war. Dann führte er mich durch die ganze Ebene, und ich sah dort unzählige Knochen verstreut liegen. Sie waren völlig vertrocknet.

Der Herr fragte mich: Sterblicher Mensch, können diese Gebeine je wieder lebendig werden? Ich antwortete: Herr, mein Gott, das weißt du allein. Da sagte er zu mir: Sprich zu diesen dürren Knochen und fordere sie auf... Du, nicht ich, Gott; sondern ich sage dir, du forderst es auf. Hört was der Herr euch sagt: Ich erfülle euch mit meinem Geist, und mache euch wieder lebendig. Ich lasse Sehnen und Fleisch um euch wachsen und überziehe euch mit Haut. Meinen Geist hauchte ich euch ein, damit ihr wieder lebendig werdet. Dann erkennt ihr, dass ich der Herr bin. Und Hesekiel sagte: Ich tat, was der Herr mir befohlen hat. Noch während ich redete, noch während ich diese Worte sprach, noch während ich redete, hörte ich ein lautes Geräusch und sah, wie die Knochen zusammenrückten, jeder an seine Stelle. Sehnen und Fleisch wuchsen um sie herum, und darüber bildete sich haut. Aber noch war kein Leben in diesem Körper.

Was für eine kreative Kraft. Was für eine Vollmacht. Da sprach der Herr zu mir: Sterblicher Mensch, ruf den Lebensgeist und befiehl ihnen, was ich dir sage. Und es soll aus den vier Himmelsrichtungen kommen und diese toten Menschen anhauchen, damit sie wieder zum Leben erwachen. Und ich tat, was der Herr mir befohlen hatte, da erfüllte der Lebensgeist die toten Körper. sie wurden lebendig und standen auf. Sie waren zahlreich wie ein unüberschaubares Heer. (An dieser Stelle beginnt wieder ein ohrenbetäubendes Dämonengeschrei)

Was für eine Wirksamkeit. Du als Sohn, du sprichst, und in dem Moment, wo du sprichst, bewegt sich die Realität. Bewegt sich die Wahrheit, und es kommt zustande, wozu du es ausgesendet hast. Und es kehrt nicht leer zurück. Jetzt beginnt das Neue, nicht weil Gott dir etwas befohlen hat, sondern weil du aus Gott geboren bist. Jetzt beginnt es, weil etwas in dir ist, was dich drängt. Es drängt dich das zu tun, was deine Natur, was der Christus in dir vorgibt. Und du sprichst hinein. Du sprichst Leben, du sprichst Geist, du sprichst Kraft - und es Ist!

Weißt du, und dann steht hier: Es soll aus den vier Himmelsrichtungen kommen und diesen toten Menschen anhauchen, damit sie wieder zum Leben erwachen. Was kam denn aus diesen Himmelsrichtungen? Der Geist Gottes. Und bündelte sich in Einheit, und bewirkte das, wozu es hergerufen war. Aber der Sohn spricht - jetzt - spricht der Sohn. Damals war es Hesekiel, weil Gott es ihm befohlen hat. Weißt du, gott hat sich nicht aufgespielt und gesagt: So Hesekiel, ich zeig dir mal wie es geht, sondern er hat gesagt: Ich zeig dir wie es geht, aber du tust es. Ich bewirke es, aber du tust es. Heute ist es nicht anders. Dieser Geist aus Gott, der hier versammelt ist, kam aus allen Himmelsrichtungen und bündelt sich in das Seine, und haucht diesem Globus Leben ein. Der Sohn spricht, und die toten Gebeine werden lebendig. Die Kraft ist viel zu stark um nur mal ein paar Knochen zum klappern zu bringen.

Ich glaube, damit hat der Teufel die ganze Christenheit verführt. Sie haben ein bisschen kraft verspürt, ein paar Knochen haben geklappert, und alle waren happy. Aber nichts ist ins Leben gekommen, weil Christus nicht da war. Weil das neue nicht seinen Anfang gefunden hat. Wenn ich höre, das Evangelium wurde schon auf dem ganzen Globus verkündet - was für eine Lüge. Das Evangelium wurde doch überhaupt nicht verkündet. In Deutschland fängt es gerade an, in Österreich und der Schweiz, und dann geht es in die Welt hinein. Vorher wurde ein Buch verbreitet. Vorher wurde eine Botschaft verbreitet, aber nicht das Evangelium verkündet. Nicht die gute Nachricht, denn das Evangelium ist eine Kraft, aus der Liebe geboren, und bringt Leben hervor. Bringt alles hervor. Und es spricht eine Sprache. Das ist auch wichtig. Wenn das Wort aufgerichtet wird, spricht das Wort eine Sprache.

Wie oft hast du das Wort schon in verschiedenen Sprachen gehört? Ja, man kann aber eine Schriftstelle so oder so sehen. Ja, man kann aber auch nicht. Wenn man eine Schriftstelle auch so oder so sehen kann, sehen wir ja, was dabei herausgekommen ist. Keine Einheit. Schwachheit. Schwäche. Das Wort wird abgebaut, hat keine Kraft mehr. Zumindest nicht die Ursprüngliche. In der Einheit beginnt es.

Ich geb dir noch was. Elberfelder, Seite 12: "Und die ganze Erde hatte ein und dieselbe Sprache und ein und dieselben Wörter. Und es geschah, da sie vom Osten aufbrachen, da fanden sie eine ebene im Land und ließen sich dort nieder. Und sie sagten: Lass uns Ziegel streichen und brennen, denn der Ziegel diente ihnen als Stein und der Asphalt diente ihnen als Mörtel. Und sie sprachen: Auf, wollen wir uns eine Stadt und einen Turm bauen, und seine Spitze bis an den Himmel, so wollen wir uns einen Namen machen, damit wir uns nicht mehr über die ganze Fläche der Erde zerstreuen. Und der Herr fuhr herab, um die Stadt und den Turm anzuschauen, die die Menschenkinder bauten. Und der Herr sprach: Siehe, ein Volk sind sie und eine Sprache haben sie alle, und dies ist erst er Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unmöglich sein, was sie zu tun ersinnen.

Und jetzt das Ganze aus Gott geboren. Ein und dieselbe Sprache. ein und dieselben Wörter. Ein und dieselbe Liebe. ein und dieselbe Kraft. Ein und dieselbe Freude. Und dann heißt es hier: So wollen wir nicht verstreut werden. Das Vorhaben war, nicht entzweit zu werden. Weißt Du was Gott sagt? Siehe, ein Volk, eine Sohnschaft, eine Familie sind sie. Eine und dieselbe Sprache haben sie. Schau dir diese Familie Gottes an. Schau dir diese mächtigen Söhne an. Und dies ist erst der Anfang ihres Tuns. Ja, das ist der Anfang. Es beginnt doch gerade erst. Hier hörst du doch das erste Mal, dass über die Liebe ein und dieselbe Sprache gesprochen wird. Das ist der Anfang. Und dann heißt es, und dann kann Gott tun, was er will. Nein!! Dort steht: Jetzt wird ihnen nichts mehr unmöglich sein. Und alles, was sie sich vornehmen zu tun, wird ihnen gelingen.

Und jetzt sage ich dir noch etwas, damit du Ehrfurcht vor dem kriegst, was in dich hineingelegt worden ist. Das kann noch nicht einmal Gott aufhalten. hör mir gut zu. Glaubst du wirklich, dass wenn damals in Babel es nicht die Kraft hätte oder die Fähigkeit hätte, dass Gott dann eingegriffen hätte? Aber beim Sohn ist es nicht aufzuhalten. Es ist eh eins mit Gott. Der Sohn tut eh nichts, was Gott nicht tun würde. Ich spreche den Sohn in dir an. Aber die, die hatten ja nicht Gott in sich, die hatten ja noch nicht einmal Gott auf sich. Und die wären in der Lage gewesen in dieser Kraft der Einheit, in dieser Kraft des Sprechens ihrer Worte alles zu tun.

Deshalb war es gut, dass Gott eingegriffen hat, denn sonst hätte er nicht mehr eingreifen können. Erkenne, wie wichtig es ist, die Macht der Worte. Erkenne, wie wichtig es ist, dass wir nicht Geist und Wort sind, sondern Wort und Geist. Was ist das Wort ohne den Geist, und was ist der Geist ohne das Wort? Was immer der Christus in dir zu ersinnen tut, es wird werden. Und wenn du sprichst: Es werde Licht, dann wird Licht. Und wenn du sprichst, es werde Leben, dann wird Leben, und wenn du sprichst: Finanzen, dann kommen die Finanzen - und es hat Kraft.
Und wenn du ins Weltgeschehen hinein sprichst, dann ist es so. Egal, wo du bist. Das Wort wird vollkommen neu aufgerichtet durch den auferstandenen Sohn. Der der Auferstanden worden ist, der auferweckt worden ist, der erhöht worden ist, der mit Kraft und Vollmacht ausgestattet worden ist. Er spricht und es ist. Und das ist die Aufrichtung des Wortes.

Das Wort wird aufgerichtet ganz neu, durch den Sohn. Durch dich! Amen!
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#2
1.Kor.1,30

1.Kor.1,30

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Ein antichristlicher Geist verhält sich so, dass er zuerst das zu zerstören versucht, was vom wahren Christus erkannt und bekannt ist, dann ersetzt er dies durch sein falsches Christusverständnis.

Was sagt Michael Forst da? Dass das Evangelium noch nie verkündet worden sei, dass "nur" ein Buch verbreitet worden sei, "nur" eine Botschaft verbreitet.
Nur bei Wort und Geist wird ab jetzt die über die Maßen gute ( für das Wort, das Paulus da bentzt, gibt es schier keine Übersetzung, also so gut, dass man es schier nicht auszudrücken vermag) Botschaft verkündet und sichtbar in Kraft, laut Forst.
Abgesehen, dass man selten so einen dreisten Stolz hören kann, ist das unerhört. Da muss doch wirklich jeder davonlaufen, der noch ein Fünkchen Heiligen Geist hat.
Wie er all die wunderbaren Zeugen Jesu in der Heilsgeschichte in den Dreck zieht, ist echt furchtbar. Und warum können wir heute den Glauben an Jesus haben? Weil wunderbare Glaubenszeugen in der Kraft des Heiligen Geistes die Botschaft bewahrt, durch die Kraft des Heiligen Geistes durchaus begleitet von gewaltigen Zeichen und Wundern bezeugt U N D aufgeschrieben haben. Es ist ein lebendiges Wort.

Und den Turmbau zu Babel heranzuziehen, um Prinzipien angeblicher Reich-Gottes-Arbeit darzustellen, ist wirklich absurd.

Ja, so ein Geist zerstört die Legitimität einer echten biblischen Aussage und ersetzt sie durch eine verdrehte falsche Bezugnahme.

Wo wird denn die Ehre unseres Königs Jesus aufgerichtet? Er, der designierte Herrscher über die Erde, der in absehbarer Zeit kommen wird und jetzt durch die Erneuerung der Sinne seine Braut, die Mitregenten als Könige und Priester im kommenden Zeitalter, vorbereitet auf die zukünfige Weltregierung mit ihm zusammen?

Hier ganz wild und dreist das was Jesus Christus über den Willen Gottes für die, die männlich im Geist sein sollen (Söhne, Erben), gesagt hat, demontiert, und etwas ganz anderes etabliert, das Jesus Christus von Nazareth, der Messias, nicht verkündet hat.
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#3
1.Kor.1,30

1.Kor.1,30

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Im 1. Johannesbrief finden wir drei charakteristische Stufen des geistlichen Wachstums aufgeführt:

Ich schreibe euch, ihr Kinder, weil euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen. Ich schreibe euch, ihr Väter, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch, ihr jungen Männer, weil ihr den Bösen überwunden habt. Ich schreibe euch, ihr Kinder, weil ihr den Vater erkannt habt. Ich habe euch geschrieben, ihr Väter, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang an ist. Ich habe euch geschrieben, ihr jungen Männer, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt. (1Joh 2,12-14)


1. Die kleinen Kinder in Christus

Johannes spricht von den kleinen Kindern (w. Kindlein). In Vers 12 verwendet er ein Wort, das die Zeugung vom Vater betont; dieser Vers ist wohl an alle Gotteskinder gerichtet und betont die Sündenvergebung. In V. 14 wird dann ein anderes Wort für „kleine Kinder“ verwendet, das mehr ihre Unmündigkeit und Unterstellung unter die Erziehung des Vaters betont. Jeder Gläubige wird geistlicherweise als Säugling geboren (vgl. 1Pt 2,2). Ein kleines Kind ist noch schwach, verletzlich und schutzbedürftig, es braucht die Anfangsgründe des Evangeliums als Nahrung (vgl. Hebr 5,11-13), die „unverfälschte Milch des Wortes“, damit es gesund heranwächst.

Für ein solches Kleinkind im Glauben ist es ganz normal, daß es vieles noch nicht weiß und kann und darum „unmündig“ ist. Es soll sich der Gewißheit der Sündenvergebung freuen (1Joh 2,12) und die Liebe und Gnade des Vaters erkennen (1Joh 2,13). Es liegt etwas Liebliches und Schönes in einem gesunden geistlichen Kleinkinderleben; es strahlt die Freude des Heils, den Frieden der Geborgenheit bei dem Vater aus, eine Einfalt, die erquickend und kostbar ist. Leider ist ein solches gesundes Kleinkindstadium heute, angesichts vieler schlechter Lehren und Einflüsse, eher selten geworden.

Ein kleines Kind ist noch nicht belastbar und kann noch keine gewichtigere Verantwortung tragen (deshalb sollten Neubekehrte auch keinen Ältestendienst ausüben, 1Tim 3,6). Es kann durchaus schon dem Herrn dienen und Frucht für Ihn bringen (durch sein Zeugnis von Christus z. B. andere gewinnen), aber es braucht noch Betreuung und Anleitung und ist für viele Dienste noch nicht tauglich. In jedem Fall ist das Kleinkinderstadium eine vorübergehende Entwicklungszeit, die nach Gottes Plan in größere Reife münden soll.


2. Die Jünglinge in Christus

Als zweites Wachstumsstadium nennt Gottes Wort nun die jungen Männer oder Jünglinge. Von ihnen heißt es, daß sie stark sind und das Wort Gottes in ihnen bleibt und sie den Bösen überwunden haben. Dem Kleinkinderstadium ist eine wesensmäßige Schwäche zu eigen, im Natürlichen wie im Geistlichen. Das Kleinkind hat einfach noch nicht die Kraft und Fähigkeit, gewisse Dinge zu vollbringen, und niemand würde es von ihm verlangen.

Doch ein heranwachsender junger Mann, auch wenn er noch nicht wirkliche Reife besitzt, hat doch schon eine gewisse Kraft und Fähigkeit, Aufgaben zu bewältigen, die ein Kleinkind überfordern würden. Solche Kraft befähigt zum Dienen und wird im Dienen geübt und entwickelt. Das Jünglingsstadium ist deshalb die Zeit, in der bereitwilliger und treuer Dienst unter der Anleitung reiferer Christen wichtig und förderlich ist.

Damit sich diese wachsende Kraft und Befähigung richtig entwickelt, ist eine geistliche Charakterbildung nötig, an der es gerade in unserer Zeit vielfach fehlt. Zu dieser Charakterbildung gehört als ganz wichtiges Element der Gehorsam gegen Gott und Sein Wort (vgl. Röm 6,17; 2Kor 2,9; 10,5; 1Pt 1,22) und auch die demütige Unterordnung unter ältere, reifere Gläubige, seien es die Eltern, wenn sie gläubig sind, oder auch die Ältesten der Gemeinde. Nicht umsonst heißt es in 1Pt 5,5: „Ebenso ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter; ihr alle sollt euch gegenseitig unterordnen und mit Demut bekleiden! Denn »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«“. Das steht in völligem Gegensatz zu dem rebellischen Geist unserer Zeit, und leider versagen viele junge Gläubige an diesem Punkt und kommen auch nicht zur rechten geistlichen Reife.

Mit dem Gehorsam einher gehen auch andere Qualitäten, die bei den Jünglingen wichtig sind. Dazu zählt besonders auch die Besonnenheit (man könnte auch sagen: Verständigkeit, nüchterne Zucht und Selbstbeherrschung), die von Gottes Wort betont wird (Tit 2,6: „Gleicherweise ermahne die jungen Männer, daß sie besonnen sein sollen“; vgl. auch 2Tim 1,7; 2Tim 4,5 u. a.). Der Jüngling in Christus soll danach streben, sich bestimmte geistliche Tugenden anzueignen, wie es 2Pt 1,3-8 betont:

Da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und [zum Wandel in] Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch [seine] Herrlichkeit und Tugend, durch welche er uns die überaus großen und kostbaren Verheißungen gegeben hat, damit ihr durch dieselben göttlicher Natur teilhaftig werdet, nachdem ihr dem Verderben entflohen seid, das durch die Begierde in der Welt herrscht,

so setzt eben deshalb allen Eifer daran und reicht in eurem Glauben die Tugend dar, in der Tugend aber die Erkenntnis, in der Erkenntnis aber die Selbstbeherrschung, in der Selbstbeherrschung aber das standhafte Ausharren, im standhaften Ausharren aber die Gottesfurcht, in der Gottesfurcht aber die Bruderliebe, in der Bruderliebe aber die Liebe. Denn wenn diese Dinge bei euch vorhanden sind und zunehmen, so lassen sie euch nicht träge noch unfruchtbar sein für die Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus.

Mit der wachsenden geistlichen (nicht natürlichen) Kraft und Befähigung sowie mit der geistlichen Charakterbildung einher geht ein tieferes Verständnis von Gottes Wort, das nun in den Gläubigen „bleibt“. Damit ist gemeint, daß das Wort Gottes so verinnerlicht wurde, daß es den heranreifenden Gläubigen beständig leiten und sein Denken und Handeln prägen kann. Das spricht von Beständigkeit im Bibelstudium und im gehorsamen Umsetzen von Gottes Wort. Es erinnert uns an das Wort des Herrn: „Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch zuteil werden“ (Joh 15,7).

Schließlich wird von den Jünglingen zweimal gesagt, daß sie „den Bösen überwunden“ haben. Das zeigt an, daß der Sieg über die listigen Anläufe des Satans, der uns am geistlichen Wachstum hindern will, ein wichtiger Bestandteil geistlicher Reife ist. In Eph 6,10-20 wird uns gezeigt, wie wir als Gläubige den Bösen überwinden und fest stehen können:

Im übrigen, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen]. (V. 10-12).

Einen Jüngling im Glauben kann man also mit Bezug zu Epheser 6 dadurch kennzeichnen,

* daß er in der Wahrheit des Wortes Gottes lebt und in Wahrhaftigkeit vor Gott wandelt (der „Gürtel der Wahrheit“); dazu gehört Sündenbekenntnis und Wandel im Licht gemäß 1Joh 1,5-10;

* daß er gemäß Röm 6,1-14 im Wesentlichen Sieg über die Sünde hat und nicht in bestimmten Sünden gefangengehalten werden kann, und daß er im Glauben an die geschenkte Gerechtigkeit des Christus fest bleibt (der „Brustpanzer der Gerechtigkeit“), denn durch die Sünde sucht der Widersacher die Gläubigen zum Straucheln zu bringen und dann anzuklagen und zu lähmen (vgl. 1Joh 1,5-2,6);

* daß er bereit ist, von dem Herrn Jesus Christus Zeugnis abzulegen (Mt 10,32-33; Röm 10,9-10) und dem Herrn in der Ausbreitung des Evangeliums zu dienen (Lk 24,46-48; Apg 1,8; 1Th 1,8-10; die „gestiefelten Füße“);

* daß er gelernt hat, im Glauben zu wandeln und den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen (vgl. 1Tim 6,12; 1Tim 1,18; Hebr 11,34; Hebr 12,1) und so die listigen Anläufe des Widersachers abzuwehren, sei es in Gedanken, sei es in Worten oder Taten von seiten mancher Menschen (der „Schild des Glaubens“);

* daß er Heilsgewißheit hat (der „Helm des Heils“; vgl. 1Th 5,8) und deshalb den Anklagen und Zweifeln, die von dem Bösen ausgehen, zu widerstehen vermag (vgl. Röm 5,1-11; 1Joh 4,9-10+16-18).

* daß er gelernt hat, mit dem Wort Gottes zu kämpfen, d. h. mit den Zusagen und Verheißungen des Wortes Gottes die Versuchungen, Verunsicherungen, Zweifel und Vernunftschlüsse abzuwehren, durch die der Feind ihn vom richtigen Weg abbringen will (Mt 4,1-11; 2Kor 10,3-5; das „Schwert des Geistes“);

* daß er gelernt hat, durch ein beständiges Gebetsleben in der Verbindung mit dem erhöhten Herrn zu bleiben und im Gebet die Angriffe des Feindes zunichte zu machen und die Kraft zu empfangen, weiter voranzugehen (die Waffe des Gebets Eph 6,18).

Das Jünglingsalter kann man als den Zustand der beginnenden Reifung kennzeichnen; der Jüngling ist schon kein völlig „Unmündiger“ mehr; er beginnt bereits „feste Speise“ zu sich zu nehmen (Hebr 5,13-14) und Schritte auf dem Weg des Glaubenskampfes und des Dienstes zu tun; ihm fehlt aber noch die Festigkeit, Ausgereiftheit und geistliche Tiefe des „Vaters“.


3. Die Väter in Christus

Auch das Jünglingsalter ist nur ein vorübergehendes Entwicklungsstadium; der normalen Entwicklung gemäß folgt darauf die Vaterschaft, und Vater bleibt man im weiteren Sinne den Rest seines Lebens. Von den „Vätern in Christus“ wird nur eine Eigenschaft hervorgehoben, indem sie nochmals wiederholt wird: sie haben den erkannt, der von Anfang an ist. Sie kennen Gott nicht nur als ihren gnädigen, gütigen Vater, sondern sie haben Ihn als den ewigen Gott, den Allmächtigen, den Allgenugsamen, den souveränen Herrscher über alles erkannt. Ihre Gotteserkenntnis ist weiter und tiefer geworden.

Paulus hat als Wachstumsziel für die Kolosser auf dem Herzen „… in der Erkenntnis Gottes wachsend“ (Kol 1,10; vgl. Eph 1,17; 2Pt 1,2-3 sowie als Gegensatz 1Kor 15,34). Manche Ausleger denken hier auch an den Herrn Jesus Christus (vgl. 1Joh 1,2; Joh 1,1-4); auch das trifft natürlich für die Väter zu.

Es ist deutlich, daß der Begriff „Väter“ den eigentlichen Zustand der vollen geistlichen Reife beschreibt, der über das Kleinkinder- und das Jünglingsstadium erreicht wird – den „erwachsenen Mann“ in der vollen Mannesreife (Eph 4,13). Um ein „Vater in Christus“ zu sein, benötigt man eine gewisse Lebenserfahrung und gewachsene geistliche Erkenntnis, durchlebte und durchlittene Glaubensprüfungen, Frucht der Bewährung, wie geschrieben steht:

Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet, da ihr ja wißt, daß die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt. Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen [od. ausgereift, erwachsen] und vollständig seid und es euch an nichts mangelt. (Jak 1,2-4)

Die „Väter“ haben in der Schule des Glaubens so viel gelernt, daß sie schon „Lehrer“ sein können (Hebr 5,12). Das bedeutet keinesfalls, daß sie nichts mehr zu lernen hätten oder nicht mehr wachsen müßten. Nur ist ihr Wachstum, ähnlich dem eines Erwachsenen im natürlichen Leben, mehr innerlich, in die Tiefe gehend.

Es ist ein Wachstum im Sterben des Eigenlebens (vgl. Joh 3,30: Er muß wachsen, ich aber muß abnehmen), in der Gemeinschaft der Leiden des Christus (Phil 3,10-15), in der Christusähnlichkeit (2Kor 3,18), in der tieferen Erkenntnis Gottes und Seiner Herrlichkeit und Seiner ewigen Ratschlüsse (Eph 3,14-19; Röm 11,33-36).

Die „Väter“ haben die rechte Demut und geistliche Gesinnung, um andere ermahnen zu können:

„Ihr selbst seid Zeugen, und auch Gott, wie heilig, gerecht und untadelig wir bei euch, den Gläubigen, gewesen sind; ihr wißt ja, wie wir jeden einzelnen von euch ermahnt und ermutigt haben wie ein Vater seine Kinder, und euch ernstlich bezeugt haben, daß ihr so wandeln sollt, wie es Gottes würdig ist, der euch zu seinem Reich und seiner Herrlichkeit beruft“ (1Th 2,10-12).

Die „Väter“ ahmen den Herrn Jesus Christus so nach, daß sie wiederum Vorbilder für die Jüngeren im Glauben sein können:

…sei den Gläubigen ein Vorbild im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Geist, im Glauben, in der Keuschheit! (1Tim 4,12)

Hütet die Herde Gottes bei euch, indem ihr nicht gezwungen, sondern freiwillig Aufsicht übt, nicht nach schändlichem Gewinn strebend, sondern mit Hingabe, nicht als solche, die über das ihnen Zugewiesene herrschen, sondern indem ihr Vorbilder der Herde seid! (1Pt 5,2-3)

Geistliche „Väter“ haben in der Schule Gottes eine große Festigkeit des Glaubens erworben (vgl. 1Kor 15,58; 1Kor 16,13); sie sind tragfähig im Dienst (vgl. Röm 15,1; Gal 6,2); sie haben gelernt, in Christus Überwinder zu sein (vgl. Röm 8,37; Phil 4,13; 1Joh 5,4); sie können „Säulen“ in der Gemeinde und im Dienst des Herrn sein (Gal 2,9; Offb 3,12).

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Es ist noch wichtig, darauf einzugehen, aus welchem Grund die bildhaften Begriffe für geistliche Reife männlich sind: Jünglinge, Väter, erwachsener Mann … Das hat seine guten geistlichen Gründe und liegt keinesfalls, wie es einige moderne, feministisch beeinflußte Theologen unterstellen, an einer „patriarchalischen“ oder „frauenfeindlichen“ Haltung der biblischen Schreiber.

Wenn wir die Schrift daraufhin genauer studieren, dann zeigt sich, daß die Bibel in bezug auf unsere Stellung in Christus den Unterschied der Geschlechter für überwunden erklärt („da ist weder Mann noch Frau, denn ihr seid alle einer in Christus Jesus“ – Gal 3,28).3 Nach dem Zeugnis der Bibel sind wir alle, gläubige Männer und Frauen, zur Sohnschaft, d. h. zur Sohnesstellung vor Gott berufen, und damit sind auch die Schwestern ihrer Stellung nach „Söhne Gottes“: „… denn ihr alle seid durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus“ (Gal 3,26; vgl. Röm 8,14.15.19.23).

Wenn wir uns darüber hinaus die bildhafte Bedeutung der männlichen Begriffe ansehen, dann wird deutlich, daß die Begriffe „Sohn“ / „Mann“ mehr die aktiven, kämpferischen Elemente des Glaubenslebens betonen. Der Sohn ist im natürlichen Leben in biblischer Zeit in der Regel der Erbe gewesen, er hatte die Hauptschaft und Verantwortung über seine Familie inne. So spricht die Sohnschaft von der Einnahme unseres geistlichen Erbes in Christus, vom aktiven, kämpferischen Glauben, der sich auf die Verheißungen Gottes stellt und vorwärtsgeht, entschlossen den Willen Gottes tut und geistlich stark ist (vgl. z. B. 1Kor 16,13).

Diese sozusagen männliche Entschlossenheit und aktive, einnehmende Haltung in bezug auf unser geistliches Erbe in Christus sollte auch geistlich reifen Frauen zu eigen sein, wie z. B. das alttestamentliche Vorbild der Achsa oder der Töchter Zelophchads zeigt (vgl. Jos 15,17-19; 4Mo 27,1-7). Umgekehrt bezeichnet die Bibel auch gläubige Männer in ihrer Beziehung zu Christus mit weiblichen Begriffen wie „Braut“ oder „verlobte Jungfrau“ (vgl. 2Kor 11,2; Eph 5,24-32; Offb 21,9), die auf Hingabe und eine empfangende, sich unterwerfende Haltung deuten.
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