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Uriella. Orden Fiat Lux, Lichtquell Bethanien


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Rolf

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Uriella. Orden Fiat Lux, Lichtquell Bethanien

Isabelle Baumberger im Gespräch mit Uriella

im "Fokus" vom 2. Mai 1992 auf Schweizer Radio DRS 3. Die Bearbeitung erfolgte durch infoSekta



Wer ist die Frau, die als Chefin vom Orden Fiat Lux hunderte von weiß gekleideten Personen um sich schart und ganz genau bescheid weiß über Himmel, Hölle und den bevorstehenden Weltuntergang?

B: Herzlich willkommen, Uriella, hier im Fokus. Wie spreche ich Sie an?

U: Uriella.

B: Frau Uriella?

U: Ohne Frau.

B: Wie sprechen Sie sich innerhalb Ihres Ordens an?

U: Wir duzen uns. Auch Personen, welche zum ersten Mal von mir gehört haben und Hilfe suchen, schreiben mir: Uriella, Du kannst mir helfen.

B: Ich gehöre ja nicht zu Ihren Anhängerinnen und Anhängern und auch nicht zu den Personen, die Hilfe suchen, also sage ich Ihnen Uriella und Sie.

U: Aber Sie sind dennoch ein Kind Gottes.

B: Ja, aber das kann ich ja auch außerhalb Ihres Ordens sein. Was machen Sie da, Sie küssen ein Heiligenbild?

U: Ja, ich küsse das Geistbild von Jesus Chri-stus und das Kreuz - das heiligste Symbol, das es gibt - und auch die Brücke in unsere wahre Heimat. Wir leben mit dem Kreuz, denn durch dieses werden wir geläutert.

B: In Ihrem Lebenslauf schreiben Sie, Sie be-sitzen von Gott geschenkte Gaben, nämlich das Hellsehen, das Hellhören, das Hellfühlen und das Hellempfinden. Können Sie mir sagen, was das heißt?

U: Global umschlossen kann man voraussetzen, daß ich Kontakt habe mit den unsichtbaren, geistigen Welten, selbstverständlich mit Lichtfallen, denn ich bin sehr innig mit Jesus Christus, mit Gott und den Engeln sowie mit Mutter Maria verbunden.

B: Und das sind Sie immer?

U: Schon immer gewesen. Schon als kleines Kind habe ich nach dem Kreuz gegriffen und nicht nach einer Puppe. Das hat mir meine Mutter schon weitgehendst geschildert, wie sie aus alten Stoffresten ein Kreuz geformt habe und mir in der Wiege gleichzeitig beides, Kreuz und Puppe, gereicht habe, und meine Händchen griffen nach dem Kreuz.

B: Wenn ich frage, ob Sie immer mit Himmel und Jesus in Verbindung stehen, meine ich, ob Sie das in jedem Moment sind, zum Beispiel jetzt?

U: Ja, ich spüre seine Gegenwart ganz, ganz intensiv, denn er hat ja seinen Thron in jeder unserer Zellen aufgeschlagen. Es ist also nicht so, wie viele Gläubige meinen, Gott sei irgendwo im Himmelszelt - es lebt in uns, der Gottesfunke ist in unserem Herzen, auf dem Sinusknoten.

B: Wenn Sie sagen, Sie spüren diese Verbindung, können Sie mir schildern, was Sie denn in diesem Augenblick spüren?

U: Ich bin überzeugt, daß Jesus Christus durch mich jetzt sprechen wird. Ich kenne Ihre Fragestellung ja nicht, und wenn man nicht vorbereitet ist, verläßt man sich hundertprozentig auf die sogenannte Einstrahlungen, welche für mich aus der Gotteswelt kommen.

B: Wie muß ich mir einen solchen Strahl vorstellen, der Ihnen eingibt, was Sie sagen sollen?

« Wenn ich antworte, bin ich hundertprozentig überzeugt, daß Jesus Christus spricht. »

U: Ich verspüre eine unheimliche Wärme in meinem Herzen, ja im ganzen Körper. Das ist der göttliche Strom, den ich auch beim Heilen immer wahrnehme. Es hat keinen Wert, bei einem kranken Mensch die Hand aufzulegen, und es fließt nichts. Wenn ich auf Ihre Fragen antworte, so bin ich hundertprozentig überzeugt, daß nicht ich, sondern Jesus Christus dies spricht.

B: Hatte er denn auch einen Einfluß darauf, daß Sie zu dieser Sendung gekommen sind?

U: Richtig.

B: Wie muß ich mir das vorstellen?

« Wir gehen sehr schweren Zeiten entgegen, und da kann uns nur Gott und seine wunderbare Führung helfen. »

U: Weil ich eine Mission zu erfüllen habe: so viele Menschen haben sich von Gott entfernt. Und ich durfte das als wunderbare Gelegenheit wahrnehmen, daß ich das wundervollste Wort, das es gibt - Gott und auch das Kreuz - in den Dialog zwischen Ihnen und mir einflechten darf. Denn wir gehen sehr schweren Zeiten entgegen, und da kann uns nur Gott und seine wunderbare Führung helfen.

B: Nun ist es ja so, daß in Ihrem Orden jegliches weltliches Vergnügen wie beispielsweise Radio- und Fernsehen, Zeitunglesen und ähnliches verboten ist. Gleichzeitig kommen Sie hier ins Radiostudio und verkünden Ihre Botschaft. Wie bringen Sie das zusammen?

U: Verboten ist überhaupt nichts im Orden. Jesus Christus gab uns Direktiven, an welche wir uns halten können, wenn es eben unserem innersten Bedürfnis entspricht. Selbstverständlich setzt jedes seine Unterschrift unter den Talon mit den Ordensregeln. Aber dennoch macht sich ja jedes selber zu einem Fiat Lux-Träger oder nicht, durch sein eigenes Leben und seine persönliche Welt. Denn wir leben ja nicht irgendwo nur jetzt auf dieser Erde. Ein Teil von der Seele ist im Jenseits. Das ist der Augenblick, den wir während den Stunden des Schlafes wahrnehmen.

B: Was nehmen wir während den Stunden des Schlafes wahr?

U: Den zweiten Teil unserer Seele.

B: Träume sind also die Stimmen aus dem Jenseits?

U: Ja, was wir träumen, erleben wir in der jenseitigen Welt und nicht auf der Erde, vor allem nicht im Tiefschlaf.

B: Ja, das ist eine Neuinterpretation von Träumen, die war mir bis heute noch nicht bekannt. Zurück zu den Regeln im Orden oder - wie viele Leute auch sagen - in der Sekte. Es sind relativ strenge Regeln, ich habe sie mir angeschaut. Man darf keine Zeitung lesen, kein Radio hören, nicht fernsehen und so weiter, es gibt noch verschiedene andere Sachen. Warum darf man diese Dinge nicht?

U: Jesus Christus erwartet von seinen Fiat Lux-Träger, daß sie sich rein halten, als Lebensgefäße, ergo Kanäle oder Instrumente Gottes, was jedes einzelne auf dieser Welt im Grunde ist, ohne daß es dies weiß, eben weil wir den Gottesfunken in unserem Herzen tragen. Nur ist der Mensch in der Regel sehr darauf bedacht, diese Stimme seines Gewissens eben durch Sünden und seine Charakterschwächen etc. zuzudecken. Wir haben also nicht die Aufforderung von Jesus Christus, mit der Peitsche irgendwo hingeführt zu werden, sondern jedes ist seines Schicksals eigener Schmied.

B: Ich möchte aber gerne wissen, was an Radio hören und fernsehen unrein sein soll.

« Das Od, welches von den Massenmedien ausgeströmt wird, ist darauf bedacht, Menschen in seelischer Unruhe zu sehen. »

U: Weil das Od, welches von den Massenmedien ausgeströmt wird - sei es jetzt Fernsehen, Radio oder Printmedien - eigentlich nur darauf bedacht ist, Menschen ununterbrochen in einer seelischen Unruhe zu sehen. Sie werden ja meiner Ansicht nach von Logen manipuliert, u.a. auch von der Freimaurer Loge, viele sind sich dessen gar nicht bewußt, welche in den Massenmedien tätig sind. Man will den Mensch manipulieren, und das möchte der Heiland verhindern, weil er sagt "Ihr seid meine Lebensgefäße. Und in dem Augenblick, wo Ihr diese mit so viel Unreinem, Unwahrem, Verlogenen - was wir ja jetzt im Orden erleben und ich ohnehin als sein Sprachrohr - füllt, könnt Ihr nicht mehr meinen heiligen Lebensstrom empfangen." Wir sehen das auf der ganzen Linie. Seit 22 Jahren bin ich sein Werkzeug, und erst seit Weihnachten 1975 sein Sprachrohr. Aber ich mußte eine ganz strenge Reinigungszeit absolvieren. Ich war zwar immer schon ein tiefgläubiges Mädchen, aber Gott erwartet natürlich bedeutend mehr. So wurde ich schon seit 1970 immer geführt, und es sind ganz klare Direktiven durchgekommen, das darfst Du nicht mehr machen - ich bin immer sehr gern geritten, skigefahren, geschwommen, ich war sportlich immer sehr aktiv als Ausgleich zu meinem anspruchsvollen Beruf. Das mußte ich alles aufgeben, weil Er sagte: "Ich will Dich für mich ganz allein, nur so kann ich Dich mit meinem göttlichen, hohen Geistesgut beschenken". Im Jahre 1970 gab ich meinen Beruf als Direktionssekretärin von Herrn Moritz Rosenberger, welcher leider nicht mehr lebt, auf. Im Augenblick, als ich von der Firma wegging, gab es hintereinander drei Todesfälle, weil ich damals schon heilende Hände hatte. Und alle, die mit irgendwelchen Beschwerden wie Kopfweh, Unwohlsein zu mir ins Büro kamen, gingen nachher wieder gestärkt hinaus.

B: Ihren eigenen Ehegatten konnten Sie nicht helfen?

U: Die sind ja tödlich verunfallt, alle drei mit ihren Autos, und Ikordo ist mein vierter.

B: Und dort haben Ihre schützenden Strahlen nicht geholfen? Das können Sie nicht, jemanden vor einem Unfall schützen?

U: Ich war ja in diesem Augenblick nicht bei ihnen, sonst ist anzunehmen, daß das nicht passiert wäre. Aber das liegt ja ohnehin alles in dem göttlichen Raster, dem wir unterworfen sind. Jeder Mensch kommt ja mit seinem eigenen Pattern auf die Welt.

B: Ich möchte noch gern mehr wissen über den Alltag, das Leben im Orden Fiat Lux. Dinge wie Sport, Vergnügung u.s.w. scheinen ja vom Teufel zu sein.

U: Nein, sicher nicht, wirklich nicht.

B: Warum sind sie denn unrein?

« Wir müssen uns Gott völlig zur Verfügung stellen, denn er braucht jetzt Werkzeuge. »

U: Weil wir mit den uns bekannten fünf Sinnen - mit den Augen, den Ohren, über Gerüche, mit dem Mund und auch mit unseren Gliedern - ja laufend Impulse aufnehmen, ohne daß wir uns dessen bewußt sind. Das sind dann auch oft die Träume, die im Halbwachzustand bei den Menschen in Erscheinung treten, die Impressionen.Wir müssen uns eben einfach Gott völlig zur Verfügung stellen, denn er braucht jetzt Werkzeuge. Ich bin sein einziges Volltrance-Sprachrohr, aber beileibe nicht sein einziges Instrument, Sie sind es im Grund genommen auch, wir alle.

B: Ich weiß nicht, ob ich jetzt im Moment das gleiche Werkzeug sein will wie Sie oder das Werkzeug vom gleichen.

U: Keines ist das gleiche und auch nichts Ähnliches; jedes ist für sich eine kleine Welt. Und diese wird von Gott dirigiert, auch wenn wir unseren freien Willen haben, sind dennoch in unserem Lebensmuster Stationen gesetzt. Und so ist es auch mit der Erde. Das ist ja nur ein Hauch des gesamten Alls Gottes. Die meisten wissen auch nicht, daß es 12 Universen gibt mit Millionen von Sonnensystemen.

B: Aber kehren wir doch zu diesem Planeten zurück, denn er ist uns vertraut. Ich möchte auch lieber das Weltliche, das Konkrete vom Leben im Orden wissen. Man heiratet zum Beispiel, aber man soll sexuell enthaltsam sein und auch keine Kinder haben.

U: Ja, bitte, junge Fiat Lux- Paare zeugen Kinder, aber in Verbindung mit ihrem Herzen, das wirklich liebt. Der Heiland hat das in dem Sinne nicht untersagt. Und ich bereits sagte, es gibt keine Verbote bei Gott. Aber er ist gegen sexuelle Ausschweifungen, welche heute unter den Menschen grasieren. Es gibt kein Magazin, das nicht nackte Männer oder Frauen zeigt. Sicher, unser Körper wurde von Gott erschaffen, aber er soll auch als heiliger Tempel von uns bewahrt werden.

B: Und warum darf man keine Kinder haben?

U: Im Augenblick ist es wegen der Radioaktivität ein sehr gefährliches Unterfangen. Und das erlebe ich ja als Naturärztin und Heilpraktikerin immer, daß mich Mütter voller Verzweiflung aufsuchen: "Was soll ich machen, mein Kind bekommt überall blaue Flecken", und ich stelle fest, daß es nicht mehr lange leben wird, weil eine Blutkrankheit vorliegt. Die Radioaktivität hat eine Höhe erreicht, daß sie lebensgefährlich geworden ist.

B: Und darum möchten Sie gar keine Kinder mehr in die Welt setzen, eine Welt, welche Ihrer Meinung nach demnächst untergeht. Ist das richtig?

U: Nein, die Welt bleibt weiterhin bestehen, nur wird sie gereingt, und damit auch die Menschheit, die auf ihr lebt.

B: Der Planet wird gereinigt von der Menschheit?

U: Durch Gott, respektive durch die negativen Schwingungen, welche die Menschen über Jahrtausenden aufgebaut haben, denn alles hat ja seinen Reflex auf uns, auf Kreaturen und Natur dieser Erde. Es gibt ja zwölf kosmische Strahlen, wovon einer den Namen Grinhilam trägt. Das ist ein Radarschirm, der alles aufzeichnet. Und es ist der Mensch selbst, der sich zerstört, wie es auch in der Heiligen Schrift steht: der Mensch wird das ernten, was er säht. Damit ist auch das Gefühlsleben und die Empfindungswelt gemeint.

B: Die Reinigung, wie Sie es nennen, steht kurz bevor, dies habe ich aus Ihren Botschaften entnommen. Dann wird ein Teil der Menschheit, nämlich ein Drittel, gerettet.

U: Richtig.

B: Das sind Fiat Lux-Mitglieder, nehme ich an, und noch ein paar andere.

« Der Mensch, der nie die wahre Liebe gegenüber jedem Schöpfungsteil lebte, ist der Rettung nicht würdig. »

U. Sie gehören sicher dazu, aber schon noch ein bißchen mehr als nur "ein paar", denn auf dieser Erde leben ja Millionen von Menschen - und genau ein Drittel wird gerettet, und dies ungeachtet dessen, ob sie nun Buddhisten, Mohammedaner sind, dem Zen-Buddhismus frönen, oder Protestanten sind - das spielt für Gott überhaupt keine Rolle. Für ihn ist allein die Herzensliebe maßgebend. Und der Mensch, der nie die wahre Liebe gegenüber jedem Schöpfungsteil, welches ja auch vom göttlichen Odem durchströmt wird, lebte, ist der Rettung nicht würdig.

U: Und wie werden die Würdigen konkret gerettet?

U: Wie Sie wissen, haben wir das Heiligtum jetzt in Lindau, Ibach, das befindet sich im Herzzentrum vom Erdgeist, denn jeder Planet hat seinen Geist. Und daher wird der Flecken Erde unberührt bleiben. Auch unser Seminarzentrum in Galizien, Österreich, wird während des Reinigungsprozesses unversehrt bleiben. Jedoch können nicht alle Fiat Lux-Träger in diesen Häusern wohnen. In Egg habe ich ein Sekretariat vor allem für den Versand von der Geistesschulung, weil die sehr gefragt ist. Es sind ja weit über 70´000 Leser.

B: Aber jetzt erzählen Sie mir doch bitte, wie diese Rettung vor sich geht.

U: Ja. Gut, ich wollte dies nur einflechten, weil Sie sagten, es würden alle Fiat Lüxler gerettet. Jeder bestimmt sein eigenes Schicksal, und ich bin keine Kindergärtnerin, ich bin nur eine Ordensmutter, die ihre Flügel ausgebreitet hat. Jeden Tag wird bei uns Licht gesendet, meistens zweimal am Tag und seit ein paar Monaten jede Stunde.

B: Jetzt erzählen Sie mir doch, wie die Leute, die der Rettung würdig sind, gerettet werden?

« Wer tief mit Gott verbunden ist und echte Herzensliebe gelebt hat, wird mit Miniatur- Raumschiffen gerettet. »

U: Mit Miniatur-Raumschiffen. Für 6 Mann sind die bereits im Jenseits geschaffen worden.

B: Können da auch Frauen...

U: Ich meine 6 Personen. Diese Raumschiffe werden durch die Mutterschiffe ferngesteuert, welche sich im Ätherreich befinden. Diese bilden ein Kreuz. Und das Kreuz ist ja dann das Mahnmal für die Menschheit. Durch alle Massenmedien wird der Aufruf durchgehen, daß jene, die tief mit Gott verbunden sind und die echte Herzensliebe gelebt haben, in diese Flugraumkörper einsteigen sollen.

B: Wie sehen diese denn aus?

U: Die haben eine runde Form. Übers Mutterschiff werden diese Türen geöffnet, und jene, die schwingungsmäßig der Resonanz von dem Mutterschiff, respektive dem kleinen Flugraumschiff, entsprechen, können überhaupt einsteigen. Die anderen sind stagniert, sie können ihre Beine nicht bewegen.

B: Man steigt also in das kleine Raumschiff. Wohin geht`s dann?

U: Die Türe wird automatisch geöffnet und ebenso geschlossen. Dann geht`s hoch zu diesen Mutterraumschiffen im Ätherreich, welche eben ein Kreuz bilden. Das ist voll beleuchtet. Das sieht man auf der ganzen Welt, denn unsere Kugel dreht sich ja.

B: Und das hat Ihnen alles Jesus erzählt.

U: Ja, Jesus Christus. Das ist ein Unterschied.

B: Wie meinen Sie das?

U: Jesus war sein irdischer Name, bis zum Augenblick, wo er seine Mission über Gottvater voll wahrgenommen hat, denn Christus ist sein Name drüben in der jenseitigen Welt, in der Gotteswelt.

B: Aus dieser jenseitigen Welt haben Sie die Botschaften empfangen. Nun gibt es aber Leute, die Ihnen das nicht glauben, und darunter leiden Sie. Und über dieses Leiden hat Ihr jetziger Mann ein Lied komponiert, welches Sie mitgebracht haben.



"Du fliehst vor der Welt, schenkst Dein Leben nur Gott, / dienst stets dieser Menschheit, erduldest den Spott. / Die Worte der Menschen sind oft falsch und leer, / sie quälen auch Dich, denn Dein Kreuz ist so schwer. / Uriella, Dein Leid, es schmerzt mich so sehr. / Uriella, ich liebe Dich nun umso mehr.

Die Welt ist voll Schein, Du bist so oft allein. / Dein Herz ist so traurig und dennoch ganz rein. / Die Stunden des Schmerzes von Weh´ und von Pein, / sie können so lang und auch einsam dann sein. / Uriella, Dein Leid, es schmerzt mich so sehr. / Uriella, ich liebe Dich nun umso mehr.

Der Heiland beschenkt Dich mit seiner Passion, / die Qual war für ihn voller Schmerz und auch Hohn. / Du lebst sie ihm nach, bist für ihn stets bereit. / Du gehst seinen Pfad, der für Dich nie zu weit. / Uriella, Dein Leid, es schmerzt mich so sehr. / Uriella, ich liebe Dich nun umso mehr.

Die Zeit ist ganz nah, wo nun manches schnell reift. / Es ist wie ein Feuer, das rasch um sich greift. / Die Liebe von Gott hüllt so manches jetzt ein. / Sie heilt alles Leid, führt uns ins wahre Sein. / Uriella, Dein Leid, es schmerzt mich so sehr. / Uriella, ich liebe Dich nun umso mehr.

Gott kam in die Welt, seine Sehnsucht ist groß, / zu lindern das Leid und des Schicksales Los. / Die Liebe besiegte der Dunkelheit Macht, / erhellte die Seelen der Welt dunkle Nacht. / Uriella, Dein Leid, es schmerzt mich so sehr. / Uriella, ich liebe Dich nun umso mehr.

Die Liebe zu Dir ist von Gott selbst erweckt. / Die Liebe zu Dir hab´ich nun neu entdeckt. / Die Liebe, sie hat uns beide berührt, / vor endloser Zeit uns zusammengeführt. / Uriella, das Leid, schmerzt so stark nicht mehr. / Uriella, Gott führt uns in sein Liebesmeer. / Uriella, das Leid, schmerzt so stark nicht mehr. / Uriella, Gott führt uns in sein Liebesmeer."

B: Ich möchte nun über noch weltlichere Dinge sprechen, nämlich über die Besitzverhältnisse von diesem Orden. Er ist ja als gemeinnütziger Verein organisiert. Man hört, Sie haben Liegenschaften, Ibach haben Sie selbst genannt, dann Schwellbrunn, in Österreich. Insgesamt sind das etwa 12?

U: Vor allem natürlich haben wir auch Häuser, die Fiat Lux-Träger beherbergen, denn Jesus Christus wünscht ja, daß der Orden ein Essener-Leben führt, und das ist einfach nur möglich, wenn man unter Gleichgesinnten zumindest etliche Stunden seines Lebens verbringen kann. Die meisten sind aber berufstätig in der Welt.

B: Und die Häuser gehören dem Orden Fiat Lux?

U: Dem Orden, ja.

B: Also dem Verein.

U: Es ist kein Verein, es ist ein geistiger Orden.

B: Aber irgendwie muß es ja rechtlich organisiert sein, und in den Statuten lese ich, es sei als gemeinnütziger Verein organisiert.

U: Ja, das ist ein anderer Verein, den Sie vermutlich jetzt ansprechen.

B: Wer besitzt denn die Häuser, dies muß doch im Grundbuch stehen?

« Im Orden gibt es kein `Das- ist mir-und-das-ist-Dir`, alles gehört Gott. »

U: Ja, zum Teil steht mein Name drin, aber es ist Besitztum Gottes. Bei uns im Orden gibt es kein "Das-ist-mir-und-das-ist -Dir", alles gehört Gott, und wir haben das treuhänderisch zur Verfügung gestellt bekommen, damit wir so leben können und dürfen, wie es dem Willen von Jesus Christus eben halt doch entspricht.

B: Jetzt muß das Geld ja ganz konkret reinkommen. Das geschieht durch den Kassettenverkauf dieser Lieder, zum Beispiel, durch den Verkauf von Heilmittel, durch verschiedene Devotionalien wie Bilder, Souvenire, Kreuze.

U: Richtig, nur sind wir in den Preisen sehr bescheiden. Und diejenigen, die sich keine Spende auf freiwilliger Basis erlauben können, weil sie in finanziell sehr beschränkten Verhältnissen leben, erhalten bei uns alles gratis - voll und ganz.

B: Das können wir nun hier nicht überprüfen.

U: Es ist so. Ich spreche nur die Wahrheit.

B: Sie machen das Schwurzeichen.

U: Es gibt bei mir nichts anderes.

B: Das Geld kommt also rein, es kommt zum Häuserkauf, 12 an der Zahl, das Geld gehört rechtlich dem Verein. Das ist noch günstig, dann muß man das nicht versteuern.

U: Wie gesagt, wir sind kein Verein. Ich habe nur einen gemeinnützigen Verein für die Forschungsarbeit und die Ernährungsweise. Aber der Orden ist geistig.

B: Auf welches Bankkonto kommt das Geld?

U: Entweder auf mein Namen, wo aber alles in den Händen meiner Buchhalterin ist, das ist klar. Ich habe mit Geld direkt gar nicht zu tun.

B: Entweder auf Ihren Namen oder?

U: Oder auf Lichtquell Bethanien, das ist der Name des Verlages von unseren Geistesschulungshefte. Diese werden aber auch kostenlos verschickt. Das ist rein auf freiwilliger Spendebasis.

B: Sprechen wir nun von Ihrer Apotheke Gottes. Jemand, der einmal dort arbeitete, sagte, daß es dort zum Teil mit größeren Veranstaltungen Tagesumsätze bis zu 50´000.- Franken gegeben hat.

U: Ja, ja, das ist wirklich Hokuspokus. Die Dame hatte erstens mal schon gar keinen Einblick in die Eingänge, überhaupt nicht. So dunkel, wie sie sich im WDR-Film zeigte, der über ARD ausgestrahlt wurde, ist ihre Aussage.

B: Sie haben Besitztümer, Sie haben auch sehr viel Schmuck an.

U: Dies hatte ich alle schon, bevor ich zum Sprachrohr Gottes wurde.

B: Sie sagen, man müsse sich rein halten für Gottes Botschaften, sind aber selbst mit weltlichem Schmuck behängt. Ist das nicht unrein?

U: Nein, denn in jedem Stein ist eine gewaltige Kraft, Auch wenn ich Wasser quirle, was ja im Moment nicht mehr erlaubt ist, trage ich diese Ringe, weil sie mir als Trichter, als Gefäße dienen.

B: Diamanten sind auch Gefäße für die Strahlen Gottes?

U: Ja, alle Steine, Edel-, Halbedel- oder ganz gewöhnliche Steine. Das hat auch Jesus Christus zu seiner Erdenzeit gesagt, "wenn die Steine reden könnten..."

B: Und die Perlen um ihren Hals sind auch alles Empfänger von Gottes Strahlen.

« Das Hochspannungs-Hochfrequenz-Coronar-Entladungsbild meiner Fingerkuppen weist keine einzige Unreinheit auf. »

U: Ja, denn sie kommen ja aus dem Meer, es sind keine Manufaktur-Perlen. Die sind ja schließlich von Gott über die Muschel entstanden. Das ist alles voller Kraft. Ich sehe, daß Sie schmunzeln, Sie glauben mir nicht, aber ich darf Ihnen nachher etwas zeigen. Es gibt heute ein Verfahren, nach dem man auch diese Steinkräfte messen kann, und unter anderem auch Heilkräfte, die ich ja von Gott geschenkt bekam. Sie werden staunen, daß die Corona von meinen Fingern fünf Sonnen mit einem großen Kreis darstellt. Keine einzige Unreinheit ist laut dem Physiker darin zu erkennen.

B: Auch nicht diejenige, welche vom Nagellack ausgestrahlt wird? Das ist doch jetzt etwas ziemlich Künstliches.

U: Das sind die Fingerkuppen, die man auf den Bildschirm legt. Das ist nun ein Hochspannungs-Hochfrequenz-Coronar-Entladungsbild meiner Fingerkuppen. Und wer behauptet, die Frau fantasiere etwas zusammen, sie besitze überhaupt keine Heilkräfte, dem beweist das Bild das Gegenteil, denn ich kann Ihnen zeigen, wie andere Bilder aussehen.

B: Ich bin keine Physikerin und kann dies daher nicht nachprüfen. Mich interessiert aber in bezug auf Ihre Heilkräfte folgendes: Sie haben also von Gott die Gabe geschenkt bekommen, legen bei Schwerkranken die Hand auf, und dies hat heilende Kräfte. Wenn das so ist, dann wäre es doch ziemlich einfach, das ganz klar zu beweisen, indem man dies unter ärztlicher Aufsicht durchführt.

« Durch Händeauflegen habe ich diese Frau wieder zurückgeholt - die Ärzte hielten sie bereits für klinisch tot. »

U: Natürlich, dies ist ja auch schon mehrfach geschehen. Denn ich gehe schon seit 1983/84 in die Öffentlichkeit und zu tausenden konnten es die Menschen schon miterleben. Auch wenn jemand plötzlich in Ohnmacht fällt oder in Exidus kommt, was ja auch schon mal vorgekommen ist, in Gegenwart von Ärzten habe ich diese Frau wieder zurückgeholt, indem ich meine Hände aufgelegt habe. Und alle Ärzte haben gesagt, für sie sei diese Frau bereits klinisch tot.

B: Jetzt gibt es aber offensichtlich auch Streitfälle, wo sogar gesagt wird, daß jemand starb, weil er nicht zum Arzt gegangen ist, weil Sie sagen - und das sagen Sie tatsächlich, das geht ja glaub`ich auch aus Ihren Schriften hervor - daß Sie nicht möchten, daß Ihre Klientinnen und Klienten zum Arzt gehen, weil Sie der Schulmedizin mißtrauen.

U: In keinem Sinn entspricht das der Wahrheit, denn ich bin ja diejenige, die meisten Patienten dann, wenn ich sehe, es gibt keine Rettung mehr, an Ärzte verweise. Gerade die Todesfälle, die zurzeit in der Presse so hochgespielt werden, haben mit mir überhaupt rein nichts zu tun, sondern ausschließlich mit dem freien Willensentscheid der betreffenden Patienten, welche sich nicht in ärztliche Hände begeben wollten. Aber dies würde natürlich den Rahmen sprengen.

B: Es gibt auch Zeugenaussagen, die anders lauten, die sagen, Sie haben Ihnen gesagt, sie sollen nicht zu einem Mediziner.

U: Oh, nein. Ich habe eidesstattliche Erklärungen, die beweisen, daß das, was solche Zeugen sagen, eine absolute Verleumndung ist.

B: Das sind eidesstattliche Erklärungen von Anhängerinnen und Anhängern von Ihnen.

U: Aber auch außerhalb.

B: Aber es wäre doch wirklich ein Leichtes, mit unabhängigen Medizinern einem Journalisten zum Beispiel, der einen solchen Film dreht - von dem Sie nachher finden, es sei alles gelogen - , durch einen unabhängigen Arzt dies beurteilen zu lassen. Das ist aber nicht passiert.

« Das ist diese Mafia, welche wir heute in den großen Medien drin haben; das hat für mich nichts mehr mit Wahrhaftigkeit zu tun. »

U: Ja, natürlich, aber man sieht ja die Listen überhaupt nicht ein, weder ein Gericht, noch irgendein Journalist. Das sind alles Ärzte, die mit mir zusammenarbeiten, und die das aber alles eidesstattlich belegen, ausnahmslos alle. Und die gehören nicht zum Orden.

B: Es ist aber merkwürdig...

U: Das ist diese Mafia, die wir heute in den großen Massenmedien drinhaben. Das ist für mich ein Staat. Das hat für mich überhaupt nichts mehr mit Wahrhaftigkeit zu tun, sondern rein mit Manipulation, aber durch und durch und durch.

B: Da muß ich jetzt aber für meinen Berufsstand Stellung nehmen. Es ist ja wirklich einfach: es gibt eine Krebsdiagnose bei einem Patienten und ein halbes Jahr später geht er zum gleichen Arzt, und der Krebs ist weg. Während dieser Zeit war er bei Ihnen in Behandlung, dann glaube ich nicht, daß eine Journalistin oder ein Journalist daran vorbeisehen kann.

U: Der Fall zeigte sich ja bei Frau Sabine Angern. Sie wurde von mir behandelt. Bevor sie zu mir kam, hat der Arzt Krebs festgestelllt, und nachher war der weg. Und sie geht nachher zu ein oder zwei Ärzten, welche bestätigen, daß von Krebs überhaupt nichts zu sehen ist. Ja, natürlich, weil sie eben geheilt wurde.

B: Sie hatte aber nie eine offizielle Krebsdiagnose, das ist der Punkt. Sie haben ihr gesagt, daß sie Krebs habe.

U: Das ist auch auf Tonband festgehalten. Und der Arzt sagte ihr das auch. Und ich kann Ihnen Briefe von Sabine Angern zeigen, wo sie selber mir für die wunderbare Heilung von Krebs dankt.

B: Das glaube ich sofort. Aber es besteht kein Dokument eines Arztes, welches besagt, die Frau habe Krebs gehabt.

U: Doch, das besteht.

B: Nein, es besteht nicht.

U: Doch. Dann müssen Sie den Herrn Doktor Beda Angern einvernehmen. Er war ja ihr ehemalige Gatte.

B: Ich habe Dokumente angesehen, und da ging das nicht daraus hervor. Aber lassen wir das mal so stehen. Wir waren vorhin beim Geld stehengeblieben, von dem Sie sagten, es gehöre eigentlich Gott, und das haben Sie jetzt zur Verwaltung erhalten. Wieso gibt Gott Ihnen zum Beispiel Goldbarren im Wert von 100´000.- Franken, welche man bei Ihnen gefunden hat?

« Es zirkulieren soviel Unwahrheiten - man kann nur den Kopf schütteln. »

U: Das war alles Geld von Fiat Lux-Trägern, welches man in unseren Tresor gelegt hatte. Das hätten sie überhaupt nicht konfiszieren dürfen. Der Staatsanwalt hat das abgelehnt, und kaum war er im Auto, kam einer der Polizeibeamten und sagte, die nehmen sie jetzt mit. Das hat mit mir überhaupt rein nichts zu tun. Ein einziger Barren war dabei, den Icordo, mein Mann, und ich zur Hochzeit erhielten. Und alle anderen sind nicht unser Besitztum, sondern nur im Tresor versiegelt, in Couverts.

B: Einzelnen Fiat Lux-Mitglieder haben Barren.

U: Jawohl. Und ich kannte ja nicht einmal den Inhalt. Meine Sekretärin attestiert lediglich: "Uriella übernimmt ein Couvert verschlossen, versiegelt und unterschrieben, ohne den Inhalt zu kennen." und legt es in den Tresor. Und das haben sie alles rausgeholt. Und jetzt heißt es, es sei unser Geld. Stimmt absolut nicht. Es zirkulieren soviel Unwahrheiten - man kann nur den Kopf schütteln.

B: Unterdessen ist mein Tisch übersäht mit Fotos von riesigen Rüben, riesigen Kürbissen und anderen Gemüsesorten, welche mittels dem heiligen Athrumwasser so groß geworden sind. Wenn ich das Gemüse so ansehe, könnte man sich ja gentechnologische Forschung sparen, und müßte einfach das Wasser nehmen, welches von Uriella in der Badewanne gequirlt wurde.

U: Auf den Knien und im Gebet. Das ist religiöses Wasser, welches wir einschließlich Bidon kostenlos abgeben. Die Leute reißen sich buchstäblich um das Wasser, man hat es uns im Moment verboten, weil man sagt, es habe Bakterien, die wir jedoch durch ein Institut - Hebler in Lörrach - als gänzlich nicht existent deklarieren konnten.

B: Wie kommt es dann, daß sowohl der Zürcher Kantonschemiker, der dies untersuchte, als auch ein unabhängiges Institut, bei welchem nochmals eine Untersuchung im Jahre 1991 in Auftrag gegeben wurde, wahnsinnig viele Bakterien fanden?

U: Weil ein großer Schwindel durch das WDR-Team, Felix Kubla, erfolgte, daß sie Leitungswasser aus Köln faßten, dies tagelang stehen ließen, und dann der betreffenden Prüfstelle - Fresenius - überbrachten. Das war überhaupt kein Athrumwasser.

B: Es ist ja zweimal passiert, einmal von der Zürcher Behörde und einmal vom WDR-Team, welches ja nur überprüfte, was die Zürcher Behörde bereits herausgefunden hatte.

U: Die Zürcher Behörde bekam Wasser von Eugen Käser...

B: Das ist ein ehemaliger Fiat Lux-Anhänger?

U: Jawohl, dessen Frau zeigte sich in der Sendung im Halbdunkeln und behauptete, es gingen solche Beträge bei uns ein. Er ist auch der Initiant der ganzen Kampagne gegen mich, weil seinem Namen und seiner Person im Orden Fiat Lux zu wenig Ehren erwiesen wurde.

B: Also die Behörde hat Wasser erhalten, welches sowohl von den Journalisten als auch von dem ehemaligen Anhänger mit Bakterien angereichert wurde?

U: Ja, selbstverständlich. Und das war nicht Athrumwasser, denn das kann ich Ihnen beweisen, daß unser Athrumwasser in einem völlig anderen Verhältnis Kolonien aufwies, nichts ist ohne Bakterien, das ist selbstverständlich. Mein Mann, den Sie nicht ins Studio hineinließen, hat die Tests, die können Sie nachher ansehen, das Wasser ist völlig keimfrei.

B: Wenn das so völlig keimfrei wäre, warum haben es die Behörden jetzt verboten?

U: Das ist eben jetzt noch nicht durchexerziert. Wenn das Wasser einen derartigen Bakteriengehalt, Krankheitskeime, Eiterkeime gehabt hätte, dann wäre doch der ganze Orden bei uns krank, denn jedes von uns trinkt täglich von diesem Wasser. Und auch unsere Gemüse werden in das Wasser eingelegt, bevor sie überhaupt zubereitet werden, wir nehmen nichts von einem Stand oder einem Laden in unseren Mund.

B: Es gibt ja Leute, die gegen bestimmte Keime resistent sind.

U: Nicht über 700 Anhänger vom Orden Fiat Lux.

B: Alle Leute in Ägypten vertragen das dortige Wasser, nur wir nicht.

U: Also ich war bereits mehrmals in Ägypten, und mir machte das Wasser auch nichts aus.

B: Eben, und darum macht Ihnen das Athrumwasser auch nichts.

U: Das ist eben die tiefe Verbindung zu Gott. Das Lourd-Wasser zum Beispiel hat einen solch hohen Bakteriengehalt, daß man direkt erschrickt. Und dieses Wasser - solche Sachen machen wir nicht, wir lieben Tiere, bei uns gibt es keine Tötung, das ist ein hohes Gebot Gottes - haben sie in die Tiere gespritzt, und alle haben überlebt. Und normales Leitungswasser hat man ihnen ebenfalls in den Körper injiziert, und daraufhin sind sie gestorben. Und wenn Sie wüßten, wieviele Keime in unserem Trinkwasser sind, würden Sie aber keinen Schluck mehr trinken.

B: Es sind eben nur 100 Keime drin und nicht 90´000.

U: Doch, doch, rund 1´000 Keime, die sie überhaupt nicht erfassen. Nur 8 werden durch Chloren entfernt.

B: Jetzt habe ich noch eine weitere Frage: wenn man krank ist, oder wenn man bei Epidemien oder schweren Krankheiten vorbeugen will, dann steht in Ihrem Arzneimittelsummarium, man solle "ein brennendes Zündholz in der Linksbewegung über den eigenen Urin führen und ihn alsdann pur trinken".

« Ein brennendes Zündholz in der Linksbewegung über den eigenen Urin führen und ihn alsdann pur trinken. »

U: Ja, das ist eine Methode, welche auch spagyrisch bewiesen ist, auch durch HEINZ.

B: Was ist spagyrisch?

U: Spagyrisch ist ein Verfahren, welches Pflanzen, Steinen, alles was in der Schöpfung Gottes liegt, bis zurück zu Metallen, die sind in der Evolution in der ersten Reihe, in die Wiedergeburt führt. Denn alles ist ja beseelt, was auf dieser Erde ist, nur Gott selbst und seine Ersterschaffenen sind reiner Geist. Natürlich abgestuft, das ist logisch. All die Stoffe, welche wir ausscheiden, können wieder für Heilzwecke verwendet werden. Und das spagyrische Institut HEINZ arbeitet mit den sogenannten Doz.

B: Was heißt Doz?

U: Ja, das ist ein Fachausdruck, den er ins Leben gerufen hat.

B: Damit man nicht Urin sagen muß?

U: Nein, das ist dann eben die Kraft, die darin verankert liegt und die der Mensch dann aufnimmt, um sein Immunsystem zu aktivieren. Jede Zelle ist ja eine kleine Welt für sich, und ist empfänglich für Impulse, die ja Informationsträger in bezug auf die Genesung von erkrankten Zellen sind.

B: Wieso hat uns Gott denn einen Widerwillen und Abscheu gegen dieses wunderbare Heilmittel, welches wir selber ausscheiden, gegeben?

U: Ja, das ist ganz eine persönliche Auffassung. Für uns ist einfach alles, was in unserem Tempel drinnen ist, gleich Körper, von Gott geheiligt, wenn wir den Tempel rein halten. Wir persönlich leben ja völlig frei, wie Sie wissen, kein Nikotin, kein Alkohol, keine Drogen, keine Pharmazeutika, kein Fleisch, nichts derartig. Und daher ist ja unser Körper doch auch in der Ausscheidung in einem völlig anderen Stadium. Wir sehen das bei unserer Kläranlage in Lindau, Ibach, zirkulieren ja so viele Menschen, und wir brauchen ja ungefähr ein Zehntel weniger Bakterien, um das alles zu reinigen. Das sind klare Beweise, die wir hier in den Händen haben.

B: Aber Sie verstehen, daß ich das "grusig" finde?

« Ich führe jeden Patienten in einen Gesinnungswandlung hinein, damit die Menschen wissen: "Was ich jetzt als Nahrung zu mir nehme, ist geheiligt:" Denn darin ist der göttliche Atem. Und wenn man diese Einstellung hat, gibt es keinen kranken Körper mehr. »

U: Nein, ich finde das gar nicht. Wissen Sie, alles ist doch beseelt und ist vom göttlichen Atem durchdrungen, auch unser Essen, wir segnen alles, und nun küsse ich - schmatz - das Kreuz eben nochmal, und den Heiland, weil das einfach ein solch wunderbares Erlebnis ist. Ich führe jeden Patienten, der den Weg zu mir findet, in einen Gesinnungswandlung hinein, damit die Menschen wissen: "Was ich jetzt als Nahrung zu mir nehme, ist geheiligt:" Denn darin ist der göttliche Atem. Und wenn man diese Einstellung hat, gibt es keinen kranken Körper mehr. Das kann ich Ihnen sagen, Frau Baumberger.

B: Das ist das Schlußwort von Uriella alias Erika Bertschinger. Ein letzter Kuß...

U: schmatz

B: ...fürs Kreuz. Und einen letzten Song von ihrem Mann, mit dem Titel "Gottes Brücke", und vielleicht ist das ja Uriella, denn was wissen wir armen sterblichen Erdenwürmer.

U: Ich darf mich auch verabschieden, liebe Zuhörer, danke für ihre Aufmerksamkeit. Im Namen von Jesus Christus, unserem wunderbaren Schöpfer, darf ich Ihnen seinen heiligen Segen vermitteln. Ich wünsche Ihnen auch eine tiefe Zwiesprache immer wieder mit ihm, unserem wunderbaren Gott. Danke.



"Dort steht die Brücke und kündet vom Wort, / die Pfeile sind im Wasser, das schwingt weit sich fort. / Anfang und Ende von uns niemand weiß, / die Brücke zu Gott in die Ewigkeit weist. / Gott ist dieser Kreis, und das Wasser ist Geist.

Uriella, Du bist Gottes Brücke zur Welt, / Gott hat sie gebaut für die Menschheit, die fällt. / Die Kerzen sind Licht für das Dunkel der Nacht, / in die unsre Menschheit sich selbst hat gebracht, / Gott ist dieses Licht, das die Brücke gemacht.

..."
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