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Drohung mit Apokalypse und Tod


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Rolf

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Eine ehemalige Uriella-Anh├Ąngerin klagt auf R├╝ckzahlung von ├╝ber 600.000.- DM.




Drohung mit Apokalypse und Tod




Erika Bertschinger Eicke alias Uriella hat diesen Prozess verloren:
Urteil Schweizerrisches Bundesgericht 4C.175/2002


Tages-Anzeiger vom 3.4.2000



Neue Klage gegen Uriella

Eine ehemalige Anh├Ąngerin Uriellas will von Fiat Lux rund 615 000 Franken zur├╝ck. Das Verfahren wird am 10. April in Herisau er├Âffnet.

Von Holger Reile, Konstanz

In letzter Zeit ist es ruhig geworden um Uriella (71), die Chefin der Weltuntergangsgemeinschaft Fiat Lux. Doch nun herrscht Aufregung im Sektenzentrum Ibach im s├╝dlichen Schwarzwald, denn eine saftige Klage steht ins Haus.

Die Kl├Ągerin war ├╝ber zehn Jahre ├╝berzeugtes Mitglied bei Fiat Lux, bevor sie 1997 den selbst ernannten Orden verliess. "Ich glaubte alles, was man uns erz├Ąhlte", sagt die im Kanton Z├╝rich ans├Ąssige Frau. Sie war auch fest davon ├╝berzeugt, dass sie nach dem kommenden Weltuntergang, den Uriella mehrmals prophezeit hatte, zu den Auserw├Ąhlten geh├Âren w├╝rde, die das Desaster ├╝berleben sollten. ├ťber mehrere "g├Âttliche Botschaften" der Sektenchefin wurde ihr mehrmals erkl├Ąrt, dass es nun Zeit sei, sich von allen irdischen G├╝tern zu trennen.

Das tat sie dann auch und h├Ąndigte Uriella ihr gesamtes Verm├Âgen aus: Insgesamt rund 615 000 Franken verschwanden so in den heiligen Kassen der Sektenf├╝hrerin. "Mit den Geldscheinen", soll Uriella gesagt haben, "machen wir kurz vor dem Polsprung ein Freudenfeuer." Die Kl├Ągerin will darauf allerdings nicht warten und fordert nun ihr Geld zur├╝ck. "Ich wurde st├Ąndig unter Druck gesetzt, es war der reinste Psychoterror."

Als sie vor rund drei Jahren der Sekte den R├╝cken kehrte, war sie vollkommen mittellos. Bis heute hat sie unter den psychischen Nachwirkungen ihrer Zeit bei Fiat Lux zu leiden.

"Psychischer Notstand"

Die Anw├Ąltin der Kl├Ągerin sieht gute Chancen f├╝r einen Erfolg ihrer Mandantin. W├Ąhrend ihrer Sektenzeit sei diese "teilweise nicht urteilsf├Ąhig gewesen". Die permanente "Angstmacherei mit angeblichen Botschaften" habe dazu gef├╝hrt, dass Uriella an das gesamte Verm├Âgen der Kl├Ągerin gekommen sei. Ein Gutachten ├╝ber den gesundheitlichen Zustand ihrer Mandantin k├Ânne das belegen. F├╝r die Z├╝rcher Rechtsanw├Ąltin ist klar, dass die st├Ąndige Indoktrination von Sektenf├╝hrerin Uriella und die Drohung mit Apokalypse und Tod einzelne Fiat-Lux-Mitglieder in einen "psychischen Notstand" treibt.

Am 10. April werden die Parteien vor dem Herisauer Kantonsgericht ihre Beweismittel vorlegen. Auf Grund des zu erwartenden ├Âffentlichen Interesses wurde die Verhandlung in den Kantonsratssaal verlegt. Sollte es zu einem Beweisverfahren kommen, werden zu einem neuen Termin Zeugen geladen. Auch f├╝r diesen Fall ist die Kl├Ągerin gewappnet, denn mindestens zehn ehemalige Sektenmitglieder w├╝rden dann bezeugen, dass bei Fiat Lux "eine Art Gehirnw├Ąsche" praktiziert werde.

Es k├Ânnte also diesmal f├╝r Uriella in der Schweiz ans Eingemachte gehen. Zu den Vorw├╝rfen wollte sich "Icordo", der Ehemann von Uriella, auf mehrmalige Anfrage nicht ├Ąussern.

St. Galler Tagblatt vom 11.4.00

Hat Uriella Darlehensgeberin urteilsunf├Ąhig gemacht?

625000 Franken hat ein fr├╝heres Mitglied der Sekte ┬źFiat Lux┬╗ deren F├╝hrerin Uriella als Darlehen ├╝berlassen. Nach ihrem Austritt aus der Sekte fordert sie das Geld jetzt zur├╝ck. Begr├╝ndet wurde die Forderungsklage damit, dass die Frau den Weltuntergangs- Prophezeiungen von Uriella geglaubt habe und bei der Unterzeichnung der Darlehensvertr├Ąge urteilsunf├Ąhig gewesen sei. Gestern befasste sich das Ausserrhoder Kantonsgericht mit der Klage; wegen des voraussehbaren grossen Interesses tagte das Gericht f├╝r einmal im Kantonsratssal im Regierungsgeb├Ąude am Obstmarkt in Herisau. Nach den zwei ├╝ber dreist├╝ndigen Vortr├Ągen der Anw├Ąltin der Kl├Ągerin und von Uriella-Ehemann Icordo (Eberhard Bertschinger Eike) - er verwies auf die noch laufenden R├╝ckzahlungsfristen und bestritt die Urteilsunf├Ąhigkeit der Kl├Ągerin - vertagte sich das Gericht. Das Urteil wurde f├╝r morgen Mittwoch angek├╝ndigt.

16 Jahre ┬źFiat-Lux-Mitglied┬╗

Als die Frau 1981 in die Sekte ┬źFiat Lux┬╗ eintrat, war sie mit einem reichen Oberengadiner Unternehmer verheiratet. Im Jahre 1995 wurde die Ehe geschieden, und die Frau zog in den Kanton Z├╝rich, wo sie sich erneut verheiratete. 1997 trat die heute 59-j├Ąhrige Frau nach 16 Mitgliedsjahren aus der Sekte aus. In der Zeit von 1994 bis 1996 ├╝bergab sie Uriella in sieben Tranchen insgesamt 625000 Franken als zinslose Darlehen mit durchschnittlichen Laufzeiten von 15 Jahren. Nach ihrem Austritt aus der Sekte forderte sie das Geld zur├╝ck.

Frau stand unter Druck

In ihren Ausf├╝hrungen vor Kantonsgericht betonte die Anw├Ąltin der Kl├Ągerin, bei ┬źFiat Lux┬╗ herrsche ein ┬źRegime der Angst┬╗, welches von Sektenf├╝hrerin Uriella gezielt gesch├╝rt werde. Sie habe ihre Anh├Ąngerinnen insbesondere mit Weltuntergangs-Szenarien und Drohungen mit Krankheit, Tod oder anderem Ungl├╝ck ver├Ąngstigt und gef├╝gig gemacht. Bei ihrer Mandantin habe Uriella zuerst eine Krebskrankheit diagnostiziert und sie dann mit Angstmacherei und Hoffnung geplagt. In dieser Situation sei die Frau der Sektenf├╝hrerin v├Âllig ausgeliefert gewesen und habe alles getan, was von ihr verlangt worden sei; zumal ihr im Falle einer Weigerung mit Konsequenzen gedroht worden sei. Uriella habe die Frau so stark unter Druck gesetzt, dass diese daran fast zu Grunde gegangen sei. Als Folge dieser ┬źIndoktrination┬╗ durch die Sektenchefin sei die Frau auch bereit gewesen, einen ansehnlichen Teil ihres Verm├Âgens Uriella zu ├╝berlassen. F├╝r die Anklagevertreterin steht fest, dass die Frau zum Zeitpunkt der Darlehensgew├Ąhrung urteilsunf├Ąhig gewesen sei und darum das Geld samt Zins sofort zur├╝ckbezahlt werden m├╝sse.

Vorw├╝rfe zur├╝ckgewiesen

┬źWenn alles wahr w├Ąre, was 'Fiat Lux' von der Anw├Ąltin der Kl├Ągerin vorgeworfen worden ist, w├╝rde es den Orden schon lange nicht mehr geben┬╗, sagte Uriella-Ehemann Eberhard Bertschinger Eike zu Beginn seiner Ausf├╝hrungen, in denen er die Vorw├╝rfe der Anklage wortreich zur├╝ckwies und von einer eigentlichen Hetzkampagne der Anklage sprach. Die Frau habe w├Ąhrend ihrer 16-j├Ąhrigen Mitgliedschaft bei ┬źFiat Lux┬╗ nie geklagt, jetzt aber, nach einer ┬źGehirnw├Ąsche┬╗ durch die Anw├Ąltin, sei alles schlecht. Er schilderte, wie Uriella in manchmal zehnst├╝ndiger Volltrance ihre Handlungen als ┬źStimme Gottes┬╗ vornehme. Sie k├Ânne nicht f├╝r das verantwortlich gemacht werden, was Gott durch sie sage. Bertschinger bestritt, dass seine Frau die Mitglieder je um Geld gebeten habe, sie habe diese lediglich auf Spendenm├Âglichkeiten f├╝r das ┬źFiat-Lux┬╗-Hilfswerk Adsum aufmerksam gemacht.

┬źFiat Lux┬╗ keine Sekte

Der Uriella-Ehemann bestritt, dass ┬źFiat Lux┬╗ eine Sekte sei. Alle rund 700 Ordensmitglieder seien in ihren Entscheiden und in ihrer Lebenshaltung frei. Uriella habe niemand mit Weltuntergangs-Szenarien ge├Ąngstigt. Kriege, Fl├╝chtlingselend und Naturkatastrophen seine Fakten, die es ernst zu nehmen gelte. In Abrede stellte Bertschinger auch, dass die Kl├Ągerin auf Geheiss von Uriella ihre Familie im Engadin verlassen habe; das sei ihr eigener Entscheid gewesen, weil sie sich in der Welt ihres gesch├Ąftlich sehr erfolgreichen Mannes nicht mehr wohl gef├╝hlt habe und deswegen krank geworden sei. Im Verlaufge seiner Ausf├╝hrungen verlas er Ausschnitte aus Briefen der Kl├Ągerin, welche belegen sollten, dass die Frau Uriella nicht h├Ârig gewesen sei. Zur Frage der Urteilsunf├Ąhigkeit meinte Bertschinger, dass die Frau zur Zeit der Darlehensgew├Ąhrung geschieden worden sei und sich wieder verheiratet habe, ┬źund das geht kaum, wenn man urteilsunf├Ąhig ist┬╗. Er forderte das Gericht auf, die Klage vollumf├Ąnglich abzuweisen, die Darlehen w├╝rden dann selbstverst├Ąndlich termingerecht zur├╝ckbezahlt.

J├╝rg B├╝hler
Aus dem Tagblatt vom 11.4.2000 ┬ę St. Galler Tagblatt AG

Neue Z├╝rcher Zeitung, 13. April 2000



Uriella muss Darlehen vorzeitig zur├╝ckzahlen
Erfolgreiche Klage einer Sekten-Dissidentin


stb. Herisau, 12. April

Das Ausserrhoder Kantonsgericht hat einer ehemaligen Angeh├Ârigen der Sekte Fiat Lux recht gegeben, die von der Sektenf├╝hrerin Erika Bertschinger alias Uriella die unverz├╝gliche R├╝ckzahlung einst gew├Ąhrter Darlehen im Gesamtbetrag von 625 000 Franken fordert. Gem├Ąss den 1994 bis 1996 getroffenen Vereinbarungen zwischen der Kl├Ągerin (Sekten- bzw. ┬źGeist┬╗-Name Jupita) und Uriella w├Ąre die R├╝ckzahlung des in sieben Tranchen zinslos zur Verf├╝gung gestellten Geldes zwar erst im Zeitraum von 2006 bis 2017 f├Ąllig. Das Gericht erachtete jedoch die inzwischen nicht mehr gegebene Vertrauensbasis - dokumentiert durch die Trennung ┬źJupitas┬╗ von der Sekte im Jahr 1997 sowie die eingeleitete Betreibung 1998 - als wichtigen und rechtsgen├╝glichen Grund f├╝r die vorzeitige Aufl├Âsung der Darlehensvertr├Ąge. Es verpflichtete Uriella deshalb auch noch zur Zahlung von 5 Prozent Verzugszins ab Mitte 1998 sowie zur ├ťbernahme der amtlichen Kosten von gut 25 000 Franken. Hinzu k├Ânnte schliesslich eine Entsch├Ądigung der Rechtsvertreterin des ehemaligen Fiat-Lux-Mitglieds kommen. ├ťber deren H├Âhe wird laut einer Mitteilung des Kantonsgerichts zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt entschieden, wobei auf Grund des Verfahrensausganges die Beklagte diese Kosten zu ├╝bernehmen habe.

Die Beklagte, also Uriella, will das Urteil indes an die zweite Instanz - das Ausserrhoder Obergericht - weiterziehen. Danach allenfalls, erkl├Ąrte ihr Ehemann und ┬źAnwalt┬╗ Eberhard Bertschinger Eicke (Icordo), werde man ans Bundesgericht gelangen. Bertschinger Eicke hatte bereits am Montag anl├Ąsslich der Hauptverhandlung alle Vorw├╝rfe der Kl├Ągerin zur├╝ckgewiesen, wonach im rund 700 Mitglieder z├Ąhlenden ┬źOrden Fiat Lux┬╗ ein Angsteinfl├Âssungs-, Indoktrinierungs- und Manipulations-Regime herrsche. Entsprechend haltlos sei der Vorwurf, ┬źJupita┬╗ habe die Darlehen in einem urteilsunf├Ąhigen Zustand gew├Ąhrt.

Just auf diese Argumentation liess sich das Kantonsgericht bei seinen Erw├Ągungen nun jedoch nicht ein. Es zog Gesichtspunkte wie Irrtum, T├Ąuschung, Drohung, Furchterregung oder eben Urteils(un)f├Ąhigkeit nicht in Betracht. Statt dessen hielt es sich an Rechtsprechung und Lehre im Zusammenhang mit Dauerschuldverh├Ąltnissen. Danach sei die weggefallene Vertrauensbasis ein wichtiger Grund, der die vorzeitige Aufl├Âsung von Darlehensvertr├Ągen rechtfertige. Ein sektenspezifisches Urteil hat das Gericht damit nicht gef├Ąllt. Ob daraus im weiteren Verfahrensverlauf vielleicht noch ein Grundsatzentscheid f├╝r diesen Bereich wird, bleibt abzuwarten.

Neue Z├╝rcher Zeitung, 13. April 2000


Unterwanderung eines Tierschutzvereins

S├╝dkurier vom 8.11.01


Rauswurf f├╝r Tiersch├╝tzer
Aus dem Landesverband - OB muss Versammlung leiten



Am 8. Dezember findet in Waldshut die vom Landgericht angeordnete au├čerordentliche Mitgliederversammlung statt, die dar├╝ber entscheidet, ob die mehr als 200 Anh├Ąnger von "Fiat Lux" weiter im total etwa 500 Mitglieder z├Ąhlenden Tierschutzverein bleiben. Sollte der vom Vereinsvorstand angestrebte Rausschmiss der Sektenanh├Ąnger keine satzungsgem├Ą├če Mehrheit finden, ist nicht auszuschlie├čen, dass "Fiat-Lux"-Chef Eberhard Eicke ("Icordo") auf der noch in diesem Jahr anstehenden ordentlichen Hauptversammlung versuchen wird, den Vorsitz der Tiersch├╝tzer zu ├╝bernehmen.

Eicke hatte bisher zwar F├╝hrungsabsichten im Tierschutzverein verneint, sein "Nein" aber mit der Einschr├Ąnkung versehen, dass es nur gelte, wenn im Verein "alles glatt l├Ąuft". Dies sei aber seit Monaten nicht mehr der Fall. "Der Vereinsvorstand ist nahezu handlungsunf├Ąhig", so Eicke zuletzt im September gegen├╝ber unserer Zeitung.

Die au├čerordentliche Mitgliederversammlung am Samstag, 8. Dezember, wird nicht zuletzt wegen des erwarteten Massenansturms der Sektenangeh├Ârigen in der Stadthalle von Waldshut stattfinden. Die Leitung der Versammlung hat das Registergericht dem Waldshut-Tiengener Oberb├╝rgermeister Martin Albers ├╝bertragen. Der Landesvorsitzende der Tiersch├╝tzer, Gerhard K├Ąfer, hat die Versammlungsleitung mit dem Hinweis abgelehnt, dass der Waldshuter Tierschutzverein aus dem Verband ausgeschlossen sei. ├ťber die Ausschlussgr├╝nde war gestern weder vom Landesvorsitzenden, noch von der Waldshuter Vereinsvorsitzenden Marianne Hoinkis N├Ąheres zu erfahren. Beide waren nicht zu erreichen.

Ohne dem Ergebnis der Mitgliederversammlung vorzugreifen, betonte OB Albers gestern das kommunale Interesse an einem funktionierenden Tierschutzverein und dessen neu gebautem Tierheim im Steinatal unterhalb von Breitenfeld. Wichtig f├╝r die Stadt sei, mit den verh├Ąltnism├Ą├čig wenigen Leuten zusammenarbeiten zu k├Ânnen, die dort aktiv etwas f├╝r die Tiere tun, so Albers.

Die gegen├╝ber dem Tierschutzlandesverband im Sommer abgegebene B├╝rgschaftsverpflichtung ├╝ber 250 000 Mark f├╝r den Bau des Tierheims ist die Stadt wieder los. Der Verein hat das ├╝ber 500 000 Mark teure Tierheim mittlerweile vollst├Ąndig aus Eigenmitteln und Spenden finanziert.

Der Tierheimbau war vor nahzu zwei Jahren auch Anlass f├╝r die ersten Kontakte zwischen den Tiersch├╝tzern und "Fiat Lux" gewesen. Auf der Suche nach Geld war Vorsitzende Hoinkis auch bei "Icordo" und "Uriella" vorstellig geworden. Mit Erfolg: "Fiat Lux" spendete nicht nur, sondern trat mit ├╝ber 200 Anh├Ąngern auch in den Verein ein. Zwar versuchten sich die Tiersch├╝tzer in der Folge wieder von den neuen Mitgliedern, die den Verein zu dominieren drohten, zu trennen, doch ohne Erfolg. Eicke focht den vom Vereinsvorstand ausgesprochenen Massenausschluss der Sektenmitglieder vor Gericht erfolgreich an.


S├╝dkurier 27.9.00


Stadt wartet mit B├╝rgschaft die Entwicklung ab

Waldshut-Tiengen (mhe) Vertagt hat der Gemeinderat am Montag die geplante erneute Er├Ârterung der B├╝rgschaftszusage an den Tierschutzverein Waldshut-Tiengen und Umgebung. Vor einer Entscheidung, ob die im M├Ąrz gegebene Zusage ├╝ber eine B├╝rgschaft in H├Âhe von 250.000 Mark f├╝r den Bau des Tierheims im Steinatal bei Breitenfeld aufrechterhalten wird, will der Gemeinderat offenbar abwarten, ob es dem Tierschutzverein gelingt, sich von rund 200 Mitgliedern zu l├Âsen, die der Sekte "Fiat Lux" angeh├Âren.

Wie berichtet, was "Fiat-Lux"-F├╝hrerin Erika Bertschinger-Eicke ("Uriella") mit Ehemann Eberhard Eicke ("Icordo") und rund 200 Sektenangeh├Ârigen 1999 dem Tierschutzverein beigetreten. Bei der B├╝rgschaftszusage im M├Ąrz 2000 wusste der Gemeinderat nicht von der Dominanz der Sekte im Tierschutzverein. Trotz Genehmigung durch das Regierungspr├Ąsidium Freiburg hat die Stadt die B├╝rgschaft bisher noch nicht abgegeben.

Der Tierschutzverein versucht zur Zeit, sich von den "Fiat-Lux"-Mitgliedern zu trennen. Der Vorstand hat die Sektenmitglieder aus dem Verein ausgeschlossen. Ebenso wurde an "Fiat Lux" eine im August gemachte Spende in H├Âhe von 4.500 Mark zur├╝ckgezahlt.

S├╝dkurier 27.9.00

S├╝dkurier 26.10.00


B├╝rgschaft f├╝r Tierheim - Landesverband geht voran

Waldshut-Tiengen (hjh) Auf dem Umweg ├╝ber den Landesverband will die Stadt dem Tierschutzverein Waldshut-Tiengen doch noch den Bau eines Tierheimes im Steinatal erm├Âglichen. Oberb├╝rgermeister Albers erhielt vom Gemeinderat in nicht├Âffentlicher Sitzung den Auftrag, mit dem Tierschutz-Landesverband und der Bank die Weichen zu stellen.

Wie berichtet, zog die Stadt ihre B├╝rgschaft zugunsten des TSV Waldshut-Tiengen f├╝r 250.000 Mark vorerst wieder zur├╝ck, als klar wurde, dass der Tierschutzverein nach einem Masseneintritt mehrheitlich von Mitgliedern der Ibacher Sekte "Fiat Lux" dominiert wird. Nun soll der Landesverband der Tiersch├╝tzer f├╝r den Verein b├╝rgen und bek├Ąme seinerseits eine R├╝ckb├╝rgschaft der Stadt. Der Landesverband will den TSV bei den Bem├╝hungen unterst├╝tzen, sich von den Sektenmitgliedern schnellstm├Âglich zu trennen, versichert Landesvorsitzender K├Ąfer in einem Brief an die Stadtverwaltung.

Quelle: S├╝dkurier 26.10.00


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