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Was reizt Sie so am Weltuntergang?


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17 Antworten in diesem Thema

#1
keine Hoffung mehr

keine Hoffung mehr

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Massengebet der Zeugen Jehovas in der Imtech-Arena


Die Zeugen Jehovas (die mit dem „Wachturm“, angebliche Auflage: 42 Millionen Exemplare) glauben, dass das Ende dieser Welt nicht mehr fern ist. Allerdings glaubt man das schon länger. 1914, 1925 und 1975 sollte es bereits so weit sein.


Laut Informationen der Zeugen Jehovas sollte die Erde am 20.3.2011 auch anscheinend untergehen.


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#2
Rolf

Rolf

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Die Zeugen Jehovas machen falsche Angaben seit ihrer Gründung. Komischerweise hat das keine auswirkungen auf ihre Mitglieder. Normal wäre doch, dass man dort weggeht, wenn man dauernd belogen wird. Die lügen jetzt seit über hundert Jahren die Menschheit an. In drei Jahren, im Jahr 2014 ist nach deren angaben Jesus hundert jahre unsichtbar auf der Erde. Während dieser Zeit hat der Mensch unablässig an der Verschlechterung seiner Lebensqualität gearbeitet. Der unsichtbare Jesus von den ZJ hält offenbar einen hundertjährigen Winterschlaf.


Herzliche Grüße


Rolf
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#3
keine Hoffung mehr

keine Hoffung mehr

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Im Konfirmandenuntericht vor vielen Jahren hat mein damaliger Pastor mit "einem abgelaufenen Weltuntergang" uns Jugendlichen plausibel gemacht , dass die ZJ zu den Sekten gehören.
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#4
eddie

eddie

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hallo keine-hoffnung-mehr und rolf!

dass das menschen nicht sehen, dass das bereits seit mehr als einem jahrhundert so geht, hat eine (für mich) ganz einfache begründung:

im laufe der jahrzehnte geht dieses wissen entweder in den unter- (oder:hinter-) grund oder gleich gar verloren.
dahinter steckt m. e. system.

als ich junger und neuer und vor allem überzeugter(!) zj geworden war, verschlang ich so ziemlich alles, was ich seitens der wtg in die hände bekommen konnte: zeitschriften, bücher, anderes. daraus ergaben sich im laufe der zeit additionale fragen. fragen zumeist inbezug auf unterschiede in den lehren. man begründete das dnn immer mit dem hinweis auf 1.kor 13, dem vergleich mit dem metallenen spiegel (vers 12), dass die erkenntnis "damals" eine andere gewesen wäre als heute (stückweise, zunehmend,..). ok, das leuchtete mir irgendwie ein. zumindest zunächst mal. klingt ja auch irgendwie logisch und ist es doch auch. zumindest irgendwie.

als ich das bohren jedoch nicht aufhörte, weil immer mehr widersprüche zu erkennen war, gerade auch im hinblick auf das ende der zeiten, wie seitens der wtg gedeutet, wurde mir mit immer ernsteren ton mitgeteilt (auch durch antworten seitens der wtg, die ich brieflich befragte), dass man weniger die alten lamellen (sie hatten natürlich einen anderen ausdruck dafür, einen feineren) nachlesen solle, als mit der org zu gehen, im gleichen schritte - so der oberton. im laufe der jahre starben aber mal auch brüder und ich bekam sozusagen als erbe den einen oder anderen band aus den 40-ern oder noch älter ausgehändigt. erst hier öffneten sich so langsam die augen. da stand was in einem buch von 1943 (es tobte ja gerade der 2. weltkrieg in vollen zügen), das von rutherford selber geschrieben worden war (er war zu dieser zeit gerade präsident der wtg) dass das ende der welt nur noch wenige monate entfernt sei u. ä. auch in den büchern vom gründer russell gab es ähnliche dinge zu lesen, in der zeitberechnung halt ein bisschen früher: 1874, dann 1875, verschoben auf 1914, 1925, etc. pepe.

frage: wer von den heutigen zj, vor allem den jungen, die, wie meine kinder so um 1980 bis 83 herum geboren wurden, weiß denn noch etwas von 1975, dem datum, das wiedermal seitens der wtg als weltuntergangsdatum genannt wurde? - das sind in deren augen alte lamellen ohne bedeutung, denn was zählt, ist das hier und heute.
interessant in dem zusammenhang auch die cd, die die wtg seit jahren herausgibt: sie enthält ein verzeichnis (fast) aller zj- produkte, die aber nicht weiter zurückgehen wie bis ca. 1970 (genaues jahr müsste ich jetzt nachsehen). ja, warum wohl?

erst mit dem internet, das seinen breiten einzug unter die menschen in den 90-ern erhielt, wurden solche dinge, inklusive beweisstücken, dort veröffentlicht und unter allen interessierten bekanntgegeben. darum will die wtg auch nicht, dass sich ihre anhänger in solchen foren wie deisem tummeln. sie könnten ja auf ideen und gedanken kommen, die sie aus der sicht der wtg besser nicht bekommen sollten.

zusammenfassend kann man also m. e. das erklären mit dem berühmten satz "lass doch erstmal gras darüber wachsen, dann vergisst man schon..... und im übrigen zählt dann immer noch das o.e. bibelzitat aus 1.kor.13 (die sache mit dem spiegel)."

liebe grüße
eddie
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#5
keine Hoffung mehr

keine Hoffung mehr

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Es gibt allerdings noch viele andere Gruppen , die von Weltuntergängen immer wieder Menschen Angst machen.

Für mich sind auch die Angaben der Bibel immer unter den historischen Zeiten zu sehen, als damals beim "Schreiben der Bibel" die Gläubigen verfolgt wurden und nur verfolgt wurden.
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#6
Rolf

Rolf

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Die bibel spricht ja auch nicht vom Weltuntergang, sondern von der Wiederkunft Jesu und von der Schaffung einer neuen Erde.

Die meisten Endzeitprophetien von denen wir hören, sind nicht vom Heiligen Geist gewirkt, weil sie dem Wort Gottes nicht entsprechen.


Herzliche Grüße


Rolf
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#7
walky

walky

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Mir tun nur die armen Kinder leid denen man bei den ZJ Angst einjagt.

Ihr müsst euch mal die Zeitschriften Erwachet und den Wachtturm ansehen.

Die Titelseiten meine ich. Blutrünstig bis zum geht nicht mehr. So studieren die ZJ die Bibel mit ihren Kindern.

Entsetzlich kann ich euch sagen. Da ist überhaupt kein Wort von Gnade.

Den Kindern wird schon eingebläut und das von klein auf, wenn sie die Wachtturm Gesellschaft verlassen, wird Jehova sie vernichten.
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#8
eddie

eddie

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liebe/r keine-hoffnung-mehr,

du schriebst:
Es gibt allerdings noch viele andere Gruppen , die von Weltuntergängen immer wieder Menschen Angst machen.ja, ich habe selber eine liste von allen möglichen gruppen, mit jahresangaben darüber, wann die welt immer unterging. eigenartigerweise steht sie immer noch. muss ich + vorgänger irgendwas verpasst haben :???:

Für mich sind auch die Angaben der Bibel immer unter den historischen Zeiten zu sehen, als damals beim "Schreiben der Bibel" die Gläubigen verfolgt wurden und nur verfolgt wurden.
auch das kommt dazu, obgleich sie schon prophetische vorschau sind (ich versteh das jedenfalls so)

lieber rolf,

du schriebst:
Die bibel spricht ja auch nicht vom Weltuntergang, sondern von der Wiederkunft Jesu und von der Schaffung einer neuen Erde.
jaja, das ist schon richtig, trotzdem muss m. e. die alte vorher "entsorgt" werden. siehe 2.pe.3, die verse 10 bis 13. oder, wie verstehst du den text?

liebe grüße allerseits
eddie
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#9
Rolf

Rolf

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Naja, ein Blick in die täglichen Nachrichten reicht eigentlich aus um zu erkennen, wie sich diese Welt in immer größer werdender Geschwindigkeit selbst entsorgt. Die Weltpolitik hat sich doch längst selbst elitär von den Völkern verabschiedet und regiert sogar unter demokratischem Anspruch permanent gegen die Menschen.

Inzwischen wehrt sich die Natur in ihrer ganzen Kraft, gegen Ausbeutung und Vergiftung. Der Mensch brauch keinen Feind, er beherrscht es meisterhaft, sich selbst zu ruinieren.


Herzliche Grüße


Rolf
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#10
MihonEl

MihonEl

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Inzwischen wehrt sich die Natur in ihrer ganzen Kraft, gegen Ausbeutung und Vergiftung. Der Mensch brauch keinen Feind, er beherrscht es meisterhaft, sich selbst zu ruinieren.


Herzliche Grüße


Rolf


Wohl wahr. Gestern sah ich mal wieder Termiantor 2. Der Terminator sagte: "Es liegt in eurer Natur euch selbst zu zerstören."
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#11
firefly

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Aber was ist daran neu?

- Dass Menschen die Umwelt zerstören, begann in der Industrialisierung. Dass wir in das biologische Gleichgewicht eingreifen begann mit der Domestizierung der ersten Nutztiere, den z.B. Auerochsen gibt es daher seit 500 Jahren nicht mehr. Vom Ackerbau und der Zucht von einmalig anbaubaren Pflanzen abgesehen.

- Dass die Welt immer schon Konfliktbeladen war ist auch Tausende Jahre alt. Zwar sind wir in Zeiten der Atombombe und Massenvernichtungswaffen durch die Zerstörungskraft mehr verängstigt, doch wenn wir an die blutigen Kriege im finsteren Mittelalter denken... Wenn ganze Landstriche brandschatzend durchzogen wurden. Genau genommen war die Aufklärungsrate unter Verbrechen niemals höher als heute. Ich tue mich schwer mit dem "es wird immer schlimmer" Gedanken.

- Naturkatastrophen hab es auch schon immer. Die "Große Manntränke" z.B. war schlimmer als alles, was man heute in Norddeutschland erlebt hat.

Es gibt heute auch nicht mehr "Zeichen", dass der letzte Tag in absehbarer Zeit kommen könnte, als das vor 200 Jahren der Fall war. Auch wenn ich immer wieder Propheten höre, die sagen, dass es in den nächsten Jahren passiert. Aber auch die gab es schon immer!

Luther sagte auch 3x die Wiederkunft heraus. Papst Sylvester der 2. sagte voraus, dass am 31.12.999 die erde unter gehen wird. Histerie gab es damals halt nicht. Facebook war noch nicht so weit und den Kalender konnte 99,5% der Bevölkerung nicht lesen. Und ich bin ebenfalls auf den 21.12.12 gespannt.


Und letztens hörte ich wieder: Der Tag kommt in den nächsten Jahren. Aber ich sehe keine Indikatoren, die sich von den letzten Fehleinschätzungen unterscheiden. Oder stimmt es diesmal doch und ist irgendwas anders? Ich lass mich da gerne überzeugen...
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#12
Rolf

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Es gibt heute auch nicht mehr "Zeichen", dass der letzte Tag in absehbarer Zeit kommen könnte, als das vor 200 Jahren der Fall war. Auch wenn ich immer wieder Propheten höre, die sagen, dass es in den nächsten Jahren passiert. Aber auch die gab es schon immer!



Natürlich gab es das schon immer. Allerdings nicht in der Häufigkeit wie heutzuztage. Selbst Wissenschaftler berichten im Fernsehen, dass es seit Menschengedenken nicht Naturkastrophen in der Heftigkeit und Häufigkeit gibt wie jetzt.

Und es ist ja nicht nur das. Auch das politische Chaos und das religiöse Durcheinander sind uns in Gottes Wort vorhergesagt. Natürlich gab es auch das schon früher. Aber nicht in der Ausbreitung, wie wir das heute erleben.

Die Bibel nennt das die Endzeit, das ist die Zeit vor der Wiederkunft Jesu. Da kommen alle diese dinge zusammen. Und e ist erst der Anfang, die Ereignisse werden noch um ein Vielfaches zunehmen. Es geht nicht um Angst oder Panikmache und nicht um Verschwörungstheorien.
Es geht um den Ruf Gottes: Macht Euch bereit, der Bräutigam kommt.




Herzliche Grüße


Rolf
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#13
firefly

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Nun, ich denke es ist sehr schwierig die Häufigkeit von Naturkatastrophen heute mit der vor 150 Jahren oder 1500 Jahren zu vergleichen. Denn das ist nicht möglich, dazu gibt es zu wenige Daten.

Lasst mich bitte eine Frage stellen, dir mir etwas wichtiger erscheint:
Ist es Gottes Wille, dass wir die Wiederkunft überhaupt voraussehen können? Die Schrift lehrt uns ganz klar: Jesus wird wiederkommen. Keine Frage. Doch sollen wir überhaupt wissen, wann das der Fall sein wird?

Aus folgenden Gründen würde ich das verneinen:
1. In der Offenbarung steht zwar viel über den Prozess der Endzeit, aber niemals mit dem Anspruch eine zeitliche Abfolge anzugeben. Es ist nicht einmal sicher, dass die angekündigten Zeichen in der überlieferten Reihenfolge auftauchen müssen. Nichts steht darüber, wie lange die Endzeit dauert. (Man könnte die letzten 2000 Jahre also als Teil der Endzeit wertem - so weit würde ich nicht gehen).

2. Die Evangelien lehren uns, dass es uns nicht "gebührt, Tag noch Stunde" zu kennen. (Matth 24,36) Nicht einmal der Menschensohn sollte dies wissen, so groß das Geheimnis. Begründet wird dies im folgenden Vers: Wir sollen stets vorbereitet sein, dass der Tag kommt und die Nachfolge nicht auf morgen verschieben. Mir ist bewusst, dass man hier auslegen kann, das Jahr zähle hier nicht darunter, weshalb man sich auf eine Jahreszahl festlegen dürfe.
Dagegen die Gleichnisse, in denen Jesus immer wieder betont, das Reich Gottes sei "nahe", weshalb die Evangelien schließlich mündlich tradiert wurden. Wozu etwas aufschreiben, was eh nur noch wenige Jahre gültig ist - salopp gesagt.

Ich verstehe diese Stellen in sofern, dass ich hier Gottes ausdrücklichen Wunsch erkenne, dass wir den Beginn seiner Herrschaft nicht vorhersehen können.

Wie seht ihr das?
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#14
walky

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In dem Forum wo ich auch noch schreibe ist eine ganz gute Abhandlung über die Naherwartung.

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Hin und wieder kann man h?ren, da? die Auffassung vertreten wird, Jesus habe im Zusammenhang mit den Aussagen ?ber seine Wiederkunft eine Naherwartung gelehrt, die sich als Irrtum herausgestellt habe; als Folge davon seien die ersten Christen gen?tigt gewesen, im Verlauf des ersten Jahrhunderts ihre Lehre und damit auch ihre Einstellung innerhalb der Gesellschaft zu ver?ndern. Auf jeden Fall habe sich Jesus in seiner unter den J?ngern bewirkten Erwartung geirrt. Ich m?chte zu dieser Frage hier einfach einige Gedanken ?u?ern ? nicht in dogmatischem Sinne, sondern als Anregungen zum Nachsinnen und Nachforschen ?, Gedanken, die mir beim Lesen der Worte Jesu gekommen sind.

Fest steht: es gab im ersten Jahrhundert eine Naherwartung (Joh. 21:23), und Paulus mu?te schon in seinen fr?hesten Briefen an eine Versammlung, die er selbst gegr?ndet hatte, einer solchen Erwartung entgegentreten (1.Thess. 4:16-17 und 2. Thess. 2:2-10). Fest steht auch, da? Jesus jeden Versuch einer Berechnung oder Datierung seiner Wiederkunft zur?ckgewiesen hat (Matth. 24:36; Mark. 13:32; Apg. 1:7); ja man kann sagen, da? wer auch immer durch chronologische Berechnungen diesen Zeitpunkt zu ermitteln sucht und ihn dann noch als Glaubenswahrheit verk?ndet, den Boden der Nachfolge Jesu entschieden verlassen hat. Er w?re Gottes Ablauf der Dinge ?vorausgeeilt?!

Hat Jesus die Naherwartung seiner Wiederkunft gelehrt? Verk?ndete er nicht, das K?nigreich sei nahe herbeigekommen? Predigten das nicht auch seine J?nger? Die Tatsache, da? er in Matth?us 4:17 und Markus 1:15 davon sprach, das K?nigreich sei nahe herbeigekommen, wurde schon von vielen Kommentatoren erkl?rt; Jesus sprach hier nicht von seiner Wiederkunft, sondern von seinem damaligen Kommen, durch welches den Juden der lang erwartete Messias und k?nftige K?nig ?angeboten? wurde.

Wenn Jesus auch nicht ?Tag und Stunde? oder den genauen Zeitpunkt seiner Wiederkunft kannte, sollte man nicht dennoch annehmen, da? er eine gewisse Vorstellung davon hatte, ob das Ereignis in naher oder fernerer Zukunft zu erwarten sei? Hat er hier keine Andeutungen gemacht?

Schon die benannten Zeichen der Zeit, die Jesus gem?? Matth?us 24, Markus 13 und Lukas 21 als Antwort auf Fragen der J?nger angab, lassen erkennen, da? eine Naherwartung eigentlich dem angek?ndigten Ablauf der Geschichte widersprechen w?rde. Die dort genannten Ereignisse ben?tigten Zeit, und nicht wenig Zeit! Auch in anderen Texten und Gleichnissen deutet Jesus auf eine Zeit von unbestimmter, aber doch l?ngerer Dauer hin (Matth. 13:24-33; 18:15-35; 19:28; 21:43; 23:32,39; 25:19 und andere mehr). Zu diesen Ereignissen geh?rt unter anderem der Aufbau seiner Versammlung, seines Leibes gem?? Matth?us 16:18.

Auch der Text in 2.Petrus 3:3-4 ist kein Beweis daf?r, da? sich Sp?tter ?ber eine Naherwartung der damaligen Christen lustig machten, denn solche Sp?tter gab es zu allen Zeiten, auch heute, und sie spotten ?ber die Hoffnung der Wiederkunft ganz grunds?tzlich. Petrus tritt solchen Sp?ttern entgegen und weist damit die Leser darauf hin, da? man sich nicht auf Berechnungen und Vermutungen nach menschlichen Ma?st?ben einlassen d?rfe, da bei Gott ganz andere Zeitma?st?be gelten. Er will zeigen, welche Einstellung der Enderwartung gegen?ber allein angebracht ist. Er will zur Wachsamkeit und steten Bereitschaft mahnen, um nicht, weil die Wiederkunft Jesu noch in der geschichtlichen Zukunft liegt, der Gefahr anheimzufallen, glaubensm??ig durch das Alltagsleben ?erstickt? zu werden.

Genau in gleicher Weise hatte auch Jesus gesprochen; trotz oder sogar wegen der angedeuteten Ferne der Wiederkunft war es erforderlich, die glaubensm??ige Wachsamkeit der J?nger zu st?rken (Mark. 13:35,37). Er erkl?rte auch immer wieder, da? sein Tag der Wiederkunft k?me wie ein Dieb in der Nacht. Gerade weil dieser Tag nicht ?um die Ecke? lag, war die Ermahnung wichtig, in der Erwartung nicht nachzulassen, nicht ?einzuschlafen?, die Aufmerksamkeit, ja die Erwartung selbst nicht zu verlieren. Die Einstellung der Gl?ubigen hinsichtlich der Wiederkunft war wichtig, und das zu allen Zeiten! Auch in dem Gleichnis von dem ?treuen und verst?ndigen Sklaven? gem?? Matth?us 24: 42-47 wird deutlich, da? es nicht auf einen berechneten Zeitpunkt, sondern auf die Einstellung des Knechtes ankommt; er sollte jederzeit f?r die R?ckkehr seines Herrn ger?stet sein, denn zu keiner Zeit w?rde er im voraus wissen, wann sein Herr kommen w?rde.

Die Mahnungen Jesu in diesem Gleichnis wie auch in anderen (z.B. Matth. 25:5) sollen also dazu aufrufen, in der steten Bereitschaft und Wachsamkeit nicht nachzulassen. Den Tag einfach in eine ferne Zukunft zu verschieben ? auch wenn er sich tats?chlich dort befand ? k?nnte zur Folge haben, in dieser Bereitschaft nachzulassen. Dann k?me der Herr tats?chlich ?zu fr?h? im Sinne der beiden Gleichnisse, zu fr?h f?r den Knecht wie auch f?r die t?richten Brautjungfern, weil sie ihre Wachsamkeit verloren hatten. Da? der Tag an und f?r sich fr?h k?me, wollen beide Gleichnisse gerade nicht sagen.

Als Ergebnis kann man zusammenfassen:

Jesus betont zwar die N?he seiner Wiederkunft, dies aber nur im allgemeinen und mit sichtlicher Beziehung auf die Abwehr der f?r die J?nger zur Gefahr werdenden Neigung, in der steten Erwartung der Wiederkunft nachzulassen. Seine Worte sollen die J?nger st?rken, sie sind aber nicht dazu bestimmt, zu einer Berechnung der N?he oder Ferne der Wiederkunft zu ermuntern oder gar eine Berechnung des genauen Zeitpunkts zu gestatten. Das Gleichnis in Markus 13:33-37 dient dem gleichen Zweck. Es ist eine ernste Mahnung zur Bereitschaft und Wachsamkeit, eine Warnung vor Vernachl?ssigung der Aufmerksamkeit. Der Zeitpunkt der Wiederkunft ist nicht bekannt, aber f?r die Unaufmerksamen k?me er pl?tzlich oder schnell! Hier wird praktisch das von Paulus gew?hlte Bild vom ?Dieb in der Nacht? vorweggenommen. Jesus kannte nach seinen eigenen Worten den Tag und die Stunde seiner Wiederkunft nicht; aber die Liebe zu seinen J?ngern trieb ihn, ihnen einzusch?rfen, stets nur mit der N?he, niemals aber mit der Ferne seiner Wiederkunft zu rechnen, v?llig unabh?ngig davon, zu welchem Zeitpunkt dieser Tag wirklich kommen w?rde. Das hei?t, da? Hinweise auf die N?he dieses Tages mit der Forderung zur st?ndigen Wachsamkeit zusammenh?ngen; gerade wenn dieser Zeitpunkt noch in gr??erer Ferne l?ge, w?ren wegen der Dringlichkeit der Wachsamkeit solche Worte Jesu f?r die J?nger angebracht. Betonung der N?he und Hervorhebung der Ferne sind also hier nicht zwei sich gegenseitig ausschlie?ende M?glichkeiten, sondern vielmehr zwei miteinander in Zusammenhang stehende Aussagereihen, die auf verschiedene Weise dem gleichen Sachverhalt Ausdruck verleihen.

Wie oben erw?hnt, k?ndigte Jesus geschichtliche Ereignisse an (Matth. 24, Mark. 13, Luk. 21) sowie Anfechtungen und Leiden f?r seine Nachfolger, die aber noch nicht das Ende anzeigen w?rden (Matth. 24:6). Vielmehr erg?be sich eine gef?hrliche Zeit des Wartens; das deutet eine verh?ltnism??ig gro?e Ferne an. Auch Paulus spricht zum Beispiel in Apostelgeschichte 20:29-30 Dinge an wie Abfall und Abtr?nnigkeit, alles Ereignisse, die nicht geringe Zeit in Anspruch nehmen w?rden.

Wenn wir die Aussagen Jesu unter der Zielrichtung der Einstellung der Christen zu seiner Wiederkunft betrachten, dann gibt es da weder Widerspruch noch zu korrigierender Irrtum. Markus 13 berechtigt uns vielmehr, die Rede Jesu daf?r in Anspruch zu nehmen, da? er den Tag seiner Wiederkunft in verh?ltnism??ig gro?er Ferne sah und ihn in keiner Weise als an und f?r sich nah betrachtete. Die J?nger sollten sich nicht durch Anfechtungen und Leiden, durch Altern und Zeitablauf dazu verf?hren lassen, von der allzeit bereiten Erwartung abbringen zu lassen. Alle Worte Jesu wirken hin auf Wachsamkeit; er vernachl?ssigt ganz bewu?t die Zeitfrage. Wichtig ist f?r ihn ? und f?r uns ? nicht die Zeitfrage als solche, sondern die Pflicht seiner J?nger zur Wachsamkeit und zum Ausharren in den bevorstehenden Verfolgungen und Leiden, also ihre Pflicht zur Bewahrung des Glaubens und der Gemeinschaft mit ihm.

In gleicher Weise ist der Ausdruck ?Geschlecht? oder ?Generation? nach Matth?us 24:34 nicht auf einen Zeitraum einer Generation bis zur Wiederkunft Jesu bezogen; die Kommentatoren sind sich hier weitgehend einig ? und Jesus w?rde sich nicht innerhalb einer einzigen Ansprache mehrfach widersprechen -, da? hier entweder das j?dische Geschlecht an sich oder an das b?se Menschengeschlecht im allgemeinen zu denken sei. Die Texte in Matth?us 16:28 und Markus 9:1, die zumeist auf die sp?ter folgende Verkl?rungsszene bezogen werden, sind dann auch in Harmonie mit obigen Ausf?hrungen zu sehen. Pauli Worte aus R?mer 13:11, da? unser Heil jetzt n?her sei als zum Zeitpunkt, an dem wir gl?ubig wurden, w?ren so gesehen eine Binsenwahrheit, da alle k?nftigen Ereignisse mit jedem Tag n?herr?cken. Doch was will er sagen? Wir wurden gl?ubig, und seither gehen und sehen wir der Wiederkunft Jesu entgegen. Wir schauen nicht zur?ck in die Finsternis, sondern haben unsere Hoffnung bei Gott und Christus, ?hinter dem Vorhang? (Hebr. 6:18-20), festgemacht, und so sehen wir den Schimmer des Lichts der Wiederkunft Christi am Horizont; der Tag ist nahe, weil wir ihm entgegengehen. Wie lange die Nacht noch w?hren wird, wei? Paulus nicht; das ist ihm auch nicht wichtig! Wichtig ist ihm allein, da? die Nacht vorger?ckt ist, da? wir Kinder des Lichts sind, da? wir die Waffen des Lichts tragen und aufstehen vom Schlaf, damit wir wach seien, wenn der Tag k?me. Daher gilt diese Mahnung f?r alle Generationen. Sie hat das gleiche Ziel wie die Worte Jesu. Die Worte sind ganz allgemein und grunds?tzlich ma?gebend.

Der Vers in 1.Korinther 7:29 ?ber die ?zusammengedr?ngte Zeit? schreibt Paulus ganz bewu?t den Christen seiner Zeit und bezieht ihn nicht auf Jesu Wiederkunft; es gab viele N?te, K?mpfe und Leiden, die auf die damaligen Christen zukamen. Es war eine bedr?ngnisvolle Zeit, in der es sich nicht leicht leben lie?. Man mu?te sich sehr ausrichten auf die Dinge, welche die Zeit erforderte, und mu?te vieles Andere auf die Seite r?cken. Doch hat der Text nichts mit der Frage der Naherwartung der Wiederkunft Jesu zu tun.

Auch Matth?us 10:23 wurde schon auf seine Wiederkunft bezogen; doch m?chte ich hier erw?hnen, was der gro?e Bibelkommentar ?The Expositor's Bible Commentary? - ?hnlich auch die Wuppertaler Studienbibel ? sagt; nicht immer, wenn die Bibel vom Kommen Jesu spricht, bezieht sie sich auf sein zweites Kommen am Ende des Evangeliumszeitalters, an dem er seine Gemeinde heimholt. Sein Kommen ? und damit auch das Kommen seines Reiches ? geschieht in Etappen! Zuerst kam Christus, geboren unter Gesetz und dennoch schon als K?nig angek?ndigt (Gal. 4:4-5; Matth. 2:2); in einer anderen Weise kam er als Ergebnis seines Todes und seiner Auferstehung in voller Autorit?t (Matth. 28:18). Dann spricht die Bibel nat?rlich von seiner Wiederkunft in K?nigreichsmacht. In wieder einer anderen Weise kam Jesus ? ?das K?nigreich ist mitten unter euch? ? zu den Juden und warnte sie vor den Folgen, wenn sie ihn als Messias verwerfen w?rden. In dieser Aussage wurde er von den Propheten gest?tzt, aber seine Warnungen waren einzigartig, weil durch sein Kommen die messianische Herrschaft gleichsam heraufd?mmerte. Vor diesem Hintergrund ist Matth?us 10:23 zu sehen; der Vers kennzeichnet sein ?Kommen? im Gericht ?ber das j?dische System, das er wie auch die Propheten angek?ndigt hatte (z.B. Matth?us 24:2), und in dessen Folge viele Dinge des Alten Bundes verschwanden, denn der Menschensohn war gekommen! Vor allem diese Auslegung gibt dem Text in Matth?us 10:23 im Zusammenhang mit dem Kontext Sinn. Jesus k?ndigt Verfolgung durch die Juden an (Joh. 16:1-2) in einer Zeit, als die Christen noch mit der Synagoge verbunden waren; in dieser Zeit m??ten sie oft von einer Stadt in die andere fliehen, wo sie weiterhin evangelisieren w?rden. doch w?rden sie mit den St?dten Israels nicht fertig werden, bis der Sohn des Menschen das Gericht ?ber Israel kommen lassen w?rde, wie es sich dann im Jahre 70 n.Chr. ereignete.

Ganz sicher gibt es f?r die eine oder andere Textstelle unterschiedliche Deutungsm?glichkeiten. Doch zeigen die Ausf?hrungen, da? Jesus keineswegs eine Lehre vertreten hat, die sich dann als Irrtum erwies. Da? die Wiederkunft immer noch aussteht, bis heute, spricht nicht gegen die Richtigkeit der Worte Jesu und schon gar nicht gegen die Erwartungshaltung und Lehre Jesu, der das Ziel verfolgte, seine J?nger und Nachfolger aller Zeiten in ihrer Wachsamkeit zu best?rken. Je mehr wir uns in die Aussagen Jesu vertiefen, desto mehr gewinnen wir ein Verst?ndnis f?r den eigentlichen Sinn der biblischen Enderwartung auch in der von Jesus gelehrten und vertretenen Form und lernen sie bejahen. Es ist merkw?rdig, wie die starke Betonung der Wachsamkeit durch Jesus eine solche Anziehungskraft auf Kritiker aus?bte, sie als Nachweis f?r einen gro?en Irrtum Jesu zu gebrauchen, auf Personen, die h?ufig die biblische Botschaft nur oberfl?chlich oder von fern kennen. Diese Personen unterstellen Jesus eine Nah-, ja eine N?chsterwartung, die nicht nur auf uns heute als ungesund und krankhaft, als blo?e Einbildung wirken mu? und die daher unsere Erkenntnis des Wahrheitswertes der gesamten Botschaft Jesu gef?hrden m??te, sondern die auch schon zu ihrer Zeit nur als unverst?ndlich und unverst?ndig gewirkt haben mu?.

Die Tatsache, da? die Wiederkunft Jesu noch in der Zukunft liegt, ist keine Meinungs?nderung Gottes oder eine Verz?gerung (2.Petr. 3:9), sondern durchaus im Einklang mit Jesu Verk?ndigung und Lehre.
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#15
Rolf

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Ist es Gottes Wille, dass wir die Wiederkunft überhaupt voraussehen können? Die Schrift lehrt uns ganz klar: Jesus wird wiederkommen. Keine Frage. Doch sollen wir überhaupt wissen, wann das der Fall sein wird?



Richtig ist jedenfalls, dass wir Zeit und Stunde nicht kennen. Die Bibel ist da völlig klar. Ebenso klar ist aber auch, dass uns Jesus sagt: Achtet auf die Zeichen der Zeit. Wenn ihr dies alles seht, dann ist mein Kommen nah.


Aus meiner Sicht stehen die Zeichen der Zeit auf Endzeit. Keine Ahnung, wie lange das noch geht. Eine Reihe von Zeichen und Vorhersagen sind bisher noch nicht erfüllt.

Dass die Naturkastrophen niemals vorher so waren wie heute, sagen die Wissenschaftler. Ich habe zumindest den Eindruck, dass das stimmt.

Letztlich geht es darum bereit zu sein für den Tag der Wiederkunft Jesu, und der kommt ja bekanntlich plötzlich wie ein Dieb in der Nacht. Gerade weil wir den Zeitpunkt nicht kennen, sollten wir Gottes Wort ernst nehmen.


Herzliche Grüße


Rolf
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#16
walky

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Wiederum wenn man sich mal den ersten Brief an die Thessalonicher ansieht, kann man daran schon sehen, das sie die Naherwartung hatten.

Paulus hat diesen Christen bestimmt nicht erklärt, das Christus während der nächsten 1900 Jahren nicht kommen würde und sie sich darum auch keine Gedanken machen sollten wegen seiner Rückkehr. Er sagte ihnen auch nicht, das Christus erst nach dem Auftreten des Antichristen oder nach der grossen Trübsal kommen würde, sondern er teilte ihnen wohl mit, das Christus in jedem Augenblick zurückkehren könnte, denn sonst hätten die Gäubigen in Thessalonich nicht auf ihn gewartet.

Ich ziehe daraus, dass die Entrückung VOR der grossen Drangsal sein wird. Kann mich aber auch irren und lasse mich gern eines Besseren belehren.

LG
walky
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#17
walky

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Zitat Rolf

Letztlich geht es darum bereit zu sein für den Tag der Wiederkunft Jesu, und der kommt ja bekanntlich plötzlich wie ein Dieb in der Nacht.


Eben, wie ein Dieb in der Nacht. Plötzlich. So das wir die Zeichen der Zeit deuten könnten. Ich weiss nicht. Jesus beschreibt seine Widerkunft wie die Tage
Noah. Sie assen, tranken und waren sorglos. SO wird die Widerkunft des HERRN sein.
Ich glaube, es sind 2 Ereignisse, einmal die Entrückung, denn da berührt Jesus nicht die Erde, dann seine Widerkunft in Macht und Herrlichkeit mit den Heiligen wobei er dann seine Füsse auf den Ölberg stellen wird.

Zitat walky

Wiederum wenn man sich mal den ersten Brief an die Thessalonicher ansieht, kann man daran schon sehen, das sie die Naherwartung hatten.

Paulus hat diesen Christen bestimmt nicht erklärt, das Christus während der nächsten 1900 Jahren nicht kommen würde und sie sich darum auch keine Gedanken machen sollten wegen seiner Rückkehr. Er sagte ihnen auch nicht, das Christus erst nach dem Auftreten des Antichristen oder nach der grossen Trübsal kommen würde, sondern er teilte ihnen wohl mit, das Christus in jedem Augenblick zurückkehren könnte, denn sonst hätten die Gäubigen in Thessalonich nicht auf ihn gewartet.

Ich ziehe daraus, dass die Entrückung VOR der grossen Drangsal sein wird. Kann mich aber auch irren und lasse mich gern eines Besseren belehren.


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#18
eddie

eddie

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hallo allerseits

also zunächst einmal: auch ich bin der überzeugung von alledem, was die hs in dieser hinsicht so alles von sich gibt:

- die alte welt wird verschwinden, eine neue wird sein
- dass die gläubigen entrückt werden (wann auch immer, ich will hier keine streitfrage entzünden)
- dass niemand tag und stunde kennt, auch nicht das jahr, wann das alles geschehen soll
- dass es aber durchaus zeichen geben wird (aus damaliger zeit in die zukunft gesprochen), die das ende erkennen lassen.

die lange argumentation seitens walky halte ich durchwegs für vernünftig, jedoch, wie auch rolf zusammenfassend sagt, seine argumentation unterstütze ich ebenso und ich sehe sie nicht im widerspruch, diese beiden. einige details sollte man aber dann doch prüfen, egal von welcher seite - meine nicht ausgeschlossen.

ich sehe hier einen vergleich mit jesus in seiner zeit, sowie vielen gelehrten der damaligen jüdischen welt. diese hatten ja das gesamte at, wie wir es heute bezeichnen und somit kannten sie auch die inhalte von daniel und co. man wusste in etwa, was ungefähr wann kommen würde (messias), obgleich es natürlich auch viele gab, die dies nicht anerkannten oder auch nicht wollten. wie immer. ist heute nicht anders.

die zeichen der zeit, wie sie in mark 13, mt. 24, usw. gekennzeichnet sind, gerade auch durch direkte aussagen jesu, sind m. e. schon heute zutreffend. sicher, es stimmt das argument, dass man vor 100 jahren noch kein i-net hatte und somit bezgl. vieler informationen "auf dem trockenen saß", vor allem, was weltweites geschehen betraf. dass es irgendwo in china (als beispiel) ein erdbeben gab, das gerade in diesem moment passierte (oder auch nur vor 2 tagen) und dass dabei soundsoviel menschen dabei umkamen, das erfuhr man (wenn überhaupt) in europa oder amerika erst viel später. aber genau das macht heute mit den entsprechenden technologien den unterschied:die örtlichen aufzeichnungen von vor zeiten, kann man heute rückblickend erkennen. erkennen, weil heute eben das i-net diese daten zusammengefasst erkennen läßt. heute weiß ich, in china gab es im jahre x ein beben, in dem y tote zu verzeichnen waren. desgleichen in der türkei, in südamerika, usw. usf. ich kann also recherchieren und bekomme so ziemlich alles, was ich brauche um daten vergleichen zu können. und da gebe ich rolf eindeutig recht, die anzahl der katastrophen als auch die intensitäten nehmen zu, ohne zweifel. natürlich geschieht das heute u. a. auch dadurch, weil früher weniger menschen lebten, und somit die todesraten automatisch anstiegen genauso wie die zahl der bevölkerung. wenn ein beben der stärke "hoch" heute eine großstadt wie istanbul trifft (eine übrigens sehr gefährdete region mit rd. 20 mio menschen), dann gibt es eben ein "paar" tote mehr als vor zeiten, in welcher sich in dieser region vielleicht nur 2 millionen oder weniger bewegten. daraus folgere ich keinesfalls, dass es heute nicht mehr gäbe als damals. im gegenteil: es nimmt alles zu.
das argument also, allezeit wach zu bleiben, wie jesus es selbst lehrte, z. b. durch das gleichnis mit den törichten und den klugen frauen, auch auf viele generationen und letztendlich auf fast 2 jahrtausende hin, hat so gesehen, aus unserer kleinen menschlichen sicht, durchaus ihre berechtigung. die gefahr, einzuschlafen, ist einfach zu groß. darum lebe also jeden tag so, als sei es dein letzter. trifft in vielerlei hinsicht zu. jeder tag könnte schon der letzte sein, weil ich einen unfall, eimen herzinfarkt usw, bekommen bzw, reinlaufen könnte.
nichts desto trotz, so denke ich, ist der beginn der letzten tage entweder bereits da, oder zumindest, stehen wir kurz davor. heute werden weltweit z. b. rund geschätzt, ca. 200 mio christen verfolgt - siehe veröffentlichungen von open doors u. a. quellen. (übrigens: zj und co meinen immer sie seien die einzigen, die verfolgt werden; dem widerspricht aber voll diese hohe zahl - oder haben die sta, die zj, etc. soviele mitglieder?). kriminalität, kriege, krankheiten, trotz fortgeschrittener medizin, naturkatastropehn (siehe oben), all das steigt vehement mit der geschwindigkeit von 7-meilenstiefeln an. das bereits von walky (oder anderem tn besagte) argument, dass ja i. d. letzten tagen es trotzdem so sein wird, wie zu den zeiten noahs( heiraten, essen, trinken, normales verhalten) bestädigt ja die "normalität" dieser tage und werden somit von vielen nicht erkannt (werden können) - 2kor.4:4.
was ich eingangs mit meiner ersten antwort sagen wollte, war ganz einfach dieses: viele falsche propheten, zu denen ich auch die wtg rechne, denn sie spricht im namen jhwhs und ihre prophezeiungen trafen nicht ein (siehe mose), treten auf, in der endzeit und sie werden vieles tun und sagen, aber, sie sind dabei vermessen und wenn gott sagt, dass tag und stunde niemand kennt, auch nicht der sohn, sondern nur der vater, dann kann es keinen weg geben, diese aussage zu umschiffen und dann doch noch berechnungen anstellen, die auch noch stimmen sollen. man kann sagen "wir leben in dieser zeit", aber ob "diese zeit" noch in diesem jahrzehnt oder erst im über-übernächsten kommtoder doch schon in 2 monaten -wir wissen es einfach nicht. da muss man klein und ehrlich bleiben. und das tun alle diese genau-vorhersager nicht.
liebe grüße
eddie
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