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Depression und Hilfe Gottes


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2 Antworten in diesem Thema

#1
Rolf

Rolf

    Administrator

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Depression und Hilfe Gottes



Der Apostel Paulus sagt uns, wir sollen uns nicht von philosophischen Dingen gefangen nehmen lassen.
Genau das passierte mir vor ca. zwei Jahren.
Ich las zu Weihnachten ein Buch von Jostein Gaarder mit dem Titel : "das Orangenmädchen".
Es handelt sich hierbei um eine süße Liebesgeschichte, bei der der Held um den es sich dreht, ein junger Norweger, schon tot ist.

Die Geschichte wird von seinem Sohn rückblickend aufgerollt. Sein Vater war an einer unheilbaren Krankheit gestorben und das in jungen Jahren, so Mitte dreißig. Die Mutter hatte danach den besten Freund des Vaters geheiratet.
An seinem 15 Geburtstag bekam der Junge nun einen Brief ausgehändigt, den sein Vater ihm zusammen mit einem Bollerwagen hinterlassen hatte, er schloss sich ins Zimmer ein und las.

Sehr rührend ist die Geschichte nun weiter dargestellt, wie der Junge die Liebesgeschichte seiner Eltern liest. Doch dann kam der Punkt wo mein Herz mir völlig einen Strich durch die süße Story machte.
Der Vater der mittlerweile ja schon tot war , wie gesagt, stellte seinem Jungen in dem Brief eine Frage:
"Wenn du wüsstest, was du vor dir hast, dass du so viel leiden musst wie ich und du weisst du wirst früh sterben und dein Schöpfer fragte dich mit dieser Aussicht vor deiner Geburt, ob du das LEBEN willst,- was würdest du ihm sagen?"
Irgendwie beschäftigte mich die Frage so sehr, das ich darin versank.

Ich dachte über mein Leben nach.. und kam zu dem Schluß, dass ich es NICHT gewählt hätte.
GENAU in dem MOMENT als ich mir das eingestand,(was natürlich undankbar ist) kam eine Depression über mich, die drei Tage anhielt, es war wirklich schrecklich und finster um mich herum.
Ich weinte viel und kam einfach aus dem Loch nicht wieder heraus.

Verzweifelt las ich meine Bibel... und sah das auch die Großen der Bibel solche Momente hatten.
Ich schrie innerlich zu Gott ! ( es war immerhin Weihnachten) und ich bat um Hilfe !
Als ich dachte, es geht so nicht weiter, und nochmal verzweifelt an " GOTTES TÜR KLOPFTE" kam er !
Er sprach zu mir: " Ich wusste, was ich vor mir hatte, ich wusste ich würde nicht alt werden, ich litt am Kreuz , ich starb mit 33 Jahren und ich wählte dennoch das LEBEN hier auf der Erde FÜR DICH! WÄHLE DU NUN DAS LEBEN AN MEINER STELLE FÜR MICH!"

Ich merkte DAS IST DIE ANTWORT:
Ich wählte das LEBEN NEU UND ZWAR FÜR IHN! GENAU IN DIESEM MOMENT hörte schlagartig die DEPRESSION auf!

Ich glaube die ganze Sache hat einfach nur eine verschüttete Grundhaltung in meinem Leben aufgedeckt, es ging nicht ohne Schmerzen ab, die Depression war keine kleine leichte , sondern sehr schwer, aber ich war froh diese ANTWORT gefunden zu haben.

Vielleicht hat Gott einfach nur ein falsches Pflaster von alten Wunden abgezogen um zu heilen.
Jesus ist mir an dem Tag wirklich ganz neu begegnet und zwar in einer neuen Tiefe.
Eine solche Begegnung wünsche ich euch allen, wenn ihr es nötig habt.!


Elke Aaldering
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#2
Chree

Chree

    Advanced Member

  • Mitglied
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  • 56 Beiträge
Eine rührende Geschichte und eine ungeheure Botschaft, mit wenigen Sätzen, wunderbar!
  • 0

#3
childfromthemountains

childfromthemountains

    Member

  • Mitglied
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  • 18 Beiträge

WÄHLE DU NUN DAS LEBEN AN MEINER STELLE FÜR MICH!

Ich merkte DAS IST DIE ANTWORT


Inwieweit Frau Aaldering hier tatsächlich Jesus hörte oder nur irgendeine Stimme kann ich gerade nicht beurteilen. Mein Bauchgefühl sagt mir jedoch, dass es nicht korrekt ist, an Jesu statt das Leben zu wählen.
Jesus will sicher nicht, dass wir an seiner Stelle hier Leben, sondern durchaus an unserer Stelle.

Dass das theologisch dehn- und interpretierbar ist, ist mir klar.

Ich glaube, der Trugschluss in der Ausgangsgeschichte besteht in einem ganz anderen Punkt:

Wenn wir vor unserem Leben auf der Erde unser Leben "abwählen" könnten, hätte es uns nie gegeben. Wir wären nicht existent.
Ein nicht Existentes kann jedoch nicht wählen, ob es existieren möchte oder nicht.

Die ganze Darstellung ist demzufolge ein Irrtum - und in diesem eben exemplarisch für menschliche Philosophie.
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